291 Bortkiewitcz , l. c. S. 950: «…bei der Böhm-Bawerkschen Theorie handelt es sich um die Erklärung des Kapitalzinses im eigentlichen Sinne, d. h. des Nettozinses nicht aber des Bruttozinses, der unter anderen Bestandteilen die Riskoprämie enthält, welche letztere dem Mement der Unsicherkeit Rechnung trägt und für die Frage des Nettozinses aus der Betrachtung ausscheidet».
292 W. Lexis , «Allgemeine Volkswirtschaftslehre», S. 7: «Der industrielle Arbeiter aber konnte jetzt aus eigenen Mitteln seine Arbeitskraft überhaupt nicht verwerten, er bedurfte dazu der neuen mächtigen Produktionsmittel, die sich im Besitz des Kapitals befanden und ihm nur unter den vom Kapital gestellten Bedingungen zugänglich waren… Der Arbeiter führt keine eigene Produktionswirtschaft, das ProduJct seiner Arbeit gehört ihm nicht und ist ihm gleichgültig, das Wirtschaften besteht für ihn in dem Erwerbcn und Verausgaben seines Lohnes ». Курсив наш. Ср. Parvus , l. c., S. 550: «Der Gegenwartswert der Arbeit für den Arbeiter ist eine Fiktion, man kann höchstens von ihm mir mathematisch sprechen, als von einer Grösse, die gleich Null ist».
293 «Positive Theorie» S. 520–521.
294 Ibidem , 521: «Von den drei Momenten… treten also für die Masse der Kapitalisten (мы видели, что это действительно и для рабочих, Н. Б.) die beiden ersten nicht in Wirksamkeit. Dagegen kann hier das uns wohlbekannte dritte Moment wirksam werden: die technische Ueberiegenheit der gegenwärtigen Güter, oder das, was man sonst die «Produktivität des Kapitals» nennt».
295 Ibidem , 454: «…in aller Regel gegenwärtige Güter aus technischen Gründen vorzüglichere Mittel für unsere Bedürfnisbefriedigung sind und uns daher auch einen höheren Grenznutzen verbürgen als künftige».
296 Ibidem , S. 457; «Mag also der Vergleich vom Standpunkte was immer für eines Zeitraumes ausgezogen werden, so zeigt sich überall die ältere (gegenwärtige) Produktivmittelmenge der gleich grossen jüngeren (künftigen) technisch überlegen».
297 Ibidem , S. 457: «Ist sie (Produktivmittelmenge. H. Б. ) aber auch in der Höhe ihres Grenznutzens und ihres Wertes überlegen? Ganz gewiss ist sie es. Denn wenn eie uns für jeden denkbaren Bedürfnisskreis zu dessen Gunsten wir sie verwenden können oder wollen, mehr Befriedigungsmittel zur Verfügung stellt, so muss sie doch auch eine grössere Bedeutung für unsere Wohlfahrt haben».
298 Ibid ., 458: «Bei Gütern, die alternativ eine verschiedene Verwendung mit verschieden grossem Grenznutzen zulassen, ist der höchste Grenznutzen der massgebende. Also in unserem konkreten Falle das jenige Produkt, das die höchste Wertsumme darstellt».
299 «Dieses muss beileibe nicht mit demjenigen Produkt zusammenfallen, welches die grösste Stückzahl enthält: im Gegenteil, es fällt selten oder nie damit zusammen. Denn die grösste Stückzahl würden wir durch einen unmässig langen vielleicht 100 oder 200 Jahre dauernden Produktionsprozess erlangen. Güter aber, die erst zu Lebzeiten unserer Urenkel und Ururenkel zur Verfügung gelangen, haben in unserer heutigen Schätzung so gut, wie gar keinen Wert». («Positive Theorie», S. 460).
300 Ibidem , «…das Verhältniss von Bedarf und Deckung in der betreffender Wirtschaftsperiode und… Rücksicht auf die bei künftigen Gütern eintretende perspektivische Reduktion». Ср. стр. 461 того же сочин. Здесь, между прочим, Бём-Баверк определяет ценность суммы, как ценность единицы, помноженной на число единиц, что противоречит его же собственной теории. Из этого противоречия он тщетно пытается вывернуться в прим. на стр. 461 и 462. Впрочем, данный вопрос лежит в иной области и был уже нами разобран в соответствующем месте I отдела.
301 Отличие табл. IV от табл. I будет заключаться лишь в том, что в I счёт ведётся в продукте , IV — в ценностях .
302 «Positive Theorie», S. 465. «Es ist also in der Tat der gegenwärtige Arbeitsmonat allen künftigen nicht bloss an technischen Produktivität, sondern auch an Grenznutzen und Wert überlegen». Для уяснения позиции Бём-Баверка следует отметить, что его понятие «производственного периода» («Produktionsperiode») существенно отличается от обычного. Это вовсе не сумма времени, последовательно затрачиваемая на все операции, начиная с подготовительных, ибо «in unserer Zeit, in der die kapitallöse Produktion fast gans verschwunden ist… würde nach jener strengen Berechnung die Produktionsperiode fast jedes Genussgutes ihren Anfang in lang vergangene Jahrhunderte zurückverlegen dürfen» (S. 156). «Wichtiger und richtiger ist es vielmehr, auf den Zeitraum zu sehen, der durchschnitlich zwischen dem Aufwand der sukzessive in ein Werk verwendeten originären Produktivkräfte, Arbeit und Bodennutzungen, und der Fertigstellung der schliesslichen Genussgüter vergeht. Diejenige Produktionsmethode ist stärker kapitalistisch, welche den in ihr vollzogenen Aufwand an originären Produktivkräften durchschnittlich später lohnt». (157). Если производство единицы благ сто́ит, в общем, 100 рабочих дней, и если один рабочий день был затрачен до окончания процесса за 10 лет, каждый из следующих за 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2 и 1 год, а все остальные (90) дней, непосредственно перед окончанием всего процесса, то первый рабочий день вознаграждается через 10, второй 9 и т. д. лет. А все 10 дней durchschnittlich вознаграждают себя через
10+9+8+7+6+5+4+1/100 = 55/100
т. е. приблизительно через полгода. Это и есть Produktionsperiode. Таким образом, единица средств производства в 100 дней употреблена в производительном процессе, где период производства равен полугоду. Чем больше этот производственный период, тем «ergiebiger» производство, тем выше «Produktivität des Kapitales». О полной нелепости и пустоте этого понятия очень хорошо говорит Lewin : «Es ist vor allem unverständlich, wie und warum Böhm-Bawerk bei der Berechnung der Produktionsperiode zu jenem Durchschnitt gelangt. Das Werkzeug, das im obigen Beispiel, vor 10 Jahren erzeugt wurde und zur Herstellung des nunmehr fertigen Genussgutes notwendig war, gehört im ganzen und nicht etwa in seinem zehnten Teile zur Produktion diesen Gutes, die weiteren Zwischenprodukte dürfen ebensowenig als Bruchteile in Anrechnung gebracht werden. Für Kostenberechnung kommt nur ein entsprechender Teil der Produktionsmittel in Betracht, für die Bestimmung der Produktionsdauer muss dagegen jedes Produktionsmittel als Ganzes in Anrechnung kommen» (l. c., S. 201). Таким образом, самое понятие производственного периода, лежащее в основе вычислений Бёма, лишено всякого смысла. Впрочем, Бём-Баверк далеко не везде выдерживает это своё определение.
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