Richard Knaak - Der Tag des Drachen

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Hinter den nebulösen Schleiern der Vergangenheit verbirgt sich die Welt Azeroth mit all ihren wundersamen Wesen. Mysteriöse Elfen und kräftige Zwerge lebten mit den Stämmen der Menschheit in relativem Frieden und Harmonie – bis eine dämonische Armee, die sich Brennende Legion nannte, die Ruhe dieser Welt auf ewig vernichtete. Jetzt kämpfen Orks, Drachen, Goblins und Trolle um die Macht über die zersplitterten, kriegführenden Königreiche. Doch dies ist nur Teil eines großen, bösartigen Plans, der über das Schicksal der WARCRAFT-Welt entscheiden wird.
Furchteinflößende Ereignisse in den höchsten Zaubererkreisen zwingen den jungen Magier Rhonin zu einer gefährlichen Reise in das von Orks kontrollierte Land Khaz Modan. Dort entdeckte Rhonin eine gewaltige, weitreichende Verschwörung, die dunkler ist als alles, was er sich je vorstellen konnte. Diese Bedrohung zwingt ihn zu einer gewagten Allianz mit uralten Kreaturen der Luft und des Feuers. Mit Ihrer Hilfe wird es für die Welt Azeroth vielleicht ein Morgen geben.

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Über ihrem Hemd trug sie einen Harnisch, der ihre schlanken, aber weiblichen Formen betonte. Einer der Ortsansässigen in dem kleinen Rasthaus hatte den Fehler begangen, ihre weiblichen Vorzüge zu bewundern und dabei ihre kämpferischen zu ignorieren. Doch da er betrunken war und anderenfalls wohl seine rüden Bemerkungen für sich behalten hätte, hatte Vereesa ihm nur ein paar Finger gebrochen.

Die Stute schnaubte erneut. Die Waldläuferin starrte das Tier an und hatte schon Worte der Zurechtweisung auf der Zunge.

»Ihr seid Vereesa Windrunner, nehme ich an«, klang plötzlich eine tiefe, angenehme Stimme hinter ihr auf.

Bevor der Sprecher mehr sagen konnte, berührte die Spitze ihres Pfeils seine Kehle. Hätte Vereesa den Pfeil losgelassen, wäre er durch den Hals des Mannes gedrungen.

Seltsamerweise schien ihn diese Tatsache nicht zu beeindrucken.

Die Elfe musterte ihn von oben bis unten – keine unangenehme Aufgabe, wie sie zugeben musste – und stellte fest, dass der Ankömmling der Zauberer sein musste, auf den sie gewartet hatte. Es hätte jedenfalls erklärt, warum ihre Stute sich so seltsam benommen hatte, und warum sie selbst seine Gegenwart nicht schon früher bemerkt hatte.

»Ihr seid Rhonin?«, fragte die Waldläuferin schließlich.

»Ich entspreche offenbar nicht Euren Erwartungen«, sagte er mit dem Anflug eines spöttischen Lächelns.

Sie senkte den Bogen und entspannte sich leicht. »Man sagte mir, dass ein Zauberer käme – ein Mensch. Das war alles. Wie könnten da Erwartungen enttäuscht werden?«

»Und mir sagten sie: ein Elf, ein Waldläufer – sonst nichts.« Er bedachte sie mit einem Blick, der sie fast veranlasste, den Bogen wieder anzuheben. »Da wären wir ja quitt.«

»Nicht ganz. Ich habe drei Tage hier gewartet. Drei wertvolle Tage sind vergeudet!«

»Es ging nicht anders. Vorbereitungen mussten getroffen werden.« Mehr sagte der Zauberer nicht zu seiner Rechtfertigung.

Vereesa gab auf. Wie die meisten Menschen schien auch diesem hier nichts wichtig außer ihm selbst. Sie konnte von Glück sagen, dass er sie nicht noch länger hatte warten lassen.

Es erstaunte sie, dass das Bündnis mit solchen wie Rhonin in seinen Reihen überhaupt hatte triumphieren können.

»Nun, wenn Ihr wünscht, die Reise nach Khaz Modan anzutreten, wäre es wohl das beste, wenn wir sofort aufbrechen würden.« Die Elfe spähte hinter ihn. »Wo ist euer Pferd?«

Halb erwartete sie, dass er sagte, er besitze keins und seine bemerkenswerten Kräfte dazu benutzt habe, sich hierher zu begeben … aber wenn das möglich gewesen wäre, wozu hätte Rhonin sie dann noch als Führer zu dem Schiff gebraucht, das auf ihn wartete? Ein Zauberer wie er verfügte sicherlich über beeindruckende Fähigkeiten, aber es gab auch Grenzen. Außerdem sagte ihr das Wenige, was sie über diesen Fall wusste, dass Rhonin jede Unterstützung gebrauchen konnte, die ihm angeboten wurde, um zu überleben. Khaz Modan hieß keine Fremden willkommen. Die Zelte der Orks waren mit den Schädeln unzähliger mutiger Männer geschmückt, und am Himmel patrouillierten ständig Drachen.

Kein Ort, an den Vereesa sich ohne Armee gewagt hätte. Sie war kein Feigling, aber auch keine Närrin.

»Es ist am Trog der Herberge angebunden, damit es trinken kann. Ich bin heute schon weit geritten, Lady.«

Dass er sie mit diesem Titel ansprach, hätte Vereesa schmeicheln können, wäre da nicht gleichzeitig die leichte Andeutung von Sarkasmus in seiner Stimme zu hören gewesen.

Sie rang ihre Verärgerung über diesen Menschen nieder, wandte sich ihrer Stute zu, hängte Pfeil und Bogen zurück und begann, es zu satteln.

»Mein Pferd könnte noch ein paar Minuten Ruhe gebrauchen«, bemerkte der Zauberer, »und ich auch.«

»Ihr werdet schnell lernen, im Sattel zu schlafen … ich werde ein Tempo anschlagen, bei dem Euer Hengst sich erholen kann. Wir haben viel zu lange gewartet. Nur wenige Schiffe, selbst die aus Kul Tiras, können sich mit dem Gedanken anfreunden, nach Khaz Modan zu reisen, nur um einen Zauberer zu seinem Lauschposten zu bringen. Wenn Ihr den Hafen nicht bald erreicht, überlegen sie sich vielleicht, dass sie bessere, und weniger selbstmörderische Dinge in Angriff nehmen könnten.«

Zu ihrer Erleichterung stritt sich Rhonin nicht mit ihr. Stattdessen drehte er sich mit einem Stirnrunzeln um und marschierte in Richtung der Herberge zurück. Vereesa sah ihm nach. Sie hoffte, dass sie nicht in Versuchung geraten würde, ihn zu verprügeln, bevor sie sich wieder trennten.

Sie dachte über den Zweck seiner Mission nach. Es stimmte, Khaz Modan stellte durch die Orks und ihre Drachen noch immer eine Bedrohung dar, doch besaß das Bündnis andere, gut ausgebildete Beobachter über das Land verstreut. Vereesa vermutete, dass Rhonins Aufgabe einen sehr ernsten Hintergrund hatte, sonst hätten die Kirin Tor nicht soviel für diesen arroganten Magier aufs Spiel gesetzt. Aber hatten die Kirin Tor es sich wirklich gut überlegt, ihn dafür auszuwählen? Sicherlich hätte es fähigere Männer gegeben – vertrauenswürdigere. Dieser Zauberer hatte einen Blick an sich, der von Unberechenbarkeit zeugte. Und diese konnte geradewegs ins Verderben führen.

Die Elfe versuchte, ihre Zweifel abzuschütteln. Die Kirin Tor hatten sich in dieser Sache entschieden, und die Führungsspitze des Bündnisses hatte ihnen zugestimmt, sonst wäre sie nicht entsandt worden, um ihn zu begleiten. Am besten legte sie ihre Befürchtungen ab. Sie musste ihn nur zu seinem Schiff begleiten, danach konnte sie ihrer Wege gehen. Was Rhonin nach ihrer Trennung tun oder nicht tun würde, ging sie überhaupt nichts an.

Vier Tage ritten sie dahin, und das Gefährlichste, was ihnen begegnete, waren Insekten. Unter anderen Umständen wäre die Reise fast idyllisch gewesen, außer dass Rhonin und seine Führerin so gut wie nicht miteinander sprachen. Das störte den Zauberer jedoch wenig, dachte er doch unentwegt über die Aufgabe nach, die vor ihm lag. Wenn das Schiff ihn erst einmal an die Küste von Khaz Modan gebracht hatte, würde er auf sich allein gestellt sein in einem Land, das nicht nur immer noch voller Orks war, sondern auch aus der Luft von den gefangenen Drachen bewacht wurde. Er war zwar kein Feigling, aber Rhonin hegte auch nicht den geringsten Wunsch, gefoltert zu werden und eines langsamen, qualvollen Todes zu sterben. Aus diesem Grund hatte sein Wohltäter im Rat der Kirin Tor ihn über die letzten bekannten Manöver des Dragonmaw-Clans in Kenntnis gesetzt. Dragonmaw würde jetzt bestimmt sehr wachsam sein, insbesondere dann, wenn stimmte, was man Rhonin gesagt hatte, und der Schwarze Wurm Deathwing wirklich noch am Leben war.

Doch so gefährlich der Auftrag auch erschien, Rhonin hätte sich ihm niemals entzogen. Ihm war die Gelegenheit gegeben worden, sich nicht nur bei den Kirin Tor wieder zu rehabilitieren, sondern darüber hinaus sogar im Rang aufzusteigen. Dafür würde er seinem Wohltäter, den er nur als Krasus kannte, ewig dankbar sein. Der Titel war vermutlich falsch, das war bei den Regierenden im Rat nicht unüblich. Die Meister von Dalaran wurden im Geheimen gewählt, ihr Aufstieg wurde nur dem Rat bekannt, selbst ihre eigenen Familienangehörigen erfuhren nichts davon. Krasus' Stimme war wahrscheinlich nicht seine wirkliche, und so war nicht einmal sicher, ob er ein Mann war.

Es war möglich herauszufinden, wer sich zumindest hinter einigen der Magier des Rates verbarg – aber Krasus blieb sogar seinem wissbegierigen Schützling ein Rätsel. Allerdings interessierte Rhonin ohnehin mehr, wie er seine Träume mit Hilfe seines Mentors verwirklichen konnte, und weniger, wer dieser Mentor eigentlich war.

Aber die Träume würden unerfüllt bleiben, wenn er das Schiff verpasste. Er beugte sich im Sattel vor und fragte: »Wie weit ist es noch bis Hasic?«

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