Richard Knaak - Der Tag des Drachen

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Der Tag des Drachen: краткое содержание, описание и аннотация

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Hinter den nebulösen Schleiern der Vergangenheit verbirgt sich die Welt Azeroth mit all ihren wundersamen Wesen. Mysteriöse Elfen und kräftige Zwerge lebten mit den Stämmen der Menschheit in relativem Frieden und Harmonie – bis eine dämonische Armee, die sich Brennende Legion nannte, die Ruhe dieser Welt auf ewig vernichtete. Jetzt kämpfen Orks, Drachen, Goblins und Trolle um die Macht über die zersplitterten, kriegführenden Königreiche. Doch dies ist nur Teil eines großen, bösartigen Plans, der über das Schicksal der WARCRAFT-Welt entscheiden wird.
Furchteinflößende Ereignisse in den höchsten Zaubererkreisen zwingen den jungen Magier Rhonin zu einer gefährlichen Reise in das von Orks kontrollierte Land Khaz Modan. Dort entdeckte Rhonin eine gewaltige, weitreichende Verschwörung, die dunkler ist als alles, was er sich je vorstellen konnte. Diese Bedrohung zwingt ihn zu einer gewagten Allianz mit uralten Kreaturen der Luft und des Feuers. Mit Ihrer Hilfe wird es für die Welt Azeroth vielleicht ein Morgen geben.

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»Rhonin …«, erklang eine geschlechtslose Stimme von überall her und nirgends zugleich in der Kammer.

Unter dichtem feurigem Haar blickte er mit Augen von leuchtendem Grün hoch in die Dunkelheit. Seine Nase war einmal von einem Mitlehrling gebrochen worden, doch trotz seines Könnens hatte Rhonin nie etwas unternommen, sie zu richten. Er sah auch so recht gut aus, mit starkem, geradem Kiefer und eckigen Zügen. Eine ständig hochgezogene Augenbraue verlieh ihm einen spöttelnden, zweifelnden Blick, der ihn schon mehr als einmal bei seinen Meistern in Schwierigkeiten gebracht hatte, und seine Einstellung, die seiner Mimik entsprach, war auch nicht dazu angetan, sein Ansehen zu heben.

Groß, schlank und in eine elegante, mitternachtsblaue Robe gekleidet, bot Rhonin einen beeindruckender Anblick, selbst für andere Zauberer. Er gab sich unbeeindruckt, obwohl seine letzte Mission fünf gute Männer das Leben gekostet hatte. Aufrecht stand er da und blickte in die Schatten, um zu sehen, aus welcher Richtung der Zauberer zu ihm sprechen würde.

»Ihr habt gerufen. Ich habe gewartet«, flüsterte Rhonin nicht ohne Ungeduld.

»Es ging nicht anders. Ich musste selbst warten, bis ein anderer die Sache vorbrachte.« Eine hohe, von Umhang und Kapuze verhüllte Gestalt trat halb aus dem Dunkel heraus – das sechste Mitglied des Inneren Rates der Kirin Tor. »Und so ist es geschehen.«

Zum ersten Mal zeigte sich etwas Lebhaftigkeit in Rhonins Augen. »Und meine Strafe? Bin ich rehabilitiert?«

»Ja. Die Rückkehr in unsere Reihen ist dir gewährt … unter der Voraussetzung, dass du zustimmst, unverzüglich einen Auftrag von immenser Wichtigkeit zu übernehmen.«

»Sie setzen noch so viel Vertrauen in mich?« Die Bitterkeit kehrte in die Stimme des jungen Magiers zurück. »Obwohl die anderen alle tot sind?«

»Du bist der Einzige, den sie noch haben.«

»Das klingt schon realistischer. Ich hätte es wissen müssen.«

»Nimm dies.« Der schattenhafte Zauberer hielt eine dürre, behandschuhte Hand mit der Innenfläche nach oben hoch. Über der Hand materialisierten plötzlich zwei glitzernde Objekte – eine winzige Kugel aus Smaragd und ein goldener Ring mit einem einzelnen schwarzen Juwel.

Rhonin hielt seine Hand in der gleichen Weise … und die beiden Dinge erschienen darüber. Er ergriff und betrachtete sie. »Ich erkenne die Seher-Kugel, aber nicht das andere. Es fühlt sich machtvoll an, jedoch nicht in aggressiver Weise …«

»Du bist scharfsinnig, deshalb habe ich mich überhaupt für dich eingesetzt, Rhonin. Du kennst den Zweck der Kugel, und der Ring wird dich beschützen. Du gehst in ein Reich, in dem es immer noch Ork-Kriegsführer gibt. Dieser Ring wird dich vor ihren eigenen Erkennungsgeräten abschirmen. Bedauerlicherweise wird es uns jedoch ebenso schwer fallen, dich zu überwachen.«

»Dann bin ich also ganz auf mich allein gestellt.« Rhonin warf seinem Gast ein spöttisches Lächeln zu. »Wenigstens kann ich dann auch nicht so viele Leute umbringen …«

»Ganz allein bist du nicht, jedenfalls nicht auf der Reise zum Hafen. Ein Führer wird dich begleiten.«

Rhonin nickte, obwohl er augenscheinlich nicht viel für Begleitung übrig hatte, schon gar nicht in Person eines Führers. Rhonin kam nicht besonders gut mit Elfen klar. »Ihr habt mir noch nichts über meine Mission erzählt.«

Der schattenhafte Magier lehnte sich zurück, als ob er auf einem Stuhl saß, den der Jüngere nicht sehen konnte.

Behandschuhte Hände falteten sich, während die Gestalt sich die richtigen Worte zurechtzulegen schien.

»Sie haben es dir nicht leicht gemacht, Rhonin. Einige im Rat fordern sogar, dich für immer aus unseren Reihen zu verbannen. Du musst dir deinen Weg zurück verdienen, und um das zu tun, wirst du deinen Auftrag bis aufs i-Tüpfelchen erfüllen müssen.«

»So wie Ihr darüber sprecht, hört es sich nicht nach einer leichten Aufgabe an.«

»Es geht um Drachen … und um etwas, das nach Meinung des Rates nur jemand mit deinen Fähigkeiten zustande bringen kann.«

»Drachen …« Rhonin hatte bei der ersten Erwähnung der Leviathane große Augen bekommen, und obwohl er normalerweise zur Arroganz neigte, war ihm bewusst, dass er sich momentan eher wie ein unerfahrener Zauberschüler anhörte.

Drachen … Die bloße Erwähnung erfüllte die meisten Zauberlehrlinge bereits mit Ehrfurcht.

»Ja, Drachen.« Sein Gast beugte sich vor. »Damit eins ganz klar ist, Rhonin: Niemand außer dem Rat und dir darf von deiner Mission wissen. Nicht einmal der Führer oder der Kapitän des Schiffes, das dich an die Küste von Khaz Modan bringt. Wenn jemand herausfindet, was wir uns von dir erhoffen, könnte es alle Pläne gefährden.«

»Aber was ist es?« Rhonins grüne Augen strahlten hell. Dies war eine gefährliche Mission, aber die Belohnung, die ihm winkte, schien es wert zu sein: Rückkehr in die Rats-Ränge und natürlich sein wieder hergestelltes Ansehen. Nichts motivierte einen Magier der Kirin Tor mehr als ein gutes Prestige, auch wenn niemand im Höchstenrat dies zugegeben hätte.

»Du wirst nach Khaz Modan gehen«, verriet sein Gast endlich, worauf er die ganze Zeit wartete, »und wenn du erst einmal dort bist, wirst du alles Nötige veranlassen, um die Drachenkönigin Alexstrasza aus der Gefangenschaft der Orks zu befreien …«

2

Vereesa wartete nicht gerne. Man sollte meinen, dass Elfen endlose Geduld besitzen, aber jüngere Elfen wie sie, die erst seit einem knappen Jahr ihre Lehre als Waldläufer hinter sich hatte, benahmen sich da eher wie Menschen. Sie hatte schon drei Tage auf diesen Zauberer gewartet, den sie zu einem der östlichen Häfen begleiten sollte, die in das Große Meer mündeten. Im Großen und Ganzen respektierte sie die Zauberer, soweit Elfen denn Menschen respektierten, aber dieser hier irritierte sie einfach. Vereesa wollte gemeinsam mit ihren Brüdern und Schwestern die noch verbliebenen Orks jagen und die mörderischen Bestien ihrem wohlverdienten Tode zuführen. Die Waldläuferin hatte nicht erwartet, bei ihrer ersten größeren Aufgabe für einen trotteligen und offensichtlich völlig vergesslichen alten Magier Altenpflegerin spielen zu müssen.

»Noch eine Stunde«, murmelte sie. »Noch eine Stunde, dann verschwinde ich.«

Ihre schlanke, kastanienbraune Elfenstute schnaubte ganz leise. Nach Generationen der Zucht war das Tier seinen normalen Artgenossen weit überlegen – jedenfalls glaubte Vereesas Volk das. Die Stute war im Einklang mit ihrer Reiterin, und das, was anderen nur als ein simples Schnauben erschienen wäre, ließ die Waldläuferin sofort auf die Beine kommen, den Pfeil schon im Bogen eingelegt.

Aber das Waldland, das sich um sie herum ausbreitete, zeugte nur von Stille, nicht von Verrat, und so tief im Herzen des Lordaeron-Bündnisses konnte es sich kaum um einen Angriff von Orks oder Trollen handeln.

Sie blickte zu dem kleinen Rasthaus, das der Treffpunkt sein sollte, aber außer einem Stalljungen, der Heu karrte, sah Vereesa niemanden. Trotzdem legte sie den Bogen nicht nieder. Ihr Pferd hätte sich nicht gerührt, wenn es nicht irgendetwas gewittert hätte. Banditen vielleicht?

Langsam drehte sich die Waldläuferin auf der Stelle. Der Wind blies ihr ein paar lange, silbrig weiße Haare ins Gesicht, nahm ihr aber nicht die Sicht. Mandelförmige Augen von reinstem Himmelblau registrierten selbst die kleinste Bewegung im Dickicht der Blätter, und die langen spitzen Ohren konnten einen Schmetterling auf einer Blume landen hören.

Doch noch immer konnte sie keinen Grund für die Warnung der Stute finden.

Vielleicht hatte sie den Störenfried schon verjagt. Wie alle Elfen war Vereesa eine beeindruckende Erscheinung. Sie war größer als die meisten Menschen, gekleidet in kniehohe Lederstiefel, waldgrüne Hosen mit gleichfarbenem Hemd und einen eichenbraunen Reiseumhang. Die Hände waren durch Handschuhe geschützt, die fast bis zu den Ellbogen reichten, um ihr den Gebrauch von Schwert und Bogen zu erleichtern.

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