Richard Baker - Verdammung

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Die gegen Menzoberranzan geeinten Kräfte beginnen, Gestalt anzunehmen, und die Gefahr für die Zivilisation der Drow ist schrecklicher als bisher gedacht. Der Weg zu Lolths Geheimnissen führt von den undurchdringlichen Schatten des Unterreichs zu den entlegenen Winkeln der unwirtlichen Obenveit und ist ebenso unvorhersehbar wie tödlich.
Zusammen mit zwei Drow, die die letzten Überlebenden Ched Nasads sein könnten, haben die Forscher aus Menzoberranzan viel erfahren, doch für jede Antwort, die sie erhalten, stellen sich tausend neue Fragen. Sie müssen in der Hoffnung, er könne ihnen die Göttin schneller finden helfen, einen rivalisierenden Priester aufsuchen, doch kann je ein Dunkelelf einem anderen trauen?
Der dritte Roman einer epischen sechsteiligen Reihe, die der fruchtbaren Phantasie R. A. Salvatores und einer handverlesenen Gruppe der talentiertesten Autoren des Genres entspringt. Bringen Sie mit ihnen zusammen Licht in die schwärzesten Winkel der Vergessenen Reiche, um so die Schatten dort nur noch tiefer zu machen.

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Pharaun nahm den Spott mit einem sardonischen Grinsen und einer sich selbst herabwürdigenden Geste.

»Meinetwegen«, sagte er leichthin. Er wandte sich an Valas Hune, der versuchte, mit Funken das Gestrüpp zu entzünden. »Hältst du das für eine gute Idee? Das Feuer wird man noch in einiger Entfernung sehen.«

»Es ist gerade erst Mitternacht, wenn ich mich nicht verschätzt habe«, erwiderte der Späher, ohne aufzublicken. »Wenn du es jetzt schon für kalt hältst, dann warte mal die Stunden vor Sonnenaufgang ab. Wir brauchen ein Feuer, ganz gleich, wie groß das Risiko auch sein mag.«

»Woher weißt du, wie spät es ist«, wollte Quenthel wissen, »oder wie kalt es noch werden wird?«

Valas schlug einen Funken und duckte sich, um ihn vor dem Wind zu schützen. Augenblicke später hatte das Buschwerk Feuer gefangen, und der Späher legte trockenes Holz nach, um die Flammen zu nähren.

»Seht Ihr die Anordnung der Sterne im Süden?« entgegnete er. »Die sechs, die aussehen wie eine kleine Krone? Das sind die Wintersterne. Sie gehen zu dieser Jahreszeit früh auf und spät wieder unter. Ihr werdet bemerken, daß sie sich nahe dem Zenit befinden.«

»Du warst schon einmal an der Oberfläche«, stellte Quenthel fest.

»Ja«, antwortete Valas, sagte aber weiter nichts dazu.

»Wenn es jetzt mitten in der Nacht ist, was ist dann das für ein Leuchten dort am Himmel?« hakte sie nach. »Das muß der Tagesanbruch sein.«

»Das ist der Mond, der aufgeht.«

»Es ist nicht die Sonne, die sich über den Horizont erhebt? Es ist so hell!«

Valas sah auf, lächelte kühl und erklärte: »Wenn das die Sonne wäre, Herrin, wären jetzt nur noch halb so viele Sterne am Himmel zu sehen. Glaubt mir, es ist der Mond. Wenn wir hierbleiben, werdet Ihr die Sonne noch früh genug zu Gesicht bekommen.«

Quenthel schwieg, möglicherweise verärgert über ihren Fehler. Halisstra konnte es ihr nicht verübeln, war sie doch dem gleichen Irrtum erlegen.

»Womit sich eine wichtige Frage ergibt«, warf Pharaun ein. »Ich nehme an, daß wir nicht allzulange hierbleiben wollen. Was werden wir dann tun?«

Er sah Quenthel unverhohlen an und forderte sie mit seiner Frage heraus.

Quenthel sprang aber nicht darauf an, sondern betrachtete eindringlich den silbernen Schein im Osten, als hätte sie die Frage nicht gehört. Mondschatten, fahl wie Geister, wuchsen aus verwitterten Mauern und zerfallenden Säulen, so schwach, daß nur ein Drow sie wahrnehmen konnte, dessen Augen an die Düsternis des Unterreiches gewöhnt waren. Quenthel griff neben sich in den Sand und ließ die Körner durch ihre Finger rieseln, während sie beobachtete, wie der Wind diesen silbernen Strom wegwehte. Zum ersten Mal kam es Halisstra in den Sinn, Quenthel und die anderen Reisenden aus Menzoberranzan könnten die gleiche Erschöpfung, die gleiche Niedergeschlagenheit empfinden, die so schwer auf ihrem eigenen Herzen lastete – nicht, weil sie ihren Verlust spürten, sondern weil sie wußten, daß sie Zeuge eines großen, schrecklichen Verlustes geworden waren.

Das Schweigen hielt lange an, bis Pharaun sich bewegte und den Mund aufmachte, als wolle er wieder zum Sprechen ansetzen. Doch Quenthel kam ihm zuvor und sprach mit kalter und wütender Stimme: »Was wir tun werden? Wir werden tun, was ich sage. Wir sind erschöpft und verletzt, und ich verfüge nicht über Magie, die unsere Wunden heilen und uns Kraft geben könnte.« Sie verzog das Gesicht und ließ den restlichen Sand zu Boden rieseln. »Für den Augenblick werden wir ruhen. Ich werde morgen über unsere weitere Vorgehensweise entscheiden.«

Hunderte von Kilometern von den Überresten der Wüstenstadt entfernt stand ein anderer Drow ebenfalls in einer Ruinenstadt.

Es handelte sich um eine Stadt der Drow, ein aus dem Fels hervorspringendes Bollwerk aus schwarzem Stein, das aus der Wand einer immensen, lichtlosen Felsspalte emporwuchs. Von der Anordnung her war die Stadt einst etwas in der Art einer gewaltigen Festung auf einem ausladenden, felsigen Hügel gewesen, die ein wenig zur Seite geneigt war, um finster über einem klaffenden Loch in die Umgebung zu starren, aus dem übelriechende Winde von dem unergründlichen Abgrund darunter hinauf in Höhlen weit darüber wehten, die sich allen Blik-ken entzogen. Auch wenn die Türme und Spitzen sich mutig über eine furchterregende Klippe hinauslehnten, schien der Ort in keiner Weise an einem gefahrvollen Punkt gelegen zu sein. Das gewaltige Felsstück war einer der tragenden Pfeiler der Welt, ein dicker Spat, der so sicher in der Felswand verwurzelt war, daß allenfalls die Vernichtung Torils ihn würde losreißen können.

Die wenigen Gelehrten, die sich an den Ort erinnerten, kannten ihn als Chaulssin, die Stadt der Drachenschatten, und selbst von denen wußten noch die wenigsten, warum die Stadt so genannt wurde. In der lichtlosen Feste am Rande des Abgrunds waren die Schatten selbst mit Leben erfüllt. Pechschwarze Lachen aus purer Mitternacht, schwärzer als das Herz eines Drow, wanden sich und strömten von Turm zu Turm. Eine wispernde Finsternis schlängelte sich wie ein riesiger hungriger Drache um die nadelgleichen Spitzen und durch die zu einer Seite hin offenen gedeckten Gänge der toten Stadt. Von Zeit zu Zeit verschluckten die lebenden Schatten Teile der Stadt für Jahrhunderte und zogen so einen Palast oder einen Tempel hinunter an einen kalten Ort jenseits der Kreise dieser Welt.

Nimor Imphraezl schlich behutsam durch die verlassenen Gänge Chaulssins, scheinbar ohne die lebenden schwarzen Vorhänge wahrzunehmen, die an den dunklen Orten der Stadt tanzten und zuckten. Das zum Wahnsinn reizende Heulen des unablässigen Hurrikans, das sich jenseits der Stadtmauern erhob, zerrte an seinem Mantel und wirbelte sein langes Silberhaar durcheinander, doch er schenkte dem keine Beachtung. Dies war sein Ort, seine Zuflucht, und die Gefahren und der Wahnsinn stellten lediglich vertraute Akzente dar, die seine Aufmerksamkeit nicht verdienten. Nimor hatte die Statur eines schlanken, fast jungenhaften Elfen, was hieß, daß er klein und so schlank wie ein Schilfrohr war. Der höchste Punkt seines Kopfs reichte einer durchschnittlichen Frau kaum bis zur Nase, und jede Frau, die größer geraten war, überragte ihn mit Kopf und Schultern.

Trotz seiner zierlichen Statur strahlte Nimor Macht aus. Sein kleiner Wuchs schien von einer punktgenauen Stärke und tödlichen Schnelligkeit erfüllt, die in keinem Verhältnis zu seinen Proportionen stand. Sein Gesicht war schmal, aber hübsch, ja fast sogar schön anzusehen, und er trug die überlegene Arroganz eines adlig geborenen Drow zur Schau, der nichts fürchtete, was immer sich ihm auch in den Weg stellte. Es war eine Rolle, die er gut spielte, den Drow aus hohem Hause, den Prinz der Ruinenstadt. Wenn er noch etwas anderes war, wenn er mehr war ... nun, die wenigen Drow, die mit ihm dort lebten, waren nicht viel anders.

Nimor kam am Ende der Gangs an und begab sich ins Innere des Gebäudes, um eine breite Treppe hinaufzugehen, die durch das Herz des monolithischen Sporns geschnitten worden war, an den sich Chaulssin krallte. Die Kakophonie der Winde, die draußen tobten, verebbte rasch zu einem fernen, tiefen Flüstern, das zischend und durchdringend war. Nirgends in Chaulssin gab es eine Stelle, an der man diesen Geräuschen entkommen konnte. Er legte eine Hand aufs Heft seines Rapiers und folgte den spiralförmig verlaufenden schwarzen Stufen hinauf in einen dunklen Saal, eine gewölbte Kathedrale aus Schatten mitten im Herzen der Stadt. Flackernde, ewig brennende Fackeln in bronzenen Halterungen warfen schwache, scharf umrissene Lachen aus Licht entlang den gewellten Mauern, rote Streifen, die sich in der Schwärze des Gewölbes darüber verloren. Dort oben waren die Schatten wahrhaftig dicht, eine aufgewühlte Quelle aus Finsternis, die nicht einmal Nimors Augen durchdringen konnte.

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