Richard Baker - Verdammung

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Die gegen Menzoberranzan geeinten Kräfte beginnen, Gestalt anzunehmen, und die Gefahr für die Zivilisation der Drow ist schrecklicher als bisher gedacht. Der Weg zu Lolths Geheimnissen führt von den undurchdringlichen Schatten des Unterreichs zu den entlegenen Winkeln der unwirtlichen Obenveit und ist ebenso unvorhersehbar wie tödlich.
Zusammen mit zwei Drow, die die letzten Überlebenden Ched Nasads sein könnten, haben die Forscher aus Menzoberranzan viel erfahren, doch für jede Antwort, die sie erhalten, stellen sich tausend neue Fragen. Sie müssen in der Hoffnung, er könne ihnen die Göttin schneller finden helfen, einen rivalisierenden Priester aufsuchen, doch kann je ein Dunkelelf einem anderen trauen?
Der dritte Roman einer epischen sechsteiligen Reihe, die der fruchtbaren Phantasie R. A. Salvatores und einer handverlesenen Gruppe der talentiertesten Autoren des Genres entspringt. Bringen Sie mit ihnen zusammen Licht in die schwärzesten Winkel der Vergessenen Reiche, um so die Schatten dort nur noch tiefer zu machen.

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Sie blieb stehen und betrachtete ihre Begleiter. Danifae, ihre Hofdame, kniete elegant am Boden, ihr perfekt geschnittenes Gesicht gefaßt, die Augen geschlossen. Es war möglich, daß sie döste, ebensogut konnte sie auch gleichmütig warten, was als nächstes geschehen würde. Vor fünfzehn Jahren war Danifae, eine gefangengenommene Priesterin aus der Stadt Eryndlyn, Halisstra als Dienerin geschenkt worden. Die junge, hübsche, kluge Danifae hatte sich mit erstaunlicher Würde dieser Gefangenschaft unterworfen, auch wenn sie genaugenommen ohnehin keine andere Wahl gehabt hätte, denn das silberne Medaillon, das auf Danifaes Herzen ruhte, erlegte ihr einen starken Zauber auf. Was hinter diesen leuchtenden Augen und dem perfekten Gesicht vor sich ging, wußte Halisstra nicht, doch Danifae hatte ihr so treu und gut gedient, wie es der sie bindende Zauber von ihr verlangte, aber vielleicht hatte sie sogar noch etwas mehr als das zwingend Notwendige gegeben; daß Danifae noch immer bei ihr war, stellte für Halisstra einen großen Trost dar.

Für die übrigen fünf galt das dagegen in keiner Weise. Die Ereignisse der letzten Tage Ched Nasads hatten Halisstra an eine Gruppe von Reisenden aus dem fernen Menzoberranzan geraten lassen, einer Stadt, die sich im Lauf der Zeit von einem Feind Ched Nasads zu einem Rivalen, Handelspartner und schließlich Beherrscher entwickelt hatte. Quenthel Baenre saß in Gedanken versunken da, ihren Mantel eng um sich geschlungen, damit sie gegen die Kälte gewappnet war. Als Priesterin der Spinnenkönigin war Quenthel eine Tochter des Hauses Baenre, des führenden Clans Menzoberranzans. Quenthel aber als potentielle Freundin Halisstras zu sehen, nur weil sie beide Lolth dienten, war weit gefehlt. Die meisten adligen Drow-Frauen dienten Lolth und verbrachten ihr Leben damit, um Macht und Vorherrschaft bei der Anbetung zu ringen. So liefen die Dinge bei den Drow – wie Lolth es ihnen vorschrieb. Wenn es die Spinnenkönigin bevorzugte, jene zu belohnen, die sich als die Ruchlosesten und Ehrgeizigsten beim Werben um ihre Gunst erwiesen, was sollte eine Drow dann anderes tun, wenn sie nicht das Nachsehen haben wollte?

Quenthel war in vieler Hinsicht das Sinnbild der Drow, eine angehende Matriarchin, die Frömmigkeit im Dienst an Lolth mit körperlicher Schönheit, Charakterstärke und absoluter Rücksichtslosigkeit vereinte. Von den Reisenden aus Menzoberranzan stellte sie für Halisstra die größte Bedrohung dar. Halisstra war selbst Tochter einer Muttermatrone und eine Priesterin Lolths, daher wußte sie genau, daß sie Quenthel im Auge behalten mußte. Im Augenblick waren sie Verbündete, doch es war nicht viel nötig, um Quenthel zu der Ansicht gelangen zu lassen, Halisstra sei als Gefolgsfrau oder als Gefangene nützlicher – oder es sei sogar besser, sie zu töten.

Quenthel konnte sich der Loyalität des massigen Jeggred sicher sein, eines Draegloth aus ihrem eigenen Haus. Diese Kreatur war je zur Hälfte Dämon und Drow, Sohn von Quenthels älterer Schwester und eines unbekannten Bewohners des Abgrunds. Jeggred, der die anderen Drow deutlich überragte, war eine vierarmige Kreatur mit bestialischer Natur, die ihre Neigung zu mörderischer Gewaltanwendung ständig in Schach halten mußte. Sein Gesicht ähnelte dem eines Drow, und er ging aufrecht, doch ein glänzender silberner Pelz bedeckte an Brust, Schultern und Lenden seine dunkle Haut, und seine Krallen waren so lang und scharf wie Dolche. Halisstra fürchtete Jeggred nicht, denn der Draegloth war Quenthels Kreatur und würde ihr ohne die ausdrückliche Erlaubnis seiner Herrin kein Haar krümmen. Er mochte das Instrument sein, das Halisstra tötete, wenn Quenthel den Befehl erteilte, doch es wäre unsinnig gewesen, in ihm irgend etwas anderes als Quenthels Waffe zu sehen.

Von Pharaun war Halisstra zutiefst beeindruckt. Das Studium des arkanen Wissens war eine Sache, die genau wie der Umgang mit dem Schwert den Männern überlassen blieb. Ein mächtiger Magier verdiente Respekt, ungeachtet der Tatsache, daß er ein Mann war. Halisstra wußte sogar von mehr als einem Fall, in denen die Muttermatrone eines bedeutenden Hauses nur mit dem Einverständnis der mächtigen männlichen Magier der Familie hatte herrschen können – eine Situation, die ihr immer als pervers und gefährlich erschienen war. Pharaun verhielt sich, als besitze er solche Macht und solchen Einfluß. Zwar ordnete er sich immer wieder Quenthel unter, doch eine solche Reaktion war immer von einem höhnischen Lächeln oder einer heuchlerischen Bemerkung begleitet, und gelegentlich grenzte sein respektloses Auftreten gar an ein unverhohlenes Rebellieren. Das bedeutete, daß er entweder ein völliger Narr war – was jedoch unwahrscheinlich war, da man ihn in Menzoberranzan speziell ausgewählt hatte, um die gefährliche Reise nach Ched Nasad zu unternehmen – oder daß er über genug Macht verfügte, um sich gegen die natürliche Tyrannei einer Adligen wie Quenthel zu behaupten. In Pharaun sah Halisstra einen möglicherweise wichtigen Verbündeten gegen Quenthel, wenn sich herausstellen sollte, daß sie und Quenthel sich nicht einigen konnten.

Halisstra kam es vor, als sei Ryld Argith für Pharaun das, was Jeggred für dessen Herrin war. Ryld, ein kräftig gebauter Waffenmeister, dessen Statur es mit der Halisstras aufnehmen konnte, war ein immens geschickter Kämpfer. Sie hatte das bei der Flucht aus Ched Nasad mit eigenen Augen gesehen. Wie die meisten Männer wahrte er eine angemessen unterwürfige Haltung, sobald Quenthel zugegen war, was Halisstra als gutes Zeichen wertete. Ryld würde vermutlich im Handumdrehen seine Ergebenheit einer anderen Frau von hoher Abstammung erklären. Sie konnte nicht darauf zählen, daß sich Ryld gegen Pharaun oder Quenthel stellen würde, doch ein reinrassiger Drow war in seiner Loyalität nicht so unerschütterlich wie ein durchschnittlicher Draegloth ...

Der letzte und zugleich Unbedeutendste der Gruppe aus Menzoberranzan war Valas Hune. Der kleine Mann sagte wenig, dafür beobachtete er unablässig die Umgebung. Halisstra hatte Leute wie ihn schon früher zu sehen bekommen. Männer wie er waren nützlich, aber sie wollten nichts mit den Machenschaften der Priesterinnen und Matriarchinnen zu tun haben, also hielten sie sich von der Politik der großen Häuser fern. Im Moment kauerte Valas vor einem kleinen Haufen trockenen Buschwerks und versuchte, ein Feuer zu entfachen.

»Besteht eine Chance, daß uns jemand verfolgt?« fragte Ryld in den eisigen Wind.

»Wohl kaum«, murmelte Quenthel. »Das komplette Haus ist abgestürzt, nachdem wir das Portal benutzt haben. Wie sollte uns da jemand folgen?«

»Es ist nicht unmöglich, liebe Quenthel«, gab Pharaun zurück. »Ein fähiger Magier könnte herausfinden, wohin das Portal geführt hat, selbst wenn es zerstört worden ist. Er könnte das Portal sogar so weit wiederherstellen, daß er es benutzen kann. Ich vermute, es hängt davon ab, wie sehr man uns in Ched Nasad vermißt.« Er sah zu Halisstra auf und fragte: »Wie sieht es damit aus? Haltet Ihr es für wahrscheinlich, daß Euresgleichen uns die Schuld an den unglücklichen Ereignissen der letzten Stunden geben? Werden sie nicht alles daransetzen, sich zu rächen?«

Halisstra sah ihn an. Die Frage ergab keinen Sinn. Wer sollte denn überlebt haben, um den Angriff der Duergar der Gruppe aus Menzoberranzan in die Schuhe zu schieben? Haus Melarn war gefallen, und das galt auch für Haus Nasadra. Sie begann, die große Erschöpfung ihres Körpers zu spüren – ein bleiernes Gefühl in ihrem Herzen und einen Nebel, der sich um ihren Verstand gelegt hatte –, und ließ sich gegenüber der Gruppe in den Sand sinken.

»Jeder in Ched Nasad hat im Moment wichtigeres zu tun, als sich um Euren Aufenthaltsort zu kümmern«, brachte sie heraus.

»Ich glaube, die Dame hat dich gerade in deine Schranken verwiesen, Pharaun«, lachte Ryld. »Die Welt und alles in ihr dreht sich nicht um dich, weißt du?«

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