Kim Robinson - Mutter Göttin der Welt
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- Название:Mutter Göttin der Welt
- Автор:
- Издательство:Bastei Lübbe
- Жанр:
- Год:1990
- Город:Bergisch Gladbach
- ISBN:3-404-24137-1
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 1
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Auf jeden Fall war es an diesem Tag wie an den meisten anderen auch, und eine ganze Schar Trekker saß um die Ladezone neben der Landepiste herum und verhandelte mit den Sherpa- und Sherpani-Unterhändlern, die den Flughafen beherrschen und Flüge für die Leute besorgen können. Die Hierarchie unter diesem halben Dutzend Unterhändlern ist — sogar für sie selbst — völlig obskur, und an diesem Tag hatte wie immer jeder von ihnen eine Liste von Leuten, die bis zu einhundert Dollar für einen Rückflug bezahlt hatten; und bis die Unterhändler mit der Hubschrauberbesatzung gesprochen hatten, wußte niemand, wer diesmal den Zuschlag erhalten würde, seine Leute an Bord bringen zu dürfen. Die Leute hielten diese Vorgehensweise bestenfalls für zweifelhaft, und als sie die Hubschrauber sahen, meckerten sie lauthals und warfen ihren Unterhändlern üble Dinge an den Kopf.
Das war also keine besonders günstige Situation für uns, denn obwohl wir in einer verzweifelten Lage waren, behaupteten alle anderen, die einen Rückflug wollten, ebenfalls in einer verzweifelten Lage zu sein, und niemand würde freiwillig auf seinen Platz verzichten. Doch gerade, als die beiden Puma-Hubschrauber laut und unter beträchtlichem Wind landeten, sah ich Heather auf der Landepiste, und ich lief zu ihr und erfuhr, daß sie für unsere Expedition bei Pemba Sherpa, einem der mächtigsten Unterhändler dort, Plätze gebucht hatte. »Gute Arbeit, Heather!« rief ich. Ich erklärte ihr schnell einige Aspekte der Situation, und sie musterte uns mit großen Augen und nickte, daß sie verstanden habe.
Und in der Tat, im Chaos der Trekker, die sich um die Hubschrauber drängten, bei all dem Gestöhne und Ächzen und Geschrei und Gemeckere, an Bord gelassen zu werden, war es Pemba, der die Oberhand über die anderen Unterhändler behielt. Und die ›Video-Expedition zum Everest Base Camp‹ der Firma Want To Take You Higher Ltd. stieg — einschließlich vier englischer und eines amerikanischen Bergsteigers — unter großem Jubel an Bord der beiden Hubschrauber. Mit einem Thukka-thukka-thukka starteten wir.
»Aber wie wollen wir ihn in Katmandu finden?« sagte Marion über den Lärm.
»Er rechnet nicht mit euch«, sagte ich. »Er glaubt, die letzte Maschine des Tages erwischt zu haben. Also würde ich anfangen, im Kathmandu Guest House, in dem wir wohnen, nach ihm zu suchen.«
Die Engländer nickten und schauten grimmig wie Sturmtruppensoldaten drein. Arnold kriegte Probleme.
19
Wir landeten eine Stunde später auf dem Flughafen von Katmandu, und die Briten stürmten hinaus und nahmen sich ein Taxi. Freds und ich nahmen uns ebenfalls eins und versuchten, sie nicht aus den Augen zu verlieren, doch die Engländer mußten ihrem Fahrer die dreifache Summe angeboten haben, denn ihr kleiner Toyota schoß wie bei einem Motocross-Rennen über die staubige Straße zwischen dem Flughafen und der Stadt dahin. Also fielen wir zurück, und als wir auf dem Hof des Kathmandu Guest House ausstiegen, war ihr Taxi schon fort. Wir bezahlten unseren Fahrer, gingen hinein und fragten einen hochnäsigen Portier nach Arnolds Zimmernummer, und als er sie uns nannte, eilten wir zu dem Zimmer hinauf; es befand sich im zweiten Stock, mit Blick auf den Garten.
Als wir dort eintrafen, war schon die Hölle los. John und Mad Tom und Trevor hatten Arnold auf einem Bett in der Ecke in die Enge getrieben; sie standen über ihm und sorgten dafür, daß er sich nicht erhob. Marion hatte die eigentliche Arbeit übernommen; sie warf auf der anderen Zimmerseite eine Videokassette nach der anderen zu Boden und zertrat sie unter ihrem Stiefel. Es herrschte ein lautstarkes Geschrei, das hauptsächlich von Marion und Arnold stammte. »Das ist die, wo ich dusche«, sagte Marion. »Und das ist die, wo ich in meinem Zelt mein Hemd wechsle. Und das ist die, wo ich auf achttausend Metern Höhe pinkeln mußte!« und so weiter, während Arnold schrie: »Nein, nein!« und »Doch nicht die, mein Gott!« und »Ich verklage euch vor jedem Gericht in Nepal!«
»Ausländer können sich in Nepal nicht verklagen«, sagte Mad Tom zu ihm.
Aber Arnold schrie und drohte und jammerte weiterhin; sein sonnenverbranntes Gesicht wurde ganz blaß, sein viel schmaler gewordener Körper hüpfte auf dem Bett auf und ab, seine großen runden Augen wölbten sich so weit vor, daß ich schon Angst hatte, sie würden aus den Höhlen springen oder wie an Federn hinausschießen. Er nahm seine frische Zigarre, die ihm aus dem Mund gefallen war, und warf sie auf Trevor und John; sie verfehlte die beiden jedoch und traf Marion an der Brust.
»Lüstling«, sagte sie und rieb sich vor Zufriedenheit die Hände. »Das sind sie also alle.« Sie packte das Durcheinander aus Plastik und Videoband in einen Rucksack. »Und die hier nehmen wir auch noch mit. Und vielen Dank, übrigens.«
»Diebe«, krächzte Arnold.
Die drei Männer traten von ihm zurück. Arnold saß wie erstarrt auf dem Bett und betrachtete Marion mit verdutzten, großen Augen. Er sah aus wie ein Ballon, den man mit einer Nadel durchstochen hatte.
»Tut mir leid, Arnold«, sagte Trevor. »Aber wie du eingestehen mußt, hast du dir das selbst zuzuschreiben. Wir haben dir die ganze Zeit über gesagt, daß wir nicht gefilmt werden wollen.«
Arnold starrte sie sprachlos an.
»Nun ja«, sagte Trevor. »Das wäre also erledigt.« Und sie gingen.
Freds und ich musterten Arnold auf dem Bett. Langsam nahmen seine Augen ihren üblichen glotzenden Ausdruck an, doch er wirkte noch immer untröstlich.
»Diese Engländer sind schon harte Burschen«, sagte Freds. »Sie sind wirklich nicht sehr mitfühlend.«
»Na, komm, Arnold«, sagte ich. Nun, da ich nicht mehr für ihn verantwortlich war, und, da wir in Katmandu zurück waren und ich ihn nie mehr sehen mußte — nun, da ich sicher war, daß sein Videoband, das Freds und mir genauso beträchtliche Probleme wie den Engländern einbringen konnte, zerstört war — nun tat er mir ein bißchen leid. Nur ein ganz kleines bißchen. Man konnte ihm deutlich anmerken, daß er wirklich eine Menge durchgemacht hatte, um dieses Band zu bekommen. Außerdem verhungerte ich allmählich. »Na komm, duschen wir, rasieren wir uns und ziehen uns um, und dann lade ich dich zum Abendessen ein.«
»Ich auch«, sagte Freds.
Arnold nickte stumm.
20
Katmandu ist eine seltsame Stadt. Wenn man aus dem Westen dort eintrifft, scheint es sich um den heruntergekommensten und ungesundesten Ort zu handeln, den man sich vorstellen kann: Die Gebäude sind schlecht und recht aus alten Ziegelsteinen zusammengeschustert, und auf den Dächern sprießt das Unkraut; die Hotelzimmer sind kahle Gruben; das gesamte Essen, das man hier findet, schmeckt nach Pappe, und man wird oft krank davon; und hier und da auf den schlammigen Straßen, auf denen Hunde und Kühe streunen, liegen große Unrathaufen.
Dann geht man für einen oder zwei Monate in die Berge, auf einen Trek oder eine Klettertour. Und wenn man nach Katmandu zurückkehrt, hat sich der Ort völlig verwandelt. Die einzig mögliche Erklärung dafür ist die, daß man die Stadt während der Abwesenheit niedergerissen und durch eine neue ersetzt hat, die äußerlich genauso aussieht, sich aber im Wesen von der alten grundlegend unterscheidet. Die Unterkünfte sind unglaublich luxuriös; das Essen ist hervorragend; die Menschen sehen wohlhabend aus, und ihre Stadt scheint ein Wunder der architektonischen Ausgeklügeltheit zu sein. Katmandu! Was für eine Metropole!
So kam es auch Freds und mir vor, als wir uns in meiner Heimat fern der Heimat eintrugen, dem Hotel Star. Als ich mich unter den hüfthohen Warmwasserhahn unter dem Duschkopf setzte, ertappte ich mich dabei, wie ich in sinnloser Verzückung kicherte, und ich hörte, wie Freds im Nebenzimmer »Going to Kathmandu« bellte: »K-k-k-k-Kath-Man-Du!«
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