Paolo Bacigalupi - Biokrieg

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Die nicht allzu ferne Zukunft. Der Klimawandel und die Profitgier der internationalen Großunternehmen haben die Erde, wie wir sie kennen, zerstört: Der Meeresspiegel ist angestiegen, das Erdöl versiegt und ganze Spezies wurden ausgerottet. Künstlich generierte Krankheiten, Bioterrorismus und Hungersnöte gehören zum Alltag. Die Supermächte sind schon lange untergegangen, stattdessen beherrschen die Lebensmittelkonzerne die globale Marktwirtschaft. Einzig dem Königreich Thailand ist es gelungen, sich durch Isolation und eine rigorose Biopolitik, seine Unabhängigkeit zu bewahren. Anderson Lake, Mitarbeiter der Firma AgriGen, wird nach Bangkok geschickt, wo er sich Zugang zu thailändischen Genlaboratorien verschaffen soll — weltweit die einzigen, die noch Stammkulturen unverseuchten Getreidesamens besitzen. Doch Thailands Regierung setzt alles daran, das Eindringen westlicher Konzerne in ihr Land zu verhindern …
Biokrieg

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Unten lösen die Mahout fieberhaft die Ketten ihrer Tiere und ziehen sie von dem rasenden Ungeheuer fort; mit lauten Rufen versuchen sie, den elefantenartigen Kreaturen ihren Willen aufzuzwingen. Die Megodonten schütteln die Köpfe und wehren sich ächzend, zerren, von dem instinktiven Verlangen getrieben, ihrem Artgenossen zu helfen, an ihrem Geschirr. Die übrigen Thaiarbeiter fliehen auf die Straße.

Der rasende Megodont stürzt sich erneut auf die Spindel. Speichen zerbrechen. Der Mahout, der die Bestie hätte unter Kontrolle halten sollen, ist nur noch eine breiige Masse aus Blut und Knochen auf dem Boden.

Anderson hastet in das Büro zurück. Er schlängelt sich zwischen den leeren Schreibtischen hindurch, springt auf eine Tischplatte, schlittert über sie hinweg und landet vor dem Tresor der Firma.

Seine Finger rutschen ab, während er am Zahlenschloss dreht. Schweiß rinnt ihm in die Augen. 23 rechts. 106 links … Seine Hand gleitet zur nächsten Nummernscheibe, und er betet, dass er sich nicht vertut und wieder von vorne anfangen muss. Unten in der Fertigungshalle geht noch mehr Holz zu Bruch, und jemand schreit vor Schmerz.

Hock Seng taucht dicht neben seinem Ellenbogen auf.

Anderson vertreibt den alten Mann mit einer Geste. »Sag den Leuten, sie sollen machen, dass sie hier rauskommen! Alle! Alle sollen das Gebäude verlassen!«

Hock Seng nickt, bleibt jedoch stehen, während sich Anderson weiter mit den Zahlenschlössern abplagt.

Anderson sieht ihn wütend an. »Na los!«

Hock Seng nickt zustimmend und rennt laut rufend zur Tür; seine Stimme verliert sich zwischen den Schreien der fliehenden Arbeiter und dem Bersten des Hartholzes. Anderson dreht an der letzten Scheibe und reißt den Tresor auf: Akten, Stapel von bunt schillerndem Geld, geheime Unterlagen, ein Luftgewehr … eine Federpistole.

Yates.

Er verzieht das Gesicht. Heute scheint der alte Saubär überall zu sein, als würde sein Phii auf Andersons Schulter hocken. Mit einer fließenden Handbewegung zieht Anderson die Feder der Handfeuerwaffe auf und steckt sie sich in den Gürtel. Dann greift er nach dem Luftgewehr. Überprüft, ob es geladen ist, während hinter ihm ein weiterer Schrei ertönt. Wenigstens war Yates auf so etwas vorbereitet. Der Mistkerl mochte naiv gewesen sein, aber dumm war er nicht. Anderson pumpt Luft in den Gewehrkolben und eilt mit großen Schritten zur Tür.

Unten in der Fertigungshalle spritzt Blut auf die Antriebssysteme und die QK-Laufbänder. Es ist nur schwer zu erkennen, wer umgekommen ist. Keinesfalls nur der eine Mahout. Der süßliche Gestank menschlicher Eingeweide breitet sich aus. Gedärme zieren die Spindel, die der Megodont umrundet hat. Das Tier erhebt sich erneut auf die Hinterbeine, ein Berg transgener Muskeln, die sich ihrer letzten Fesseln erwehren.

Anderson hebt das Gewehr. Am Rande seines Blickfeldes richtet sich ein weiterer Megodont auf und trompetet sein Mitgefühl hinaus. Die Mahout verlieren zunehmend die Kontrolle. Er zwingt sich, das um sich greifende Chaos zu ignorieren, und legt sein Auge an das Visier.

Das Fadenkreuz gleitet über eine verkrustete Wand aus faltigem Fleisch. In der Vergrößerung des Visiers ist das Tier so riesig, dass er es nicht verfehlen kann. Er schaltet das Gewehr auf Vollautomatik, atmet aus und lässt den Druck aus der Gaskammer entweichen.

Ein Sturm von Pfeilen schießt aus der Mündung. Grellorange Punkte sprenkeln die Haut des Megodonten, jeder Schuss ein Treffer. Das von AgriGen entwickelte hochkonzentrierte Wespengift strömt durch den Leib des Tieres und nimmt Kurs auf sein zentrales Nervensystem.

Anderson lässt das Gewehr sinken. Ohne die Vergrößerung des Visiers kann er die winzigen Pfeile in der Haut der Bestie kaum erkennen. Noch wenige Augenblicke, dann wird sie tot sein.

Der Megodont dreht sich herum und richtet seine Aufmerksamkeit auf Anderson; in seinen Augen blitzt die Wut des Pleistozäns. Wider Willen ist Anderson von der Intelligenz des Tiers beeindruckt. Fast scheint es, als wüsste die Kreatur, was er getan hat.

Der Megodont spannt die Muskeln an und zerrt mit ganzer Kraft an seinen Fesseln. Gusseiserne Kettenglieder bersten und pfeifen durch die Luft, krachen in die Fließbänder. Ein fliehender Arbeiter geht zu Boden. Anderson lässt das Luftgewehr fallen und reißt die Federpistole aus dem Gürtel. Gegen die zehn Tonnen erzürnter Bestie ist sie ein Spielzeug, aber sie ist alles, was er noch hat. Der Megodont stürzt los, und Anderson feuert, betätigt den Abzug so schnell, wie seine Finger sich krümmen. Messerscharf geschliffene Scheiben prallen nutzlos von der anrollenden Lawine ab.

Der Megodont reißt ihn mit dem Rüssel von den Füßen. Wie eine Python umschlingt das Greiforgan seine Beine. Anderson strampelt verzweifelt mit den Beinen und versucht sich am Türpfosten festzuhalten. Der Rüssel drückt zu. Blut schießt Anderson in den Kopf. Er fragt sich, ob das Ungeheuer ihn einfach wie einen Moskito zerquetschen will, doch das Tier zerrt ihn vom Balkon herunter. Anderson versucht noch, am Geländer Halt zu finden, doch dann hebt er ab — und befindet sich in freiem Flug.

Das frohlockende Trompeten des Megodonten hallt durch das Gebäude, während Anderson durch die Luft segelt. Der Fabrikboden kommt auf ihn zugerast. Er kracht auf den Beton. Finsternis droht ihn zu verschlucken. Leg dich hin und stirb. Anderson wehrt sich gegen die Bewusstlosigkeit. Einfach nur sterben.

Er versucht aufzustehen oder wegzurollen — irgendetwas. Aber er kann sich nicht bewegen.

Bunte Schemen tanzen vor seinen Augen. Der Megodont kommt immer näher. Anderson kann seinen Atem riechen.

Die farbigen Flecken verschwimmen, der Megodont nimmt fast sein ganzes Gesichtsfeld ein. Krustige Haut und uralte Wut. Er hebt einen Fuß, um ihn zu zerquetschen. Anderson rollt auf die Seite, doch seine Beine wollen ihm nicht gehorchen. Nicht einmal mehr wegkriechen kann er. Seine Hände scharren über den Beton wie Spinnen auf Eis. Er kann sich nicht schnell genug bewegen. Himmelherrgott, so möchte ich nicht sterben. Nicht hier. Nicht so … Er kommt sich vor wie eine Echse, deren Schwanz eingeklemmt ist. Er kann nicht aufstehen, er kann nicht fliehen, er wird sterben — Gelee unter dem Fuß eines überdimensionierten Elefanten.

Der Megodont stöhnt auf. Anderson hebt den Kopf. Das Tier hat den Fuß wieder gesenkt. Es schwankt, wie betrunken, tastet mit seinem Rüssel umher. Und dann, plötzlich, geben seine Hinterbeine nach. Das Ungeheuer hockt sich auf den Boden und sieht aus wie ein Hund, geradezu lächerlich. Fast scheint es ratlos dreinzuschauen — völlig überrascht, dass sein Körper ihm nicht mehr gehorcht.

Ganz langsam spreizen sich seine Vorderbeine, und es sinkt ächzend auf Stroh und Dung. Die Augen des Megodonten befinden sich nun auf gleicher Höhe mit Anderson. Sie starren ihn an, fast wie ein Mensch, und blinzeln verwirrt. Der Rüssel streckt sich wieder nach ihm aus, eine Python aus Muskeln und Instinkt, jetzt allerdings völlig unkoordiniert. Das Maul steht offen, keucht vernehmlich. Heiße, süßliche Luft brandet über Anderson hinweg. Der Rüssel greift nach ihm. Bekommt ihn nicht mehr zu fassen.

Anderson schleppt sich langsam außer Reichweite. Stemmt sich auf die Knie hoch und zwingt sich schließlich aufzustehen. Benommen schwankt er hin und her, stellt sich dann breitbeinig hin und findet sein Gleichgewicht. Eines der gelben Augen des Megodonten folgt seinen Bewegungen. Alle Wut ist daraus gewichen. Augenlider mit langen Wimpern blinzen. Anderson fragt sich, was das Tier wohl denkt. Ob es die neurale Verwüstung spüren kann, die durch seinen Körper tobt? Ob es weiß, dass sein Ende bevorsteht? Oder ob es einfach nur müde ist?

Wie er so über dem Megodonten steht, empfindet Anderson fast Mitleid. Wo einst Stoßzähne aufragten, sind nur vier schartige Ovale zu sehen, schmutzige Elfenbeinflecken, unbarmherzig abgesägt. An den Knien glänzen wunde Stellen, der Mund ist von Krätzenschimmel entstellt. Die Rippen heben und senken sich kaum wahrnehmbar. Aus der Nähe betrachtet, handelt es sich nur noch um eine missbrauchte Kreatur, die Muskeln gelähmt, dem Tod nahe. Dieses Ungeheuer war nie für den Kampf bestimmt.

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