Энди Вейр - Der Marsianer

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Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...

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Wir mussten in den Sturm hinaus und uns von der Wohnkuppel zum MRM durchschlagen. Das war gefährlich, aber was blieb uns anderes übrig?

Alle außer mir schafften es.

Die Hauptantennenschüssel, die unsere Signale von der Wohnkuppel zur Hermes übertrug, wirkte wie ein Fallschirm und wurde aus der Verankerung gerissen und weggefegt. Unterwegs krachte sie in die Empfangsantenne. Dann traf mich eine der langen Stabantennen wie ein Speer. Das Ding schlug durch meinen Raumanzug wie eine Gewehrkugel durch ein Stück Butter, und ich hatte die schlimmsten Schmerzen meines Lebens, als es mich an der Seite verletzte. Ich kann mich noch erinnern, wie mir die Luft wegblieb (genau genommen wurde sie mir sogar entrissen) und wie meine Ohren schmerzten und knackten, als mein Raumanzug Druck verlor.

Das Letzte, was ich bewusst wahrnahm, war Johannsen, die hilflos die Arme zu mir ausstreckte.

Der Sauerstoffalarm meines Anzugs weckte mich. Es war ein stetiges, nervtötendes Piepsen, das mir die unendlich tiefe Sehnsucht austrieb, einfach zu sterben.

Der Sturm war abgeflaut, ich lag mit dem Gesicht voran am Boden und war fast vollständig vom Sand begraben. Als ich benommen die ersten klaren Gedanken fassen konnte, wunderte ich mich, warum ich nicht längst tot war.

Die Antenne hatte genug Wucht gehabt, um den Anzug und meine Haut zu durchbohren, war aber an meinem Beckenknochen aufgehalten worden. Daher gab es nur je ein einziges Loch im Anzug und in mir.

Der Aufprall hatte mich ein paar Meter weggeschleudert, und ich war einen steilen Abhang hinabgerollt und mit dem Gesicht voran gelandet. Die Antenne hatte sich dabei verbogen und übte eine Menge Druck auf das Loch im Anzug aus. So war eine schwache Versiegelung entstanden.

Außerdem strömte reichlich Blut aus meiner Wunde zum Loch. Sobald es die Öffnung erreichte, verdunstete im Wind und im niedrigen Luftdruck das Wasser aus dem Blut und hinterließ eine klebrige Masse. Das Blut, das danach herbeiströmte, gerann ebenfalls, bis das ganze Leck einigermaßen dicht war und eine Gefahr darstellte, mit der mein Anzug gerade noch umgehen konnte.

Der Anzug leistete eine bewundernswerte Arbeit. Er spürte den Druckabfall und lieferte zum Ausgleich ständig Stickstoff aus der Druckflasche nach. Sobald das Loch weit genug verschlossen war, musste er nur noch kleine Mengen einspeisen, um den Verlust auszugleichen.

Nach einer Weile waren allerdings die CO2-Tauscher im Anzug erschöpft. Dies ist der Faktor, der die Lebenserhaltung am stärksten einschränkt. Entscheidend ist nicht die Menge an Sauerstoff, die man mitführt, sondern die Menge an CO2, die man entfernen kann. In der Wohnkuppel gibt es einen Oxygenator, das ist ein großes Gerät, das CO2 zerlegt und den Sauerstoff zurückgewinnt. Ein Raumanzug muss jedoch beweglich sein, deshalb gibt es dort nur einen einfachen chemischen Abscheidungsprozess, der auf austauschbare Filter baut. Ich hatte so lange geschlafen, dass die Filter verbraucht waren.

Der Anzug hatte das Problem erkannt und in einen Notfallmodus umgeschaltet, den die Ingenieure als “Aderlass” bezeichnen. Da er das CO2 nicht mehr entfernen konnte, entließ der Anzug absichtlich etwas Luft in die Marsatmosphäre und glich den Mangel mit Stickstoff aus. Da auch durch das Loch ständig etwas Gas entwich, ging dem Anzug rasch der Stickstoff aus. Danach blieb ihm nur noch mein Sauerstoffbehälter.

Also tat er das Einzige, was er noch tun konnte, um mein Leben zu erhalten. Er füllte reinen Sauerstoff nach. Ich lief inzwischen Gefahr, an einer Sauerstoffvergiftung zu sterben. Der viel zu hohe Sauerstoffanteil in meiner Atemluft drohte mir das Nervensystem, die Lungen und die Augen zu verbrennen. Das ist ein absonderlicher Tod für jemanden, der in einem leckgeschlagenen Raumanzug steckt: zu viel Sauerstoff.

Jeder Schritt auf diesem Weg ging mit piepsenden Alarmsignalen, Meldungen und Warnungen einher. Der Alarm für die Sauerstoffüberversorgung hatte mich schließlich geweckt.

Das Training für eine Weltraummission ist erstaunlich umfangreich. Auf der Erde hatte ich wochenlang die entsprechenden Maßnahmen für alle möglichen Notfälle mit dem Raumanzug eingeübt. Daher wusste ich, was zu tun war.

Vorsichtig tastete ich an der Seite des Helms nach dem Flickzeug. Das ist nichts weiter als ein Trichter mit einem Ventil am schmalen und einem unglaublich klebrigen Harz am breiten Ende. Wenn man das Ventil öffnet, kann man das breite Ende über ein Loch stülpen. Die Luft entweicht durch das Ventil und stört nicht, während das Harz das Loch abdichtet. Dann schließt man das Ventil und hat das Leck versiegelt.

Das Problem war, die Antenne zu entfernen. Ich zog sie so schnell ich konnte heraus und zuckte zusammen, weil mir bei dem abrupten Druckabfall und dem grässlichen Schmerz schwindlig wurde.

Dann drückte ich das Flickzeug auf das Leck und verschloss es. Der Flicken hielt. Der Anzug ergänzte den fehlenden Luftdruck mit noch mehr Sauerstoff. Die Anzeige auf dem Arm verriet mir, dass ich inzwischen 85 Prozent Sauerstoff atmete. Der Anteil auf der Erde beträgt etwa 21 Prozent. Wenn ich nicht zu viel Zeit in dieser Atmosphäre verbrachte, würde mir nichts passieren.

Ich stolperte den Hügel hinauf zur Wohnkuppel. Auf der Anhöhe entdeckte ich zwei Dinge. Eines machte mich sehr glücklich, das andere sehr traurig. Die Wohnkuppel war in Ordnung (Juchhu!), das MRM war weg (Mist!).

In diesem Augenblick wusste ich, dass ich im Arsch war. Allerdings wollte ich nicht einfach da draußen auf der Oberfläche sterben. Ich humpelte zur Wohnkuppel zurück und tastete mich durch eine Luftschleuse. Sobald der Druck ausgeglichen war, legte ich den Helm ab.

In der Wohnkuppel zog ich auch den Anzug aus und nahm mir etwas Zeit, die Verletzung eingehend zu untersuchen. Ich musste sie nähen. Glücklicherweise hatten wir alle eine medizinische Grundausbildung bekommen, und in der Wohnkuppel gab es eine ausgezeichnete medizinische Ausrüstung. Rasch eine Spritze für die örtliche Betäubung setzen, die Wunde spülen, neun Stiche, und die Sache war erledigt. Zwei Wochen lang musste ich noch Antibiotika nehmen, aber davon abgesehen war alles in Ordnung.

Obwohl ich wusste, dass es hoffnungslos war, schaltete ich die Kommunikationsanlage ein. Natürlich empfing ich kein Signal. Die Hauptantennenschüssel war ja weggebrochen und hatte die Empfangsantenne gleich mitgenommen. Die Wohnkuppel besaß zwar Reservesysteme, doch die waren nur dazu gedacht, die Verbindung zum MRM zu halten, dessen stärkere Sender als Relaisstation für die restliche Strecke bis zur Hermes dienten. Das funktioniert natürlich nur, solange das MRM noch da ist.

Also konnte ich die Hermes nicht erreichen. Mit genügend Zeit konnte ich die Schüssel auf der Oberfläche finden, aber es hätte Wochen gedauert, alles zu reparieren, und dann wäre es zu spät gewesen. Bei einem Missionsabbruch verließ die Hermes die Umlaufbahn binnen vierundzwanzig Stunden. Die Dynamik der Umlaufbahnen sorgte dafür, dass die Rückreise umso schneller und sicherer verlief, je eher man sie antrat. Warum also warten?

Die Überprüfung meines Raumanzugs ergab, dass die Stabantenne meinen Biomonitor zerstört hatte. Bei EVAs – so nennen wir die Außenbordeinsätze – auf der Oberfläche sind die Raumanzüge der Crewmitglieder vernetzt, sodass wir gegenseitig über unseren Status informiert sind. Die anderen Crewmitglieder hatten verfolgt, wie der Druck in meinem Anzug bis fast auf null gesunken war, und dann hatten meine Biosignale ausgesetzt. Außerdem hatten sie beobachtet, wie ich in einem Sandsturm mit einem Speer in der Hüfte den Abhang hinuntergepurzelt war … alles klar. Sie hielten mich für tot. Was sonst hätten sie denken sollen?

Vielleicht hatten sie sogar kurz darüber diskutiert, meine Leiche zu bergen, aber die Vorschriften sind eindeutig. Falls auf dem Mars jemand stirbt, bleibt er auf dem Mars. Wenn sein Körper dort bleibt, muss das MRM weniger Gewicht tragen, also hat man mehr Treibstoff zur Verfügung, und die Fehlertoleranz wird größer. So einen Vorteil opfert man nicht aus sentimentalen Gründen.

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