Isaac Asimov - Experiment mit dem Tod
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Brade rekelte sich unruhig in seinem Sessel. An den Sicherheitsvorkehrungen in den Studentenlabors war nichts auszusetzen. »Von einem Schnitt in den Finger oder einer Ätzwunde abgesehen, war das der erste Unfall in zehn Jahren.« »Genügt Ihnen denn einer nicht?«
Brade schwieg, und Littleby genoss seine in gewichtigem Ton vorgebrachte Erwiderung ein paar Augenblicke zu lange und fuhr dann fort: »Ich glaube, wir sollten einen Kurs über Sicherheitsbestimmungen einlegen; eine Reihe von Vorlesungen über die Ge- und Verbote im Labor, sozusagen. Wir können sie auf fünf Uhr nachmittags legen, und das Erscheinen wird für alle Studenten Pflicht sein, die irgendwelche Laborkurse besuchen. Was halten Sie davon?« »Wir können es einmal versuchen.« »Gut. Dann bitte ich Sie, Professor Brade, den Kurs zu organisieren, und ich glaube, es wäre eine gute Idee, wenn Sie auch Cap Anson dafür gewinnen könnten. Der alte Herr wird sich sicher freuen, wenn er wieder einmal aktiv bei uns mitmachen kann, und das wäre jetzt eine gute Gelegenheit.«
»Ja, Sir«, sagte Brade kalt. Ihm gefiel das gar nicht. Der Kurs schien als Strafe für ihn bestimmt zu sein, als ein Buß- und Reinigungsritual im danteschen Stil. Sein Student war leichtfertig gewesen, also musste er nun andere Studenten zwingen, weniger leichtfertig zu sein. Littleby sagte: »Eine Vorlesung wöchentlich, vielleicht, und ich würde noch diese Woche damit anfangen. Wenn die Presse -«Er räusperte sich. »Es kann nichts schaden, wenn wir sagen, wir hätten das schon seit einiger Zeit vorgehabt, als Teil unseres ständigen Sicherheitsprogramms. Und es würde durchaus der Wahrheit entsprechen, denn ich sagte Ihnen ja, das Problem liegt mir nicht erst seit heute auf der Seele. Ja.«
Er blickte plötzlich zur Wanduhr auf, die Viertel vor neun anzeigte. »Ihre Vorlesung beginnt um neun, nicht wahr, Professor Brade?« »Ja, ganz recht.«
»Fühlen Sie sich dazu denn überhaupt imstande? Ich könnte mir immerhin denken, dass diese Sache gestern Sie so sehr mitgenommen hat -«
»Nein, das hat sie nicht«, erwiderte Brade rasch. »Ich kann meine Vorlesung sehr wohl halten.«
»Schön, schön. Ach, um noch einmal auf meine kleine Gesellschaft morgen abend zu sprechen zu kommen - ich hoffe, Sie können kommen, Ihre Frau und Sie? Immerhin, wenn Sie in Anbetracht der Umstände das Gefühl haben sollten -«
Brade hatte Mühe, nicht in einen steifen Gesprächston zu verfallen. »Ich glaube, wir werden kommen. Wir freuen uns so sehr darauf, dass -« Und in einem Wirrwarr von unfertigen Sätzen gefangen, nickten beide sehr förmlich und lächelten sich mechanisch an mit einer Höflichkeit, aus der jede Liebenswürdigkeit geschwunden war.
Er will nicht, dass ich komme, dachte Brade. Ich bin vom Tod gezeichnet. Mache keine gute Reklame.
Wenn es nicht wegen Doris wäre, würden wir auch nicht kommen. Arme Doris. Hatte bis jetzt noch die Chance einer Beförderung bestanden, so sah es nun eher trostlos aus. In Littlebys kleinen Augen leuchtete keinerlei Großmut auf. Würde Doris sich damit abfinden können? Sie redete manchmal in verzweifeltem Ton, aber sie besaß verborgene Kräfte, auf die sie sicher auch jetzt zurückgreifen konnte. Ein ganz anderer Gedanke kam ihm, als er sich umwandte und ging, ein Gedanke, der mit Littlebys Bemerkung über die Fakultätsberichte zu tun hatte. Alle Angehörigen des Lehrkörpers beurteilten die Leistung eines Studenten nicht nur mit einer Buchstabenzensur, die veröffentlicht wurde, sondern berichteten auch, soweit es ihnen möglich war, über seinen Charakter und seine Persönlichkeit. Diese Berichte blieben geheim.
Sie waren natürlich den Fakultätsmitgliedern zugänglich, und Brade hatte die Berichte über Ralph flüchtig durchgelesen, ehe er ihn als Doktorand annahm. Aber es war auch nur ein flüchtiges Durchlesen gewesen. Er wusste damals, dass man auf Ralph nicht gut zu sprechen war; deshalb hatte er den Beurteilungen kein Gewicht beigemessen. Nun bekam die ganze Sache einen neuen Aspekt. Wer immer den jungen Mann getötet hatte, er musste ihn gehasst haben. Ranke konnte Neufeld nicht leiden, das war bekannt; und sogar Dr. Shulter von der medizinischen Fakultät, der ihn nur flüchtig kannte, war nicht von ihm angetan gewesen, und so ging es fast allen. Immerhin mochte sich in der Formulierung des einen oder anderen Berichts über ihn eine Stelle finden, die auf ein zusätzliches Element in den Gefühlsbeziehungen schließen ließ.
Auf jeden Fall konnte sich Brade mit großer Erleichterung sagen, dass er Ralph immer recht positiv beurteilt hatte. Er war so ziemlich das einzige Fakultätsmitglied, dessen Verhältnis zu Ralph frei von Abneigung war.
»Wie bitte?« Er fuhr zusammen, als sein Ohr endlich Laute registrierte. »Entschuldigen Sie, Miss Makris, ich habe leider nicht zugehört.« »Das hat man Ihnen angesehen«, sagte Jean Makris in spitzbübischem Ton. »Sie kamen völlig gedankenverloren aus dem Büro, und wenn ich Sie nicht am Arm gepackt hätte, wären Sie wahrscheinlich gegen die Tür gerannt.«
»Ja, ja. Aber jetzt bin ich wieder ganz da.«
»Professor Littleby war nicht-«, ihr Blick wanderte rasch zur Tür von Littlebys Büro, »- unangenehm oder so, nein?« »Nein, es war eine Routinebesprechung.«
»Schön. Nun, dann will ich es Ihnen schnell sagen, damit Sie beruhigt sind, wissen Sie, falls Sie sich wegen Ralph aufgeregt haben; ich meine, falls Ihnen sein Tod persönlich zu schaffen macht, ich meine -« Sie starrte ihn jetzt forschend an, das lange Gesicht ein wenig zur Seite geneigt, und ihre Stimme hatte etwas Lebhaftes, so als hätte sie dies einerseits schon lange sagen wollen, zögerte aber andererseits noch, den spannenden Augenblick durch eine zu schnelle Preisgabe der Pointe abzukürzen.
»Ich habe jetzt eine Vorlesung, Miss Makris«, sagte Brade. »Bitte, fassen Sie sich kurz.«
Ihr Gesicht war dem seinen auf einmal sehr nahe; ihre Augen leuchteten. »Ich wollte Ihnen nur sagen, dass Ralph nichts getaugt hat. Dass Sie sich seinen Tod nicht zu Herzen zu nehmen brauchen. Er hat Sie gehasst.«
5
Brade stürzte wortlos aus dem Vorzimmer und ging in automatisch schnellem Tempo die Treppe hinauf, um sein Büro aufzusuchen. Zwischen dem zweiten und dritten Stock fiel ihm seine Vorlesung wieder ein, und so machte er kehrt und eilte wieder hinunter. Als er das Halbrund des Hörsaals im ersten Stock betrat, war er etwas außer Atem. Die Studenten saßen auf ihren Plätzen.
Es war ein sehr großer Raum, und der altmodischste im ganzen altmodischen Institutsgebäude. Die Sitze stiegen nach hinten zu immer steiler an, so dass die beiden Gänge flache Stufen hatten. Die Sitze in den letzten Reihen zogen sich links und rechts nach vorn herum und bildeten eine Art Balkon.
Der Raum war insgesamt für 250 Personen eingerichtet, so dass er zumeist für Seminare benutzt wurde und für Prüfungen, bei denen man die Studenten relativ weit auseinander setzen konnte. Der Kursus in organischer Chemie für die ersten Semester umfasste jedoch nur vierundsechzig Studenten, die in ihrer Mehrzahl gewöhnlich in der Mitte vor dem Pult Platz nahmen und von dort nach allen Seiten ausfächerten. Es gab keine formelle Sitzordnung, so dass dieses spontane Ergebnis, wie sich Brade sagte, mathematisch als ein Fall von Diffusion betrachtet werden konnte.
Er hatte auch beobachtet, dass die weniger begabten Studenten im allgemeinen am weitesten hinten saßen. Wie kam das? Hofften sie, auf diese Weise nicht bemerkt zu werden? Erstrebten sie in unbewusster Bescheidenheit eine Trennung von ihren klügeren Kommilitonen? Fanden sie den Dozenten langweilig und aus der Ferne erträglicher als aus der Nähe?
Für Verhaltensforscher wäre das ein Thema für eine Untersuchung gewesen.
Natürlich unterschied sich heute die Sitzordnung deutlich von der anderer Tage. Es gab keine »Diffusion«. Die vierundsechzig Studenten hatten sich in einem dichten Knäuel vor dem Katheder versammelt, als hätte sie eine Riesenhand von hinten nach vorn zusammengedrückt. Louis Brade auf dem Kathederpodium rückte unwillkürlich an seiner Brille.
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