Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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»Ich habe mich mehr verändert, als du ahnst.« Vergils Ton war unheilverkündend und etwas theatralisch, und er verstärkte die schauspielerische Darbietung durch hochgezogene Brauen. »Wie geht es Gail?«

»Gut. Wir sind seit einem Jahr verheiratet.«

»He, meinen Glückwunsch.« Vergils Blick wanderte zu dem Essen vor ihm — Ananasschnitten und Hüttenkäse, ein Stück Kuchen mit Bananencreme. »Fällt dir noch was auf?« fragte er.

Edward musterte ihn mit konzentrierter Aufmerksamkeit. »Hm.«

»Sieh mich genauer an.«

»Ich bin nicht sicher. Nun, ja, du trägst keine Brille. Kontaktlinsen?«

»Nein. Ich brauche keine Brille mehr.«

»Und du kleidest dich modisch und elegant. Wer kauft dir die Sachen? Ich hoffe, sie ist so sexy wie sie geschmackvoll ist.«

»Candice«, sagte er mit dem altvertrauten, halb entschuldigenden Lächeln, das unversehens in ein uncharakteristisches schlaues Grinsen überging. »Ich bin gefeuert worden. Schon vor vier Monaten. Ich lebe von meinen Ersparnissen.«

»Augenblick«, sagte Edward. »Das ist ein bißchen viel auf einmal. Kannst du es nacheinander erklären? Du hattest einen Job. Wo?«

»Zuletzt bei Genetron in Enzyme Valley.«

»In der Torrey Pines Road?«

»Richtig. Eine Niedertracht. Und du wirst sehr bald mehr von denen hören. Sie werden demnächst Aktien ausgeben. Der Höhenflug ist schon programmiert. Sie haben mit MABs einen Durchbruch erzielt.«

»Biochips?«

Er nickte. »Sie haben welche, die funktionieren.«

»Was?« Edward zog die Brauen hoch.

»Mikroskopische logische Schaltkreise. Du injizierst sie dem menschlichen Körper, und sie setzen sich dort fest, wo du es ihnen sagst, und sehen nach dem Rechten. Mit Dr. Michael Bernards Zustimmung.«

Edwards Brauen steilten sich zu Spitzbogen auf. »Gott, Vergil, dieser Bernard ist beinahe ein Heiliger. Alle paar Wochen siehst du sein Bild auf irgendeiner Titelseite. Warum erzählst du mir dies alles?«

»Es soll vorläufig geheim bleiben — Aktienemission, Durchbruch, alles. Aber ich habe noch meine Verbindungen. Ist dir der Name Hazel Overton ein Begriff?«

Edward schüttelte den Kopf. »Sollte er es sein?«

»Wahrscheinlich nicht. Ich dachte, sie könne mich nicht ausstehen, aber wie sich herausstellt, zollte sie mir widerwilligen Respekt. Vor zwei Monaten rief sie mich an und fragte, ob ich an ihrer Stelle für einen Artikel über F-Faktoren in E. coli Genomen verantwortlich zeichnen würde.« Er blickte über die Schulter und fuhr in gedämpftem Ton fort: »Aber du kannst mit der Information machen, was du willst. Ich bin fertig mit diesen Schweinekerlen.«

Edward pfiff leise. »Willst mich reich machen, wie?«

»Wenn es das ist, was du willst. Oder du kannst mir eine Weile zuhören, bevor du zu deinem Aktienmakler stürzt.«

»Selbstverständlich. Erzähl mir, was du auf dem Herzen hast!«

Vergil hatte den Hüttenkäse und den Kuchen nicht angerührt. Er hatte jedoch die Ananasscheiben gegessen und die Packung Milchkakao leergetrunken. »Vor ungefähr fünf Jahren fing ich ganz unten bei Genetron an. Mit meinem Medizinstudium und meiner Computererfahrung war ich der richtige Mann für die Betriebe im Enzyme Valley. Ich ging mit meinen Unterlagen hausieren und wurde von Genetron eingestellt.«

»So einfach war das?«

»Nein.« Vergil stocherte mit der Gabel im Hüttenkäse herum. Dann legte er die Gabel aus der Hand. »Ich habe meine Unterlagen ein wenig geschönt. Zeugnisse, Examen und dergleichen. Niemand ist bis heute darauf gekommen. Ich wurde gleich als hoffnungsvoller Nachwuchsmann angesehen und konnte mich frühzeitig durch Proteinanordnungen und die Vorstufen zur Biochip-Forschung profilieren. Genetron hat finanzstarke Hintermänner, und wir bekamen alles, was wir brauchten. Nach vier Monaten arbeitete ich selbständig, teilte zwar ein Labor mit einer Kollegin, durfte aber unabhängige Forschung betreiben. Dabei gelang mir ein Durchbruch.« Er winkte nonchalant ab. »Dann stieß ich auf neue Fragestellungen. Ich tat weiterhin meine reguläre Arbeit. Aber nach Feierabend… Die Geschäftsleitung kam mir auf die Schliche und feuerte mich. Es gelang mir, einen Teil meines Experiments zu retten. Aber ich bin dabei nicht eben vorsichtig und überlegt vorgegangen. Und nun geht das Experiment außerhalb des Labors weiter.«

Edward hatte Vergil immer als ehrgeizig und mehr als ein wenig verschroben angesehen. Während seiner Schuljahre und des Studiums waren Vergils Beziehungen zu Autoritätsgestalten niemals problemlos gewesen. Edward war schon damals zu der Schlußfolgerung gelangt, daß die Wissenschaft für Vergil wie eine unerreichbare Frau war, die ihm plötzlich die Schenkel öffnete, bevor er für reife Liebe bereit war — so daß er in ständiger Furcht lebte, die Chance zu verpatzen, den Preis zu verlieren, seine Karriere zu ruinieren. Offenbar war es nun soweit. »Außerhalb des Labors? Ich verstehe nicht, wie du das meinst.«

»Ich möchte, daß du mich untersuchst. Was ich brauche, ist eine gründliche Allgemeinuntersuchung. Vielleicht eine Krebsdiagnostik. Dann werde ich mehr erklären.«

»Du willst eine Zehntausenddollar-Untersuchung?«

»Was du machen kannst. Ultraschall, Computertomographie, Thermogramm, Radiochromatographie, alles.«

»Ich weiß nicht, ob ich zu all diesen Geräten Zugang bekommen kann, Vergil. Die Einrichtungen für die Ganzkörper-Computertomographie sind erst vor zwei Monaten installiert worden. Du hättest dir weiß Gott keine kostspieligere Diagnostik aussuchen können…«

»Dann Ultraschall und Radiochromatographie. Das ist alles, was du brauchst.«

»Ich bin ein Geburtshelfer, Vergil, kein glänzender Wunderdoktor aus einer Fernsehserie. Gynäkologe, Zielscheibe aller Medizinerwitze. Wenn du dich in eine Frau verwandelst, kann ich dir vielleicht helfen.«

Vergil beugte sich vor und steckte den Ellbogen beinahe in den Kuchen, konnte aber im letzten Augenblick ausweichen. Der alte Vergil hätte genau hineingetroffen. »Untersuche mich genau, und du wirst…« Er verengte die Augen und schüttelte den Kopf. »Sieh einfach zu, daß du mich untersuchen kannst!«

»Also werde ich dich für Ultraschall und Radiochromatographie anmelden. Wer bezahlt?«

»Die Krankenkasse. Bevor ich ging, habe ich bei Genetron die Personalakten überarbeitet. Was unter hunderttausend Dollar ausmacht, wird übernommen, und sie werden nie darauf kommen, daß etwas nicht stimmt. Aber es muß absolut vertraulich geschehen.«

Edward schüttelte den Kopf. »Du verlangst viel von mir, Vergil.«

»Möchtest du Medizingeschichte machen, oder nicht?«

»Soll das ein Scherz sein?«

Vergil schüttelte den Kopf. »Nicht auf deine Kosten, alter Freund.«

Noch am selben Nachmittag traf Edward die nötigen Vorbereitungen, füllte selbst die Vordrucke aus. Er kannte sich im Papierkrieg des Krankenhauses aus und wußte, daß die meisten Untersuchungen ohne offizielle Notiz stattfinden konnten, solange alles ordnungsgemäß aufgeschrieben und berechnet wurde. Seine Dienste berechnete er nicht. Schließlich hatte Vergil seinen Urin blau gefärbt. Sie waren Freunde.

Edward machte Überstunden. Er erklärte Gail in groben Umrissen, was er zu tun hatte; sie seufzte das Seufzen einer Arztfrau und sagte ihm, sie würde ihm einen Imbiß auf den Tisch stellen, wenn er spät heimkäme.

Um zehn Uhr abends kam Vergil ins Krankenhaus und traf Edward am verabredeten Seiteneingang des Flügels, den die Schwestern den Frankenstein-Flügel nannten. Edward saß auf einem orangefarbenen Plastikstuhl und las in einer Zeitschrift, als Vergil mit besorgter und ratloser Miene den kleinen Vorraum betrat. Die Fluoreszenzlampen verfärbten seine Haut olivgelb.

Edward bedeutete der Nachtschwester, daß dies sein Patient sei, und führte Vergil mit der Hand am Ellbogen zum Untersuchungsbereich. Keiner von beiden sprach viel. Vergil zog sich aus, und Edward arrangierte ihn auf dem mit Papier bedeckten gepolsterten Tisch. »Deine Knöchel sind geschwollen«, sagte er und befühlte sie. Sie waren fest, nicht schwammig. Gesund, aber sonderbar. »Hm«, machte Edward und schaute Vergil an. Der hob die Brauen und erwiderte den Blick mit einem Ausdruck, der »Du hast noch nichts gesehen« besagte.

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