Ted Chiang - Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes

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Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes: краткое содержание, описание и аннотация

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Geschichten, die ein ganzes Universum enthalten: Die Wahrheit über den Turmbau zu Babel; der folgenreiche Erstkontakt mit einer außerirdischen Spezies; die Verzweiflung angesichts des Verlusts eines unersetzlichen Menschen; ein Zeitreiseabenteuer der anderen Art; und ein bestürzender Ausflug an die Grenzen des wissenschaftlich Machbaren ...Kein anderer Science-Fiction-Autor hat in den letzten zwanzig Jahren auch nur ansatzweise so viel Begeisterung ausgelöst wie Ted Chiang. Kein anderer Science-Fiction-Autor wurde für ein so schmales Werk mit mehr Preisen ausgezeichnet. Nun liegt endlich auch auf Deutsch ein Auswahlband mit seinen Erzählungen vor.
Über den Autor Ted Chiang ist studierter Informatiker. Er arbeitet als technischer Autor in der Software-Industrie und lebt in Bellvue in der Nähe von Seattle, Washington.

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Der Colonel nickte. »Ich komme in dieser Sache auf Sie zurück.«

Die Aufforderung zu diesem Treffen war vielleicht der zweitwichtigste Telefonanruf meines Lebens. Wichtiger noch war natürlich der Anruf von der Bergwacht. Zu der Zeit werden dein Vater und ich höchstens noch einmal im Jahr miteinander reden. Doch nach diesem Anruf werde ich als Erstes mit ihm Verbindung aufnehmen.

Er und ich werden zusammen zur Identifizierung fahren und auf der ganzen langen Strecke kaum ein Wort wechseln. Ich erinnere mich an das Leichenschauhaus, das ganz aus Kacheln und Edelstahl bestand, an das Summen der Kühlfächer und den Geruch von Desinfektionsmitteln. Ein Krankenpfleger wird das Laken zurückschlagen, um dein Gesicht zu entblößen. Dein Gesicht wird irgendwie verkehrt aussehen, doch ich werde wissen, dass du es bist.

»Ja, das ist sie«, werde ich sagen. »Das ist meine Tochter.«

Du wirst fünfundzwanzig sein.

Der Militärpolizist kontrollierte mein Namensschild, notierte sich etwas auf seinem Klemmbrett und machte das Tor auf. Ich fuhr den Geländewagen in das Feldlager, einem kleinen Dorf aus Zelten, das die Armee auf dem sonnenverbrannten Weideland eines Farmers errichtet hatte. In der Mitte des Lagers befand sich eine der Vorrichtungen der Außerirdischen, denen man den Spitznamen »Spiegel« gegeben hatte.

In den Einsatzbesprechungen, bei denen ich anwesend war, hieß es, dass es in den Vereinigten Staaten neun dieser Spiegel gab und einhundertzwölf auf der ganzen Welt. Die Spiegel fungierten als Kommunikationsapparate, wahrscheinlich zu den Raumschiffen in der Umlaufbahn. Niemand wusste, warum die Außerirdischen nicht direkt mit uns sprechen wollten. Vielleicht aus Angst vor Läusen. Jedem Spiegel war ein Wissenschaftsteam zugewiesen, dem ein Physiker und ein Sprachwissenschaftler angehörten. Gary Donelly und ich sollten hier arbeiten.

Gary erwartete mich auf dem Parkplatz. Wir suchten uns einen Weg durch den Irrgarten aus kreisförmig angeordneten Betonbarrieren, bis wir das große Zelt erreichten, in dem sich der Spiegel befand. Vor dem Zelt stand ein Gerätewagen, auf dem sich allerlei teure Instrumente befanden, die ich mir aus dem Sprachlabor der Schule geliehen hatte. Ich hatte ihn vorausgeschickt, damit die Armee ihn in aller Ruhe inspizieren konnte.

Vor dem Zelt standen außerdem Videokameras auf dreibeinigen Stativen, die Objektive durch Fenster in der Zeltwand auf das Zeltinnere gerichtet. Alles, was Gary und ich machten, würde von unzähligen anderen überprüft werden, den militärischen Abschirmdienst eingeschlossen. Außerdem würden wir täglich Berichte schreiben. Mein Bericht sollte eine Einschätzung enthalten, wie viel Englisch die Außerirdischen verstanden.

Gary hielt den Zelteingang auf und bedeutete mir mit einer Handbewegung einzutreten. »Hereinspaziert, hereinspaziert«, sagte er wie ein Zirkusausrufer. »Bestaunen Sie Kreaturen, wie sie auf Gottes schöner Erde noch nie zu sehen waren.«

»Und das alles für nur wenige Groschen«, murmelte ich, als ich durch die Öffnung trat. Der Spiegel war nicht aktiv und glich einem normalen halbkreisförmigen Spiegel; er war über drei Meter hoch und fast sieben Meter breit. Vor dem Spiegel war mit weißer Sprühfarbe ein Halbkreis auf das braune Gras gesprüht, der den Aktionsradius markierte. Im Moment befanden sich in diesem Bereich nur ein Tisch, ein Paar Klappstühle und eine Steckdosenleiste, deren Anschlusskabel zu einem Generator außerhalb des Zeltes führte. Das Summen von Leuchtstoffröhren, die an Schienen entlang der Zeltwände hingen, vermischte sich in der drückenden Hitze mit dem Surren von Fliegen.

Gary und ich schauten uns an und begannen, den Karren mit der Ausrüstung zum Tisch zu schieben. Als wir die Farblinie überquerten, schien der Spiegel durchsichtig zu werden, als würde hinter einer getönten Scheibe jemand langsam die Helligkeit erhöhen. Die Illusion räumlicher Tiefe war verblüffend. Ich hatte den Eindruck, geradewegs hineingehen zu können. Als der Spiegel voll erleuchtet war, wirkte er wie das lebensgroße Diorama eines halbrunden Raumes. Einige größere Gegenstände, die vielleicht Möbel darstellten, befanden sich in dem Raum, allerdings keine Außerirdischen. In der gekrümmten Wand am Ende des Raumes war eine Tür.

Wir beeilten uns, alles anzuschließen: Mikrofone, Sonagrafen, Laptops und Lautsprecher. Während wir das taten, erwartete ich gespannt die Ankunft der Außerirdischen und schaute immer wieder zu dem Spiegel hinüber. Dennoch erschrak ich, als schließlich einer von ihnen eintrat.

Er sah aus wie ein Fass, das sich im Schnittpunkt von sieben Gliedmaßen befand, polysymmetrisch, sodass jedes Glied als Arm oder Bein fungieren konnte. Der Außerirdische ging auf vier Beinen, während er drei nicht benachbarte Arme an der Seite zusammengerollt hatte. Gary nannte sie »Heptapoden«.

Obwohl man mir Videoaufnahmen gezeigt hatte, sperrte ich die Augen auf. An den Gliedmaßen waren keine Gelenke zu erkennen. Anatomen vermuteten, dass ihnen so etwas wie Wirbelknochen Festigkeit verliehen. Egal, wie ihr innerer Aufbau beschaffen war, das Zusammenspiel der Gliedmaßen war auf verstörende Art und Weise fließend. Der »Oberkörper« schwebte wie ein Luftkissenboot auf den wogenden Gliedern.

Sieben lidlose Augen waren ringförmig um das obere Ende des Heptapodenkörpers angeordnet. Das Wesen bewegte sich wieder auf die Türöffnung zu, aus der es gekommen war, gab einige zischende Töne von sich und kehrte, gefolgt von einem zweiten Heptapoden, in die Mitte des Raumes zurück. Dabei hatte es sich nicht einmal umgedreht. Unheimlich, aber logisch, denn mit Augen auf allen Seiten konnte jede Richtung »vorne« sein.

Gary hatte meine Reaktionen beobachtet. »Bereit?«, fragte er.

Ich holte tief Luft. »So weit eben möglich.« Früher hatte ich öfter Feldforschung im Amazonasgebiet betrieben, doch das waren immer bilinguale Begegnungen gewesen: Entweder konnten meine Informanten ein wenig Portugiesisch, auf dem ich dann aufbaute, oder die örtlichen Missionare hatten mir zuvor einige Grundkenntnisse der Eingeborenensprache vermittelt. Nun würde ich zum ersten Mal tatsächlich ein monolinguales Forschungsvorhaben durchführen. In der Theorie war das gar nicht so schwer ...

Ich ging auf den Spiegel zu, und einer der Heptapoden auf der anderen Seite tat es mir gleich. Das Bild wirkte so echt, dass ich eine Gänsehaut bekam. Ich konnte die Textur auf der grauen Haut erkennen, wie in Kringeln und Wirbeln angeordnete Kordsamtfurchen. Der Spiegel hatte keinen Geruch, was die Situation nur noch seltsamer machte.

Ich zeigte auf mich selbst und sagte langsam: »Mensch«, zeigte dann auf Gary: »Mensch.« Schließlich deutete ich auf jeden der beiden Heptapoden und sagte: »Was seid ihr?«

Keine Reaktion. Ich versuchte es noch einmal, zweimal.

Einer der Heptapoden zeigte mit einer Extremität auf sich selbst, die vier Finger am Ende zusammengelegt. Was für ein Glück. In einigen Kulturen deutet man mit dem Kinn auf andere Leute. Ich hätte nicht gewusst, auf welche Geste ich hätte achten sollen, wenn der Heptapode nicht eines seiner Gliedmaßen benutzt hätte. Ich hörte einen Haspellaut und sah, wie auf der Oberseite des Heptapoden eine runzelige Körperöffnung vibrierte. Er sprach. Dann zeigte er auf seinen Gefährten und haspelte noch einmal.

Ich ging zu meinem Computer, auf dessen Bildschirm zwei nicht zu unterscheidende Sonagramme die Haspellaute abbildeten. Ich markierte einen Ausschnitt, sodass ich ihn wiederholen konnte. Wieder zeigte ich auf mich und Gary und sagte jeweils »Mensch«, dann auf die Heptapoden und ließ über die Lautsprecher die Aufnahme des Haspellauts erklingen.

Der Heptapode gab weitere Haspellaute von sich. Die zweite Hälfte sah auf dem Sonagrafen wie eine Wiederholung aus. Wenn ich die erste Äußerung [Haspel1] nenne, dann war diese hier nun [Haspel2Haspel1].

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