Robert Sheckley - Lebensgeister GmbH

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Wer Geld hat, braucht den Tod nicht mehr zu fürchten. Er bucht bei der Lebensgeister GmbH einen frischen, jungen Körper, in den seine Seele rechtzeitig übertragen wird.
Die Sache hat nur einen Haken - die neuen Körper besitzen noch ihre eigenen alten Seelen, und niemand kann garantieren, daß sich zwei Seelen in einem Körper gut vertragen.
Robert Sheckleys satirische Abrechnung mit dem Unsterblichkeitsträumen der Science Fiction gehört zu seinen Meisterstücken.
© Copyright 1968/1979 by Robert Sheckley
Originaltitel: IMMORTALITY

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»Hast du das?«

»Mann, klar! Wirklich eine Schau!«

»Irre, Mann! Darauf werden sie voll abfahren!«

Sie sagte: »Ein bißchen weniger Lärm bitte! Mr. Blaine, erinnern Sie sich ans Sterben?«

»Ja, ja, ich bin gestorben!«

»Sein Gesichtsausdruck!«

»Dieser alberne Ausdruck macht alles noch realistischer.«

»Hoffe nur, daß Reilly das auch meint.«

Sie sagte: »Sehen Sie sich einmal sorgfältig Ihren Körper an, Mr. Blaine. Hier ist ein Spiegel. Schauen Sie sich Ihr Gesicht an.«

Blaine sah hin und zitterte wie im Fieber. Er berührte den Spiegel und strich sich dann mit bebenden Fingern über sein Gesicht.

»Das ist nicht mein Gesicht! Wo ist mein Gesicht? Wo haben Sie mein Gesicht und meinen Körper gelassen?«

Er befand sich in einem Alptraum, aus dem er nie mehr erwachen würde. Die flachen Schattenmänner umringten ihn, und ihre Stimmen summten wie Fliegen an einer Fensterscheibe, sie bedienten ihre Pappmaschinen, von schwer zu bestimmender Boshaftigkeit geleitet, und doch auf merkwürdige Weise teilnahmslos, ihn kaum wahrnehmend. Marie Thorne neigte sich mit ihrem hübschen ausdruckslosen Gesicht über ihn und aus ihrem kleinen roten Mund perlten sanfte Alptraumworte.

»Ihr Körper ist tot, Mr. Blaine, er wurde in einem Autounfall getötet. Sie erinnern sich daran, wie er gestorben ist. Aber wir konnten den Teil von Ihnen retten, der eigentlich zählt. Wir haben Ihren Geist gerettet, Mr. Blaine, und Ihnen dafür einen neuen Körper gegeben.«

Blaine öffnete den Mund um zu schreien und schloß ihn wieder. »Das ist unglaublich«, sagte er leise.

Und die Fliegen summten.

»Welch eine Untertreibung!«

»Na klar. Man kann ja auch nicht ewig hektisch bleiben.«

»Hatte erwartet, daß er die Szene noch ein bißchen mehr durchkaut. «

»Falsch gedacht! Die Untertreibung betont sein Dilemma sogar noch mehr.«

»Unter dramaturgischen Gesichtspunkten vielleicht. Aber betrachte die Sache doch mal realistisch. Dieser arme Hund hat gerade festgestellt, daß er in einem Autounfall ums Leben gekommen ist und nun in einem neuen Körper wiedergeboren wurde. Was sagt er aber? Er sagt: ›Das ist unglaublich.‹ Verdammt, er reagiert ja nicht einmal richtig auf den Schock!«

»Tut er wohl! Du projizierst nur!«

»Bitte!« sagte Marie Thorne. »Fahren Sie fort, Mr. Blaine.«

Blaine, der tief in seinen Alptraum gefangen war, nahm die leisen, summenden Stimmen kaum wahr. Er fragte: »Bin ich wirklich gestorben?«

Sie nickte.

»Und bin ich wirklich in einem anderen Körper wiedergeboren worden?«

Sie nickte wieder und wartete ab.

Blaine blickte sie an und betrachtete dann die Schattenmänner an ihren Pappmaschinen. Warum belästigten sie ihn? Warum konnten sie sich nicht irgendeinen anderen Toten aussuchen? Man sollte Leichen nicht dazu zwingen dürfen, Fragen zu beantworten. Der Tod war das uralte Privileg des Menschen, sein Pakt mit dem Leben, seit unvorstellbaren Zeiten, er wurde dem Sklaven ebenso gewährt wie dem Edelmann. Der Tod war ein Trost, war sein Recht. Aber vielleicht war dieses Recht widerrufen worden, vielleicht konnte man nun seinen Verpflichtungen nun nicht mehr einfach dadurch entgehen, daß man starb?

Sie warteten darauf, daß er etwas sagte. Und Blaine fragte sich, ob wenigstens der Irrsinn immer noch seine altangestammten Privilegien behalten hatte. Er könnte mit Leichtigkeit hinüberschlüpfen und es selbst überprüfen.

Aber der Irrsinn wird nicht jedem beschert. Blaines Selbstbeherrschung kehrte zurück. Er blickte zu Marie Thorne hoch.

»Meine Gefühle«, sagte er langsam, »lassen sich nur schwer beschreiben. Ich bin gestorben und muß mich nun mit dieser Tatsache auseinandersetzen. Ich glaube kaum, daß irgendein Mensch jemals wirklich an seinen eigenen Tod glaubt. Tief in seinem Inneren fühlt er sich unsterblich. Der Tod scheint immer nur auf andere zu warten, aber nie auf einen selbst. Es ist beinahe so, als ob -«

»Brechen wir’s jetzt ab. Jetzt wird er analytisch.«

»Ich glaube, Sie haben recht«, sagte Marie Thorne. »Recht vielen Dank, Mr. Blaine.«

Die Männer, die nun wirklich und weltlich waren, deren unbestimmbare Boshaftigkeit verschwunden war, begannen damit, ihre Geräte wieder fortzurollen.

»Moment mal -«, sagte Blaine.

»Keine Sorge«, sagte sie. »Wir werden Ihre restlichen Reaktionen später aufnehmen. Wir brauchten jetzt gerade nur den spontanen Teil.«

»Eine Weile lang war’s ja verdammt gut.«

»Ein Sammlerstück!«

»Moment mal!« rief Blaine. »Ich verstehe das nicht. Wo bin ich? Was ist passiert? Wie -«

»Ich werde Ihnen morgen alles erklären«, sagte Marie Thorne. »Es tut mir schrecklich leid, aber ich muß jetzt ganz dringend fort und die Sache für Mr. Reilly redigieren.«

Die Männer und die Geräte waren verschwunden. Marie Thorne lächelte beruhigend und eilte dann fort.

Blaine fühlte sich auf lächerliche Weise den Tränen nah. Er zwinkerte schnell ein wenig, als die dicke, mütterliche Krankenschwester zurückkehrte.

»Trinken Sie das hier«, sagte die Krankenschwester. »Das wird Sie schlafen lassen. Hier, alles runterschlucken, wie ein braver Junge! Entspannen Sie sich, Sie haben einen großen Tag hinter sich, erst sterben, dann wiedergeboren werden und so.«

Zwei große Tränen rollten Blaines Wangen herab.

»Na sowas!« sagte die Krankenschwester. »Jetzt sollten die Kameras mal hier sein! Das sind die echtesten spontanen Tränen, die ich je gesehen habe. Glauben Sie mir, in diesem Krankenhaus habe ich schon manch eine tragische und spontane Szene miterlebt, und ich könnte diesen Rotzlümmeln von der Presse einiges über echte Gefühle erzählen, wenn ich wollte. Was die sich einbilden, alles über die Geheimnisse des menschlichen Herzens zu wissen!«

»Wo bin ich?« fragte Blaine schläfrig. »Wo ist das hier?«

»Sie würden sagen, es ist in der Zukunft«, sagte die Krankenschwester.

»Oh«, sagte Blaine.

Dann war er auch schon eingeschlafen.

III

Viele Stunden später wachte er ruhig und ausgeruht auf. Er blickte sein weißes Bett an und sah den weißen Raum und erinnerte sich.

Er war bei einem Unfall ums Leben gekommen und in der Zukunft wiedergeboren worden. Da war ein Arzt gewesen, der der Ansicht gewesen war, daß das Todestrauma überbewertet wurde, und Männer, die seine spontanen Reaktionen aufgenommen und für ein Sammlerstück gehalten hatten und ein hübsches Mädchen, dessen hübsche Gesichtszüge einen bedauernswerten Mangel an Gefühlen erkennen ließen.

Blaine gähnte und streckte sich. Tot. Tot im Alter von zweiunddreißig Jahren. Ein Jammer, dachte er. Sein junges Leben war mitten in der Blüte abgeschnitten worden. Blaine war eigentlich ganz in Ordnung gewesen und auch durchaus vielversprechend …

Seine flapsige Einstellung ärgerte ihn selbst. Das war doch wohl keine Reaktionsweise! Er versuchte, sich wieder den Schock zu vergegenwärtigen, unter dem er eigentlich stehen sollte.

Gestern, sagte er sich beharrlich, war ich noch ein Yachtdesigner, der aus Maryland zurückgefahren kam. Heute bin ich ein Mann, der in der Zukunft wiedergeboren wurde. In der Zukunft! Wiedergeboren!

Es hatte keinen Zweck, die Worte zogen nicht. Er hatte sich bereits an den Gedanken gewöhnt. Man gewöhnt sich an alles, dachte er, sogar an den eigenen Tod. Besonders an den eigenen Tod. Wahrscheinlich konnte man einen Menschen zwanzig Jahre lang dreimal am Tag den Kopf abhauen, und er würde sich daran gewöhnen und weinen, wenn man damit aufhörte …

Er wollte diesen Gedankenstrang nicht weiter verfolgen.

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