Philip Dick - Der dunkle Schirm

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Der dunkle Schirm: краткое содержание, описание и аннотация

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Am Ende des 20. Jahrhunderts: Amerika ist ein Land der Huren, Junkies und Dealer geworden. Bob Arctor ist ein Geheimagent der Drogenüberwachung, doch mehr und mehr wird auch er ein Opfer des Rauschgifts.
„Es brach mir das Herz, den Roman zu schreiben, es brach mir das Herz, ihn zu lesen … Ich glaube, es ist ein Meisterwerk geworden. Ich glaube, daß es das einzige Meisterwerk ist, das ich jemals schreiben werde …
Die komischen Stellen sind die komischsten, die ich je geschrieben habe, und die traurigen sind die traurigsten, und sie sind beide in ein und demselben Buch!“
Philip K. Dick
„Einer der eigenständigsten amerikanischen Autoren … . der das meiste der europäischen Avantgarde wie Nabelschau in einer Sackgasse erscheinen läßt“
Sunday Times
© Copyright 1977 by Philip K. Dick
Originaltiel: A Scanner Darkly

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lacht.)

»Wir wissen, daß Sie eine der Personen in dieser Gruppe waren«, sagte der medizinische Assistent, der ihm am Tisch gegenübersaß. »Es ist übrigens ganz egal, welche. Keiner von Ihnen war in der Lage, das Rad anzuschauen und die simple mathematische Operation wahrzunehmen, die erforderlich ist, um aus diesem sehr kleinen System von Übersetzungen die richtige Zahl der Gänge abzuleiten.« Aus der Stimme des Assistenten konnte Fred ein gewisses Mitgefühl heraushören, einen Versuch, freundlich zu sein. »Problemstellungen wie diese finden sich in jedem Eignungstest für weiterführende Schulen. Waren Sie alle high?«

»Nein«, sagte Fred.

»Eignungstests dieses Schwierigkeitsgrads werden selbst Kindern vorgelegt«, sagte der andere medizinische Assistent.

»Also woran lag’s, Fred?« fragte der erste Assistent.

»Weiß ich auch nicht mehr«, sagte Fred. Er schwieg einen Moment lang. Und dann sagte er: »Für mich klingt das alles so, als sei im kognitiven Bereich was schiefgegangen, nicht im perzeptiven. Spielt bei einem solchen Vorgang nicht das abstrakte Denken eine entscheidende Rolle? Und nicht –«

»Das könnte man zunächst meinen«, sagte der sitzende Assistent. »Aber Tests haben gezeigt, daß das kognitive System versagt, weil es keine akkuraten Daten erhält. Mit anderen Worten: Der Input ist auf eine solche Weise verzerrt, daß man, wenn man ihn verarbeiten will, ihn falsch verarbeitet, weil man nicht –« Der Assistent wedelte hilflos mit den Händen in der Luft herum, weil es ihm sichtlich schwerfiel, einen Weg zu finden, die Zusammenhänge in einfachen Worten zu erklären.

»Aber ein Zehn-Gang-Rad hat sieben Zahnräder«, sagte Fred. »Was wir gesehen haben, war korrekt. Zwei vorne, fünf hinten.«

»Aber die Zahnräder an sich sind eben nicht mit den Gängen identisch. Sie haben nicht wahrgenommen – keiner von Ihnen hat das –, wie die sieben Zahnräder durch die Kette miteinander in Verbindung treten müssen, damit zehn verschiedene Übersetzungen und damit zehn Gänge entstehen. Nämlich die fünf hinten mit jedem der beiden vorne, ganz so, wie der Schwarze Ihnen das ja auch erklärt hat. War er ein sehr gebildeter Mann?«

»Wahrscheinlich nicht«, sagte Fred.

»Das, was der Schwarze gesehen hat«, sagte der stehende Assistent, »unterschied sich grundlegend von dem, was Sie alle gesehen haben.

Er sah nämlich zwei gesonderte Verbindungslinien zwischen dem rückwärtigen und dem vorderen Zahnradsystem, das heißt, er konnte simultan zwei voneinander verschiedene Verbindungslinien wahrnehmen, die von den beiden vorderen Zahnrädern der Reihe nach zu jedem der fünf hinteren verliefen. Sie hingegen haben nur eine Verbindung zu allen rückwärtigen Zahnrädern gesehen.«

»Aber das würde dann sechs Gänge machen«, sagte Fred. »Zwei Zahnräder vorne, aber eine Verbindung.«

»Was wiederum ein Fall von inakkurater Wahrnehmung ist. Keiner hat dem schwarzen Jungen das beigebracht; wenn man ihm in der Schule überhaupt was beigebracht hat, dann höchstens, durch Nachdenken – also durch eine Aktivität auf der kognitiven Ebene – herauszufinden, was es mit diesen beiden Verbindungslinien auf sich haben könnte. Sie hingegen haben eine davon einfach vollständig übersehen. Sie alle! Obwohl Sie vorne zwei Zahnräder gezählt haben, haben Sie sie auf der perzeptiven Ebene doch als gleichartig aufgefaßt.«

»Beim nächsten Mal werd’ ich’s besser machen«, sagte Fred.

»Bei welchem nächsten Mal? Wenn Sie wieder ein geklautes Zehn-Gang-Rad kaufen? Oder wenn Sie den ganzen perzeptiven Input, der täglich so anfällt, in Ihrem Gehirn verarbeiten?«

Fred schwieg.

»Lassen Sie uns mit dem Test fortfahren«, sagte der sitzende Assistent. »Was sehen Sie in diesem Bild hier, Fred?«

»Plastik-Hundescheiße«, sagte Fred. »Wie die, die hier im Raum Los Angeles verkauft wird. Kann ich jetzt gehen?« Das alles kam ihm wie eine Neuauflage der Ansprache vor dem Lions-Club vor.

Aber zu seiner Überraschung lachten die beiden Assistenten.

»Wissen Sie, Fred«, sagte der, der ihm gegenübersaß, »Sie nehmen’s wenigstens noch mit Humor, und wenn Sie den auch in Zukunft behalten, dann werden Sie’s vielleicht machen.«

»Machen?« wiederholte Fred wie ein Echo. »Was machen? Meinen Weg machen? Eine Puppe anmachen? Meine Fehler wiedergutmachen? Mir in die Hose machen? Geld machen? Boden gutmachen? Noch mehr von diesem Scheiß hier durchmachen? Definieren Sie die Bedeutungsebene des von Ihnen verwendeten Begriffs. Das lateinische Wort für ›machen‹ ist facere, was mich immer an hickere erinnert, und das ist lateinisch für ›ficken‹, und das wiederum bringt mich darauf, daß in der Hinsicht …

Das Gehirn der höheren Tiere und somit auch das menschliche Gehirn ist ein Doppelorgan, das sich aus einer rechten und einer linken Hemisphäre zusammensetzt, die durch einen Isthmus aus Nervengewebe, den man ›Corpus Callosum‹ nennt, miteinander verbunden sind. Vor rund fünfzehn Jahren machten Ronald E. Myers und R.W. Sperry, die seinerzeit an der Universität von Chicago arbeiteten, eine überraschende Entdeckung: Wenn diese Verbindung zwischen den beiden Hälften des Cerebrums durchtrennt wird, so funktionieren beide Hemisphären unabhängig voneinander, als sei jede davon ein vollständiges Gehirn.

… in letzter Zeit nicht sehr viel gelaufen ist, scheiß’ was drauf, Plastikscheiße oder richtige Scheiße oder was für Shit auch immer. Wenn ihr Jungs so ‘ne Art Psychologen seid und ihr euch laufend meine endlosen Rapporte bei Hank angehört habt, dann sagt mir doch mal eins: Wie deichsle ich die Sache mit Donna? Wie komme ich an sie ran? Ich meine, wie macht man das? Bei so einer süßen, einzigartigen, spröden kleinen Puppe wie der?«

»Jedes Mädchen ist anders«, sagte der sitzende Assistent.

»Ich meine, auf anständige Weise«, sagte Fred. »Nicht auf die Tour, sie mit Pillen und Fusel vollzupumpen und ihr dann einen reinzuschieben, während sie auf dem Fußboden vom Wohnzimmer liegt.«

»Kaufen Sie ihr Blumen«, sagte der stehende Assistent.

»Wie bitte?« sagte Fred, und seine durch den Schirm des Jedermann-Anzugs gefilterten Augen öffneten sich weit.

»Zu dieser Jahreszeit können Sie überall kleine Frühlingsblumen kriegen. In den Blumenabteilungen von Penney’s oder K Mart zum Beispiel. Oder eine Azalee.«

»Blumen«, murmelte Fred. »Meinen Sie Plastikblumen? Richtige Blumen, vermute ich.«

»Die aus Plastik bringen’s nicht«, sagte der sitzende Assistent. »Die sehen aus, als wären sie … na, nachgemacht halt. Irgendwie nachgemacht.«

»Darf ich jetzt gehen?« fragte Fred.

Die beiden Assistenten wechselten einen Blick und nickten dann. »Wir werden Sie zu einem späteren Zeitpunkt weiter durchtesten, Fred«, sagte der, der neben dem Tisch stand. »Es eilt nicht so. Hank wird Sie von dem neuen Termin in Kenntnis setzen.«

Aus einem undeutlichen Impuls heraus, dessen Ursprung er nicht ergründen konnte, hätte Fred ihnen am liebsten die Hand geschüttelt, bevor er hinausging, aber dann tat er das doch nicht; er ging nur einfach wortlos hinaus, ein bißchen down und ein bißchen verwirrt, was möglicherweise an der Art lag, wie es ihn so plötzlich erwischt hatte. Sie haben das ganze Material über mich wieder und wieder durchgesehen, dachte er, und versucht, Anzeichen dafür zu finden, daß mein Gehirn ausgebrannt ist, und sie haben welche gefunden. Jedenfalls genug, um mich diese Tests machen zu lassen.

Frühlingsblumen, dachte er, als er den Aufzug erreichte. Kleine Frühlingsblumen; vielleicht wachsen sie dicht am Boden, und eine Menge Leute trampeln darauf herum. Wachsen sie wild? Oder in besonderen kommerziell betriebenen Gewächshäusern oder auf großen, eingezäunten Farmen? Ich möchte zu gerne wissen, wie es wohl draußen auf dem Land ist. Die Felder und das alles, die seltsamen, ungewohnten Gerüche. Und, so fragte er sich, wo findet man so etwas? Wo muß man hingehen, und was muß man machen, um hinzukommen und dortzubleiben? Was für eine Art von Trip ist das, und was für eine Art von Fahrkarte braucht man dazu? Und von wem kauft man sich das Ticket?

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