Stephen Baxter - Zeitschiffe

Здесь есть возможность читать онлайн «Stephen Baxter - Zeitschiffe» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1995, ISBN: 1995, Издательство: Wilhelm Heyne, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Zeitschiffe: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Zeitschiffe»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eine neue Reise durch die Zeit führt den Helden aus H. G. Wells’ »Die Zeitmaschine« in Vergangenheiten und Zukünfte, die sich als alternative Zeitströme entpuppen, die er womöglich sehr erzeugt. Der Versuch, das temporale Durcheinander zu ordnen, führt ihn zum Urknall zurück und enthüllt ihm die Geheimnisse des Multiversums… Die »offizielle Fortsetzung« des SF-Klassiker ist eine sehr lange, recht zähe und wenig originelle Hetzjagd durch die Äonen, die erst in ihrem Finale einen »sense of wonder« gewinnt und ein wenig für die aufgewendete Lesezeit entschädigt.

Zeitschiffe — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Zeitschiffe», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ja — Menschen! — Frauen und Männer, die mir nicht unähnlich waren. Denn diese Stadt hatte sich offenbar in einer Zeit befunden, die von meiner eigenen noch nicht so weit entfernt war, daß die unerbittliche Hand der Evolution die Menschheit bereits umgeformt hätte.

Breite Straßen durchzogen die Landschaft und verbanden dieses zukünftige London mit anderen Städten des Landes — oder so stellte ich es mir jedenfalls vor. Diese Straßen wurden von großen Mechanismen belebt: Einräder, von denen jedes viele Menschen beförderte, große Lieferwagen, die keinen Fahrer zu haben schienen und deswegen mechanisch gesteuert werden mußten; usw. Die Landschaft neben den Straßen wies jedoch keine Einzelheiten auf, sondern nur eine nichtssagende, graue Oberfläche.

Das ganze Ensemble war so riesig — es war wie ein großes Gebäude —, daß ich mir vorstellte, dort hätten zwanzig oder dreißig Millionen Menschen leben können, im Gegensatz zu den mageren vier Millionen des Londons meiner Zeit. Bei dem Exponat handelte es sich um ein Schnittmodell, und ich konnte die Bevölkerung in Gestalt kleiner Spielzeugfiguren sehen, die sich über die vielen Dutzend Stockwerke der Stadt verteilten. Die Bewohner der oberen Ebenen trugen variantenreiche und farbenfrohe Kleidung mit purpurnen Capes, Hüten so spektakulär und unpraktisch wie ein Hahnenkamm, etc. Diese oberen Schichten schienen mir ein Ort von großem Luxus und des Wohllebens zu sein und stellten ein in viele Ebenen gegliedertes Mosaik aus Geschäften, Parks, Bibliotheken, herrschaftlichen Häusern usw. dar.

Doch an der Basis der Stadt — quasi im Erdgeschoß und Keller — lagen die Dinge etwas anders. Dort arbeiteten träge Maschinen, und zehn bis zwanzig Fuß durchmessende Rohrleitungen und Kabel (im Originalmaßstab) schlängelten sich unter den Decken entlang. Auch hier waren Figuren plaziert, aber diese waren alle mit einer blauen Einheitsuniform bekleidet, und ihr gesellschaftliches Leben spielte sich in großen kommunalen Speise- und Schlafsälen ab; und es hatte den Anschein, daß diese Arbeiter aufgrund der hierarchischen Ordnung kaum jemals das Licht erblicken konnten, in dem sich die oberen Klassen sonnten.

Dieses Modell war alt und alles andere als in einem perfekten Zustand — an einer Ecke war die Pyramidenabdeckung eingebrochen und hatte das Modell bis zu Unkenntlichkeit zertrümmert; und auch an anderen Stellen waren die kleinen Figuren und Maschinen umgeworfen oder durch den Zahn der Zeit zernagt worden; und an einer Stelle waren die blaugekleideten Figuren in kleinen Kreisen und sonstigen Formationen aufgestellt worden, als ob die verspielten Eloi hier am Werk gewesen wären — aber trotzdem war die Spielzeugstadt ein konstanter Quell der Faszination für mich, denn ihre Einwohner und Einrichtungsgegenstände waren denen aus meiner Zeit so ähnlich, daß ich lange Stunden damit verbrachte, neue Details in dieser Konstruktion zu entdecken.

Ich hatte den Eindruck, daß diese Vision der Zukunft ein gewisses Zwischenspiel in der gräßlichen Entwicklung der Dinge darstellte, die ich erlebt hatte. Hier war ein Punkt in der Zeit erreicht, an dem die Trennung der Menschheit in Oben und Unten im Grundsatz noch ein soziales Phänomen gewesen war und noch nicht begonnen hatte, die Evolution der Spezies selbst zu determinieren. Die Stadt war eine schöne und großartige Struktur, aber — wenn sie zu dieser Welt der Morlocks und Eloi führte — stellte sie in meinen Augen ein Monument der größten Dummheit der Menschheit überhaupt dar!

Der Palast befindet sich auf einem hohen, trockenen Hügel, aber in der Nähe gab es Wiesen mit ausreichendem Wasserzufluß. Ich demontierte meine Zeitmaschine und durchsuchte den Palast nach Material, aus dem ich einfache Hacken und Rechen fertigte. Ich grub die Wiesen um meinen Palast um und pflanzte Samen der Morlockfrüchte in das Erdreich.

Es gelang mir, einige Eloi für diese Tätigkeiten zu engagieren. Zunächst waren sie auch motiviert — sie hielten es wohl für ein neues Spiel — als ich sie jedoch längere Zeit für diese monotonen Verrichtungen einspannte, verflog ihr Elan; und ich fühlte mich richtig schuldig, als ich sah, wie ihre feinen Kutten mit Erde verschmiert wurden und Tränen der Frustration über diese schönen ovalen Gesichter kullerten. Aber ich gab ihnen keinen Dispens, und als es wirklich gar zu monoton wurde, animierte ich sie mit Spielen und Tänzen sowie stümperhaften Interpretationen von The Land of the Leal und den Fragmenten der ›Swing‹-Musik von 1944, an die ich mich noch erinnern konnte — die mochten sie besonders —, und bald hatten sie sich wieder mit der Situation arrangiert.

Hier in diesem Zeitalter ohne Jahreszeiten waren die Wachstumszyklen völlig unberechenbar, und ich mußte nur ein paar Monate warten, bis die ersten Pflanzen Früchte trugen. Als ich sie den Eloi präsentierte, rief meine Freude nur einen verwirrten Ausdruck in ihren kleinen Gesichtern hervor, denn meine ersten kümmerlichen Erträge konnten hinsichtlich Qualität und Quantität nicht mit den Lieferungen der Morlocks konkurrieren — aber ich konnte die über Größe und Geschmack hinausgehende Bedeutung dieser Früchte durchaus erkennen: denn mit dieser ersten Ernte hatte die langsame Emanzipation der Eloi von den Morlocks begonnen.

Ich konnte genügend arbeitswillige Eloi rekrutieren und im Themsetal eine Reihe kleiner Farmen anlegen. Jetzt gibt es also zum erstenmal seit ungezählten Jahrtausenden Gruppen von Eloi, die unabhängig von den Morlocks überleben können.

Zuweilen möchte ich schier verzagen und glaube, daß ich nicht so sehr ein Ausbilder bin, sondern vielmehr ein Dressierer intelligenter Tiere; aber zumindest ist es ein Anfang. Und ich arbeite mit den aufnahmefähigeren Eloi an einer Erweiterung ihres Wortschatzes und der Verstärkung ihrer Neugier — wie Sie sehen, reaktiviere ich ihre Intelligenz!

Aber ich wußte, daß es mit einer derartigen Motivation und Ausbildung der Eloi allein nicht getan war; denn die Eloi waren ja nicht die einzigen Bewohner dieser Erde. Und wenn meine Reformierung des Lebens der Eloi weitergeht, wird das, wenn auch ungesunde, Gleichgewicht zwischen Eloi und Morlocks zerstört werden. Und die Morlocks werden unweigerlich reagieren.

Ich erkannte, daß sich ein neuer Krieg zwischen diesen posthumanen Spezies zu einem Desaster auswachsen würde, denn ich konnte mir nicht vorstellen, daß meine zaghaften landwirtschaftlichen Initiativen einen massiven Angriff der Morlocks überstehen würden. Und deshalb mußte ich alle antiquierten Begriffe von Loyalität gegenüber der einen oder anderen Seite aus meiner Vorstellung streichen! Als Kind meiner Zeit gelten meine Sympathien natürlich den Eloi, denn sie wirken menschlicher, und meine Arbeit mit ihnen ist erfreulich und produktiv gewesen. Es verhält sich vielmehr so: der Gedanke fällt mir schwer, daß diese kleinen Leute keine Menschen sind — ich glaube, wenn ich jetzt einen Menschen meines eigenen Jahrhunderts gesehen hätte, wäre ich von seiner Größe, Statur und Tapsigkeit überrascht gewesen!

Aber weder Eloi noch Morlocks sind menschlich — sie sind beide post-human — ungeachtet meiner antiken Vorurteile. Und ich kann die Gleichung dieser degenerierten Geschichte nicht lösen, ohne beide Seiten zu berücksichtigen:

Das heißt, ich muß mich der Dunkelheit stellen. Ich muß mit den Morlocks zusammenarbeiten.

Ich habe beschlossen, wieder in den unterirdischen Komplex der Morlocks einzufahren. Ich muß einen Weg finden, mit dieser unterirdischen Rasse zu verhandeln — mit ihnen zu kooperieren, wie ich das auch mit den Eloi tue. Ich habe keinen Anlaß zu der Annahme, daß es unmöglich ist. Ich weiß, daß die Morlocks über eine gewisse Intelligenz verfügen: Ich habe ihre großen unterirdischen Maschinen gesehen, und ich erinnere mich, daß sie, als ich mich in ihrer Gefangenschaft befand, die Zeitmaschine zerlegt, gereinigt und sogar geölt hatten! Es kann gut sein, daß sich unter der äußerlichen Häßlichkeit der Morlocks ein Instinkt verbirgt, der dem handwerklichen Können meiner Zeit näher ist als die Lethargie der schafsähnlichen Eloi.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Zeitschiffe»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Zeitschiffe» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Stephen Baxter - The Martian in the Wood
Stephen Baxter
Stephen Baxter - The Massacre of Mankind
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Project Hades
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Evolution
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Bronze Summer
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Iron Winter
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Firma Szklana Ziemia
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Les vaisseaux du temps
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Moonseed
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Exultant
Stephen Baxter
Stephen Baxter - Coalescent
Stephen Baxter
libcat.ru: книга без обложки
Stephen Baxter
Отзывы о книге «Zeitschiffe»

Обсуждение, отзывы о книге «Zeitschiffe» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x