Sidney Sheldon - Der Regenmörder
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Die Tür ging wieder zu, und Akiko saß erneut in stockfinsterem Dunkel.Von diesem Irrsinnigen lasse ich mich nicht umbringen, dachte sie verbissen.Sekio, wo bist du? Hol mich hier heraus!
Aber es war ihr trotzdem klar,. daß es keine Rettung mehr geben konnte. Sekio wußte doch nicht einmal, daß sie verschwunden war! Und wenn er es schließlich herausfand, hatte er immer noch längst keine Ahnung, wohin man sie verschleppt hatte!
Wenn ich weiterleben will, dachte sie schließlich,muß ich mir schon selbst helfen. Nur, wie? Sie war mit Händen und Füßen an den Stuhl gefesselt, auf dem sie saß, und die Wandschranktür war außerdem zugesperrt.Ich kann aber nicht einfach tatenlos hier sitzenbleiben, sagte sie sich. Ich muß etwas unternehmen.
Sie begann hin- und herzurutschen, so daß der Stuhl sich bewegte. Die enggebundene Schnur ihrer Fesseln verursachte ihr starke Schmerzen, aber sie achtete nicht darauf. Sie wollte einfach nur aus ihrem Gefängnis heraus. Der Stuhl schaukelte immer stärker, bis er schließlich gegen die verschlossene Schranktür umkippte und diese aufsprengte. Sie lag auf dem Boden, an den Stuhl gefesselt, und atmete keuchend.
Sie sah sich im Raum um. Es war niemand da. Der Würger war fort. Nun war sie zwar aus dem Wandschrank gekommen, aber entscheidend änderte dies ihre Lage noch lange nicht.
Sie mußte einen Weg finden, wie sie sich ganz befreien konnte.
An der anderen Seite des Zimmers stand ein Glastisch. Sie schob sich mit ihren Füßen hin, samt dem Stuhl, an dem sie hing, und mit ihren auf den Rücken gebundenen Händen.
Als sie es bis zu dein Glastisch geschafft hatte, brachte sie ihre Fesselstricke an den scharfen Rand der Glasplatte und begann, sie durchzurubbeln. Die Glaskante schnitt ihr allerdings auch mit in die Handgelenke. Sie spürte, wie sie blutete.
Sie war in verzweifelter Eile, weil sie unbedingt frei sein wollte, bevor der Würger wieder zurückkam. Endlich hatte sie eine Hand frei, dann auch die andere. Hastig löste sie die Fesseln von ihren Beinen und stand auf. Sie zitterte am ganzen Leib und konnte kaum stehen.
Sie holte tief Luft.Ich bin frei, dachte sie.
Aber gerade, als sie auf dem Weg zur Wohnungstür war, ging diese auf, und der Würger war zurück. „Ah", sagte er, „wo soll es denn hingehen?"
Sekio Yamada und Detective Blake standen im Flur vor Akikos Wohnung. Yamada. untersuchte das Türschloß.
„Kratzspuren", konstatierte er. „Da ist jemand eingebrochen."
Er holte seinen Dietrich heraus.
„Was haben Sie denn vor?" fragte Detective Blake.
„Na, wir verschaffen uns Zugang."
„Das können Sie doch nicht machen. Wir haben keinen Durchsuchungsbefehl. Den müssen wir uns erst beschaffen." „Dazu haben wir keine Zeit mehr", sagte Yamada schroff. Er erinnerte sich jetzt genau, wie eigenartig Akiko sich gestern abend verhalten hatte. Sie war in Schwierigkeiten, da gab es gar keinen Zweifel! Er schloß die Wohnung mit dem Dietrich auf, und sie gingen zusammen hinein.
Alles sah ganz normal aus. Keine Anzeichen von Kampf oder Auseinandersetzung. Doch dann sah Sekio im Schlafzimmer, daß in dem Bett niemand geschlafen hatte.
„Sie war die ganze Nacht nicht da", sagte er.
Sie gingen weiter in das Atelier. Yamada blieb schon in der Tür verblüfft stehen. Auf dem Boden lagen die Scherben des modellierten Kopfs des Würgers. Auch Detective Blake stand da und starrte ungläubig. „Warum hat sie das gemacht?"
„Hat sie nicht", sagte Yamada.
„Wer denn?"
„Na, der Würger!" .
Ihm war auf einmal alles klar. Als sIe sich an der Tür so eigenartig verhalten hatte, war der Würger schon bei ihr gewesen!Mein Gott, ich muß ein Brett vor dem Kopf gehabt haben! dachte er.Es hätte mir doch auffallen müssen, daß da etwas nicht stimmte! War Akiko überhaupt noch am Leben? Und dann fiel ihm noch etwas ein. Es hatte gestern abend nicht geregnet. Aber der Würger mordete bekanntlich nur bei Regen! Er ging hastig zum Telefon und wählte eine Nummer.
„Wen rufen Sie denn an?" fragte sein Kollege Blake. „Das Wetteramt."
Eine Tonbandstimme sagte. „Das Wetter heute abend bringt mit großer Wahrscheinlichkeit Regen. Winde aus Nordost..." Er warf den Hörer hin. Regen heute abend! Wenn er Akiko nicht vorher fand, war sie des Todes! Er ging zu den Scherben des Kopfs am Boden, sah sie eine Weile lang an und sagte dann zu Blake: „Schauen Sie doch mal nach, ob irgendwo eine Tüte ist."
„Wieso eine Tüte?"
„Wir sammeln diese Scherben ein und nehmen sie mit nach Scotland Yard."
Akiko saß wieder im Wandschrank, neu gefesselt, nur hatte Alan Simpson diesmal eine noch dickere Schnur genommen und sie so fest an den Stuhl gebunden, daß sie am liebsten vor Schmerzen geschrien hätte. Das konnte sie allerdings schon deshalb nicht, weil er sie erneut auch geknebelt hatte. „Böses Mädchen!" sagte er. „Mädchen war böse und muß bestraft werden."
Er hielt ihr seinen Würgestrick vor die Augen. „Schon vergessen, wie das hier um deinen Hals sich anfühlt? Keine Bange, du wirst es noch einmal spüren. Nur wird uns diesmal nichts stören dabei. Du kannst dir jeden Versuch sparen, zu entkommen. Diesmal gehe ich nicht wieder weg."
In Scotland Yard waren drei Fachleute dabei, die Scherben des aus Ton modellierten Kopfs des Würgers wieder zusammenzusetzen.
„Sehr sorgfältig hat er es nicht gemacht", sagte einer von ihnen. „Das sind sauber gebrochene große Scherben. Es ist nicht schwer, sie wieder zusammenzukriegen."
Als sie damit fertig waren, konnte man zwar die Bruchstellen noch sehen, aber das Aussehen war doch sehr gut erkennbar. „Und jetzt?" fragte Detective Blake.
„Besorgen Sie uns eine Polaroidkamera", sagte Sekio Yamada.
„Wir fotografieren den Kopf, und Sie lassen dann hundert Abzüge davon machen, so schnell es nur geht."
Er selbst fuhr sofort mit dem ersten Abzug zu Mr. Yohiro in dessen Galerie und zeigte ihn ihm.
„Ist dies der Reporter, der da gestern zu Ihnen kam?"
„Ja, das ist der Mann."
Yamada sah auf die Uhr. Es war fünf Uhr nachmittags. Ein paar Stunden blieben ihm höchstens, bis es zu regnen anfing und damit Akikos Schicksal besiegelt war.
12. KAPITEL
Akiko war klar, daß ihr Schicksal besiegelt war. Sie saß gefesselt und geknebelt in dem stockfinsteren Wandschrank, ohne sich auch nur rühren zu können. Nicht einmal einen Fluchtversuch konnte sie unternehmen, weil der Würger ständig im Raum war.
Worauf wartet er denn nur? fragte sie sich. Sie wäre wohl noch mehr in Angst gewesen, wenn sie gewußt hätte, daß er nur auf den Regen wartete, um es dann zu tun. Es sollte nur wenige Stunden dauern, bis es regnete.
Inzwischen aber war eine gewaltige Suchaktion im Gange. Sekio Yamada hatte hundert Abzüge des Fotos von dem modellierten Würgerkopf machen und verteilen lassen. Uniformierte Polizei und Kriminalbeamte in Zivil durchkämmten systematisch die Straßen des Stadtviertels Whitechapel. Sie zeigten das Foto Bewohnern und Passanten in der Hoffnung, Hinweise zu bekommen, die zur Identifizierung des Mannes führten.
Yamada hatte eine Einsatzbesprechung mit Inspector West. „Wäre es nicht vielleicht besser", fragte West, „die Fotos in ganz London zu verteilen? Warum kaprizieren Sie sich allein auf Whitechapel?"
„Weil alle seine Opfer dort ermordet wurden, deshalb", beharrte Yamada. „Ich habe keinen Zweifel, daß er sie sich alle in Lebensmittelgeschäften in Whitechapel gesucht hat." Er war ungeduldig und wollte diese Besprechung schnellstens beenden, um sich wieder selbst nach Whitechapel begeben zu können. Der Gedanke, daß sich Akiko direkt in der Gewalt des Würgers befand und daß ihr etwas geschehen könne, war ihm unerträglich.
„Also gut", beschied ihn Inspector West schließlich. „Sie bekommen alle Leute; die Sie brauchen. Aber finden Sie ihn, bevor er weitermordet!" Die Suche ging weiter.
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