Sidney Sheldon - Das Erbe

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Der Medienzar Harry Stanford ist auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Er hinterläßt ein gigantisches Vermögen und die darauf spekulierenden Erben. Da ist Tyler, der älteste Sohn. Als Richter in Chicago lebt er, der Homosexuelle, in ständiger Angst um seinen guten Ruf. Tochter Kendall, beruflich erfolgreich, sitzt ein Erpresser im Nacken. Woody, der Jüngste, ist drogensüchtig. Und dann steht plötzlich eine Unbekannte vor der Tür und fordert ihren Anteil: Julia, eine angeblich uneheliche Tochter Stanfords. Die drei ehelichen Kinder setzen alles daran und schrecken vor nichts zurück, um ihr Erbe zu sichern.

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«Sie sind unfair, Mr. Cotton«, widersprach Billys Vater streng.»Schließlich kenne ich Billy besser, eigentlich ist er ein hervorragender Spieler. Sie werden es ja sehen, wenn er am nächsten Samstag spielt…«

«Er wird aber am nächsten Samstag nicht mitspielen. Er ist draußen.«

«Aber…«

«Da gibt's kein Aber, meine Entscheidung steht fest. Falls es jedoch sonst noch etwas…«

«Ja, da wäre noch etwas. «Der Vater wickelte das Paket aus, das er mitgebracht hatte, und zum Vorschein kam ein BaseballSchlagholz.»Hier ist das Schlagholz«, sagte er in flehendem Ton,»mit dem Billy letzten Samstag gespielt hat. Sehen Sie nur — das Holz ist gesplittert, deswegen wäre es auch nicht fair, ihn zu bestrafen, weil…«

«Hören Sie, Mister, das Schlagholz kümmert mich einen feuchten Dreck. Ihr Sohn ist aus der Mannschaft raus!«

Billys Vater stieß einen Seufzer aus, der zum Ausdruck brachte, daß er die Reaktion seines Gegenübers sehr bedauerte.»Sie sind sicher, daß Sie Ihre Meinung nicht ändern wollen?«

«Absolut.«

Als Cotton die Hand nach dem Türgriff seines Wagens ausstreckte, wurde die Heckscheibe von Billys Vater mit einem weit ausholenden Schlag zertrümmert.

Cotton starrte ihn völlig entsetzt an.»Was… tun Sie da?«

«Aufwärmen«, erklärte Papa, hob das Schlagholz hoch und holte von neuem aus, um es Cotton gegen die Kniescheibe sausen zu lassen.

John Cotton schrie auf, stürzte und krümmte sich vor Schmerzen am Boden.»Sie sind verrückt!«brüllte er.»Hilfe!«

Billys Vater kniete sich neben ihn hin und sagte mit gedämpfter Stimme:»Wenn Sie noch mal um Hilfe schreien, zertrümmere ich Ihnen auch die zweite Kniescheibe.«

Cotton hob den Kopf — einen Ausdruck von Schmerz und panischem Schrecken in den Augen.

«Falls mein Sohn am nächsten Samstag nicht mitspielen darf, bring ich Sie um und Ihren Sohn ebenfalls. Habe ich mich klar genug ausgedrückt?«

Cotton sah dem Mann in die Augen und nickte. Er mußte an sich halten, um nicht vor Schmerz aufzuheulen.

«Gut. Ach ja, noch etwas — ich möchte nicht, daß diese Sache bekannt wird. Ich habe Freunde, die würden Ihnen das sehr übelnehmen. «Er schaute auf seine Armbanduhr. Er hatte gerade noch Zeit, um die nächste Maschine nach Boston zu erreichen.

Plötzlich begann seine Hand wieder zu jucken.

Am Sonntagmorgen um sieben Uhr schritt er — in einem Dreiteiler, mit einem teuren Diplomatenkoffer aus Leder in der Hand — am Vendome vorbei über Copley Square, lief zielbewußt weiter in die Stuart Street und betrat eine halbe Straßenlänge nach Park Plaza Castle das Boston Trust Building, wo er sofort auf den Wachposten zusteuerte. Das riesige Bürogebäude beherbergte Dutzende von Mietern, und da war es so gut wie ausgeschlossen, daß der Dienstmann an der Rezeption alle herein- und hinausgehenden Personen kannte und auf Unbekannte mißtrauisch reagieren würde.

«Guten Morgen«, grüßte der Mann.

«Guten Morgen, Sir. Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?«

Der Mann seufzte ergeben.»Mir könnte nicht einmal Gott helfen. Die glauben, daß ich nichts Besseres zu tun hätte, als die Sonntage damit zu verbringen, Arbeiten zu erledigen, die eigentlich andere erledigen sollten.«

Der Dienstmann empfand Mitgefühl.»Das Gefühl kenn ich auch. «Er schob ihm das Besucherregister hin.»Wenn Sie sich bitte hier eintragen würden.«

Der Mann trug sich ein und ging zum Lift. Das gesuchte Büro lag im fünften Stock. Er fuhr in den sechsten Stock, lief über die Treppe eine Etage zurück und schlich durch den Flur bis zur Tür mit der Aufschrift renquist, renquist & FITZGERALD — eine Anwaltskanzlei. Der Mann vergewisserte sich, daß sich in dem langen Flur auch wirklich niemand aufhielt, dann öffnete er seinen Koffer und nahm eine kleine Picke und ein Spanngerät heraus, und fünf Sekunden später öffnete sich die Tür. Er trat ein und schloß die Tür hinter sich.

Der Empfangsraum war auf altmodische, konventionelle Art eingerichtet — ganz in dem Stil, den man bei einer führenden Anwaltskanzlei in Boston erwarten würde. Der Mann blieb einen Moment stehen, um sich zu orientieren, und begab sich dann in den Aktenraum, wo alle Unterlagen aufbewahrt wurden. Die Stahlschränke waren nach Buchstaben geordnet. Er rüttelte an der Schranktür mit dem Etikett R-S; der Schrank war abgeschlossen.

Er nahm Generalschlüssel, Feile und Kombizange aus seinem Koffer, schob den Generalschlüssel ins Schrankschloß, bewegte ihn behutsam hin und her, zog ihn wieder heraus und sah sich die schwarzen Markierungen an. Er hielt den Schlüssel mit der Kombizange fest und feilte mit großer Vorsicht an den schwarzen Stellen. Danach schob er den Generalschlüssel ein zweites Mal ins Schloß und wiederholte den Vorgang. Beim Öffnen des Schlosses begann er leise vor sich hin zu summen und mußte plötzlich lächeln, als ihm der Titel der Melodie einfiel: Far away places.

Ich werde mit meiner Familie in Urlaub fahren, überlegte er in einem plötzlich aufwallenden Glücksgefühl. Wir werden endlich einmal richtig Ferien machen. Hawaii würde den Kindern bestimmt gefallen.

Das Schrankfach ließ sich bewegen, es war nicht festgeschraubt, und er hatte die gesuchte Akte bald gefunden. Er holte eine kleine Pentax-Kamera aus seinem Koffer und machte sich ans Werk, und binnen zehn Minuten war alles geschafft. Dann nahm er ein paar Kleenextücher aus dem Koffer, ging zum Wasserbehälter, um sie anzufeuchten, lief in den Aktenraum zurück, um die Stahlspäne vom Fußboden aufzuwischen, verschloß den Aktenschrank, trat auf den Flur hinaus, schloß die Tür von außen ab und verließ das Gebäude.

Kapitel 5

Am späteren Abend, die Blue Skies befand sich schon auf hoher See, betrat Kapitän Vacarro die Kabine von Harry Stanford.

«Signor Stanford?«

«Ja?«

Der Kapitän deutete auf die elektronische Seekarte an der Wand.»Bedaure, aber der Wind wird stärker. Der Mittelpunkt dieses libeccio liegt in der Meerenge von Bonifacio. Ich erlaube mir den Vorschlag, daß wir in einem Hafen Schutz suchen, bis… «

Stanford unterbrach ihn.»Die Jacht ist ein gutes Schiff, und Sie sind ein tüchtiger Kapitän. Ich bin fest davon überzeugt, daß Sie der Situation gewachsen sind.«

Kapitän Vacarro zögerte.»Ganz wie Sie meinen, Signor. Ich werde mein Bestes tun.«

«Davon gehe ich aus, Kapitän.«

Harry Stanford saß im Arbeitszimmer seiner Suite an der Planung seiner nächsten Schritte. Die Konferenz mit Rene in Korsika würde ihm die Lösung aller anstehenden Probleme bringen. Danach würde der Helikopter ihn nach Neapel bringen, und dort würde er dann ein Flugzeug chartern, um nach Boston weiterzufliegen.

Es wird alles gut werden, sagte er sich. Das einzige, was ich jetzt noch brauche, ist Zeit — achtundvierzig Stunden Zeit. Nur achtundvierzig Stunden.

Das wilde Stampfen der Jacht und der heulende Sturm rissen ihn aus dem Schlaf, es war zwei Uhr früh. Harry Stanford hatte schon einige Stürme durchgestanden, aber so schlimm war es noch nie gewesen. Kapitän Vacarro hatte recht gehabt. Harry Stanford kletterte aus dem Bett, griff mit den Händen nach dem Nachttisch, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren, und hangelte sich zur Seekarte an der Wand. Die Jacht befand sich in der Meerenge von Bonifacio. In ein paar Stunden müßten wir Ajaccio erreichen, dachte er. Und wenn wir erst einmal dort sind, befinden wir uns in Sicherheit.

Über die Vorfälle, die sich in jener Nacht ereigneten, ist viel gemutmaßt und gerätselt worden. Die auf dem Oberdeck verstreuten Papiere gaben Anlaß zu der Annahme, daß andere Unterlagen von Windböen erfaßt und fortgetragen worden sein könnten, so daß Harry Stanford zwar versuchte, sie zu retten, aber wegen des starken Schlingerns der Jacht das Gleichgewicht verlor und über Bord ging. Dmitri hat ihn ins Meer stürzen sehen und sofort über die Bordanlage Alarm ausgelöst.

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