Alexandre Dumas der Ältere - Das Brautkleid

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Der Municipalofficiant streckte seinen Hals in den Wagen hinein; er umschloss eine Frau von fünf und vierzig bis fünfzig Jahren, eine andere von fünf und zwanzig bis acht und zwanzig Jahren, und ein kleines vierjähriges Mädchen. Alle Drei waren in Normannische Bauerntracht gekleidet, und sie trugen, das Kind ausgenommen, die großen Hauben der Frauen aus dem Pays de Cux.

»Wer heißt Gervasia Arnould?«fragte der Municipalofficiant.

»Ich, mein Herr,« entgegnete die ältere der beiden Frauen.

»Wer heißt Katharina Payot?« fuhr der Fragende fort.

»Ich, Bürger,« antwortete die Jüngere.

»Warum steht dies kleine Mädchen nicht auf dem Passe?«

»Potztausend, mein Herr,« sagte der Bauer, indem er auf die an die beiden Frauen gerichtete Fragen antwortete. »Das ist ein großer Fehler von uns; meine Frau sagte wohl zu mir: Peter, wir müssen sie auch auf dem Papiere einzeichnen lassen; aber ich erwiderte ihr, lass das gehen, Katharina, bei einem Kinde, wie dieses ist, lohnt es sich nicht der Mühe.«

»Ist es Dem Kind?«fragte der Municipalofficiant.

Das Kind öffnete den Mund um zu antworten; aber seine Mutter legte ihm die Hand auf die Lippen.

»Zum Henker!« sagte der Bauer, »wem glauben Sie denn, daß es gehöre?«

»Es ist gut,« sagte der Officiant; »aber wie die Bürgerin gesagt hat, ist es von Wichtigkeit, daß des Kindes in dem Passe erwähnt wird; und dann,« fuhr er fort, »ist es ohne Zweifel ein Irrtum, wenn es darin heißt, daß Deine Mutter fünfundsechzig und Deine Frau fünfunddreißig Jahre alt sei, während doch keine von den beiden Bürgerinnen das Alter zu haben scheint, welches in dem Passe angegeben ist.«

»Ich habe dennoch wohl sechzig Jahre, mein Herr,« sagte die ältere der beiden Frauen.

»Und ich fünfunddreißig,« sagte die Jüngere.

»Und ich, mein Herr,« sagte das kleine Mädchen, »ich zähle vier Jahre, und kann gut lesen und schreiben.«

Die beiden Frauen schauderten zusammen und der Bauer fuhr fort.

»Das glaube ich, daß Du lesen und schreiben kannst, das hat mich, auch genug gekostet.

Sechs Franken monatlich in der Schule von Abbeville; dafür danke ich! Wenn Du für dieses Geld nicht lesen gelernt hättest, so würde ich mit Deiner Lehrerin einen Prozess angefangen haben; denn ich bin nicht umsonst Norman.«

»Genug,« sagte der Municipalofficiant; »Ihr steigt ab, und tretet so lange in mein Kabinett, bis man Euer Fuhrwerk visitiert und sich überzeugt hat, daß sonst Niemand darin ist, als Ihr.«

»Aber, mein Herr,« erwiderte die ältere der beiden Bäuerinnen.

»Meine Mutter,« sagte die jüngere, indem sie sie am Arme fasste.

»Vorwärts, vorwärts,« rief der Bauer; »thut doch, was der Bürger will, und wenn er sieht, daß wir keine Aristokraten in unserm Stroh verborgen haben, dann lässt er uns passieren. Nicht wahr, mein Herr.«

Die beiden Frauen gehorchten und gingen in die Wachstube, so wie die ältere den Fuß in dieselbe setzte, brachte sie ihr Taschentuch an die Nase. Glücklicher Weise wurde diese Bewegung von Niemand als ihrer Begleiterin bemerkt, welche ihr zwei oder drei Zeichen gab, daß sie die Äußerungen von Ekel nicht bemerken lassen solle, welche für eine Bäuerin nicht passen. Der Bauer blieb bei seinem Wagen.

Der Municipalofficiant öffnete die Türe seines Kabinetts, die beiden Frauen und das Kind traten ein, und dann schloss er die Türe hinter denselben.

Es trat ein augenblickliches Schweigen ein, und während desselben betrachtete der Officiant die beiden Frauen mit der größten Aufmerksamkeit; Beide wussten nicht, was sie von dieser stummen Befragung halten sollten, da brachte er plötzlich der älteren einen Armsessel, zeigte der Jüngern mit der Hand einen Stuhl und sagte: »Geben Sie sich die Mühe, sich niederzulassen, Frau Marquise! Nehmen Sie doch Platz, Frau Baronin! sagte er zu der jüngeren.

Die beiden Frauen wurden blass wie der Tod, und fielen mehr auf die ihnen dargebotenen Sitze, als sie sich niedersetzten.

»Aber, mein Herr, Sie täuschen sich,« sagte die ältere der beiden Frauen.

»Bürger, ich versichere Dich, daß Du im Irrtum bist,« rief die jüngere.

»Verstellen Sie sich vor mir nicht, meine Damen; übrigens haben' Sie nichts zu fürchten.«

»Aber wer sind Sie und woher kennen Sie uns?«»Ich bin der Exintendant der Frau Herzogin von Lorges, vormaligen Ehrendame der Frau Gräfin von Artois, welche Paris mit dem Prinzen verlassen hat, und mich hier zurückließ, um von ihrem Vermögen zu retten, was ich retten kann.

Ich habe Sie zwanzigmal bei meiner Gebieterin gesehen, und auf den ersten Blick wieder erkannt.«

»Unser Leben ist in Ihren Händen, mein Herr,« sagte diejenige der beiden Damen, welche der Officiant mit dem Titel Baroness bezeichnet hatte; »denn wir wollen nicht länger in Abrede stellen, daß wir die Personen sind, welche Sie bei der Frau Herzogin von Lorges gesehen haben, die eine unserer besten Freundinnen war. Aber Sie haben Mitleiden mit uns, nicht wahr?«

»Sie können ruhig sein, meine Damen,« antwortete der Exintendant, »und ich werde Alles, was in einer Macht steht, dazu beitragen, um Ihnen zu Ihrer Flucht behilflich zu sein.«

»O, mein Herr,« rief die Marquise, »glauben Sie, daß wir Ihnen ewig dankbar sein werden, und wenn wir Ihnen, durch unsere Empfehlungen zu irgend etwas. . . .«

»Ach, meine Mutter,« sagte die Baroness, »wozu sollen jetzt unsere Empfehlungen dem Herrn dienen höchstens um ihn bloß zu stellen. Weit entfernt, daß wir etwas für Andere tun können, bedürfen wir des Schutzes Anderer!«

»Ach, ja, Du hast Recht, meine Tochter,« antwortete die Marquise. »Ich vergesse immer wer wir sind, und was aus unserem armen Lande geworden ist.«

»Stille, meine Mutter,« sagte die junge Frau, »sprechen Sie doch um des Himmels willen solche Worte nicht.«

»O, Sie haben nichts zu fürchten, meine Damen,« sagte der Officiant, »das heißt, so lange Sie dergleichen Sachen bloß vor mir sprechen. . . . Aber wenn ich Ihnen einen Rat geben darf, Frau Marquise, so ist es der, daß Sie so wenig als möglich sprechen,« fügte er lachend bei; »denn Sie haben einen aristokratischen Akzent, und der ist in gegenwärtiger Zeit ungangbar; und wenn Sie sprechen, so rate ich Ihnen ferner, das Du zu gebrauchen und die Leute Bürger anzureden.«

»Niemals, mein Herr, niemals,« schrie die Marquise.

»Wegen mir, meine Mutter, wegen meines armen Kindes!« sagte die Baroness, »es hat ja seinen Vater schon verloren. Was sollte aus ihm werden, wenn es auch uns beide verlieren würde?«

»Nun, es sei!« sagte die Marquise; »ich verspreche Ihnen, meine Tochter, zu tun, was möglich ist.«

»Und nun, meine Damen, wollen Sie Ihre Reise mit diesem Pass fortsetzen?«

»Was raten Sie, mein Herr?«fragte die Baroness.

»Statt Ihnen zu nützen, wird er Ihnen vielmehr höchst nachteilig werden können. Keine von Ihnen scheint das Alter zu haben, welche derselbe enthält, und wie ich Ihnen gesagt habe, Ihre Fräulein Tochter ist darin nicht aufgeführt.«

»Was sollen wir denn aber beginnen; wir haben keinen andern.«

»Aber wenn ich Ihnen einen verschaffen könnte!«

»O mein Herr,« rief die Baroness,« wenn Sie das für uns tun wollten!«

»Ohne Zweifel; allein Sie werden gezwungen sein, hier eine halbe Stunde, oder vielleicht noch länger zu warten.«

»O, so lange Sie wollen,« sagte die Baroness; »denn ich fühle, daß wir in Ihrer Nähe in Sicherheit sind.«

Der Municipalofficiant ging hinaus und kam nach einem Augenblicke wieder, indem er den Pass voll von Kot und halb zerrissen zurückbrachte.

»Bürger Greffier,« sagte er, indem er einem jungen Menschen rief, der gleich ihm eine dreifarbige Schärpe um hatte. »Habe die Gefälligkeit, für mich auf die Maire zu gehen, und einen Pass ausfertigen zu lassen. Du wirst diesen da zeigen und sagen, daß ich ihn unter das Rad eines Wagens habe fallen lassen. Füge hinzu, daß die Personen in meinem Kabinette sind, und daß ich das Signalement selbst hinein schreiben werde.«Der junge Mann nahm den Pass aus den Händen des Municipalbeamten und ging fort, ohne die geringste Bemerkung zu machen.

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