Alexandre Dumas der Ältere - Das Brautkleid

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Diese waren von Seite der Baroness nicht von langer Dauer, und mit jener verständigen Einfachheit ausgeführt, welche die Grundlage ihres Charakters bildete; dasselbe war aber nicht von Seiten der Marquise der Fall. Als ihre Tochter ihr Zimmer betrat, fand sie sie unter einer Menge von Kisten, Koffern und andern Packen, welche hingereicht haben würden, drei Wagen voll zu füllen. Sie wollte keines ihrer Kleider zurücklassen, und sogar ihr Tischzeug mit fortnehmen.

»Meine Mutter,« sagte die Baroness, indem sie traurig den Kopf schüttelte,« Sie machen sich viel unnötige Mühe. Um keinen Verdacht zu erregen, können wir wenig mehr mitnehmen, als das Kleid, welches wir auf uns haben. Und was die Linnen betrifft, so würde ein einziges Ihrer gestickten, oder mit Spitzen besetzten Taschentücher hinreichen, uns zu erkennen und zu verhaften.«

»Aber immerhin, meine Liebe,« sagte die Marquisin, »wir können doch nicht ungekleidet fortgehen?«

»Ja, meine Mutter, Sie haben recht,« antwortete die Baroness mit ihrer unversiegbaren Sanftheit; »allein wir werden nicht anders als unter der Bedingung weggehen, in ganz einfache Kleider gehüllt zu sein, die im Einklange mit unserm Stande stehen. Vergessen Sie nicht,« fügte sie bei, indem sie zu lachen versuchte, »daß wir Bäuerinnen sind, Mutter und Frau eines Bauern. Vergessen Sie nicht, daß Sie sich Gervasia Arnould nennen, und daß ich Katharina Payot heiße.«

»O welche Zeit, mein Gott, welche Zeit!« murmelte 'die Marquise. »Wenn doch nur Se. Majestät von dem ersten Augenblicke an diesen Missbrauch unterdrückt, Herrn Necker hätte aufhängen, und Herr von Laffayette hätte erschießen lassen, so würden wir nicht dahin gelangt sein, wo wir jetzt sind.«

»Denken Sie an die, die noch viel unglücklicher als wir sind, und eine Vergleichung mit diesen wird Ihnen Geduld geben. Denken Sie an den König und die Königin, welche im Tempel gefangen sind; denken Sie an den armen kleinen Dauphin, und haben Sie Mitleid, wenn auch nicht mit mir, doch wenigstens mit Cäcilien, welche eine Waise wäre, wenn sie uns verlieren würde.«

Dies waren zu gewichtige Gründe, als daß sich nicht die Marquise in dieselben gefügt hätte; sie fügte sich seufzend. Die Marquise war im Luxus geboren; sie war gewohnt, darin zu leben, sie rechnete darauf, darin zu sterben, und die überflüssigsten Dinge waren ihr zum absoluten Bedürfnisse geworden.

Aber es war noch viel schlimmer, als die Baroness ihr ihren Antheil Linnen zustellte, welche sie zusammengemacht hatte, und der, obwohl er nicht aus ganz grober Leinwand bestand, dennoch sehr rauh gegen die ungarische Leinwand und den Batist war, deren sie sich gewöhnlich bediente; die Hemden besonders brachten sie außer sich, und sie erklärte, daß sie niemals solche Leinwand anlegen würde, die bloß für Bauern tauge.

»Ach meine Mutter!« antwortete die Baroness traurig, »wir werden sehr glücklich sein, wenn wir acht Tage lang den Glauben erregen können, daß wir der Klasse angehören, die Sie so sehr verachten, und die heut zu Tage allmächtig ist.«

»Das wird aber nicht lange dauern,« rief die Marquise,« ich hoffe sehr, daß es nicht lange dauern 'wird.«

»Ich hoffe es auch, meine Mutter; aber da es nun einmal so ist, so werde ich, wenn Sie wollen, indem wir den Tag unserer Abreise erwarten, Ihre Leinwand tragen, um ihr wenigstens das erste Rauhe zu benehmen.«

Dieser Vorschlag der Baroness rührte die Marquise, deren Herz vortrefflich war, aufs Tiefste, sie willigte in Alles^ und zu den zahlreichen Opfern, welche sie schon gebracht hatte, fügte sie das letzte hinzu, welches, wie sie sagte, für sie das peinlichste unter allen war.

Während dieser Unterhandlungen kam der Pächter, seine Mutter und seine Frau; die Baroness empfing sie als Leute, welche kamen, ihnen das Leben zu retten; die Marquise aber als Leute, welchen sie wohl die Ehre erzeigen wollte, daß sie sich ihr weihen.

Nebst den Kleidern, die sie bei sich hatten, brachten sie ihre schönsten, ihre Sonntagskleider mit. Diese waren für die Baroness und für die Marquise bestimmt.

Glücklicherweise war ihr Wuchs beinahe derselbe. Am Abende ihrer Ankunft verrammelte man die Türen, schloss die Läden, und legte die Kleider an. Die Baroness schickte sich bewundernswürdig in die Unbequemlichkeit dieser neuen Kleidung, aber die Marquise brach in Klagen aus. Die Haube wollte auf ihrem Kopfe nicht halten, die Holzschuhe thaten ihr an den Füßen wehe, die Taschen waren nicht an dem rechten Orte.

Die Baroness gab ihr den Rat, diese Kleider bis zum Augenblick ihrer Abreise anzubehalten, um sich daran zu gewöhnen; aber die Marquise antwortete, daß sie lieber sterben, als diese Fetzen eine Stunde früher anziehen wolle, als es unumgänglich notwendig sei.

Die Abreise wurde auf den zweiten Tag festgesetzt. Während dieser Zeit fertigte Katharina Payot der kleinen Cäcilie einen vollständigen Anzug; das Kind war reizend in diesem Anzug und von demselben bezaubert; Veränderung ist das Glück der Kindheit.

Am Abend vor der Abreise beschäftigte sich Peter Durand damit, seinen Paß visieren zu lassen. Die Sache war weniger schwierig, als man erwartet hatte; er war mit seiner Mutter, seiner Frau, seinem Wagen und seinem Pferde hereingekommen, und fünf Tage später ging er mit seiner Mutter, seiner Frau, seinem Wagen und seinem Pferde wieder hinaus. Dagegen ließ sich nichts sagen. Man hatte wohl daran gedacht, das Kind den eingeschriebenen Personen beisetzen zu lassen, allein man fürchtete, daß dieser Beisatz Verdacht bei der Munizipalität erregen könne, und nach reifer Überlegung wurde beschlossen, nichts von dem Kinde zu sagen.

Am folgenden Morgen um fünf Uhr stand der kleine Wagen angespannt in dem Hofe des Hotels. Die Marquise, welche gewohnt war, sich um zwei Uhr zu Bett zu legen und um Mittag aufzustehen, hatte vorgezogen, gar nicht zu schlafen; die Baroness hatte die Nacht dazu verwendet, das Gold in ihr Korsett und die Diamanten in die Falten des Kleides der kleinen Cäcilie zu nähen.

Um fünf Uhr trat die Baroness in das Zimmer ihrer Mutter, und fand sie bereit; aber obgleich sie ganz als Bäuerin gekleidet war, so hatte sie doch die Diamanten an ihren Ohrenringen und einen prachtvollen Smaragd an ihrem Finger; man hätte glauben sollen, daß sie im Sinne hatte, auf einen Maskenball zu gehen, und daß sie diese Vorkehrung getroffen habe, damit man ihre Verkleidung sogleich erkenne.

Nach einer kurzen Erörterung brachte es die Baroness dahin, daß sie ihre Ohrenringe heraus und den Ring herunter nahm, was sie jedoch nur unter tiefen Seufzern that.

Der wahrhafte Streit entstand aber erst da, als es sich darum handelte, in den Wagen zu steigen. Die Marquise hatte das Fuhrwerk, welches bestimmt war, sie aus Frankreich zu bringen, noch nicht gesehen, und sie hatte sich einen Begriff von so etwas, wie von einem Reisewagen, oder wenigstens von einem Fiaker, gemacht. Beim Anblick des Wagens blieb sie wie vernichtet stehen; allein wie bedeutungsvolle Umstände bedeutende Entschlüsse herbei führen, so machte die Marquise eine letzte heftige Anstrengung und stieg in die Carriole.

Die Baroness weinte still, indem sie ihr Hotel verließ, wo sie so glücklich gewesen war, ihre Leute, die ihr so treu gedient hatten, und die Bäuerinnen, die ihr einen so großen Beweis ihrer Ergebenheit geliefert hatten. Die kleine Cäcilie tat nichts, als daß sie wiederholte:

»Aber wo ist denn der Papa, warum reist er denn nicht mit uns?«

Alles ging gut bis an die Barriere Saint-Denis; dort aber fand die Szene Statt, welche wir erzählt haben, und die, statt schlimm auszufallen, wie man es hätte glauben sollen, einen so glücklichen Ausgang für die arme Emigrantenfamilie hatte.

In der That machte man, wie es der gute Officiant vorausgesehen hatte, Dank dem neuen Passe, der geregelter war, als der frühere, den Reisenden wenig Schwierigkeiten. Überdies hielten sie zur größeren Sicherheit bloß an kleinen Dorfwirtshäusern an, wie dieses Leuten von ihrer scheinbaren Beschaffenheit zukommt. Das Pferd war gut und machte täglich seine zwölf Stunden, so daß am Abende des sechsten Tages die Flüchtlinge in Boulogne waren.

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