William Wilkie Collins - Verbergen und Suchen

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Zack erinnerte sich an das Ankleidezimmer und an »die ausgewählten Bibeltexte für Kinder« und gehorchte klüglich. Nachdem er den Stock in die Ecke gesetzt hatte, ging er langsam auf Herrn Goodworth zu mit einem komischen Ausdrucke der Verwunderung und des Abscheues in seinem pausbäckigen Gesichte und legte seinen Kopf demütig auf seines Großvaters Knie nieder.

»Betrübe Dich nicht so sehr, Zack!« sagte der gute alte Herr aufstehend und den Knaben in seine Arme nehmend. »Während die Wärterin Dein Mittagbrot bereitet, wollen wir aus dem Fenster sehen und uns umschauen, ob das Wetter wieder heiter wird.«

Herr Thorpe sah einen Augenblick von seinem Buche auf, sagte aber diesmal nichts.

»Ach, Regen, Regen!« murmelte Herr Goodworth, verzweifelt nach der unheilvollen Aussicht hinstarrend, während Zack sich zum Zeitvertreib die Nase gegen eine Glasscheibe auf und nieder rieb und fast darüber einschlief. »Regen, Regen! Nichts als Regen und Nebel im November. Halte Dich aufrecht, Zack, bim, bam, da läuten die Glocken zum Nachmittagsgottesdienst! Beim Himmel! Ich möchte wohl wissen, ob wir morgen schönes Wetter haben werden? Denk an den Pudding, mein Knabe.«

»Ja«, sagte Zack, die Einladung zum Pudding anerkennend, aber sich anscheinend weigernd, sie zu benützen. »Und wenn ich mein Mittagbrot gegessen habe, so möchte ich zu Bette gebracht werden.«

»Dich zu Bette bringen! Nun, Gott segne den Knaben! Was fällt ihm jetzt ein? Du wünschest ja gewöhnlich immer länger aufzubleiben.«

»Ich möchte zu Bette gehen, um bis morgen zu schlafen und dann mein Bilderbuch zu haben«, antwortete der Knabe in einem abgespannten und winselnden Tone.

»Ich will mich hängen lassen«, sagte der alte Herr leise zu sich selbst, »wenn ich nicht auch daran denke, zu Bette zu gehen, bis zum andern Morgen zu schlafen und dann meine »Times« beim Frühstück zu lesen. Ich bin in jeder Hinsicht so schlimm wie Zack.«

»Großpapa«, fuhr das Kind noch schläfriger als vorher fort, »ich möchte Dir etwas ins Ohr sagen.«

Herr Goodworth beugte sich ein wenig nieder. Zack sah sich erst listig nach seinem Vater um, dann seinen Mund dicht an seines Großvaters Ohr legend, teilte er ihm das Resultat, zu welchem er nach den Ereignissen des Tages gekommen war, in folgenden Worten mit:

»Großpapa, ich hasse den Sonntag.«

Zur Zeit, als sich die soeben erzählte Episode in dem Leben des Zacharias Thorpe jun. zutrug, das heißt im Jahre 1837, war Baregrove Square die von der City entfernteste und dem freien Felde am nächsten liegende aller damals in der nordwestlichen Vorstadt Londons existierenden Straßen; aber nach Verlauf von vierzehn Jahren, das heißt im Jahre 1851, hatte Baregrove Square seinen unterscheidenden Charakter gänzlich verloren, andere Squares hatten daraus jene letzten Überbleibsel der gesunden ländlichen Atmosphäre entfernt, wovon ihr guter Name abgeleitet war, andere Straßen, Häuserreihen und Landsitze hatten sich ohne Mitleid zwischen die alte Vorstadt und das freie Feld eingedrängt und für immer die nachbarlichen Verbindungen zwischen dem Pflaster von Baregrove Square und den Fußsteigen der lieblichen Felder vernichtet.

Alexanders und Napoleons Armeen waren große Eroberer, aber die neueren Guerillaregimenter des Kalktroges, der Maurerkelle und der Ziegelhütte sind die größten Eroberer von allen; denn sie behaupten den Boden, welchen sie einst besessen haben, am längsten. Welches demolierte Kastell, aus dessen zerfallenen Mauern die feindliche Flagge weht, sah jemals so gänzlich verlassen aus, als eine arme Feldfestung der Natur, von allen Seiten durch das gemauerte Lager des Feindes eingeschlossen und entehrt durch ein feindliches Banner von Pfahl und Brett, worauf des Eroberers Devise steht: »Dieses Stück Land kann zu Baustellen abgegeben werden.« O! Ihr entschlossenen Guerillaregimenter des Kalktroges, der Kelle und der Ziegelhütte! Der Spaziergänger, der gleich mit Tagesanbruch seine Wanderung nach den Plätzen beginnt, welche ihr noch für eine kurze Zeit unversehrt gelassen habt, hört im Geheimen sonderbare Dinge von euch, wenn er gehorsam die alte ursprüngliche Sprache der Blätter auslegt und den gefährdeten Bäumen lauscht, die in seiner Nähe traurig die letzten dahinsterbenden Töne ihres ehemaligen Abendliedes flüstern.

Der neue Anbau, der anfänglich viele Hindernisse zu bekämpfen gehabt hatte, bot, nur wenige zu höheren Preisen ausgenommen, drei verschiedenen Abteilungen der großen Mittelklassen unserer britischen Bevölkerung ein Unterkommen. Miete und Häuser waren stufenweise den großen, mäßigen und kleineren Einkünften der mittleren Klassen angepasst. Die Wohnungen für die Besitzer der großen Einkünfte wurden Herrenhäuser genannt und stachen sehr gegen die übrigen der Vorstadt dadurch ab, dass sie alle in einer weiten Reihe gebaut und an jeder Seite von zierlichen Toren umschlossen waren. Stuckaturarbeit im englisch-klassischen Stil war an diesen Gebäuden überall sichtbar. Treppenstufen und korinthische Säulenhallen, Torwege und Kutschenauffahrten bis zur Haustür, Gewächshäuser auf der einen und Remisen auf der andern Seite trugen mit vollem Rechte dazu bei, dass sie im genauesten Sinne des Wortes »Herrenhäuser« genannt werden konnten.

Es war ein merkwürdiges Resultat der besonderen Anwendung, welche bei der Gründung der neuen Kolonie befolgt wurde, dass sie die großen und kleinen Einkünfte durch ein gewisses Vereinigungsband einander näher brachte, was sicherlich den Bauunternehmern nie in den Sinn gekommen war. So wie die reiche Gegend von der allgemeinen Vorstadt eingeschlossen war, so war die arme daraus ausgeschlossen, die eine ebenso gut wie die andere dazu dienend, die zahlreichen Wohnungen für die Besitzer von mäßigen Einkünften an ihrem passenden Platze zusammenzuhalten, örtlich ebenso wie gesellig eingezwängt zwischen die hohen und niedrigen Extreme des Lebens rings um sich.

Die unglücklichen Besitzer der kleinen Einkünfte hatten den allerschlechtesten Teil des neuen Anbaues gänzlich für sich selbst und mussten jedes Geräusch und jede Beschwerde des vorstädtischen Lebens mit anhören und erdulden, während die Besitzer der großen dessen ganze Ruhe und Luxus genossen. Hier waren die traurigen Grenzen, an welchen die Baukunst mit ihrer Arbeit verzweifelnd innehielt. Jedes Haus in dem Fegefeuer dieses armen Mannes war wirklich und in fürchterlicher Buchstäblichkeit ein Steinkasten mit einem Schieferdach. Jedes in diese Kasten gebohrte Loch, es sei nun ein Loch in der Tür oder ein Fenster, war immer übermäßig mit Kindern angefüllt. Sie zählten oft zu fünfzig und sechzig in einer Straße und waren das charakteristische Kennzeichen des Viertels. In der Welt der großen Einkünfte entwickelte sich das junge Leben wie ein Springbrunnen im Garten, der nur zur bestimmten Zeit im Sonnenschein spielte. Bei den armen Leuten ergoss sich das junge Leben wie ein Strom auf die Straße, bei jedem Wetter wie eine unerschöpflich überfließende Gosse. Nach den Kindern der Bewohner kamen in sichtbarer Anzahl die Hemden und Unterröcke und verschiedene andere Wäsche derselben herumflatternd, um an gewissen Wochentagen im Freien getrocknet zu werden, und die so die baumlosen kleinen Gärten, wo sie hingen, belebten. Hier blühte in ihrer schönsten Entwicklung jene verzehrende Leidenschaft für Apfelsinen, wodurch sich das englische Mädchen besonders auszeichnet, und hier erzählte auch der verpestende Geruch der schlechten Zigarre, welche der feiernde Ladenjunge rauchte, allen Nasenlöchern, dass es Sonntag wäre, ebenso deutlich als die Kirchenglocken es verkünden konnten. Es war eine bleibende und merkwürdige Seltenheit, in irgendeinem Teile dieser Gegend an Wochentagen von neun Uhr morgens bis sechs Uhr abends einem Manne zu begegnen.

Was den großen mittleren Teil der Vorstadt anbetraf, die Gegend der mäßigen Einkünfte, welcher auf der einen Seite unregelmäßig zwischen der armen und auf der andern Seite zwischen der reichen hinlief, bis er die Felder erreichte, so spiegelte er genau das Leben derjenigen, welche ihn bewohnten, dadurch ab, dass er durchaus keinen besondern eigentümlichen Charakter darbot.

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