Klabund - Rasputin

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Im Straßengraben, hinter einer Pappel, lag ein feister, unbeholfener Mensch und spielte mit einem kantigen Stein.

Jefim Alexandrowitsch konnte ihn in der Dunkelheit nicht sehen.

Der Mensch dachte: Soll ich? Soll ich nicht? Der erste, der des Weges kommt -

Jefim Alexandrowitsch war der erste, der des Weges kam.

Der Mann im Graben schoß wie eine fette, giftige Sandviper auf, gerade auf Jefim Alexandrowitsch zu und schlug ihm mit dem Stein den Schädel ein.

Jefim Alexandrowitsch dachte noch: In drei Stunden bin ich zuhause – in drei Stunden bin ich daheim.

Dann brach sein Auge wie ein billiger Jahrmarktsspiegel. Der Mann beugte sich über ihn. Er holte eine kleine Laterne aus der Jacke und leuchtete ihn ab. Er griff in die grüne Joppe. Zwanzig Rubel – und der Paß, lautend auf Jefim Alexandrowitsch, geboren da und da, dann und dann – und die Aufforderung der Postbehörde, sich in der Posthalterei Pokrowskoje als Postknecht zu melden.

Der Mann pfiff leise die ersten Takte der Zarenhymne. Am nächsten Tag trat der Postknecht Jefim Alexandrowitsch seinen Dienst in der Posthalterei Pokrowskoje an. Es war derselbe Tag, da man die Leiche eines unbekannten, papierlosen Mannes im Straßengraben zwischen Tobolsk und Pokrowskoje fand.

Da er offensichtlich den niederen Ständen angehörte, nahm die Polizei es mit den Nachforschungen nach seiner Identität und den Ursachen seines Todes nicht so genau. Er wurde in der Selbstmörderecke des Friedhofes von Tobolsk beerdigt.

Rasputin

Jefimy, der Vater Grigorys, den man später Rasputin nannte, war Knecht bei der staatlichen Pferdepost, die in einer eisenbahnarmen Gegend des inneren Rußland, im Gouvernement Tobolsk, verkehrte.

Schnee im Winter, weiße, weite Fläche,

heißa die Troika,

Oft von Wölfen bis zu den ersten Häusern verfolgt -

Graugrüne Steppe, graue, weite Fläche im Sommer -

Über Stock und Stein trieb Jefimy die rumplige Kalesche,

und entsetzt sahen die Passagiere oft aus den Fenstern,

wie der rumplige Kasten mit ihnen durchging.

Grigory, Bauernschädel wie sein fünfzigjähriger Vater, zwanzigjährig, half dem Vater beim Pferdetränken und Pferdestriegeln, fiel auch wohl der Post in die Zügel, wenn sie gar zu wild daherstürmte.

Jefimy war einem guten Tropfen Wodka nicht abgeneigt.

Grigory, der Junge, liebte ebenfalls den Wodka,

die Pferde,

den Tanz

und die Mädchen.

Er strich um die Bauerndirnen mit den bunten Kopftüchern,

sie höhnten ihn: Rasputnik: das heißt Wüstling – woher er seinen Namen bekam,

und sehnsüchtig sah er zuweilen bei vornehmen reisenden Damen in der Postkutsche nach.

Seine Freunde waren Ossip und Porfiri. Aber sein leichter Sinn hinderte ihn nicht, naiv vor jedem Christusbild sich zu bekreuzen,

dem Popen die Hände zu küssen,

und jeden Sonntag geputzt in die Messe zu gehen, wobei er mehr nach den hübschen Mädchen als nach dem Geistlichen sah.

Grigory war damals ein echter Muschik, ein Bauer, wie es fünfzig Millionen davon in Rußland gab:

leichtgläubig und leichtsinnig, listig und lustig, verderbt und fromm.

Er glaubte an Gott.

Er glaubte an den Teufel.

Er glaubte an den Zaren, den Mittler zwischen Gott und Mensch.

Und er glaubte an sich.

Seit Jahrhunderten geht die Sehnsucht des Muschik nach »Land«, nach eigenem Grund und Boden. Seit Jahrhunderten ist er der Knecht des Großgrundbesitzers, dem das Land gehört.

Bei dem Dorfe Pokrowskoje, wo Grigory daheim ist, liegt das Gut Pokrowskoje,

das dem Baron Akim gehört.

Der Baron hat eine junge, jetzt zehnjährige Tochter, Irina genannt, zu der ihr jetzt zwölfjähriger Vetter Felix Jussow in die Schulferien zu Besuch kommt.

Sie spielen zusammen.

Sie sehen einander gern.

Sie rudern zusammen auf dem Schloßteich. Irina beugt sich aus dem Kahn zu den Wasserrosen -

Sie beugt sich immer weiter -

Sie stürzt ins Wasser -

Grigory, der seine Pferde zur Tränke trieb, bemerkt das mit den Wellen ringende Kind.

Er wirft sich ins Wasser,

er rettet die Kleine.

Er bringt sie auf seinen Armen ins Schloß.

Er trieft vor Wasser.

Steht nun triefend im Salon.

Irinas Mama ist indigniert.

Betrachtet ihn mit dem Monokel -

Er ruiniert ihr den ganzen Salon,

der Muschik.

Das Kind ist ja gerettet.

Er kann gehen.

Ach so – man muß ihm wohl eine gewisse Belohnung geben -

Sie reicht ihm ein Zehnkopekenstück.

Grigory sieht erst das Geld – dann sie an -

wirft ihr das Geld vor die Füße,

geht ohne Gruß. -

Jefimy, Grigorys Vater,

liebt einen guten Tropfen Wodka.

Eines Tages hat er wieder ein Gläschen zuviel getrunken.

Er hatte von einem reichen Fahrgast ein hübsches Trinkgeld bekommen, und trank auf jeder Station ein Gläschen.

Er nickte bei der Heimfahrt auf dem Kutschbock ein,

und als Grigory ihn auf der Heimatstation empfing,

fehlte ein Pferd -

Räuber hatten es ihm unterwegs ausgespannt.

Jefimy wurde wegen »Veruntreuung staatlichen Eigentums« angeklagt und zu Gefängnis verurteilt.

Völlig gebrochen ging er ins Gefängnis.

An seine Stelle trat nunmehr Grigory als Postillon.

Singend,

peitschenknallend,

fuhr er über Land

die feinen Herren

und die schönen Damen.

Eines Tages hatte er Sehnsucht,

die kleine Irina wiederzusehen,

die für ihn den Inbegriff des höheren Lebens bedeutet.

Er geht bis zum Parkgitter,

sucht sie.

Er pflückt Blumen,

einen Strauß.

Da kommt der Gutsbesitzer, Baron Akim, des Weges:

»Was suchst du da?«

»Ich pflücke Blumen -«

»Das ist mein Grund und Boden:

Bauernlümmel Und alles, was darauf wächst, ist mein Wirf die Blumen fort«

Er zögert.

Der Baron entreißt ihm den Strauß,

die einzelnen Blüten fallen zur Erde.

Grigory sieht ihnen nach.

Er hat eine einzige Blüte behalten.

Der Gutsbesitzer geht,

köpft mit seinem Stock die Butterblumen am Wege.

Irina kommt.

Er nimmt sie auf seine Knie.

Er schenkt ihr die einzige Blume,

Die ihm noch geblieben.

Sie zerpflückt sie.

Sie lächelt.

Er lacht.

Er lacht grimmig.

Sie hört auf zu lächeln.

Sie erschrickt vor ihm.

Er stellt sie auf den Boden.

Der kleine Vetter, Felix Jussow, kommt herbeigelaufen.

Er zieht Irina mit sich fort,

die verstohlen noch nach Grigory sich umblickt.

Jussow: »Laß den schmutzigen Bauern«

Grigory reckt ihm seine Faust nach.

Eines Tages große Aufregung im Postgebäude von Pokrowskoje:

für eine hochgestellte Person wird an der Station Tobolsk eine Extrapost verlangt.

Wen soll man an den Bahnhof schicken?

Grigory, der Sohn eines Sträflings, kann man der hochgestellten Person nicht zumuten.

Der Postmeister selber, obwohl er lange nicht mehr mit Pferden gefahren,

wirft sich in Gala,

Grigory spannt die Pferde ein,

der Postmeister fährt zur Station.

An dem kleinen Bahnhof entsteigt dem Zug

Anna Wyrubowa,

Hofdame der Zarin,

die gekommen ist, dem Kloster von Pokrowskoje einen Besuch abzustatten und dort fromme Übungen zu verrichten.

Der Postmeister fährt sie nach dem Kloster,

die Pferde gehen durch,

er kann sie nicht bändigen -

da kommt Grigory des Weges,

er fällt den Pferden in die Zügel,

er hat Anna Wyrubowa gerettet.

Sie schenkt ihm ein byzantinisches Christusbild zum Dank und Andenken. Rasputin findet, daß das Bild ihm ähnlich sieht -

Sie forscht nach seinem Namen:

»Wie heißt du?«

»Ich heiße Grigory Rasputin« -

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