Roald Dahl - Matilda

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Matilda: краткое содержание, описание и аннотация

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Klappentext
Matilda ist ein Wunderkind, verständig und blitzgescheit. Ihr Verstand ist so hell und scharf, daß er selbst den beschränktesten Eltern auffallen müßte. Aber Herr und Frau Wurmwald sind dermaßen unterbelichtet und oberflächlich, daß sie nicht imstande sind, das Außergewöhnliche an ihrer Tochter zu entdecken. In der Schule geht es Matilda nicht besser. Sie langweilt sich und gilt als Nervensäge.
Ein schönes Märchen – ein typischer Dahl: makaber und böse, witzig und phantasievoll. Deutsch von Sybil Gräfin Schönfeldt
Mit Bildern von Quentin Blake

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Fräulein Honig, deren Hand immer noch auf der Pforte lag, die sie noch nicht geöffnet hatte, wandte sich zu Matilda und sagte: «Ein Dichter namens Dylan Thomas hat einmal einige Zeilen geschrieben, an die ich immer denken muß, wenn ich diesen Weg entlanggehe.»

Matilda wartete, und Fräulein Honig begann mit wunderbar langsamer Stimme das Gedicht aufzusagen:

«Nie und nimmer, mein Mädchen, herangereist

aus dem Lande der Sagen, im Schlaf fast gesprochen,

darfst du denken und fürchten, der Wolf im schneeweißen Schafspelz,

der heult und herumtobt wie toll, könnte springen, mein Lieb,

meine Liebste,

aus dem Lager aus lockigem Laub, aus dem taufeuchten Jahr,

um dein Herz zu verzehren im Hause aus rosigem Holz.»

Einen Augenblick herrschte Schweigen, und Matilda, die noch niemals große romantische Poesie laut gesprochen gehört hatte, war tief bewegt. «Das ist wie Musik», flüsterte sie.

«Das ist wirklich Musik», antwortete Fräulein Honig. Und dann, als sei sie erschrocken, einen geheimen Teil ihres Wesens enthüllt zu haben, stieß sie rasch die Pforte auf und ging den Pfad entlang. Matilda blieb zurück. Dieser Ort jagte ihr jetzt doch ein bißchen Angst ein. Er schien so unwirklich zu sein, so abgelegen und phantastisch und so endlos weit vom Alltag entfernt. Er wirkte wie eine Illustration zu den Märchen der Brüder Grimm oder Hans Christian Andersens. Das war die Hütte, in der der arme Holzfäller mit Hänsel und Gretel lebte, wo Rotkäppchens Großmutter wohnte, und es war auch das Haus der sieben Zwerge und drei Bären und aller anderen. Es stammte direkt aus einem Märchenbuch.

«Komm, mein Liebes», rief Fräulein Honig, und Matilda folgte ihr den Pfad entlang.

Die Haustür war mit grüner Farbe gestrichen, die abplatzte, und es gab kein Schlüsselloch. Fräulein Honig hob einfach den Riegel, stieß die Tür auf und trat ein. Obgleich sie keine großgewachsene Frau war, mußte sie sich bücken, und Matilda lief hinter ihr her und fand sich in einer Art finsterem, engem Tunnel wieder.

«Du kannst gleich mit in die Küche durchkommen und mir beim Tee helfen», sagte Fräulein Honig und führte Matilda durch den Tunnel in die Küche, wenn man so etwas Küche nennen mochte. Sie war nicht viel größer als ein anständiger Kleiderschrank und hatte nur ein einziges kleines Fenster nach hinten hinaus mit einem Spülstein darunter, über dem sich jedoch keine Hähne befanden. An der anderen Wand war ein Brett, auf dem vermutlich das Essen vorbereitet wurde, und darüber hing ein einsamer Schrank. Auf dem Brett stand ein Primuskocher, ein Stieltopf und eine halbvolle Flasche Milch. Ein Primuskocher ist ein kleiner Campingherd, den man mit Paraffin füllt, oben anzündet, und dann muß man pumpen, um für die Flamme genug Druck zu bekommen.

Du kannst mir etwas Wasser holen während ich den Primus anzünde sagte - фото 86

«Du kannst mir etwas Wasser holen, während ich den Primus anzünde», sagte Fräulein Honig. «Der Brunnen ist draußen hinterm Haus. Nimm den Eimer hier. Am Brunnen findest du ein Seil. Du brauchst den Eimer nur am Ende des Seils einzuhaken und runterzulassen, aber fall nicht selber rein.»

Matilda war jetzt mehr denn je verwirrt, ergriff aber den Eimer und trug ihn in den Hintergarten hinaus. Der Brunnen hatte ein kleines hölzernes Dach, eine einfache Kurbel und ein Seil, das in einem dunklen, bodenlosen Loch verschwand. Matilda zog das Seil heraus und hakte den Eimergriff am Seilende fest. Dann ließ sie ihn hinab, bis sie es planschen hörte und das Seil locker wurde. Sie kurbelte es wieder hoch, und wahrhaftig, im Eimer war Wasser.

Ist das genug fragte sie nachdem sie es hineingetragen hatte Gerade - фото 87

«Ist das genug?» fragte sie, nachdem sie es hineingetragen hatte.

«Gerade ausreichend», antwortete Fräulein Honig. «So etwas hast du wohl noch nie gemacht?»

«Nie in meinem ganzen Leben», antwortete Matilda. «Es macht Spaß. Wie kriegen Sie genug Wasser für Ihr Bad?»

«Ich bade gar nicht», sagte Fräulein Honig, «ich wasche mich im Stehen. Ich hole mir einen Eimer Wasser, und das mache ich mir hier auf diesem kleinen Herd heiß, und dann ziehe ich mich aus und wasche mich von Kopf bis zu den Füßen.»

«Ehrlich, das tun Sie?» fragte Matilda.

«Natürlich», sagte Fräulein Honig, «es ist noch gar nicht lange her, da haben sich alle armen Leute in England so gewaschen. Und sie hatten noch nicht einmal einen Primuskocher. Sie mußten sich das Wasser auf dem Herdfeuer warm machen.»

«Sind Sie arm, Fräulein Honig?»

«Ja», antwortet Fräulein Honig, «ziemlich. Das ist ein guter kleiner Herd, nicht wahr?» Der Primuskocher ließ eine starke blaue Flamme röhren, und im Wasser im Topf begannen schon Blasen aufzusteigen. Fräulein Honig nahm einen Teetopf aus dem Hängeschrank und schüttete etwas Tee hinein. Sie entdeckte auch noch einen kleinen Laib Schwarzbrot. Sie schnitt zwei dünne Scheiben ab und strich etwas Margarine aus einer Plastikdose auf das Brot.

Margarine, dachte Matilda, sie muß wirklich arm sein.

Fräulein Honig nahm ein Tablett und stellte die beiden Becher, den Teetopf, die halbe Flasche Milch und einen Teller mit den beiden Brotscheiben darauf. «Es tut mir leid, aber ich habe keinen Zucker», sagte sie, «ich nehme niemals welchen.»

«Ich auch nicht», sagte Matilda. Sie schien sich in ihrer Weisheit vollkommen der heiklen Lage bewußt zu sein und gab sich große Mühe, nichts zu sagen, was ihre Gefährtin in Verlegenheit bringen könnte.

«Wir wollen den Tee im Wohnzimmer trinken», schlug Fräulein Honig vor, nahm das Tablett und ging vor, aus der Küche heraus durch den dunklen kleinen Tunnel hinüber in das Vorderzimmer. Matilda folgte ihr, aber in der Tür des sogenannten Wohnzimmers blieb sie wie festgenagelt stehen und schaute sich starr vor Staunen um. Der Raum war so klein, rechteckig und kahl wie eine Gefängniszelle. Das schwache Tageslicht, das hereinschien, kam durch ein winziges Fenster an der Vorderfront, vor dem keine Vorhänge hingen. Die einzigen Gegenstände in dem ganzen Raum waren zwei umgedrehte Holzkisten, die als Stühle dienten, und dazwischen eine dritte Kiste als Tisch. Das war alles. An den Wänden hingen keine Bilder, auf dem Boden lag kein Teppich, man sah nur die rohen Dielenbretter, und in den Ritzen dazwischen hatten sich Staubflocken und Dreckkrümel angesammelt. Die Decke war so niedrig, daß Matilda nur hätte hochzuspringen brauchen, schon hätte sie sie mit den Fingerspitzen berührt. Die Wände waren weiß, aber es sah nicht wie Farbe aus. Matilda rieb mit der flachen Hand darüber, und ein weißer Staub blieb daran haften. Es war Tünche, die einfache Kalkmilch, die man zum Weißen von Scheunen, Kuh- und Hühnerställen benutzt.

Matilda war verstört. Wohnte ihre ordentliche und immer so adrett gekleidete Lehrerin wirklich hier? Mußte sie nach ihrer Tagesarbeit immer hierher zurückkehren? Das war unglaublich. Und was konnte es für einen Grund dafür geben? Dahinter mußte etwas ganz Merkwürdiges stecken.

Fräulein Honig stellte das Tablett auf eine der hochkant gestellten Kisten. «Setz dich, mein Liebes, setz dich doch», sagte sie, «und dann wollen wir eine schöne Tasse Tee trinken. Nimm dir ein Stück Brot. Die beiden Scheiben sind für dich. Ich nehme nie etwas zu mir, wenn ich nach Hause komme. Ich greife mittags in der Schule tüchtig zu, und das reicht mir dann bis zum nächsten Morgen.»

Matilda ließ sich vorsichtig auf einer umgekippten Kiste nieder, griff mehr aus Höflichkeit nach einem Stück Margarinebrot und fing an, es zu essen. Zu Hause hätte sie Toast mit Butter und Erdbeermarmelade bekommen und zum Abschluß wahrscheinlich noch ein Stück Biskuittorte. Trotzdem machte ihr dies hier sehr viel mehr Spaß. Es gab ein Geheimnis in diesem Haus. Ein großes Geheimnis, das stand außer Zweifel, und Matilda platzte geradezu vor Neugier. Sie wollte herausfinden, was das für ein Geheimnis war.

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