Mark Twain - Tom Sawyer und Huckleberry Finn

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Tom Sawyer und Huckleberry Finn: краткое содержание, описание и аннотация

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Was macht diesen Klassiker der Weltliteratur so unsterblich? Es sind die Abenteuer der beiden Jungen, dargestellt mit einer köstlichen und trockenen, humoristischen Erzählweise, die uns in einer wunderbaren Warmherzigkeit an den Ort des Geschehens führt, uns die Abenteuer packend und unvergesslich miterleben läßt...
Titelillustration und Innenillustrationen von Eckhard Freytag.

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Dann holte Mary seinen Anzug, den er seit zwei Jahren nur in der Sonntagsschule anziehen durfte - er wurde einfach der "andere Anzug" genannt. Und somit kennen wir auch seine gesamte Garderobe. Mary knöpfte seine Jacke bis zum Kinn zu, legte den großen Hemdkragen über seine Schultern, bürstete ihn und setzte ihm schließlich seinen bunten Strohhut auf den Kopf. Jetzt sah er zwar ordentlich und sauber aus, aber man sah es ihm an, dass er sich ausgesprochen unwohl fühlte. Er hasste Kleider, die nicht zerschlissen waren, und er hasste Sauberkeit. Er hoffte, Mary werde seine Schuhe vergessen, aber er wurde enttäuscht. Sie putzte sie sorgfältig mit Talg, wie es üblich war, und brachte sie ihm.

Sein Geduldsfaden riss, und er behauptete, er müsse immergerade das tun, was er nicht wolle. Aber Mary sagte ruhig: „Bitte, Tom - bitte!"

Widerwillig zog er die Schuhe an. Bald war auch Mary fertig und so begaben sich die drei Kinder zur Sonntagsschule - einem Ort, den Tom von ganzem Herzen hasste. Sid und Mary dagegen besuchten sie sehr gern.

An der Kirchentür blieb Tom einen Schritt hinter den anderen zurück und sprach einen sonntäglich gekleideten Jungen an: „Sag, Billy, haste einen gelben Zettel?"

„Ja."

„Was willste dafür haben?" „Was willste geben?"

„Ein halbes Bonbon und 'nen Angelhaken." „Lass sehen."

Tom zeigte seine Sachen vor. Sie waren zufrieden stellend, und die Güter wechselten ihren Besitzer. Dann tauschte Tom zwei weiße Glasmurmeln gegen drei rote Zettel und noch einpaar andere Dinge aus seinen Taschen gegen zwei blaue. Erkaufte Zettel von verschiedenen Farben. Jetzt betrat er die Kirche gemeinsam mit einem ganzen Schwarm sauberer Kinder, wartete noch zehn oder fünfzehn Minuten an der Tür und schob sich bis zu seinem Platz vor und fing mit dem ersten Jungen, der ihm dumm kam, zu streiten an. Der Lehrer, ein grauhaariger älterer Mann, brachte sie auseinander; doch kaum hatte er den Kindern den Rücken gedreht, als Tom auch schon einen anderen Jungen an den Haaren zog. Als der Junge sich umdrehte, schien Tom in sein Buch vertieft.

In der ganzen Sonntagsschulklasse gab es nur eine Sorte Jungen - sie waren alle unruhig, geräuschvoll und faul. Wenn sie ihre Verse aufsagen sollten, wusste keiner sie genau. Immerhin - sie kamen irgendwie durch, und jeder bekam eine Belohnung - kleine blaue Zettel mit Bibelsprüchen darauf. Jeder blaue Zettel war eine Belohnung für zwei gelernte Verse. Zehn blaue Zettelwaren so viel wert wie ein roter, zehn rote Zettel so viel wie eingelber, und für zehn gelbe Zettel bekam der Schüler vom Superintendenten eine wenig ansehnliche Bibel überreicht.

Mary hatte auf diese Weise schon zwei Bibeln erhalten - es war der Lohn für die harte Arbeit zweier Jahre - und ein Junge deutscher Abstammung hatte sogar schon vier oder fünf gewonnen. Tom hatte sich nie viel um diese Preise gekümmert - aber schon oft hatte er sich vorgestellt, wie es wohl wäre, wenn ihm die Bibel überreicht würde.

Der Superintendent stand auf der Kanzel, mit einem geschlossenen Gesangbuch in der Hand, den Zeigefinger zwischen die Blätter geschoben, und gebot Aufmerksamkeit. Er war ein abgemagerter kleiner Mann von fünfunddreißig Jahren, mit einem rötlichen Spitzbart und kurzem rotem Haar. Er trug einen steifen hochstehenden Kragen, dessen obere Enden beinahe seine Ohren berührten und dessen scharfe Ecken beinahe in seine Mundwinkel stießen. Dies zwang ihn, immer ganz geradeaus zu schauen und wenn er einmal nach der Seite blicken wollte, musste er den Körper wenden. Sein Kinn lag auf einer weit auseinander gebreiteten Krawatte, die so groß und lang war wie eine Banknote.

Er begann wie üblich: „Nun, Kinder, ich wünsche, dass ihr alle gerade und hübsch dasitzt und mir für einen Augenblick eure Aufmerksamkeit schenkt. So ist es schön. So sollten es alle braven kleinen Jungen und Mädchen tun. Aber ich sehe dort ein kleines Mädchen, das aus dem Fenster schaut - ich fürchte, sie denkt, ich bin irgendwo da draußen, vielleicht in einem der Bäume, um eine Ansprache an die kleinen Vögelchen zu halten." (Beifälliges Gekicher. )

In diesem Sinne ging die Ansprache weiter.

Ein gut Teil des Geflüsters, das gerade jetzt in der Klasse herrschte, war auch auf ein mehr oder weniger seltenes Ereignis zurückzuführen: es waren Gäste eingetreten - Rechtsanwalt Thatcher, begleitet von einem sehr schwachen und alten Mann, dann ein netter, wohlbeleibter älterer Herr mit eisgrauem Haar und eine vornehme Dame, die zweifellos seine Frau war. Die Dame führte ein Kind an der Hand.

Bis zu diesem Augenblick war Tom unruhig, mürrisch und von Gewissensbissen geplagt gewesen -er konnte den liebenden Blick seiner früheren Freundin, Amy Lawrence, nicht ertragen. Aber als er diesen kleinen Neuankömmling sah, hob sich seine Stimmung sofort, und sein Herz füllte sich mit eitel Freude. Und im nächsten Moment „gab er an", wie er nur konnte, er zog die Kinder an den Haaren, schnitt Grimassen, er kniff die Jungen - mit einem Wort: er tat alles, um die Aufmerksamkeit der Kleinen auf sich zu ziehen.

Den Besuchern wurden die höchsten Ehrenplätze zugeteilt, und sobald Herr Walter seine Rede beendet hatte, machte er die Gäste mit den Schülern bekannt. Der ältere Herr war der Landrichter. Er kam aus Constantinopel, das zwölf Meilen entfernt lag - er war also weit gereist und hatte die Welt gesehen. Er war ein bedeutender Mann und die erhabenste Persönlichkeit, die diese Kinder je gesehen hatten.

Und der andere war der große Richter Thatcher, der Bruder des Rechtsanwalts von St. Petersburg. Sofort trat Jeff Thatcher vor und tat sehr vertraut mit dem großen Mann. Er wurde von der ganzen Schule beneidet.

Jetzt fehlte nur noch eins, um das Glück von Herrn Walter vollkommen zu machen, und das war die Gelegenheit, einem Jungen oder Mädchen eine Bibel zu verleihen. Einige Schüler hatten zwar ein paar gelbe Zettel, aber bei niemand reichten sie hin - er hatte die Besten schon gefragt.

Gerade in diesem Augenblick, als er alle Hoffnungen schon begraben hatte, kam Tom Sawyer nach vorne mit neun gelben, neun roten und zehn blauen Zetteln und verlangte eine Bibel. Das war wie ein Blitz aus heiterem Himmel!

Gerade von diesem Jungen hätte Herr Walter es nicht erwartet, dass er den Anforderungen für eine Bibel jemals genügen werde. Aber er konnte nichts dagegen machen - Tom hatte die Zettel und sie waren wirklich echt. Und so durfte sich Tom zu Richter Thatcher und den anderen Gästen setzen und die große Neuigkeit wurde verkündet.

Das war die erstaunlichste Überraschung des Jahrzehnts und die anderen Jungen waren grün vor Neid. Zu spät kam ihnen die Erleuchtung, dass sie selbst es gewesen waren, die zu Toms Ruhm beigetragen hatten, indem sie ihm ihre Zettel verkauft hatten.

Der Preis wurde Tom mit so viel Feierlichkeit überreicht, wie es der Superintendent unter diesen Umständen nur für richtig hielt. Amy Lawrence war stolz und glücklich, und sie versuchte, Toms Blick auf sich zu ziehen. Aber er wollte einfach nicht zu ihr hinsehen. Zunächst war sie erstaunt, dann ein bisschen beunruhigt; danach kam Argwohn in ihr auf. Sie beobachtete Tom jetzt ganz aufmerksam und da sagte ihr ein verstohlener Blick, den sie erhaschte, plötzlich alles.

Ihr brach das Herz, sie war eifersüchtig, ärgerlich und böse und dann weinte sie und hasste die ganze Welt.

Tom wurde dem Richter vorgestellt, aber seine Zunge war wie angenagelt, sein Atem kam stoßweise und sein Herz klopfte - zum Teil wegen der großen Persönlichkeit dieses Mannes, vor allem jedoch, weil er ihr Vater war. Der Richter legte seine Hand auf Toms Kopf, nannte ihn einen wackeren kleinen Mann und fragte nach seinem Namen.

Der Junge stotterte, bekam einen Hustenanfall und brachte schließlich heraus:

„Tom. - O nein, nicht Tom - ich wollte sagen - ich -heiße - Thomas."

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