Charlotte Bronte - Jane Eyre. Eine Autobiografie

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Jane Eyre. Eine Autobiografie: краткое содержание, описание и аннотация

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Charlotte Brontës Meisterwerk, das sie im Alter von knapp dreißig Jahren verfasste, zählt zu den großen Frauenromanen der Weltliteratur. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die Gouvernante Jane Eyre und Edward Rochester, der Herr von Thornfield Hall. Edward, dessen uneheliche Tochter Adèle von Jane unterrichtet wird, verliebt sich in Jane, aber zur Hochzeit kommt es – vorerst – nicht. Schreckliche Dinge passieren in dem düsteren Herrenhaus, die Jane sich nicht erklären kann. Sie ahnt nicht, dass eine Irre darin haust … – Mit einer kompakten Biographie der Autorin

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»Burns (so hieß sie offenbar, denn die Mädchen wurden hier alle bei ihren Familiennamen gerufen, wie anderswo die Jungen), du hast die Füße einwärts gedreht, stell dich sofort ordentlich hin.« – »Burns, du streckst dein Kinn höchst unerfreulich vor. Lass das!« – »Burns, heb gefälligst den Kopf; ich verbitte mir diese Haltung«, etc.

Nach zweimaliger Lektüre eines Kapitels wurden die Bücher geschlossen und die Mädchen geprüft. Die Lektion hatte einen Teil der Regierungszeit Karls I. behandelt, und nun folgten allerlei Fragen über Fass- und Pfundzölleund Schiffssteuer, die die meisten offenbar nicht beantworten konnten. Doch jede kleine Schwierigkeit war sofort gelöst, wenn die Reihe an Burns kam: Sie schien den Stoff der ganzen Stunde im Gedächtnis behalten zu haben und wusste auf alles eine Antwort. Ich nahm an, Miss Scatcherd werde sie für ihre Aufmerksamkeit loben, stattdessen rief sie jedoch plötzlich:

»Du widerlicher Schmutzfink! Du hast dir heute früh die Fingernägel nicht saubergemacht!«

Burns entgegnete nichts; ich wunderte mich über ihr Schweigen. ›Warum‹, so überlegte ich, ›sagt sie nicht, dass sie weder ihre Nägel reinigen noch sich das Gesicht waschen konnte, weil das Wasser gefroren war?‹

Dann wurde meine Aufmerksamkeit durch Miss Smith abgelenkt, die mich bat, zu ihr zu kommen und einen Strang Garn für sie zu halten. Während sie ihn aufwickelte, unterhielt sie sich ab und zu mit mir und erkundigte sich, ob ich schon früher zur Schule gegangen sei, ob ich sticken, nähen und stricken könne und so weiter. Bis sie mich entließ, konnte ich deshalb Miss Scatcherds Vorgehen nicht weiter beobachten. Als ich aber an meinen Platz zurückkehrte, hörte ich, wie sie gerade einen Befehl erteilte, dessen Bedeutung ich allerdings nicht begriff, doch unmittelbar danach verließ Burns das Klassenzimmer, ging in den kleinen Nebenraum, in dem die Bücher aufbewahrt wurden, und kehrte nach einer halben Minute mit einem Reisigbündel in der Hand zurück, das an einem Ende zusammengebunden war. Dieses unheilvolle Instrument überreichte sie Miss Scatcherd mit einem artigen Knicks. Danach löste sie wortlos und ohne dazu aufgefordert worden zu sein ihre Schürze, und augenblicklich versetzte ihr die Lehrerin mit der Rute ein Dutzend heftige Schläge auf Nacken und Schultern. Keine einzige Träne stand in Burns’ Augen, und während ich in meiner Näharbeit innehielt, weil meine Finger angesichts dieses Schauspiels vor ohnmächtiger Wut und stiller Empörung zitterten, änderte kein Zug ihres ernsten, nachdenklichen Gesichts seinen üblichen Ausdruck.

»Du verstocktes Ding!«, rief Miss Scatcherd. »Deine Schlampigkeit und Nachlässigkeit ist dir einfach nicht auszutreiben! Bring die Rute zurück.«

Burns gehorchte. Ich musterte sie aufmerksam, als sie aus der Bücherkammer herauskam. Sie steckte gerade ihr Taschentuch weg, und die Spur einer Träne schimmerte auf ihrer schmalen Wange.

Die Spielstunde am Abend war für mich der angenehmste Teil des Tages in Lowood. Das Stückchen Brot und der Schluck Kaffee, die wir um fünf Uhr zu uns genommen hatten, wirkten belebend, auch wenn der Hunger damit nicht gestillt worden war. Die strenge Zucht, die den ganzen Tag über geherrscht hatte, war gelockert; im Schulzimmer war es wärmer als am Morgen, da man die Kaminfeuer etwas heller brennen ließ, um wenigstens bis zu einem gewissen Maße die Kerzen zu ersetzen, die noch nicht hereingebracht worden waren. Der rötliche Feuerschein, der gebilligte Tumult, das Durcheinander vieler Stimmen vermittelten ein willkommenes Gefühl der Freiheit.

Am Abend des Tages, an dem ich mit ansehen musste, wie Miss Scatcherd ihre Schülerin Burns mit der Rute züchtigte, wanderte ich wie gewöhnlich ohne eine Gefährtin zwischen den Tischen und Bänken und Gruppen lachender Mädchen umher; trotzdem fühlte ich mich nicht einsam. Wenn ich an den Fenstern vorüberkam, hob ich zuweilen einen Vorhang etwas an und blickte hinaus. Der Schnee fiel in dichten Flocken, die gegen die Scheiben geweht wurden und sich davor aufzutürmen begannen, und wenn ich mein Ohr ganz dicht ans Fenster legte, konnte ich trotz des fröhlichen Lärmens im Raum das trostlose Wehklagen des Windes draußen hören.

Hätte ich eben erst ein glückliches Zuhause und liebevolle Eltern verlassen, so wäre dies wohl die Stunde gewesen, in der ich die Trennung am schmerzlichsten empfunden hätte – sicherlich hätte dieser Wind mir dann das Herz schwer werden lassen, dieses nächtliche Schneegestöber meinen Frieden gestört; so aber versetzte mich beides in ungewöhnliche Erregung, und unbekümmert und inbrünstig wünschte ich mir, der Wind möge noch wilder heulen, die Finsternis noch undurchdringlicher werden und das Schneetreiben in einen wahren Sturm ausarten.

Über Bänke springend und unter Tischen durchkriechend, gelangte ich zu einem der Kamine. Dort entdeckte ich Burns, die ihre Umgebung völlig vergessen zu haben schien. Sie kniete still neben dem hohen Schutzgitter vor dem Kamin und war ganz in das Buch vertieft, in dem sie beim schwachen Schein des heruntergebrannten Feuers las.

»Ist es immer noch Rasselas ?«, fragte ich, während ich hinter sie trat.

»Ja«, sagte sie, »und ich bin gleich damit fertig.«

Fünf Minuten später klappte sie das Buch zu. Ich war froh darüber. ›Vielleicht kann ich sie jetzt zum Sprechen bringen‹, dachte ich und setzte mich neben sie auf den Boden.

»Wie heißt du noch außer Burns?«

»Helen.«

»Wo kommst du her? Hast du weit weg von hier gelebt?«

»Ich komme aus einem Ort weit oben im Norden, fast an der Grenze zu Schottland.«

»Wirst du je wieder dorthin zurückgehen?«

»Ich hoffe es; aber niemand weiß, was die Zukunft bringt.«

»Du möchtest sicher gern fort von Lowood?«

»Nein, warum sollte ich? Ich wurde nach Lowood geschickt, um etwas zu lernen, und es hätte keinen Sinn wegzugehen, ehe ich dieses Ziel erreicht habe.«

»Aber diese Lehrerin, Miss Scatcherd, ist doch so grausam zu dir?«

»Grausam? Keineswegs! Sie ist streng; meine Fehler missfallen ihr.«

»Wäre ich an deiner Stelle, würde ich sie bestimmt hassen. Ich widersetzte mich ihr, und wenn sie mich mit dieser Rute schlüge, risse ich sie ihr aus der Hand. Ich würde sie vor ihrer Nase zerbrechen.«

»Wahrscheinlich würdest du nichts dergleichen tun; tätest du es aber doch, so würde dich Mr. Brocklehurst von der Schule jagen, und das würde deinen Angehörigen großen Kummer bereiten. Es ist viel besser, einen Schmerz, den niemand außer dir selbst spürt, geduldig zu ertragen, als sich zu einer übereilten Tat hinreißen zu lassen, deren schlimme Folgen sich auf alle auswirken, die etwas mit dir zu tun haben; und außerdem gebietet uns auch die Bibel, Böses mit Gutem zu vergelten.«

»Aber es ist doch so beschämend, geschlagen zu werden und sich mitten in einen Raum voller Menschen stellen zu müssen! Und du bist doch schon so groß! Ich bin viel jünger als du, aber ich könnte es nicht ertragen.«

»Und doch wäre es deine Pflicht, es zu ertragen, wenn du es nicht vermeiden konntest. Es ist ein Zeichen von Schwäche und töricht zu sagen, du könntest nicht ertragen, was das Schicksal dir auferlegt hat.«

Ich hörte ihr verwundert zu: Diese Lehre von der Duldsamkeit war mir unbegreiflich, und noch weniger vermochte ich die Nachsicht zu verstehen oder gar zu teilen, die sie ihrer Peinigerin entgegenbrachte. Doch ich spürte, dass Helen Burns die Dinge in einem meinen Augen verborgenen Licht sah. Ich ahnte, sie könnte recht und ich unrecht haben, aber ich hatte keine Lust, der Frage weiter nachzugehen: wie Felixvertagte ich das auf einen späteren Zeitpunkt.

»Du sagst, du hättest Fehler, Helen. Welche denn? Ich kann keinen an dir entdecken.«

»Dann lerne an mir, nicht nach dem äußeren Schein zu urteilen. Ich bin, wie Miss Scatcherd schon sagte, schlampig; ich räume meine Sachen nur selten auf und halte sie nicht in Ordnung; ich bin nachlässig; ich verstoße gegen die Hausordnung; ich lese, wenn ich lernen sollte; ich arbeite nicht systematisch; und manchmal behaupte ich wie du, ich könne es nicht ertragen , starren Regeln unterworfen zu sein. All das bringt Miss Scatcherd auf, die von Natur aus ordentlich, pünktlich und sehr korrekt ist.«

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