Andreas J. Schulte - Mörderische Eifel

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Die Eifel ist die Krimi-Region schlechthin. Kein Wunder, scheint der geheimnisvolle Landstrich mit seinen schroffen Felsen, Kraterseen und tiefen Wäldern doch geradezu für düsteres Treiben wie geschaffen. Auch in diesen elf Kurzgeschichten geht es mörderisch zu:
Ein Auftragsmörder gerät beim Versuch, sich von seiner Arbeit abzulenken, ausgerechnet an eine Eifel-Krimi-Tour. Auf dem Mittelalterfest in Manderscheid sorgt ein toter Ritter für Aufruhr. Und für drei Freunde steht fest: Der Flaschenkönig muss sterben.

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»Buhhhh« – jetzt hatten es alle kapiert.

»Ihr möchtet die alte Stadtmauer mit dem Hexenturm, die barocke Orgel der St. Martins Kirche oder den Eiskeller anschauen? Nein, das wollt ihr alles nicht! Ich weiß doch, was ihr wollt! Ihr wollt das Krimi-Archiv sehen, einen kurzen Blick ins Krimi-Hotel werfen, ihr wollt euren Kaffee im ›Sherlock‹ trinken.«

Udos letzte Sätze wurden von zustimmendem Gejohle und lauten Jawohl-Rufen unterbrochen. Udo strahlte: »Denn wir sind hier auf deeer Eiiffffel …«

»Krimitour!«

Ach du Scheiße, sogar die beiden Studienräte brüllten begeistert mit. Udo hatte seine Meute im Griff, daran gab es keinen Zweifel.

Ich hielt Ausschau nach einer ruhigen Parkbank, als sich Käthe bei mir unterhakte. »Gefällt es Ihnen, Michael?«

Ich schüttelte den Kopf. »Ich soll mich entspannen, aber das kann ich wohl hier vergessen.«

»Na, na, seien Sie nicht so streng mit sich und den anderen. Das wird lustig, glauben Sie mir. Ich war schon ein paar Mal hier. Ich habe sogar den Eifelkrimi-Wanderweg geschafft, das sind immerhin gut 20 Kilometer. Nur das mit der Krimi-Radtour habe ich gelassen, eine alte Frau sollte ihre Grenzen kennen, auf dem Rad wird mir immer schwindlig, und ich muss ja auf mein schwaches Herz achten, sagt der Arzt. Der Udo macht das doch ganz ordentlich. Es gibt hier auch eine Krimibus Tatort-Tour, die ist sehr empfehlenswert, aber wie gesagt, der Udo versteht sein Geschäft.« Käthe plapperte an meiner Seite, sie schien gar keine Antwort von mir zu erwarten. Ich meine, als Profikiller in Hillesheim nicht an die Arbeit zu denken, das war, als wolle ein Bankmanager im Geldspeicher von Onkel Dagobert mal Abstand vom Thema Geld nehmen. Wir gingen ein kurzes Stück die Straße herunter, da stießen schon die Ersten der Reisegesellschaft begeisterte Rufe aus. Eine englische rote Telefonzelle stand gut sichtbar vor einem hellen Haus. Das Kriminalhaus. Unsere Reisegesellschaft sorgte im Cafe ›Sherlock‹ für volle Tische. Auf der einen Seite gefiel mir die Einrichtung. Unzählige Fotos und alte Filmplakate an den Wänden, alte Ohrensessel, Tische und Stühle aus dunklem Holz, gemütlich war es hier. In einer Ecke stand ein Tisch in einem holzverkleideten Zugabteil, daneben ein offener Kamin. Man hatte lebensgroßen Figuren von Sherlock Holmes und einem englischen Bobby aufgestellt. Der ganze Raum atmete Krimi, Detektive und Ermittler. Nur ich, ich atmete immer schwerer. Mein Blick fiel auf einen der Tische, wo unter Glas liebevoll Accessoires des Verbrechens ausgestellt wurden. Ich sah eine Pistole und fühlte, wie mein Auge anfing zu zucken. Der bohrende Blick von Inspektor Derrick sorgte bei mir für ein unangenehmes Kribbeln. Es dauerte keine zwei Minuten. Plötzlich spürte ich, wie meine Hände anfingen zu zittern.

»Ist Ihnen nicht gut, Michael? Himmel, Sie sehen ja ganz blass aus«, Käthe musterte mich besorgt.

»Ich … ich werde mal kurz an die frische Luft gehen.«

Nur wenige Meter vom Eingang des Cafés stand eine Tischgruppe aus Stein und Holz. Ich setzte mich auf eine der Bänke und atmete tief durch. Ich konzentrierte mich auf zwei aus Holz geschnitzte Frauenfiguren, und nach zwei Minuten hörte das Zittern auf. Ich blieb einfach mit geschlossenen Augen in der Sonne sitzen und spürte langsam, wie die Anspannung der letzten zwei Stunden nachließ. Dr. Wertmann hatte recht, es gab etliche Kollegen, die weniger akkurat arbeiteten und trotzdem gut ausgebucht waren. Und wenn man mal ehrlich war: Welcher Auftraggeber beschwerte sich schon gern bei einem Profikiller? Vielleicht hatte ich mir selber zu hohe Standards gesetzt. Jedenfalls konnte es so nicht weitergehen.

»Ach, das war herrlich!«

Mit einem seligen Seufzen setzte sich jemand neben mich. Ich musste nicht hinschauen, um zu wissen, wer da gekommen war.

»Es war … es war so aufregend.«

Käthes Stimme zitterte. Ich hörte ihr mit geschlossenen Augen zu. Sie redete ein bisschen durcheinander, ich verstand Krimiautoren, ein Treffen in der anderen Etage, Autogramme.

»Und dann hat er mich angeschaut und mit seiner tiefen Stimme gesagt: ›Sieh mal an, die Tante Käthe ist wieder im Lande‹.«

Ich hörte einen weiteren seligen Seufzer und danach einen leisen erstickten Laut. Ich öffnete die Augen und schaute zu Käthe herüber. Sie hatte die Augen geschlossen und lächelte. Die Hände hielten ein Taschenbuch fest, auf dessen Rückseite zahlreiche Unterschriften zu sehen waren. Für einen Moment konnte ich es nicht glauben, aber ich hatte genügend Tote gesehen. Ich brauchte ihren Puls gar nicht mehr fühlen, tat es zur Sicherheit dann doch. Katharina »Tante Käthe« Schmeller hatte ihre letzte Tour angetreten. So viel Aufregung kann aufs Herz schlagen. Vorsichtig nahm ich ihr das Buch aus der Hand. Dann machte ich mich auf den Weg, Udo Bescheid zu sagen, der musste schließlich alles Notwendige in die Wege leiten. Nach Bad Bertrich suchst du dir besser eine andere Reisemöglichkeit, überlegte ich.

Ich nahm schließlich drei Stunden später ein Taxi, handelte einen Pauschalpreis aus und genoss die himmlische Ruhe auf dem Rücksitz. Draußen zogen Tannenwälder vorbei. Ich griff in die Reisetasche und holte Käthes Buch heraus, das mit den vielen Autogrammen vom Autorentreffen.

»Mörderische Eifel«, las ich auf dem Cover. Ich lehnte mich zurück und lächelte still. Offenbar schienen hier Morde an der Tagesordnung zu sein. Aber nicht mit mir, ich würde jetzt entspannen – endlich!

Freizeittipps

Landschaftstherapeutischer Park »Römerkessel«

Er ist bislang einzigartig in Europa: Der Landschaftstherapeutische Park »Römerkessel« in Bad Bertrich. Wer Ruhe und Entspannung sucht, ist hier genau richtig. Insgesamt gibt es im Park sieben verschiedene Themengärten (siehe dazu auch »Kann Spuren von Nüssen enthalten«), darunter einen Kräutergarten mit Feng-Shui-Pfad oder der Lavagarten, der an die vulkanische Vergangenheit Bad Bertrichs erinnern soll.

Informationen: www.bad-bertrich.de

Vulkaneifeltherme

2010 wurde dieses moderne Thermalbad in Bad Bertrich eröffnet. Die Innen- und Außenbecken werden von der einzigen Glaubersalztherme Deutschlands gespeist. Aber man kann hier nicht nur im 32°C warmen Wasser schwimmen und entspannen. Zusätzlich gibt es fünf Themensaunen mit unterschiedlichen Aufguss-Programmen und ein Dampfbad.

Informationen: www.vulkaneifel-therme.de

Entspannungscoaches

2009 entstand die Idee zum »Gesundland Vulkan­eifel«. Unter diesem Dach haben sich die Verbandsgemeinden Daun, Manderscheid und Ulmen zusammengetan, um sich gemeinsam als Gesundheitsregion zu präsentieren. Mittlerweile gibt es in der Region sogenannte Entspannungscoaches, die ganz verschiedene Führungen, Wanderungen, Meditationen und Stress-Coaching anbieten. Gesundland Vulkaneifel hat eine ganze Broschüre zusammengestellt, in der die einzelnen Entspannungscoaches, ihre Schwerpunkte, die Themen und die jeweiligen Regionen, in denen diese Angebote stattfinden, vorgestellt werden.

Weitere Informationen: www.gesundland-vulkaneifel.de.

Geologisch-Mineralogische Sammlung

Wer sich für Fossilien interessiert, sollte sich einmal diese Sammlung ansehen. In der Eifel herrschte vor Millionen von Jahren ein feucht-tropisches Klima, kein Wunder, dass man versteinerte Palmen und Korallen gefunden hat. In der Hillesheimer Sammlung werden Mineralien aus Deutschland und verschiedenen anderen Ländern gezeigt, außerdem Fossilien und vulkanische Gesteine.

Die Öffnungszeiten erfährt man unter www.hillesheim.de. Der Eintritt zur Sammlung ist frei.

Der Krammarkt

Bereits im Mittelalter war Hillesheim eine bedeutende Marktstadt. Geschützt von einer Stadtmauer und an zwei wichtigen Handelsrouten gelegen, war die Stadt ein wichtiger Umschlagplatz für Waren und Vieh.

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