Doch mit dem Einzug der Quantenphysik geriet dieses Weltbild gewaltig ins Wanken. Herausragende Physiker erkannten, dass sich Materie, wenn man sie bis auf die kleinsten Teilchen (= Quanten) herunterbricht, ganz und gar nicht nach den Newton’schen Gesetzen verhält. Und das Spannende daran ist: Diese Quanten reagieren auf Beobachtung, auf Energie oder auch Absicht von außen. Sie verhalten sich so lange als »Wahrscheinlichkeitswelle«, bis sie beobachtet werden: Dann werden sie zum Teilchen, also zu fester und messbarer Materie. Die Konsequenzen dieser Entdeckungen waren unglaublich, doch sie spalteten auch für Jahrzehnte die Physik, denn das Verhalten der subatomaren Teilchen war völlig anders, während sich auf atomarer Ebene scheinbar alles nach den gewohnten, festgeschriebenen Gesetzen abspielte. Es folgten unzählige spektakuläre Studien, teilweise sehr groß mit Tausenden von Menschen und über Jahrzehnte angelegt. Diese Studien bewiesen die Wahrheit und Gültigkeit von Themen, die seit langer Zeit in die Esoterikecke verbannt waren. Für unser Wirken mit THEKI ist dabei interessant, wie »verschränkte« Menschen nicht nur Empfindungen und Eindrücke teilen, sondern sogar teilweise ihre Körperfunktionen synchronisieren. Sie beeinflussen sich gegenseitig, ganz egal, wie weit sie voneinander entfernt sind, denn die Kommunikation auf Quantenebene erfolgt in einer Geschwindigkeit, die schneller als die des Lichts ist. In einigen Experimenten hatten sie sogar ihre Bestimmung erreicht, bevor sie überhaupt ihren Ausgangspunkt verlassen hatten. 2 Bereits Einstein berechnete, dass es Zeit und Raum, so wie wir sie wahrnehmen, nicht gibt. Es gibt sie nur in Bezug zueinander – das nannte er die Raum-Zeit. In Wirklichkeit müssen keine Entfernungen überwunden werden, und es gibt ebenfalls laut Einstein weder Vergangenheit noch Zukunft: Alles ist Hier und Jetzt. Die Unterscheidung in Vergangenheit und Zukunft bezeichnete er als hartnäckige Illusion.
Zurück zu den Erkenntnissen, die auch in THEKI eingeflossen sind: Der Durchbruch der Quantenphysik gelang Anfang des 21. Jahrhunderts: In mehreren mutigen Experimenten konnte nachgewiesen werden, dass sich nicht nur subatomare Teilchen von Natur aus als »Wahrscheinlichkeit« verhalten und erst durch »Beobachtung« zu fester Materie werden, sondern auch Atome unter bestimmten Umständen dieses Verhalten zeigen. Und dass zwischen den Grundbausteinen der Materie eine Verbindung besteht. Selbst große Materieeinheiten wie Moleküle sind nichts Festes, sondern können sich genauso ungreifbar verhalten wie Quanten. Es gibt keine Materie, alles ist eine Anordnung von Information, die wiederum durch eine geistige Absicht verändert werden kann. Und genau diese Tatsache nutzen wir gezielt mit THEKI.
Im Grunde gibt es Materie gar nicht … Es gibt nur ein Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdünnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit.
DR. HANS-PETER DÜRR, PHYSIKER 3
Alle Experimente drücken ein und dieselbe Wahrheit aus:
Der Geist bestimmt über die Materie.
Diese Erkenntnisse gelten für jeden menschlichen Körper, für jedes Tier, für jeden Stuhl, für jeden Baum, einfach für alles. Im Grunde ist alles, was existiert, alle Materie sowie alles Feinstoffliche, was wir nicht sehen, ein Energiemuster – bestehend aus Licht und Information. Das bedeutet, dass auch unsere Gedanken und Gefühle reine Information sind, die wiederum auf andere Informationsmuster Einfluss haben. Somit ist alles, was ist, von uns direkt beeinflussbar. Durch unsere Gedanken und Gefühle entsteht die Art, wie wir etwas beobachten , uns also damit verbinden. So erschaffen wir die Erfahrung unserer Wirklichkeit. Da es praktisch unmöglich ist, etwas nicht zu beobachten, stehen wir jederzeit mit allem in Verbindung. Und wir beeinflussen es ständig und werden auch selbst ständig beeinflusst. Entscheidend für unser Leben und darüber, ob wir es in Liebe und Glück oder in Leid und Krankheit erleben, ist das Bewusstsein.
Eine unbewusste Beobachtung entsteht aus unserem Unterbewusstsein. Hierbei entleeren sich unsere unterbewussten Programme, Prägungen und Erfahrungen erschaffen immer wieder die selbe Realität.
Eine bewusste Beobachtung, also eine Beobachtung, die eine bewusste Absicht mit sich bringt, erschafft das, was wir wirklich wollen.
Mit einer bewussten Beobachtung haben wir also die Zügel in der Hand. Sobald unsere unbewussten Programme die Führung übernehmen, entzieht sich das Leben unserem bewussten Einfluss. Dann möchte man zwar etwas verändern, kann es aber nicht. Weil das Programm stärker ist als man selbst in dem Moment. Die Realität scheint unveränderbar zu sein. Und wir erscheinen als Opfer dieser Realität.
Deshalb muss es unser Ziel sein, immer bewusster zu beobachten und somit Zeugen einer ganz neuen Realität zu werden. Dieses Ziel ist die Grundlage von THEKI, denn THEKI ist Quantenphysik in Aktion: Wir verbinden uns mit der Quelle, setzen einen bewussten Impuls, also eine bewusste Absicht – und beobachten die Manifestation dieser Realität.
Das ist die tiefe Bedeutung von Oshos Zitat: »Sei realistisch, erwarte ein Wunder«: Du bestimmst, was real ist.
Das Licht deines Bewusstseins
Du kannst dir das innere Beobachten vorstellen wie eine Taschenlampe, mit der du die einzelnen Teile, Themen und Aspekte deines Selbst beleuchtest. Du holst damit die dunkelsten Winkel deines Unterbewusstseins ins Licht. Das Licht deines Bewusstseins lässt dich erkennen, und bereits durch dieses Beleuchten und Erkennen transformiert sich etwas, denn nur was im Dunklen verbleibt, entzieht sich deinem Gewahrsein. Was im Licht ist, ist in das Feld deines Bewusstseins integriert und wird dir nie wieder unkontrollierbare Verhaltensmuster und Konflikte bescheren.
Herausforderungen erkennen
So kannst du deine Probleme als Herausforderungen erkennen und einfach transformieren. In Situationen, die dir nicht gefallen, in denen es dir schlecht geht, dich jemand geärgert hat oder du dich plötzlich in einer unangenehmen Realität befindest, sollte es das Erste sein, in dich zu gehen und dich zu »beleuchten«, also das Licht in dir anzuknipsen und ganz genau hinzuschauen. Sag dir einfach innerlich: »In Ordnung, das ist jetzt so, auch wenn es mir nicht gefällt. Womit habe ich dieses Gefühl, diese Situation erschaffen? Was habe ich gedacht? Wovor hatte ich Angst? Welche Gefühle begleiteten mein Tun? Welche unbewusste Programmierung hat sich hier ins Außen gebracht? Wie kann ich es ab sofort besser machen?«
Wenn du es erkannt hast, dann transformiere es; formuliere es innerlich um und drücke dies gegebenenfalls auch einer beteiligten Person gegenüber aus. Es zeugt von sehr viel innerer Größe, zu einem unachtsamen Moment zu stehen und zu sagen: »Es tut mir leid, ich wollte mich nicht so verhalten. Da hat wohl ein altes Muster gegriffen. Ich habe es jetzt erkannt und kann mich anders verhalten.« Es ist keine Schande, sich zu irren. Jeder tut das. Indem du es erkennst und ihm eine neue Wendung gibst, holst du dir deine Kraft zurück und gehst zurück in die Einheit. Denn alles, was dir negative Gefühle beschert, ist aus der Einheit gebrochen und sucht seinen Weg zurück.
Читать дальше