Thurid Neumann - Glatt erwischt

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Eigentlich wollten die vier Freunde Max, Tim, Lara und Flo in den Weihnachtsferien nur ein wenig Spaß beim Eislaufen auf dem Gnadensee haben. Doch zusammen mit dem Pflegehund Peppi, der mehr Ähnlichkeit mit einem Wollknäuel als mit einem Hund hat, stoßen sie auf der Insel Reichenau auf eine Hütte, die ihnen Rätsel aufgibt.
Aber was haben die Schattenmänner aus Steckborn damit zu tun? Und sind dort wirklich Menschen spurlos im Wald verschwunden? Mit Noemi, einer Freundin aus der Schweiz, erleben die Freunde auch dieses Mal ein spannendes Abenteuer. Ob es ihnen gelingt, auch diesen Fall zu lösen?

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„Er taucht im Sommer gerne nach Steinen“, erklärte Tim.

Lara nickte. Sie mochte den Sommer auch sehr gerne. Vor allem die Sommerferien am Bodensee. Was hatten sie dort in den letzten zwei Jahren für tolle Abenteuer erlebt! Einmal hatten sie den wahren Erben von Schloss Krähenstein ausfindig gemacht und sogar ein bisschen herumgespukt, ein anderes Mal hatte sie eine Flaschenpost zu einem richtigen Schatz geführt. Ja, es machte Spaß, vom Sommer zu träumen, vor allem bei solch einer klirrenden Kälte. Da war es ja in den Herbstferien, als sie alle zusammen auf Vampirjagd gegangen waren, noch regelrecht warm gewesen.

„Also, wegen der ganzen Kälte ist jetzt wenigstens der Gnadensee zugefroren“, nahm Max das Gespräch wieder auf.

„Der Gnadensee?“, wiederholte Flo und zupfte ein paar welke Blätter aus Peppis Fell. „Was ist das denn?“

„Das ist ein Teil vom Bodensee. Genau genommen, ein Teil vom Untersee“, erklärte Max. „Es gibt eine Legende dazu, weshalb dieser Teil des Bodensees Gnadensee heißt.“

„Und was ist das für eine Legende?“, fragte Lara interessiert.

Sie verließen nun das Ufer der Dreisam und bogen in Richtung Innenstadt ab. Die Straßenlaternen leuchteten schon und die Kinder konnten in der Dämmerung ihren Atem vor sich sehen.

„Nun, die Insel Reichenau war im Mittelalter eine Klosterinsel und galt als heilige Insel“, fuhr Max fort. „Das heißt, dass dort zwar Todesurteile gefällt werden konnten, sie durften jedoch nicht auf der Insel vollstreckt werden.“

„Was ist vollstrecken?“, wollte nun Flo wissen.

„Nun, vollstrecken bedeutet, dass das Todesurteil ausgeführt wird“, erklärte ihr Tim.

„Und wie?“, hakte Flo nach und sah dabei ihrem eigenen Schatten zu, wie er immer größer und größer wurde und dann auf einmal bei der nächsten Straßenlaterne hinter ihr verschwand, um aufʾs Neue zu wachsen.

„Nun, die meisten von ihnen wurden an einem Galgen erhängt“, stellte Max fest.

„Erhängt?“, piepste Flo und ihr lief ein Schauer über den Rücken. Sie hatte schon einmal ein Bild von einem Henker gesehen. Der hatte eine schwarze Kapuze auf und sah so aus wie ihr Schatten. Ein Henkerschatten! Flo machte einen Satz zu Lara und umfasste ihre Hand. Zum Glück war Peppi so weiß. Ihn konnte kein Schatten fressen.

„Ja, so war es auch mit den Todesurteilen, die auf der Insel Reichenau gefällt wurden. Der Verurteilte wurde dann nach der Urteilsverkündung mit einem Schiff aufʾs Festland nach Allensbach gebracht. Dort stand im Mittelalter der Galgen des Klosters. Der Acker dort zwischen den Orten Allensbach und Hegne heißt daher übrigens heute noch Galgenacker.“ Galgenacker. Wie gruselig. Flo beobachtete Maxʾ Schatten, während sie weiter seinen Erklärungen lauschte. „Und wenn dann während der Überfahrt des Verurteilten ein Glöcklein läutete, wurde dieser begnadigt, also auf dem Festland freigelassen. Daher heißt der Teil des Bodensees zwischen der Insel Reichenau und Allensbach und Hegne heute noch Gnadensee.“

„Peppi! Nicht in den Stadtbach!“, rief Lara in dem Moment. Doch da war es schon zu spät. Peppi schlitterte den zugefrorenen Stadtbach entlang, bis er am Ende gegen die Kante beim Abfluss knallte.

„Autsch! Peppi ist ja echt gnadenlos!“, lachte Max, nachdem er sich davon überzeugt hatte, dass Peppi sich nicht verletzt hatte. „Komm, du Gauner, lass uns jetzt nach Hause gehen und auf weitere Rutschpartien für heute verzichten.“

„Das ist jedenfalls eine ganz schön schaurige Geschichte“, stellte Lara fest. Flo nickte stumm.

„Ja, aber daran denkt heutzutage kaum noch jemand. Im Sommer freuen wir uns, dass der Gnadensee so warm ist, weil er nicht sehr tief ist, und im Winter kann man dort klasse eislaufen“, meinte Tim.

„Eislaufen? Man kann dort eislaufen?“, fragte Lara.

„Ja, wenn die Eisfläche dick genug ist, wird sie zum Eislaufen freigegeben.“

„Und ist sie jetzt auch zum Eislaufen freigegeben?“, wollte Lara wissen.

„Was denkst du denn, bei dieser Eiseskälte! Klar ist sie freigegeben!“ Max knuffte Lara in die Seite. „Denkst du auch gerade das, was ich denke?“

„Ich denke schon“, zwinkerte Lara Max zu.

„Ihr wollt nach Silvester noch ein paar Tage an den Bodensee?“, fragte Kerstin, Laras und Flos Mutter. „Nun, wenn ihr nichts dagegen habt“, wandte sie sich an Maxʾ und Tims Eltern.

„Aber natürlich haben wir nichts dagegen. Ich werde in der nächsten Zeit Markus viel im Büro helfen müssen, bis sein Kollege wieder aus dem Krankenhaus draußen ist und sich selbst um seine Akten kümmern kann“, sagte Sibylle.

„Juchuuuhhhh!!!“, jubelten da auch schon die vier Kinder los und Peppi hüpfte freudig an ihnen hoch, als wüsste er, worum es ging. Doch zum Glück wusste Peppi nicht, dass die Kinder vorhatten, auf dem Gnadensee eiszulaufen. Denn eine Eisprinzessin war er wirklich nicht.

*

Eislaufen auf dem Gnadensee

„Wahnsinn!“, rief Lara, als sie mit dem Auto über den Damm auf die Insel Reichenau fuhren. „Da kann man ja von der Insel bis hinüber nach Hegne und Allensbach über das Eis laufen!“ Flo presste neugierig ihre Nase an die Autofensterscheibe, sodass diese in wenigen Sekunden völlig beschlagen war.

„Mensch, Flo, nimm mal deine Nase da weg. Man kann ja gar nichts mehr sehen“, ärgerte sich ihre große Schwester. Doch da hüpfte schon Peppi auf Flos Schoß und leckte das Fenster ab.

„Ein Scheibenwischerhund!“, lachte Max.

Dann zeigte Tim auf einen riesigen Schwarm Wasservögel, der eine Runde über dem Eis drehte. „Schaut mal! Sieht das nicht klasse aus?“, meinte er fasziniert.

„Unglaublich schön“, stimmte Lara zu. „Aber wo finden die denn jetzt etwas zu essen?“

„Na, auf der anderen Seite der Insel“, erklärte Tim und nickte mit dem Kopf nach links. „Dort ist das Wasser nicht gefroren, weil es dort viel tiefer ist und der Rhein durchfließt.“ Tatsächlich. Auf der anderen Seite der Insel, wo gegenüber die Schweiz lag, säumten unzählige Wasservögel das Ufer: Fischreiher, Kormorane, Stockenten, Kolbenten, Haubentaucher und viele andere mehr, die Lara gar nicht kannte.

„Wir halten dann dort vorne beim Heiligen Pirmin an und lassen euch da raus“, meinte Markus.

„Wer ist der Heilige Pirmin?“, piepste Flo hinter Peppi hervor.

„Pirmin war der Gründer des Klosters auf der Insel Reichenau“, erklärte Sibylle. „Er ist nun der Schutzpatron der Insel und dort vorne, am Zugangsdamm zur Reichenau, befindet sich eine Steinstatue von ihm. Da ist auch ein kleiner Parkplatz, wo wir anhalten können.“

„Ich gehe dann mit Sibylle für drei Stunden ins Büro, um nach Dieters Post zu sehen“, meinte Markus. Peppi spitzte sofort seine Ohren, als er den Namen seines Herrchens hörte.

„Und wenn es euch kalt wird, dann holt euch einfach am Glühweinstand einen heißen Kinderpunsch, okay?“, fügte Sibylle hinzu. „Meint ihr auch wirklich, dass drei Stunden nicht zu lang sind?“

„Ach was, die werden wie im Flug vergehen“, beruhigte Tim seine Mutter, während Markus mit dem Auto in eine gerade frei gewordene Lücke auf dem übervollen Parkplatz fuhr.

„Glück muss man haben“, freute er sich und stieg aus, um den Kindern die Schlittschuhe zu geben.

„Was wollt ihr denn mit dem Schlitten auf dem Eis?“, wunderte sich Sibylle, nachdem diese ebenfalls zum Kofferraum gegangen war.

„Ach, der ist für Peppi“, meinte Flo schulterzuckend und zog sich ihre warme Pudelmütze über den Kopf.

„Für Peppi? Was will Peppi denn mit einem Schlitten?“, wollte nun auch Markus wissen.

„Ach, wisst ihr, Peppi ist nicht gerade ein begnadeter Eisläufer. Daher dachten wir, dass wir ihn auf einem Schlitten hinter uns herziehen“, erklärte Flo und holte noch ein dickes Fell aus dem Kofferraum. „Damit er es auch gemütlich hat.“ Markus nickte beeindruckt.

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