Raymond Benson - BLACK STILETTO

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"Sollten Sie BLACK STILETTO bisher noch nicht auf dem Schirm gehabt haben, stimmt vielleicht etwas mit Ihrem Schirm nicht."
Zu ihrer Zeit war BLACK STILETTO eine Legende; eine Untergrund-Heldin, die während der späten Eisenhower-Ära und den frühen Jahren unter Kennedy in New York City einige Berühmtheit erlangte. Obwohl sie gesucht wurde und eingesperrt worden wäre, wenn man sie gefasst oder ihre Identität gelüftet hätte, war die BLACK STILETTO eine kompetente und höchst erfolgreiche Verbrechensbekämpferin. Doch irgendwann in den 1960er-Jahren verschwand sie von der Bildfläche, und man hörte nie wieder von ihr. Die meisten Menschen glaubten, sie wäre gestorben, und niemand erfuhr je, wer hinter der Kostümierung steckte.
Bis heute blieben viele Fragen unbeantwortet: Wer war sie? Ist sie noch am Leben? Und wenn ja, wo?
Als Martin eine Reihe von Tagebüchern mit den Aufzeichnungen seiner Mutter findet, ist er überwältigt.
Sie soll die Untergrund-Heldin vergangener Tage gewesen sein? So steht es zumindest bis ins kleinste Detail in diesen Tagebüchern geschrieben: Wie es dazu kam, dass sie zu einer Kämpferin für die Gerechtigkeit wurde, warum sie sich dazu entschloss, außerhalb des Gesetzes zu agieren, all ihre Heldentaten als berühmt berüchtigte Superheldin, und wie sich ihr Ruf plötzlich ins Gegenteil verkehrte. Kurzum – wie sich alles zutrug.
Konnte das wahr sein? Talbot ist voller Zweifel und Unglauben. Doch dann tritt ein alter Erzfeind von BLACK STILETTO auf den Plan, welcher gnadenlos Rache nehmen will, und damit nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben ihres Sohnes und ihrer Enkelin gefährden könnte.

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»Verknackt haben sie mich wegen einem.«

Der Kerl nickte. Er wusste, dass es mehr gewesen waren. »Du hattest echt Glück. Die meisten mit lebenslänglich bleiben auch lebenslänglich drin. Wie bist du um den Stuhl herum gekommen?«

Ich zuckte mit den Schultern. »Ich denke mal, dass ich einen guten Anwalt hatte.«

»Scheint ganz so.« Er zwinkerte mir zu. Auch er wusste, dass ich früher meine Verbindungen hatte. Die Familie hatte gute Anwälte und Richter in der Tasche. »Du bist hier so was wie eine Legende, Roberto.«

»Immer noch besser als ein Fossil.«

»Nun, dann viel Glück.«

»Danke.«

Die Türen gingen auf.

Ich war frei.

Ich lief hinaus auf die sonnigen Straßen von Ossining, vorbei an der leeren Hülle die das alte Sing Sing gewesen war, das ursprüngliche Gefängnis, das man zu einem historischen Gebäude erklärt hatte. Was für ein Schwachsinn. Ein Denkmal für Leid und Elend. Ich hörte, dass sie ein Museum daraus machen wollten. Es war in den Vierzigern dichtgemacht worden. Das war, bevor ich hinein kam. Angeblich soll es echt furchtbar da gewesen sein. Die sogenannte moderne Einrichtung war schon schlimm genug. Ich hatte eine Menge Dinge in Sing Sing erlebt. Ich kannte Leute, die sie auf dem Stuhl gegrillt hatten. Zum Glück schafften sie den elektrischen Stuhl irgendwann ab. Ich hatte die Ausschreitungen '83 miterlebt, aber ich war nicht dabei gewesen. Ich wusste es besser. Ich hielt mich raus und sorgte dafür, dass die Wärter sahen, dass ich mir nichts zuschulden kommen ließ. Auf lange Sicht trug das dazu bei, dass sich meine Haftbedingungen verbesserten. Ich bekam mehr Arbeitsprogramme angeboten. Nach meinen ersten zwanzig Jahren hörte ich auf, der böse Junge im Knast zu sein, und wurde zum »Vorzeigegefangenen«. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, aber schließlich wurde ich begnadigt. Wegen guter Führung und meines Alters. Diese Herztöne hatten wahrscheinlich auch etwas damit zu tun. Der Gefängnisarzt riet mir, dass ich das von einem Kardiologen untersuchen lassen sollte, wenn ich draußen bin.

Drauf geschissen. Ich musste Wichtigeres mit der Zeit anstellen, die mir auf diesem stinkenden Planeten noch blieb.

Sie zu finden, zum Beispiel.

Das Taxi brachte mich den ganzen FDR Drive hinunter bis nach Manhattan. Der Fahrer war irgend so ein Araber mit einem Turban auf dem Kopf. Damit hatte ich nicht gerechnet. Zum Glück war er nicht gerade der redselige Typ, denn mir war nicht nach einer Unterhaltung zumute. Mann, so vieles hatte sich verändert. Ich erkannte die Stadt kaum wieder. Nun, ein paar Dinge waren noch wie früher. Aber die Skyline hatte sich verändert. Mehr Häuser. Ich wünschte, ich hätte die Twin Towers sehen können. Die waren gebaut und wieder zerstört worden, während ich eingebuchtet war. Sagte man das noch – »up the river«? Das kam daher, weil man den Hudson hinauf musste, um nach Sing Sing zu kommen. Es gab bestimmt eine Menge Redensarten, die die Leute heute nicht mehr benutzten, und dafür wieder andere, die ich nicht kannte. Ich würde mir wohl wieder ein paar Sachen drauf schaffen müssen. Ob ich mich wohl problemlos wieder in die Gesellschaft eingliedern konnte? Ich musste in dem Laden an ein paar Seminaren teilnehmen, die mir helfen sollten, mich neu anzupassen. Die hatten mir überhaupt nichts beigebracht. Das meiste war Allgemeinwissen. Sie erklärten uns, wie sich die Technik entwickelt hatte und womit man rechnen musste, wenn man etwas so einfaches wie ein Telefonat führen wollte. Wie gesagt, die Computer hatten die Welt verändert. Das Erste, was ich machen wollte, wenn ich meine Knete zurückhatte, war, mir einen dieser Laptops zu besorgen. Ich musste online gehen. Und ich musste ein paar meiner alten Freunde finden – zumindest die, die noch am Leben waren.

Ich sagte dem Fahrer, dass er mich an der Ecke Wall Street und William rauslassen sollte. Ich bezahlte ihn, und dann sah ich zu dem Gebäude auf, von dem ich seit über fünfzig Jahren geträumt hatte. Stellen Sie sich vor, wie baff ich war, als ich dort ankam. 48 Wall Street hatte sich komplett verändert. Eigentlich sollte hier die Bank of New York stehen. Aber sie hatte sich verändert. Das war keine Bank mehr.

Was zur Hölle hatten die mit meinem Zeug gemacht?

Ich spürte, wie mein Herz kurz aussetzte – schon wieder dieser blöde Herzkasper – aber ich atmete tief durch und sagte mir, dass ich mich entspannen sollte. Die würden sicher nicht das Geld der Leute einfach auf die Straße stellen. Die Bank war wahrscheinlich umgezogen. Also ging ich hinein. Die Eingangshalle war nun so eine Art Museum des Geldwesens. Ich lief auf einen Typen zu, der so aussah, als würde er hier arbeiten.

»Ja, Sir, kann ich Ihnen helfen?«, fragte er.

»Wo ist die Bank, die hier eigentlich sein sollte?«

Er wirkte verwirrt.

»Die Bank of New York.«

»Oh. Da sind Sie im falschen Gebäude. Sie müssen zur One Wall Street.«

»One Wall Street?«

»Dort ist die Bank of New York. Eigentlich ist es jetzt die Bank of New York Mellon.«

»Mellon?«

»Die haben fusioniert. Vor ein paar Jahren.«

»Ich verstehe. Haben die dort das ganze Zeug, das sich vorher in diesem Gebäude befand?«

Der Typ zuckte mit den Schultern. »Keine Ahnung. Ich nehme es an.«

»Danke.«

Ich überlegte, im Büro meiner Anwälte anzurufen. Schließlich verwalteten die das Geld, von dem all die Jahre die Miete für mein Bankschließfach bezahlt wurde. Würden die mich nicht informieren, wenn sich meine Bank geändert hatte? Wahrscheinlich nicht. Verdammte Anwälte.

Ich verließ das Gebäude und begann, den Broadway entlang zu laufen. Es kam einem kleinen Wunder gleich, dass ich mich an einige Straßen erinnerte und in welcher Richtung sie lagen. Manches vergaß man nie. Manhattan lag mir im Blut. Ich hatte mein ganzes kurzes junges Leben hier gelebt.

Und dann die Frauen. Mein Gott, die Frauen. Die hatten sich verändert. Ich meine, es waren immer noch Frauen, aber heiliges Kanonenrohr, sie sahen alle fantastisch aus. Kurze Röcke. Lange, nackte Beine. Manche von ihnen hatten Tattoos! Blondinen, Brünette, Rothaarige. Alle Nationalitäten. Junge, manche mittleren Alters, Alte. Alle verdammt noch mal wunderschön. Im Knast bekam ich kaum Frauen zu sehen. Beinahe hätte ich mitten auf der Straße einen Herzanfall bekommen.

Als ich zu der Ecke kam und das wirklich riesige Gebäude sah, fiel es mir wieder ein. Hier stand früher das Irving Trust Building. Aber heute nicht mehr. Jetzt war es die Bank of New York Mellon. Interessant. Ich hoffte nur, dass die noch meinen ganzen Kram hatten. Ich ging hinein. Zumindest sah es drinnen schon mal nach dem Foyer einer Bank aus – soweit, so vielversprechend. Die Schlangen an den Schaltern war nicht allzu lang, also stellte ich mich an und wartete geduldig. Ich muss zugeben, dass ich nervös war. Das würde mein erstes Geschäft mit jemanden von draußen sein – wenn man von dem arabischen Taxi-Fahrer mal absah.

Die Bankangestellte war eine junge Frau. Sie sah ziemlich gut aus. Ich bekam kaum ein Wort heraus.

»Kann ich Ihnen helfen, Sir?«

»Ja, ich, äh, ich hatte ein Bankschließfach, als die Bank of New York noch an der 48 Wall Street war. Was ist daraus geworden?«

Ich konnte sehen, dass die Frage sie aus dem Konzept brachte. Sie blinzelte und fragte: »Wann haben Sie denn zum letzten Mal darauf zugegriffen?«

»1957.«

Da wurden ihre Augen erst richtig groß. »Ach du meine Güte. Waren Sie lange weg gewesen?«

»Ja. Im Gefängnis.«

Sie schluckte. »Einen Moment bitte. Ich hole meinen Vorgesetzten.«

Es dauerte ein paar Minuten, aber schließlich kam sie zusammen mit einem nervös wirkenden glatzköpfigen Mann in einem schicken Anzug zurück. Ich denke, es war auch kein Zufall, dass ein Sicherheitsbeamter ihn begleitete und ein paar Meter entfernt von uns stehenblieb.

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