Ovid - Liebeskunst

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Wie erobert man das Herz einer Frau? Wie hält man die Liebe frisch? Und: Welche Liebesstellung ist die beste?In seinem Lehrbuch «Liebeskunst» gibt Ovid Ratschläge. Zwei Drittel davon richten sich an den Mann – hat er sie etwa nötiger? – ein Drittel an die Frau, Tipps zur Schönheitspflege inbegriffen. Auch wenn manches 2000 Jahre später nur noch bedingt zu empfehlen ist: Bis heute wird die «Liebeskunst» eifrig gelesen, nicht nur von Altphilologen.

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Der Liebende als Verwandlungskünstler

[755] Ich wollte schon zum Schluss kommen, aber ein Mädchenherz ist nicht wie das andere; wisse tausend Herzen auf tausenderlei Art zu nehmen! Einerlei Boden bringt nicht alles hervor: Der eine ist geeignet für Reben, der andere für Oliven; hier gedeiht der Emmer vortrefflich. Es gibt so vielerlei Charaktere wie Gesichter. [760] Wer klug ist, wird sich unzähligen Wesensarten anpassen können und wie Proteus sich bald zu fließendem Wasser verflüchtigen, jetzt ein Löwe, jetzt ein Baum, jetzt ein borstiger Eber sein. Manche Fische fängt man mit der Harpune, andere mit dem Angelhaken, wieder andere werden von geräumigen Netzen am strammen Seil fortgeschleppt. [765] Ebenso wenig wird zu jedem Lebensalter ein und dieselbe Methode passen; eine bejahrte Hirschkuh wird den Hinterhalt schon aus größerer Entfernung erkennen. Wenn du der Ungebildeten gelehrt und der Schamhaften frech erscheinst, wird die Ärmste sofort ihr Selbstvertrauen verlieren. So kommt es, dass eine, die zu scheu war, sich einem Anständigen anzuvertrauen, [770] sich erniedrigt und einem Geringeren an den Hals wirft.

Überleitung

Ein Teil unseres Vorhabens ist noch übrig, ein anderer zu Ende. Hier sei der Anker geworfen, hier halte er unser Schiff fest.

Zweites Buch

Einleitung

Ruft: »Io Paean!« und nochmals »Io Paean!« Die gewünschte Beute ist mir ins Netz gegangen. Froh schenkt der Liebende meinem Gedicht die grüne Siegespalme; er zieht es dem Hesiod67 und dem alten Homer vor. [5] In dieser Stimmung hat der Priamussohn68 als Fremdling zusammen mit der geraubten Gattin69 aus dem waffentragenden Amyclae70 die weißen Segel dem Wind anvertraut. Ebenso stolz war der Mann, der dich auf siegreichem Wagen entführte, Hippodamia71, die du auf fremdländischen Rädern fuhrst. [9] Was eilst du, junger Mann? Dein fichtenes Schiff treibt auf offener See, und weit ist der Hafen entfernt, den ich ansteure. Es genügt nicht, dass das Mädchen dir durch mein Dichten zuteil wurde: Durch meine Kunst ist sie gefangen, durch meine Kunst muss sie festgehalten werden. Das Erworbene zu bewahren ist keine geringere Leistung als die Eroberung. Dort spielt der Zufall mit, dies aber wird die Aufgabe der Kunst sein. [15] Amor und Cytherea72, steht mir bei, jetzt mehr denn je; du auch, Erato73, denn du trägst den Namen der Liebe. Ich rüste mich zu großen Dingen: zu sagen, durch welche Künste sich Amor zum Bleiben bewegen lässt, ein Knabe, der in der weiten Welt so gern umherschweift. Er ist leicht und hat zwei Flügel, mit denen er davonfliegen kann; [20] schwer ist’s, ihnen Maß und Ziel zu setzen.

Gegen eine Flucht seines Gastes hatte Minos alle Vorkehrungen getroffen; er aber fand den kühnen Weg auf dem Gefieder. Sobald Daedalus den von der Mutter in Frevel empfangenen Menschen, der zur Hälfte ein Stier, den Stier, der zur Hälfte ein Mensch war, eingesperrt hatte74, sprach er: [25] »Möge die Verbannung ein Ende haben, Minos, du Allergerechtester, möge die väterliche Erde meine Asche aufnehmen, und da ich, von feindseligem Schicksal getrieben, nicht im Vaterland leben konnte, gib mir die Möglichkeit, dort zu sterben. Schenke dem Knaben die Heimkehr, wenn dir der Dank des Greises nichts bedeutet; [30] willst du den Knaben nicht schonen, schone den Greis.« Sprach’s, aber mochte er auch dies und noch viel mehr sagen, Minos ließ ihn nicht ziehen. Sobald er dies eingesehen hatte, sprach er: »Jetzt, jetzt hast du, Daedalus, einen Stoff, an dem du deine Erfindergabe bewähren kannst. [35] Minos besitzt Land und Meer – weder Erde noch Wasser steht unserer Flucht offen. Es bleibt der Weg über den Himmel, durch Himmelshöhen werden wir zu gehen versuchen; hoher Iuppiter, vergib mir mein Unterfangen! Ich mache mich nicht anheischig, die Sternenwohnungen anzutasten; [40] um dem Tyrannen zu entgehen, gibt es nur diesen Weg. Ergibt sich ein Weg durch den Styx, so werden wir die stygischen Fluten durchschwimmen. Ich muss die Rechte meiner Menschennatur neu bestimmen.« Oft setzt Not den Erfindergeist in Bewegung: Wer hätte je gedacht, ein Mensch könne den Luftweg durcheilen? [45] Federn, das Ruderwerk der Vögel, ordnet er der Reihe nach und verknüpft das leichte Gebilde mit linnenen Fesseln; das unterste Ende wird mit Wachs zusammengehalten, das am Feuer aufgelöst wurde, und schon war das neuartige Kunstwerk vollendet. Strahlend spielte der Knabe mit Wachs und Federn, [50] ohne zu wissen, dass diese Ausrüstung für seine Schultern bestimmt war. Zu ihm sprach der Vater: »Auf diesen Kielen müssen wir das Vaterland erreichen, mit diesem Mittel dem Minos entfliehen. Nur die Luft konnte Minos nicht versperren, alles Übrige hat er verschlossen. Durchstoße die Luft mit Hilfe meiner Erfindung, denn nur das darfst du. [55] Aber du wirst nicht die tegeaeische Jungfrau75 und den Begleiter des Bootes, den schwerttragenden Orion, anschauen dürfen: Folge mir auf den Federn, die ich dir gebe; ich werde vorausfliegen; sei nur darauf bedacht, mir zu folgen, unter meiner Führung wirst du sicher sein. [59] Denn wenn wir in der Nachbarschaft der Sonne durch die ätherischen Lüfte76 fliegen, wird das Wachs die Hitze nicht aushalten, und wenn wir andererseits tief unten nah an den Fluten die Flügel schwingen, so wird das bewegliche Gefieder vom Meerwasser feucht werden. Halte dich auf deinem Flug in der Mitte; und fürchte, mein Sohn, auch die Winde, und richte die Segel danach, in welcher Richtung der Luftstrom dich trägt.« [65] Während er ihn ermahnt, passt er dem Knaben das Wunderwerk an und zeigt, wie es sich bewegen lässt, gleich einer Vogelmutter, die ihre noch schwachen Jungen belehrt. Dann befestigt er die Flügel, die er für sich hergestellt hat, an seinen Schultern und hält seinen Körper vorsichtig auf der neuen Bahn im Gleichgewicht. Im Augenblick vor dem Abflug gab er dem kleinen Sohn einen Kuss, [70] und die väterlichen Wangen blieben nicht ohne Tränen. Es gab einen Hügel, kleiner als ein Berg, aber höher als das ebene Feld; von hier aus stürzten sich die beiden in die unheilvolle Flucht. Daedalus regt seine Flügel, schaut zurück auf die des Sohnes und zügelt unentwegt seinen Lauf77. [75] Schon macht Icarus die neuartige Fortbewegung Freude, er hat keine Angst mehr, denn sein Können lässt ihn kühner fliegen. Jemand erblickte sie, während er mit schwankender Rute Fische fing, und mitten im Fischen fiel ihm das Gerät aus der Hand. Schon war Samos zur Linken, Naxos lag längst im Rücken [80] und Paros und Delos, das der clarische Gott78 liebt; rechts lag Lebinthos, das von Wäldern beschattete Calymne, und Astypalaea, umgürtet von Fischgründen – als der Knabe in jugendlichem Leichtsinn allzu mutwillig einen höheren Weg einschlug und den Vater verließ. [85] Die Fesseln lockern sich; da der Sonnengott näher ist, wird das Wachs flüssig, und die rudernden Arme bekommen nicht mehr den flüchtigen Wind zu fassen. Erschrocken blickte er von der Höhe des Himmels hinab auf die Meeresfläche. Lähmendes Entsetzen ergriff ihn, und Nacht senkte sich über seine Augen. Das Wachs war geschmolzen; er schüttelt die bloßen Arme, [90] zappelt und hat nichts, worauf er sich stützen kann. Er fällt, und im Fallen ruft er: »Vater, Vater, ich stürze.« Ihm schlossen die grünen Wasser den Mund, während er noch sprach. Aber der unglückliche Vater, kein Vater mehr, ruft: »Icarus«; »Icarus«, ruft er, »wo bist du, und unter welchem Himmelsstrich fliegst du? [95] Icarus!«, rief er noch – da erblickte er die Federn im Wasser. Sein Gebein deckt Erde; das Meer trägt seinen Namen. Minos vermochte es nicht, die Flügel eines Menschen zu zügeln; ich aber schicke mich an, einen geflügelten Gott festzuhalten!

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