Kay Rivers - Küsse lügen nicht

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Um sich über ihre Gefühle für Kelly klarzuwerden, fährt Dale nach Hause nach Texas, allein. Doch ihre Hoffnung, in der Heimat zu sich finden zu können, zerschlägt sich schnell, denn ihre Mutter und ihre jüngere Schwester haben ihr noch immer nicht verziehen, dass sie zur Army gegangen war, statt die Firma zu übernehmen, nachdem ihr Vater starb. Die hat sich dann nämlich ihr schmieriger Cousin Wayne unter den Nagel gerissen. Doch seine Geldgier und seine Unfähigkeit als Unternehmer treiben die Richards Oil Corporation auf Kosten der Umwelt so langsam in den Ruin.
Kelly macht sich unterdessen Sorgen, ob sie sich Dales Treue sicher sein kann, hält es in Florida nicht lange aus und reist Dale hinterher. Sie kommt gerade rechtzeitig, um Dale dabei zu unterstützen, in ihrer Familie aufzuräumen – doch können sie es schaffen, Wayne und seinen Lakaien die Firma zu entreißen und endlich den Bund der Liebe einzugehen?

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»Seit wann weißt du denn etwas darüber?« Ihre Mutter war sichtlich verwundert. »Du hast schließlich auch keine Geldprobleme. Oder doch?« Argwöhnisch musterte sie ihre Tochter, als wäre sie ein unerwünschter Vertreter vor der Tür, der ihr ein sehr merkwürdiges Angebot gemacht hatte.

»Natürlich nicht.« Unwillig schüttelte Dale den Kopf. »Es geht nicht um mich. War nur so eine allgemeine Bemerkung. Und außerdem . . .« Ihre Augenbrauen wanderten sehr weit nach oben. »Wie sagte Lainey vorhin? Weshalb war sie so sauer? Tolle Schwester? Und damals die Parade . . . Das deutet nicht darauf hin, dass ihr meinetwegen irgendetwas auszubaden habt. Wohl eher im Gegenteil.«

»Aber du kommst nie.« Janice fuhr ihren letzten Trumpf auf. »Und das fällt auf. Die Kinder anderer Leute kommen regelmäßig. Zu Thanksgiving, zu Weihnachten, zu Geburtstagen und . . . Hochzeiten.« Der vorwurfsvolle Unterton nahm noch zu, als sie das letzte Ereignis erwähnte.

»Du weißt genau, warum ich nicht kommen konnte. Das war kurz nach –« Dale brach ab.

»Du hast doch immer eine Ausrede«, ließ Janice beiläufig fallen, während sie zur Couch hinüberschlenderte, um sich zu setzen.

Was? Dale konnte es nicht glauben. Mit zwei großen Schritten war sie bei ihrer Mutter und riss sie an der Schulter zurück. »Du nennst Kathryns Tod eine Ausrede?« Ihre Stimme zitterte vor mühsam unterdrückter Wut.

Anscheinend merkte Janice, dass sie zu weit gegangen war. »Ist ja schon gut.« Sie schüttelte Dales Hand ab. »Aber zur Beerdigung deines Vaters warst du auch nicht da.«

»Ich war im Krieg!« Langsam konnte Dale es nicht mehr fassen. Sie traute ihrer Mutter ja viel zu, aber meinte sie das wirklich alles ernst? »Ich habe an der Front gekämpft, während Vater begraben wurde. Wir waren mitten in einer Offensive!«

»Ich sagte ja, diese Kriegsspielerei war immer schon dein Ding. Ich verstehe das nicht.« Janice ließ sich in die weichen Polster der Couch fallen. »Wie kannst du meine Tochter sein?« Richtig erstaunt blickte sie zu Dale hoch.

Langsam hatte Dale das Gefühl, ihre Mutter konnte nicht mehr zwischen Illusion und Wirklichkeit unterscheiden. Aber hatte sie das je gekonnt? Innerlich seufzend beschloss sie, den ersten Teil ihrer Aussage zu ignorieren.

»So wie Lainey?«, fragte sie deshalb, nur auf den zweiten Teil eingehend. »Ja, das wohl eher nicht. Vielleicht bin ich mehr Dads Tochter. Aber dass ich deine bin, ist ja wohl unstrittig. Das musst du ja am besten wissen.«

Janice’ Lippen verzogen sich, als hätte sie gerade auf etwas Saures gebissen. »Nur zu gut. Deine Geburt war anstrengend genug. Lainey ist ja dann nur noch so rausgerutscht, aber du . . .« Richtig böse starrte sie Dale jetzt von unten herauf an. »Du warst riesig. Viel zu groß für ein Mädchen.«

»Und ich war dein erstes Kind.« Fast etwas bedauernd nickte Dale. »Aber für meine Größe kann ich nichts. Dad war eben groß.«

»Lainey ist auch seine Tochter, und sie ist nicht so . . .« Anscheinend fiel Janice nicht das richtige Wort ein.

»Vielleicht hätte ich ja ein Junge werden sollen, und im letzten Moment hat sich die Natur umentschieden.« Dale zuckte die Schultern. »Wer kann das schon wissen?«

»Viel Unterschied zwischen dir und einem Jungen ist wirklich nicht«, schnaufte Janice missvergnügt. »Nur könnte ich dann wenigstens sagen, ich hätte einen Sohn.«

»Darauf wärst du stolz?«, fragte Dale mit hochgezogenen Augenbrauen. »Wenn du einen Sohn hättest? Selbst wenn er dasselbe tun würde wie ich?«

»Männer tun das«, gab Janice schnippisch zur Antwort. »Frauen nicht. Wenn ein Mann Soldat werden will, ist das schlimm genug, aber du als Frau . . .?« Sie sah Dale so verständnislos an, als ob sie ein Alien von einem anderen Planeten vor sich hätte.

»Tja.« Dale atmete tief durch. »Wir passen wohl nicht zusammen, du, Lainey und ich. Aber lange müsst ihr mich nicht mehr ertragen, ich wollte nur –«

Sie unterbrach sich selbst unentschlossen. Dr. Swanson hatte sie zu all dem hier überredet. Er hatte gemeint, sie brauchte einen Abschluss. Für ihren inneren Frieden. Deshalb hatte er unbedingt gewollt, dass Dale nach Hause fuhr und das mit ihrer Familie klärte, was noch unklar war. Dass sie sich über alles aussprechen sollten.

Ihre Mundwinkel zuckten. Psychiater waren immer so zuversichtlich, dass das möglich war. Manchmal war es aber eben einfach nicht möglich, wie sich jetzt wieder zeigte.

Aber sie hatte auch in anderer Hinsicht etwas Abstand gebraucht. Kelly . . .

Ihre Gefühle – die Gefühle, von denen ihre Schwester behauptet hatte, dass sie sie nicht hätte – hatten sie unerwartet überfallen, hatten ein Chaos in ihr angerichtet, das sie nicht gewöhnt war und das sie auch nicht mochte.

Kelly war zu einem Zeitpunkt in ihr Leben getreten, als Dale in gewisser Weise schon gedacht hatte, sie hätte einen Abschluss gefunden. Sie hatte um Kat getrauert, und etwas anderes wollte sie auch gar nicht tun. Sie fühlte sich wohl in dieser Trauer, in diesen Erinnerungen, die die schönsten ihres Lebens waren. Bis auf den Schluss.

Doch Kelly war ein neuer Anfang gewesen. Ein Anfang, mit dem sie gar nicht mehr gerechnet hatte. Deshalb hatte sie sich auch mit Händen und Füßen dagegen gewehrt.

Aber sie konnte sich wehren, wie sie wollte. Gefühle ließen sich nicht befehlen wie ein Bataillon auf dem Schlachtfeld. Die Liebe war ihr eigenes Schlachtfeld. Ein ganz anderes als die, die sie im Krieg kennengelernt hatte.

Und Kelly war in dieser Art der Kriegsführung viel erfahrener. Für sie war das alles so selbstverständlich, Zärtlichkeit, Gefühle, Liebe. Sie hatte kein Problem damit. Wahrscheinlich hatte sie Dale schon allein deshalb fast wie im Sturm genommen, ohne es richtig zu merken, ohne diese Offensive überhaupt geplant zu haben.

Im Grunde genommen hätte Dale ja schon gern bei all dem mitgemacht. Nach dem ersten Widerstand, den sie Kellys Bemühungen entgegengesetzt hatte, hatte sie das mehr und mehr gespürt.

Nur wusste sie nicht, ob sie sich auf diesem Schlachtfeld gut genug auskannte, um mitspielen zu können.

4

Kelly sah nur noch Dales Namen auf dem Display, ihre Stimme war mit einem Schlag weg. Ihre Stimme und die der anderen Frau, die etwas aus dem Hintergrund gerufen hatte. Etwas wie ›Willst du nicht länger bleiben?‹«

Da die Verbindung danach sofort abgeschnitten worden war, nahm Kelly an, dass Dale nicht wollte, dass sie, Kelly, diese Frau hörte. Dass sie nicht wollte, dass Kelly wusste, dass da eine Frau bei Dale war.

Wer war diese Frau? Eine alte Freundin von Dale? Aus der Zeit, als sie noch in Presidio gelebt hatte?

So wie Dale herumgedruckst hatte, so wie sie sich offensichtlich darum hatte drücken wollen, Kelly eine richtige Auskunft zu geben, konnte das doch nicht Dales Familie gewesen sein.

Ganz selbstverständlich war Kelly vor Dales Abflug davon ausgegangen, dass Dale bei ihrer Familie wohnen würde, aber Dale hatte auch da schon ein wenig herumgedruckst, gesagt, sie wüsste es noch nicht. Als Kelly nachfragte, warum nicht, hatte Dale ihr keine Antwort gegeben.

Hatte sie da schon eine Verabredung mit dieser Frau gehabt? Hatte sie sich da schon mit ihr treffen wollen, bei ihr wohnen wollen? Was sie Kelly nicht sagen wollte?

Die Unsicherheit stieg wieder in Kelly hoch. Die Beziehung zwischen ihr und Dale stand immer noch auf sehr tönernen Füßen. Sie kannten sich noch nicht lange genug, waren noch nicht tief genug in all das eingetaucht, was eine Beziehung ausmachte – außer Sex –, und Kelly hatte Dale die Zeit geben wollen, die sie brauchte. Alle Zeit der Welt , hatte sie zu ihr gesagt.

Damals hatte sie sich vorgestellt, dass sie diese Zeit zusammen verbringen würden, nicht jede für sich allein. Dass sie in dieser Zeit zusammenwachsen würden, nicht auseinander.

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