Frederick Marryat - Die Ansiedler in Kanada

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Im Jahre 1794 schickt sich die englische Familie Campbell, die in der Heimat Not und Unglück zu leiden hat, zur Niederlassung in Kanada an. Vor dem Hintergrund der kanadischen Wildnis bauen sich die Campbells in der Neuen Welt eine neue Existenz auf. In ihrer neuen Heimat in Ontario haben sie eine Reihe von Schwierigkeiten zu bewältigen und viele Abenteuer durchzustehen, bis sie sich in der Fremde etabliert haben und sie zu ihrem neuen Zuhause geworden ist. Eine spannende Lesefreude für Jung und Alt und ein sehr interessantes und lesenswertes Dokument über die Siedlergeschichte in Kanada, das den Vergleich mit einem literarischen Meisterwerk wie James Fenimore Coopers Lederstrumpf-Roman «Die Ansiedler» nicht zu scheuen braucht!-

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„Es kann sich nicht mehr lange halten“, bemerkte Kapitän Lumley. — „Feuert weiter, meine Burschen!“

„‚Circe‘ und ‚Vixen‘ kommen auf uns zu, Sir“, bemerkte der Oberleutnant; „wir brauchen sie nicht mehr und sie würden den Franzosen nur als Vorwand dienen, sich der Übermacht zu ergeben. Wenn sie die genommenen Schiffe wieder kaperten, würden sie von größerem Nutzen sein.“

„Sehr wahr! Mr. Campbell, gebt ihnen Signal, die gekaperten Schiffe zu verfolgen!“

Alfred eilte den Befehl auszuführen. Soeben hatten sich die Flaggen an der Spitze des Mastes entfaltet, als eine Flintenkugel in seinen Arm drang, denn da die Franzosen den größten Teil ihrer Kanonen nicht benutzen konnten, richteten sie, seit der Nebel sich geklärt hatte, unaufhörlich Musketensalven auf das Deck des ‚Portsmouth‘. Alfred bat den Quartiermeister, ihm das Halstuch abzunehmen, um damit seinen Arm zu verbinden; nachdem dies geschehen war, setzte er seinen Dienst fort. Von den Franzosen wurde noch ein Versuch gemacht, ihr Schiff zu befreien, indem sie die Fesseln des Bugspriets zu durchschneiden trachteten. Aber die Mannschaft des ‚Portsmouth‘ war darauf vorbereitet, und nachdem etwa zwanzig tapfere Kerle auf die Planken des ‚Portsmouth‘ niedergefallen waren, wurde der Versuch aufgegeben. Vier Minuten später senkte sich die französische Fahne. Der Oberleutnant und ein Teil der Matrosen drangen vom Bugspriet aus in das Schiff. Die Stricke wurden durchschnitten, und die Fahrzeuge voneinander gelöst.

V.

Das französische Kriegsschiff erwies sich als der ‚Leonidas‘. Es war mit zwei Fregatten ausgeschickt worden, den Konvoi abzufangen. Durch einen Sturm war es von seinen Gefährten getrennt worden. Sein Verlust an Mannschaft war bedeutend; der an Bord des ‚Portsmouth‘ nur gering. Nach einigen Stunden war der ‚Portsmouth‘, mit seiner Beute im Schlepptau, bereit, mit dem Konvoi weiterzufahren, doch blieb er noch vor Anker liegen, um die Fregatten zu erwarten, welche auf der Jagd nach den gekaperten Schiffen waren. Letztere wurden bald eingeholt, mit Ausnahme des ‚London Merchant‘, der besonders gut segelte. Endlich lag auch dieses Fahrzeug still und ward in Besitz genommen, zur großen Freude Alfreds, der, seit man ihm die Kugel entfernt und den Arm verbunden hatte, mit dem Fernrohr die Verfolgung beobachtete. Vor Anbruch der Dunkelheit war der Konvoi wieder beisammen und steuerte seinem Bestimmungsorte entgegen. — Am andern Morgen war es klar. Mrs. Campbell bat Kapitän Wilson in die Nähe des ‚Portsmouth‘ zu segeln damit sie erfahren könnten, ob ihr Sohn unverletzt sei. Der Kapitän erfüllte ihre Bitte und schrieb in großen Buchstaben auf das Logbrett: „Alles wohl“, das er hinaushielt, während sie dicht am ‚Portsmouth‘ vorüberfuhren. Alfred war nicht auf Deck, denn das Fieber zwang ihn in seiner Hängematte zu bleiben, Kapitän Lumley gab aber auf dem Logbrett des ‚Portsmouth‘ die gleiche Antwort, und Mr. und Mrs. Campbell waren zufriedengestellt.

„O, wie gerne möchte ich ihn sehen“, rief Mrs. Campbell.

„Ich sehe ihn jetzt“, rief Mary Percival, „er hat sein Teleskop in der Hand und winkt uns mit dem Hute zu.“

„Gott sei Dank!“ rief Mrs. Campbell, „nun bin ich beruhigt.“

Der ‚Portsmouth‘ löste das französische Kriegschiff von sich, sobald ein Notmast darauf befestigt war, der es befähigte, allein weiter zu segeln. Der Konvoi näherte sich jetzt der Mündung des Lorenzstromes.

Drei Wochen nach dem Tage des Geschehens ankerten sie bei der Stadt Quebec.

Sobald dies geschehen, erhielt Alfred Erlaubnis, an Bord des ‚London Merchant‘ zu gehen, und erst jetzt erfuhren seine Angehörigen, daß er verwundet worden war. Er trug den Arm noch in der Binde, doch war derselbe in schneller Heilung begriffen. Als sie noch in der Unterhaltung begriffen waren, teilte man ihnen mit, daß sich Kapitän Lumley mit einem Boote dem ‚London Merchant‘ nähere. Sogleich begaben sich alle auf Deck, um ihn zu empfangen.

„Nun, Mrs. Campbell“, sagte Kapitän Lumley, als die erste Begrüßung vorüber war, „Sie müßten mir gratulieren, daß ich ein Schiff erbeutet habe, größer als mein eigenes, und ich muß Ihnen zu dem Verhalten Ihres Sohnes Alfred gratulieren, dessen Beförderung gesichert ist. Er hat dieselbe reichlich verdient.“

„Ich bin Ihnen sehr verbunden, Kapitän Lumley, und beglückwünsche Sie herzlichst“, versetzte Mrs. Campbell, „nur bedaure ich, daß mein Sohn verwundet wurde.“

„Gerade dafür sollten Sie dankbar sein, Mrs. Campbell“, entgegnete Kapitän Lumley. „Es ist die günstigste Verwundung der Welt, da hierdurch nicht nur seine Ansprüche erhöht werden, sondern ich ihm auch jetzt gestatten kann, Sie nach Kanada zu begleiten, ohne daß man deswegen annimmt, er habe den Dienst verlassen.“

„Wieso, Kapitän Lumley?“

„Ich kann ihn hier in Quebec für das Lazarett entlassen, und falls man drüben in der Heimat darüber nachfragt, wird man seine Verwundung für bedeutender halten als sie ist, und er kann, so lange es ihm gefällt, auf Halbsold bleiben. Doch ich kann nicht länger verweilen. Ich muß an Land, um den Gouverneur zu begrüßen, hoffe jedoch, Ihnen nochmals zu begegnen. Sie können überzeugt sein, daß, falls ich Ihnen nützen kann, ich nicht verfehlen werde, den geringen Einfluß, den ich besitzen mag, geltend zu machen.“

Kapitän Lumley nahm herzlichen Abschied von der Familie, indem er Alfred mitteilte, daß er vom Schiff entlassen sei, und sich den Seinigen zugesellen dürfe.

„Der Himmel schickt uns Freunde, wo wir sie am nötigsten gebrauchen und am wenigsten erwarten“, sagte Mrs. Campbell, während sie dem Boote nachblickte. „Wer hätte gedacht, daß Alfred gerade jetzt, wo er unsertwegen seinen Beruf aufgegeben hat, im Dienste noch Beförderung finden sollte?“

Kurz darauf begaben sich Mrs. Campbell und Henry mit Kapitän Wilson an Land, sich nach Wohnungen umzusehen und Empfehlungsbriefe an einige Kaufleute Quebecs abzugeben. Während sie in Gesellschaft eines Mr. Farquhar, der sich ihnen zum Beistand angeboten hatte, nach einem Unterkommen suchten, trafen sie Kapitän Lumley, der vom Gouverneur zurückkehrte.

„Es freut mich, daß ich Sie treffe, Mrs. Campbell“, rief Kapitän Lumley. „Als ich dem Gouverneur meine Aufwartung machte, erfuhr ich, daß sich hier ein sogenanntes Admiralitätsgebäude befindet, das von der Regierung für die älteren Offiziere eingerichtet ist. Es steht mir zur Verfügung, und da mich der Gouverneur gebeten hat, in seinem Hause abzusteigen, bitte ich Sie, es in Anspruch zu nehmen. Sie werden dort mehr Bequemlichkeit als in einer Mietswohnung finden, und eine beträchtliche Ausgabe bleibt Ihnen dadurch erspart.“

„Da brauchen wir nicht weiter zu suchen“, sagte Mr. Farquhar.

Mrs. Campbell versicherte Kapitän Lumley ihrer Dankbarkeit und kehrte mit der angenehmen Neuigkeit an Bord zurück.

„O Alfred, wie sind wir dir verpflichtet, lieber Sohn“, sagte Mrs. Campbell.

„Mir, Mutter? Kapitän Lumley sollte ich danken.“

„Ja, Kapitän Lumley freilich, aber deine gute Führung unter seinem Kommando hat ihn uns so geneigt gemacht; nur dir verdanken wir seine Bekanntschaft und alles Gute, das er uns erwiesen hat.“

Am nächsten Tage zog die Familie in das Admiralitätsgebäude. Mr. Farquhar besorgte ihnen ein Dienstmädchen, das nebst dem Hausverwalter und dessen Frau alle Aufwartung übernahm, deren sie bedurften. — Mrs. Campbell machte die Abrechnung mit Kapitän Wilson, der sich großmütig weigerte, für Alfreds Überfahrt Geld anzunehmen, da derselbe nicht an Bord des ‚London Merchant‘ geblieben war.

Nach einigen Tagen sahen sich Campbells behaglich im Admiralitätsgebäude eingerichtet; doch beabsichtigten sie nicht länger dort zu bleiben, als nötig war, da ihr Aufenthalt in Quebec mit Kosten verknüpft war.

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