Frederick Marryat - Die Ansiedler in Kanada

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Die Ansiedler in Kanada: краткое содержание, описание и аннотация

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Im Jahre 1794 schickt sich die englische Familie Campbell, die in der Heimat Not und Unglück zu leiden hat, zur Niederlassung in Kanada an. Vor dem Hintergrund der kanadischen Wildnis bauen sich die Campbells in der Neuen Welt eine neue Existenz auf. In ihrer neuen Heimat in Ontario haben sie eine Reihe von Schwierigkeiten zu bewältigen und viele Abenteuer durchzustehen, bis sie sich in der Fremde etabliert haben und sie zu ihrem neuen Zuhause geworden ist. Eine spannende Lesefreude für Jung und Alt und ein sehr interessantes und lesenswertes Dokument über die Siedlergeschichte in Kanada, das den Vergleich mit einem literarischen Meisterwerk wie James Fenimore Coopers Lederstrumpf-Roman «Die Ansiedler» nicht zu scheuen braucht!-

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Ihre Schwester Emma, die erst fünfzehn zählte, war ganz anders veranlagt, von Natur heiter und geneigt, bei allem ein Vergnügen herauszufinden. Fröhlich wie die Lerche, sang sie vom Morgen bis zum Abend. Ihr Wesen war, dank der Sorgfalt und Aufmerksamkeit ihrer Tante, ebenso liebenswürdig wie das ihrer Schwester, und ihr lebhaftes Temperament verleitete sie nur selten zu Unvorsichtigkeiten. Sie war das Leben in der Familie, wenn Alfred fort war, der außer ihr allein ein so heiteres Gemüt besaß.

Percival, der dritte Knabe, war jetzt zwölf Jahre alt, er war ein ruhiger, kluger Bursche, sehr gehorsam und aufmerksam. Von Natur sehr wißbegierig, war ihm jede Belehrung willkommen.

John, der vierte Sohn, im Alter von zehn Jahren, war ein derber Junge. Das Lernen liebte er nicht, doch war er gut veranlagt. Seinen Büchern zog er alles andere vor, doch war er gehorsam und versuchte seine Aufmerksamkeit festzuhalten, so gut es nur gehen mochte. Er war in allem sehr langsam, sehr bedächtig, und sprach meist nur, wenn er angeredet wurde. Dabei war er nicht dumm, obgleich mancher ihn dafür halten mochte, vielmehr ein höchst eigentümlicher Knabe, bei dem sich schwer voraussehen ließ, in welcher Art er sich später entwickeln werde.

Am dritten Tag nach ihrer Einschiffung segelte das Schiff mit schönstem Winde den Irländischen Kanal hinab. Der ‚London Merchant‘ fuhr nach Cork, wo sich die amerikanische Konvoiflotte zu versammeln hatte. Der Krieg zwischen den Engländern und Franzosen, die damals alle Schrecken der Revolution zu erleiden hatten, hatte vor kurzem begonnen. Bei ihrer Ankunft in Cork erholte sich unsere Gesellschaft von der Seekrankheit, der ein jeder auf seiner ersten Meerfahrt zum Opfer fiel. Der ‚London Merchant‘ lag vor Anker mit über hundert Kauffahrteischiffen, zwischen denen man die stolzen Masten eines großen Fünfzigkanonenschiffes und zweier kleiner Fregatten bemerkte, welche den Konvoi zu seinem Bestimmungsort führen sollten. Während die übrigen Familienmitglieder, noch leidend, sich bald wieder in die Kajüte zurückzogen, blieb Alfred auf Deck. Gegen die Brüstung des Schiffes gelehnt, hafteten seine Augen an den flatternden Wimpeln der Kriegsschiffe und eine Träne lief ihm die Wange herab, als er sich vergegenwärtigte, daß er nicht länger seinem Lieblingsberufe folgen dürfe. Das Opfer, das er den Seinigen gebracht hatte, war groß. Er hatte zwar leichthin darüber gesprochen, doch nur, um sie nicht ahnen zu lassen, was es ihn koste. Seinem Vater hatte er nicht einmal mitgeteilt, daß er vor seiner Entlassung in Portsmouth das Offiziersexamen gemacht, und sein Kapitän ihm baldige Beförderung im Dienst versprochen hatte. Er hatte nichts darüber geäußert, daß seine Pläne, seine Hoffnungen, sein Lieblingswunsch, Schiffskapitän einer schönen Fregatte zu werden, vernichtet wurden. Dies alles hatte er verborgen und eine Heiterkeit zur Schau getragen, die er nicht empfand; jetzt aber, wo er allein war und sich der Wimpel des Kriegsschiffes seinen Blicken darbot, konnte er seinen Schmerz nicht zurückdrängen. Er seufzte tief und sprach zu sich selbst: „Ich habe meine Pflicht getan. Es ist schwer nach so langer Dienstzeit, wenn man gerade auf dem Punkte steht, im Dienste zu avancieren — wenn man darauf rechnen darf, sich durch Eifer auszuzeichnen und Ansehen zu erlangen, es ist schwer, dies alles aufzugeben und mit der Axt in der Hand in die Wälder zu gehen. Doch wie hätte ich meine Eltern und Geschwister verlassen, sie Mangel und Gefahr aussetzen können, während ich einen starken Arm besitze, ihnen zu helfen? Nein, nein, ich habe meine Pflicht denen gegenüber erfüllt, die darin nie gegen mich gefehlt haben, und ich hoffe, daß mein Gewissen mich belohnen wird und jener Kleinmut mir erspart bleibt, den wir nur zu leicht empfinden, wenn es dem Himmel gefällt, das zu Schanden zu machen, was uns die schönsten Aussichten eröffnete.“

„Hört, guter Bursche“, sagte Alfred nach einiger Zeit zu einem Bootsmanne, „wie heißt jenes Schiff mit fünfzig Kanonen?“

„Ich weiß nicht welches Schiff fünfzig und welches hundert Kanonen hat“, entgegnete der Irländer, „aber wenn Sie das größte von den dreien meinen, so ist es der ‚Portsmouth‘.“

„Portsmouth, dasselbe Schiff, für das Kapitän Lumley beordert wurde“, rief Alfred, „o, da muß ich an Bord gehen.“

Alfred eilte zur Kajüte hinab und bat den Kapitän des Transportschiffes, welcher Wilson hieß, ihm das kleine Boot zu erlauben, um damit an Bord des Kriegsschiffes zu gehen. Sein Wunsch wurde erfüllt, und bald befand sich Alfred auf dem ‚Portsmouth‘. Auf dem Hinterdeck fand er mehrere seiner ehemaligen Kameraden, die ihn herzlich bewillkommten, darauf ließ er durch den Steward an Kapitän Lumley die Anfrage ergehen, ob er ihn sprechen könne und wurde sogleich zur Kajüte befohlen.

„Nun, Mr. Campbell“, sagte Kapitän Lumley, „sind Sie doch noch zu uns zurückgekehrt? Besser spät, als niemals. Sie kommen gerade noch zu rechter Zeit. Ich dachte mir schon, daß die törichte Grille, die Sie in Ihrem Briefe aussprachen, bald genug vergehen würde. Gerade jetzt, wo Sie das Examen bestanden und die besten Aussichten auf Beförderung haben, den Dienst verlassen zu wollen! Wie konnte Ihnen das nur in den Sinn kommen?“

„Die Pflicht, Sir“, versetzte Alfred, „die Pflicht gegen meine Eltern gebot es mir. Es war ein sehr schwerer Schritt für mich, aber Sie mögen selbst urteilen, ob ich anders handeln durfte.“

Alfred berichtete Kapitän Lumley getreulich, was geschehen war, welchen Plan seine Eltern gefaßt hatten, und daß seine Angehörigen an Bord des Transportschiffes seien, das sie ihrem neuen Geschick entgegenführen sollte.

Kapitän Lumley hörte Alfreds Erzählung an, ohne ihn zu unterbrechen. Nach einer Pause sagte er: „Ich denke, Mr. Campbell, Sie haben recht, und Ihr Entschluß macht Ihnen alle Ehre. Ihr Mut und Ihr Schutz wird für die Ihrigen zweifellos wertvoll sein. Aber schade ist es, daß Sie für unseren Dienst verloren sein sollten.“

„Ich bedaure es am meisten, Sir, davon können Sie überzeugt sein, aber —“

„Aber Sie opfern sich, ich weiß das. Ich bewundere den Entschluß Ihrer Eltern. Wenige würden den Mut haben, einen solchen Schritt zu unternehmen, namentlich wenige Frauen. Ich werde Ihre Eltern besuchen und ihnen meine Hochachtung aussprechen. In einer halben Stunde bin ich bereit; Sie sollen mich begleiten und vorstellen. Inzwischen können Sie Ihre alten Kameraden begrüßen.“

Alfred verließ die Kajüte, angenehm berührt von Kapitän Lumleys Freundlichkeit und begab sich zu seinen früheren Kameraden, bei denen er verweilte, bis der Hochbootsmann mit der Pfeife die Mannschaft zur Kapitänsbarke heranrief. Dann ging er auf Deck und stieg, sobald der Kapitän heraufkam, in das Boot. Der Kapitän folgte und binnen kurzem waren sie an Bord des ‚London Merchant‘. Alfred führte Kapitän Lumley seinen Eltern zu und nach Verlauf einer halben Stunde waren sie in vertrautem Gespräch, als Kapitän Lumley sagte: „Ich glaube, daß Sie, so sehr Sie in Kanada die Hilfe Ihres Sohnes bedürfen werden, seine Gegenwart an Bord des Schiffes doch wohl entbehren könnten. Einer meiner Offiziere wünscht Familienverhältnisse halber, mein Schiff zu verlassen. Er hat mich um Urlaub gebeten, doch ich hielt es für meine Pflicht, ihm denselben abzuschlagen, da wir im Begriff stehen, in See zu stechen, und ich nicht imstande war, Ersatz zu schaffen. Ihres Sohnes wegen werde ich ihn jetzt gehen lassen, und wenn Sie Alfred erlauben, an Bord des ‚Portsmouth‘ zu kommen, werde ich ihn als aktiven Leutnant in Dienst stellen. Sollte sich während der Fahrt irgend etwas zutragen, was keineswegs außer dem Bereich der Möglichkeit liegt, kann er befördert werden; wenn nichts passiert, werde ich seine Ernennung zum aktiven Offizier bestätigen lassen. In Quebec soll er das Schiff verlassen und mit Ihnen gehen. Sie werden begreifen, wenn er den Rang bekommt, er auch den Halbsold behält, was Ihnen eine gute Unterstützung sein kann, wenn er bei Ihnen in Quebec bleibt. Und wenn sich die Dinge so gut gestalten, daß Sie nach ein bis zwei Jahren ohne ihn fertig werden und Sie ihm erlauben können, in seinen Dienst zurückzukehren, hat er die wichtigste Stufe erreicht und wird, woran ich nicht zweifle, bald das Kommando eines Schiffes erhalten. Ich lasse Ihnen Zeit zur Entscheidung bis morgen. Mr. Alfred kann dann an Bord kommen, und mich dieselbe wissen lassen.“

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