Daniel E Fountain - Die heilende Kraft Gottes

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Haben Sie jemals das Sprechzimmer Ihres Arztes verlassen und hatten den Eindruck, er habe sich viel zu sehr auf Ihre Krankheit und die Symptome konzentriert, anstatt Sie als Person wahrzunehmen? Doch Heilung ist nicht nur eine Frage unseres Körpers. Daniel E. Fountain zeigt, wie sich Gefühle und Haltungen – unser Innerstes also – auf die Gesundheit auswirken. Anhand vieler Beispiele aus der Praxis entfaltet er die Sicht von einem ausgewogenen Verhältnis von Glaube und Medizin und schildert, wie Gottes wunderbare Kraft Seele, Geist und Körper wiederherstellen kann. Dabei bezieht er Einsichten von Medizin, Psychologie und Psychotherapie mit ein. Erkenntnisse und Erfahrungen, die alle angehen – Patienten ebenso wie die, die ihnen ganzheitlich helfen wollen. «Dieses Buch zeigt ein glaubwürdiges und lebendiges Modell für eine ,ganzheitliche' Sicht des Menschen. Dan Fountain gelang das Wunder, als Gründer eines Missionskrankenhauses nicht in der Arbeit unterzugehen, sondern mit einem ausgewogenen Team Menschen tatsächlich auf körperlicher, psychischer und geistlicher Ebene Heilung erfahren zu lassen.» Dr. Martin Grabe, Chefarzt an der Klinik Hohe Mark und 1. Vorsitzender der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS) «Die Arbeit von Daniel E. Fountain beweist, dass mehr Dinge durch Gebet bearbeitet werden, als sich diese Welt überhaupt vorstellen kann.» Tony Campolo, emeritierter Professor und Buchautor

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Ich erinnere mich gut an eine stark unterernährte Frau, der ich mit Eselsgeduld erklärte, welche Sorten Nahrung sie zu sich nehmen sollte, um ihrem Körper wieder auf die Beine zu helfen. Als sie nach drei Wochen wieder kam, fröhlich lächelte und sehr viel stabiler wirkte, war ich überrascht, denn solche rapiden Behandlungserfolge bei chronisch Unterernährten erlebten wir selten. Sie erklärte mir, dass eine der Krankenschwestern sie mit Jesus Christus bekannt gemacht hätte, dass Christus in ihr Herz gekommen sei und dass sie wahre Freude und Frieden gefunden hatte. Ihr Appetit habe sich stark verbessert und sie fühle sich viel kräftiger. Nachdem sie gegangen war, fragte ich mich verwundert, wie ihr neu gefundenes geistlichen Leben und ihr Ernährungszustand in Beziehung zu setzen seien. Es hat lange gedauert, bis ich das herausgefunden hatte.

Das waren nur einige wenige von tausenden Fällen, die mir als Arzt das Gefühl der Unzulänglichkeit gaben. Da saß ich tagtäglich in der Klinik, jahrein, jahraus, behandelte ungezählte Patienten mit chronischen Leiden, die immer und immer wieder kamen, dieselben Medikamente und Instruktionen erhielten und dabei keinerlei Besserung erlebten. Das ließ mich ernstlich fragen, was ich damit wirklich erreichte. Das Krankenhaus war dazu da, Leute zu heilen; aber es kam mir jetzt eher vor wie eine Reparaturwerkstatt. Ich sollte eigentlich Arzt sein, also jemand, der heilt; aber ich kam mir vor wie ein Flickschuster, der das eigentliche Problem gar nicht reparieren konnte. Damals erkannte ich nicht, dass dieses eigentliche Problem, das in Ordnung gebracht werden musste, in mir selbst lag. Das lag aber nicht allein in mir, es lag im ganzen System unserer modernen Gesundheitsfürsorge begründet.

Wie der geistliche Faktor ins Bild kam

Obwohl ich als praktizierender Arzt Christ war, wusste ich nicht, wie Glaube und Heilung zusammen gingen. Mit meinen Lippen habe ich den Spruch oft wiederholt: »Wir behandeln und Gott heilt«, aber ich hatte keine Ahnung, wie das funktionierte.

Im Jahr 1984 stellte unser Krankenhaus eine begabte junge Frau ein, die als Pastorin ausgebildet worden war. Felicity Matala hatte gerade die Evangelical School of Theology in der Hauptstadt Kinshasa abgeschlossen, wo sie Kurse in Klinikseelsorge belegt hatte. Frau Matala hatte eine innige, persönliche Beziehung mit Christus, ein tiefgehendes Verständnis der Bibel, eine Ausbildung zur Seelsorgerin sowie die Gabe zuzuhören, zu ermutigen und den Dingen auf den Grund zu gehen. Wir – die Krankenhausärzte – und bald auch die Krankenschwestern begannen, kranke Menschen zu ihr in die Seelsorge zu schicken. Viele litten an Krankheiten, bei denen Stress eine bedeutende Rolle spielte. Andere litten hauptsächlich an physischen Problemen wie Tuberkulose, Zirrhose oder anderen chronischen Infektionen, darunter HIV/Aids. Uns beeindruckte, wie segensreich sich ihre Seelsorge bei denen auswirkte, die mit Beziehungskonflikten zu ihr kamen und Heilung fanden. Wir erlebten oft, wie sich deren körperliche Gebrechen besserten oder schneller heilten.

Wir entdeckten auch, dass eine geistliche Wiedergeburt – das Eintreten in eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus – positive physische Wirkungen hervorbrachte. Wir erlebten, wie Gebet in einer Weise wirkte, die die Wissenschaft nicht erklären konnte. Erlebten wir mit, wie Christus heilte, wie er das auf ähnliche Weise einst in Galiläa getan hatte? Wir waren überzeugt: so war es, und dass wir endlich begonnen hatten, für die ganze Person Sorge zu tragen.

Wir erkannten auch den ungeheuren Vorteil, als heilendes Team zusammenarbeiten zu können. Wir Ärzte hatten weder die Zeit noch die Ausbildung, um Kranken bei den Belangen ihres persönlichen Lebens zu helfen, in ihre Gefühlswelt einzutreten oder etwas über ihre Beziehungen herauszufinden. Wir waren auch nicht ausreichend darauf vorbereitet, den oft zeitaufwendigen, weiterführenden seelsorgerlichen Dienst zu tun.

Frau Matala und mir war klar, dass alle Mitarbeiter des Krankenhauses Teil dieses fürsorgenden Prozesses waren. Krankenschwestern und Pfleger verbringen mehr Zeit im persönlichen Kontakt mit den Patienten als Ärzte. (Das ist überall so.) Operationsteams und Geburtshelfer begleiten Menschen in kritischen Phasen ihres Lebens. Sie alle sollten lernen, sich um die ganze Person zu kümmern und ihr wirksam zu helfen.

Darüber hinaus gab es die Mitarbeiter in der Technik und in der Verwaltung. Wie sie zu den Kranken in Beziehung treten, ist im Blick auf das Ergebnis ebenfalls sehr wichtig. Wenn der erste Kontakt eines Patienten mit dem Klinikpersonal zu einer warmherzigen Angelegenheit wird, begründet das bereits ein Vertrauensverhältnis, das für die weitere wirksame Behandlung unbedingt nötig ist.

So nahmen wir – Frau Matala und ich – uns trotz eines vollen Programms die Zeit, eine ganze Reihe unserer Angestellten weiterzubilden. Der Pflegedienstleiter, der dafür bemerkenswerte persönliche Begabungen mitbrachte, half uns dabei. Wir unterrichteten die Schwesternschülerinnen, denn sie sollten gleich zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn mit diesen Aufgabenfeldern vertraut gemacht werden. Kurze Zeit später auf meinem Weg durch die Stationen sah ich immer wieder Mitarbeiter oder Schülerinnen im Gespräch mit Patienten oder wie sie zusammen beteten. Uns wurde bewusst, dass Frau Matala gemeinsam mit ihrem Seelsorgeteam sowie die restlichen Klinikangestellten letztlich Heiler waren, weil die Sorge für den ganzen Menschen endlich ihren Platz gefunden hatte. Das möchte ich an einem konkreten Fall illustrieren.

Tuberkulose, die nicht weichen wollte

Vor einigen Jahren kam John mit schwerer Tuberkulose in unser Krankenhaus. Er war 18 Jahre alt, besuchte die Sekundarschule und war sechs Monate, bevor er zu uns kam, erkrankt. Obwohl er sehr krank war, waren wir zuversichtlich, ihn heilen zu können. Schließlich gab es zur Behandlung von TB hervorragende Medikamente. Wir nahmen ihn auf und verordneten ihm das Standardprogramm, bestehend aus drei Antibiotika.

Nachdem er auf diese Weise einen Monat lang behandelt worden war, hatte sich bei John nichts gebessert; stattdessen wurde er immer kränker. Wir vermuteten, dass seine TB-Bazillen resistent waren gegenüber unseren Antibiotika. Wir behandelten ihn stattdessen mit stärkeren und teureren Medikamenten. Auch das führte zu nichts. Schon bald wurde klar, dass John sterben würde, und niemand wusste, aus welchem Grund.

Eines Tages fand eine Schwesternschülerin heraus, warum John krank war. Sie kam zu uns und erzählte, dass John verflucht bzw. mit einem Bann belegt worden sei. John wollte unbedingt die höhere Schule besuchen, aber seine Eltern hatten dafür kein Geld gehabt. Also hatten sie sich das Geld für den Schulbesuch von einem Onkel geliehen. Einige Monate später hatte dieser das Geld wieder zurück verlangt. Doch Johns Eltern waren viel zu arm, als dass sie es sogleich hätten zurückzahlen können. Der Onkel war darauf hin wütend geworden und hatte John in seiner Gegenwart mit einem Bann belegt. Den Eltern hatte er Vorwürfe gemacht, weil John all sein Geld ausgegeben hatte. Dem Fluch zufolge würde John krank werden und trotz allem, was die Ärzte für ihn tun würden, sterben müssen. Genau das war John vor unser aller Augen im Begriff zu tun, trotz der bestmöglichen medizinischen Betreuung.

Für ein solches Problem haben Ärzte keine Lösung parat. Keine Tablette kann einen Bann aufheben, kein Skalpell ihn entfernen. Im afrikanischen Kontext wird so ein Fluch direkt übertragen und gewöhnlich wörtlich genommen. Wenn so etwas passiert, kann das Ergebnis verheerend sein. Im nordamerikanischen und europäischen Kontext wird so ein Bann eher indirekt gehandhabt. Die Wörter »Krebs« und »Aids« können wie ein Fluch wirken. Das gilt noch viel mehr für Aussagen wie: »Du taugst zu gar nichts, du wirst es nie zu etwas bringen.« Oder: »Sie haben eine unheilbare Krankheit.« Oder: »Bringen Sie Ihre Angelegenheiten in Ordnung, Sie haben nur noch drei Monate zu leben.«

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