Adam Hamilton - 24 Stunden

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In seinem Bestseller 24 Stunden – Der Tag, der die Welt veränderte nimmt der Autor die Leser mit auf eine Reise ins Herz der Passionszeit, um jenen einzigartigen Tag nachzuerleben, der alles veränderte.

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Wann sind Sie selbst Judas? Wann sind Sie Petrus oder einer der anderen Jünger? Wann haben Sie Jesus verraten, verleugnet oder ihn im Stich lassen? Tatsache ist, dass wir ihn alle irgendwann verraten – jeder von uns.

Als ich vor ein paar Wochen in der Eingangshalle unserer Kirche Gottesdienstbesucher begrüßte, sah ich ein Ehepaar, das schon eine ganze Weile nicht mehr da gewesen war. Ich ging zu ihnen hin, um sie zu begrüßen, und sagte: »Schön, Sie zu sehen.« Daraufhin sagte der Mann: »Ich bin schon eine Weile nicht mehr da gewesen, weil ich etwas getan habe, womit ich Gott mit Sicherheit enttäuscht habe. Ich konnte mich einfach nicht überwinden, in den Gottesdienst zu kommen.« Dieser Mann könnte eigentlich jeder von uns sein. Wir enttäuschen Gott nämlich alle. Jeder von uns verrät ihn irgendwann.

Wenn wir uns beim Abendmahl an dieses letzte gemeinsame Mahl von Jesus und seinen Jüngern erinnern, dann sollten wir auch an diesen Teil des Mahles denken; daran, wie Jesus den Verrat, die Verleugnung und das Verlassen beim Namen nennt, die auf sie alle zukommen. Ich nehme an, genau das ist auch der Grund, weshalb es in den Kirchen Tradition ist, vor dem Abendmahl zu Beichte und Buße aufzurufen. In der Abendmahlsliturgie vieler Kirchen gibt es ein Schuldbekenntnis, in dem davon die Rede ist, das wir »gesündigt haben mit Gedanken, Worten und Werken ... durch das, was wir getan haben und was wir unterlassen haben.«

Ein ganzer Abschnitt im liturgischen Kirchenjahr der Christen ist dem Gedanken der Buße für unseren Verrat und unsere Leugnung gewidmet. Die Fastenzeit war in den Urgemeinden eine Zeit, in der Menschen, die Jesus Christus öffentlich geleugnet hatten, um der Verfolgung zu entgehen, öffentlich Buße taten, wieder in die Gemeinschaft aufgenommen wurden und wieder am Abendmahl teilnehmen durften.

Wenn wir uns mit Buße und Wiederherstellung beschäftigen, dann sollten wir nicht vergessen, dass Jesus all seinen Jüngern die Füße wäscht (Johannes 13,3–5), obwohl er weiß, dass Judas ihn verraten wird, dass Petrus ihn verleugnen wird und dass die anderen ihn verlassen. Danach teilt er mit ihnen Brot und Wein – Brot, das für seinen Körper steht, und Wein, der für sein Blut steht. Obwohl er weiß, was seine Gefährten tun werden, sagt er zu ihnen: »Ich nenne euch nicht mehr Knechte ... ihr ... seid meine Freunde« (Johannes 15,15). Das tut er für sie alle – auch für Judas. Jesus schaut über ihren Verrat, ihre Sünden und ihr Versagen hinaus und nennt sie seine Freunde. Wir finden Trost in dem Wissen, dass das auch für uns gilt.

»Das ist mein Leib ...« (Markus 14,22) Vom Passahmahl zum Abendmahl

Nachdem Jesus angekündigt hat, dass er verraten werden wird, nimmt er den Matzen, also das ungesäuerte Brot, und segnet es. Was er aber dann sagt, sorgt bei seinen Jüngern für Ratlosigkeit und Verwirrung. Als er das Brot bricht und an seine Jünger weitergibt, sagt er: »Nehmt und esst! Das ist mein Leib« (Matthäus 26,26). Das gehört nicht zur Haggada – dem Text, der den Ablauf des Passahmahles nicht nur beschreibt, sondern auch erklärt –, sondern es handelt sich eher um einen verblüffenden Anschauungsunterricht.

Jesus spricht ständig in Gleichnissen und verwendet Bilder, Vergleiche und Metaphern. In diesem Fall steht das Brot, das er in der Hand hält, für seinen Körper, der nur wenige Stunden später mit Peitschenstriemen übersät und dann mit Nägeln durchbohrt an einem römischen Kreuz hängen wird. Aber wie so oft verstehen die Jünger weder den Vergleich noch was unmittelbar bevorsteht. Trotzdem essen sie das Brot.

Dann nimmt Jesus den Becher – wahrscheinlich den dritten der vier Becher Wein, die die Jünger beim Passahmahl trinken – und wieder löst er Verwirrung bei ihnen aus, als er sagt: »Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird zur Vergebung ihrer Sünden vergossen« (Matthäus 26,28). Dieser Verweis auf den Kelch der Erlösung gehört ebenfalls nicht zum Passahmahl, auch wenn die Jünger den Ausdruck »Blut, mit dem der Bund ... besiegelt wurde« vermutlich trotzdem wiedererkennen.

Er kommt nämlich schon in 2. Mose 24,8 vor, wo Mose, als Gott offiziell einen Bund mit dem Volk Israel eingeht, die Menschen mit dem Blut von Stieren besprengt und dabei die Worte spricht: »Das Blut besiegelt den Bund, den der Herr mit euch geschlossen hat.« Vielleicht erinnern sich die Jünger ja auch daran, was Gott danach durch den Propheten Jeremia sagt:

So spricht der Herr: »Es kommt die Zeit, in der ich mit dem Volk Israel und dem Volk von Juda einen neuen Bund schließe .

Er ist nicht mit dem zu vergleichen, den ich damals mit ihren Vorfahren schloss, als ich sie mit starker Hand aus Ägypten befreite. Diesen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich doch ihr Herr war!

Der neue Bund mit dem Volk Israel wird ganz anders aussehen: Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, es soll ihr ganzes Denken und Handeln bestimmen. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein .

Niemand muss dann den anderen noch belehren, keiner braucht seinem Bruder mehr zu sagen: ›Erkenne doch den Herrn!‹ Denn alle – vom Kleinsten bis zum Größten – werden erkennen, wer ich bin. Ich vergebe ihnen ihre Schuld und denke nicht mehr an ihre Sünden. Mein Wort gilt.«

(Jeremia 31,31–34)

Gott sagt durch Jeremia, dass die Israeliten an Gott gebunden sind, wie eine Frau an ihren Mann gebunden ist; aber sie haben ihn betrogen, sich immer wieder von Gott abgewandt. Also sagt Gott im Grunde: »Ich werde einen neuen Bund mit euch schließen müssen.« Jesus hat sicher diese Worte im Sinn, als er den Kelch in der Hand hält; und ganz sicher ist das inzwischen nicht mehr nur die Geschichte des Volkes Israel, sondern unser aller Geschichte – eine Geschichte der Zerbrochenheit und des Verrates und darüber, wie dringend nötig wir Vergebung haben.

Als Jesus sagt: »Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird zur Vergebung ihrer Sünden vergossen« (Matthäus 26,28), verändert er dadurch alles. Er verwandelt das Passahmahl und schenkt stattdessen allen Menschen das Abendmahl. Die Israeliten sind durch das Blut von Tieren zu seinem Volk geworden; das Letzte Abendmahl ist die Gründung eines neuen Bundes durch das Blut Jesu, und zwar nicht nur ein Bund mit den Stämmen Israels, sondern mit der ganzen Menschheit. Das Passahmahl, das einmal die Geschichte der Befreiung des Volkes Israels aus der Sklaverei nacherzählt hat, ist von nun an die Geschichte der Befreiung der gesamten Menschheit von Sünde und Tod durch Gott. In diesem Augenblick schenkt Gott der gesamten Menschheit einen Neuanfang und neues Leben und macht diejenigen, die Jesus nachfolgen wollen, zu seinem Volk, zu seiner Braut. In diesem Mahl und durch seinen Tod und seine Auferstehung lädt Jesus die gesamte Menschheit ein, das Volk des Bundes Gottes zu werden.

Die letzten 24 Stunden im Leben von Jesus sind die Geschichte Gottes, dessen Liebe zu seinem Volk so erstaunlich und so umfassend ist, dass er seinen Sohn schickt, der sein Leben lässt, als Zeichen und Siegel für den Bund, durch den die Menschheit vom Tod erlöst wird. Durch seinen Geist legt Gott den Menschen seine Gebote ins Herz, vergibt ihnen ihre Schuld und denkt nicht mehr an ihre Sünden.

Im ersten Brief an die Korinther erinnert uns Paulus an Jesu Worte: »So oft ihr aus diesem Kelch trinkt, denkt an mich und an das, was ich für euch getan habe« (1. Korinther 11,25). Das Letzte Abendmahl soll wiederholt werden als Erinnerungsmahl an den neuen Bund, genauso wie das Passahmahl als Erinnerungsmahl an Gottes zentrales Erlösungshandeln in den heiligen Schriften des Volkes Israels gedacht war. Dieses Mahl, dieses neue Passah, das Abendmahl, soll eine ewige Erinnerung an die Liebe Gottes sein und an das Opfer seines Sohnes. Es soll das Mahl sein, bei dem wir Christen uns an unsere Geschichte erinnern, und dadurch soll unser Leben umgestaltet werden.

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