Viveca Lärn - Roberta, mein Tagebuch und ich

Здесь есть возможность читать онлайн «Viveca Lärn - Roberta, mein Tagebuch und ich» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Roberta, mein Tagebuch und ich: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Roberta, mein Tagebuch und ich»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Wie klein die Erstklässler sind, wenn man schon in die zweite Klasse geht! Mimi fühlt sich großartig. In der zweiten Klasse ist alles noch besser als in der ersten und man muss sogar schon ein Lineal benutzen. Roberta schämt sich trotzdem, auf dem Schulhof mit Mimi zu reden, aber die ist ja auch noch größer und schon in die vierte Klasse. Trotzdem will Mimi Robertas Freundin bleiben und hilft ihr, den alten Enok zu beobachten. Roberta ist sich nämlich sicher, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Obwohl er ein Schuhgeschäft hat, mag er gar keine Schuhe und verhält sich auch sonst ganz merkwürdig. Die beiden Detektivinnen legen sich auf die Lauer. Biografische Anmerkung Viveca Lärn wurde 1944 als Tochter des Journalisten und Zeichners Hubert Lärn in Göteborg geboren. Nach einer Karriere als Journalistin bei verschiedenen schwedischen Zeitungen beschloss sie im Jahr 1983, sich vollständig dem Schreiben von Büchern zu widmen. Seit ihrem ersten Kinderbuch aus dem Jahr 1975 hat sie insgesamt 40 Kinderbücher veröffentlicht. Berühmt wurde sie vor allem durch die Mimmi-Buchserie, die mit dem Buch «Mimmi und das Monster im Schrank» eingeleitet wurde. Viveca Lärn wurde mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter der Astrid Lindgren-Preis, die Nils Holgersson-Plakette und Expressens Heffaklumb.

Roberta, mein Tagebuch und ich — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Roberta, mein Tagebuch und ich», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Was meinst du, Mama, mag Enok Schuhe?« fragte ich.

»Wieso – Enok?« fragte Mama. »Klar mag er Schuhe. Er hat doch ein Schuhgeschäft. Warum fragst du das?«

»Ich glaub nicht, daß er Schuhe mag«, sagte ich. »Erinnerst du dich, als du im Frühling die hochhackigen Schuhe aus Schlangenleder gekauft hast? Er hat dich richtig böse angeguckt.«

Mama dachte eine Weile nach. »Du hast recht«, sagte sie schließlich. »›lch begreif nicht, wie jemand solche Schuhe anziehen kann‹, hat er gesagt. So was sagt man doch nicht, wenn man Schuhe verkaufen will.«

»Und dann hat er noch gesagt, daß sie bald kaputtgehen werden, weil sie in Kalmar hergestellt wurden.«

»In Kalmar?«

»Ja, Kalmar. Erinnerst du dich nicht?«

»Nein, es war Taiwan«, sagte Mama. »Er hat gesagt, daß sie keine guten Schuhe machen in Taiwan.«

»Ein starkes Stück«, sagte ich. »Wenn das nun mal jemand aus Kalmar gehört hätte!«

»Schlaf jetzt«, sagte Mama, »vergiß die Schule nicht. Was habt ihr morgen?«

»Wir fangen mit Abraham an«, sagte ich.

»Oh«, sagte Mama. »Als ich klein war, kannte ich einen Jungen, der hatte eine Schildkröte, und die hieß Abraham Svensson ...«

Dann sagte sie nichts mehr und blieb sitzen und starrte zum Fenster, obwohl das Rollo runtergezogen war. Und als ich eben aufgewacht bin, da war sie weg.

4. September

Als ich heute zur Schule kam, war die ganze Klasse auf dem Schulhof versammelt, und kein Mensch redete von Abraham. Alle trugen Gummistiefel und Tüten mit Pausenbrot, und einige hatten Mützen auf. Nur ich hatte meine gewöhnlichen Schuhe an und kein Pausenbrot. Ich dachte, ich müßte tot umfallen, so sehr schämte ich mich.

Da kam unsere Lehrerin. Sie trug ein komisches Riesentaschentuch auf dem Kopf und einen großen Korb mit Pausenbroten. Sie starrte mich wie alle anderen an.

»Hast du vergessen, daß wir heute Wandertag haben?« fragte sie. »Hast du deiner Mutter nicht den Zettel gegeben?«

Dann mußten alle auf mich warten, während ich wieder nach Hause lief.

Niemand war da. Ich rief durch den Briefkastenschlitz, aber keiner machte auf. Da mußte ich runterlaufen zu Perssons, die unseren Schlüssel haben. Frau Persson öffnete die Tür. Sie hatte Lockenwickler im Haar und einen grünen Morgenmantel an und hielt ihren blöden Hund fest, der immer auf mich los will. Nach einer ganzen Weile brachte sie endlich unseren Schlüssel, und ich raste rauf zu unserer Tür. Zuerst paßte der Schlüssel nicht, und die ganze Zeit, während ich im Schlüsselloch herumstocherte, brüllte ich: »Wir sind zwanzig Leute. Und Papa und Albin stehen draußen!« Das schrei ich immer, wenn ich allein nach Hause komme, damit jeder Angst kriegt. Es könnte ja ein fremder finsterer Typ drinnen in unserer Wohnung sein.

»Papa und Albin«, schrie ich, »wartet im Treppenhaus. Ich mach mir nur zwei Butterbrote für den Wandertag.«

Der Kühlschrank war fast leer. Kein Käse und keine Wurst. Nur eine alte Tube mit Kaviarpaste lag da. Aber Brot fand ich. Es wurden zwei komische Kaviarbrote. Hoffentlich lacht mich die Lehrerin nicht aus, dachte ich, und hoffentlich sagt sie nicht wieder, daß sich Kinder nicht einseitig ernähren sollen. Das hat sie mal gesagt, damals, als Schülerratssitzung war und zwei aus unserer Klasse daran teilnehmen sollten. Janna und Björn sollten es sein. Wir wollten, daß sie sagten, wir wünschten uns als Schulessen jeden Tag Reis mit Zucker und Zimt. Aber unsere Lehrerin sagte, einseitige Kost sei nicht gut. Darum goß ich ein bißchen saure Sahne über das eine Butterbrot, damit es nicht gar zu sehr aussah wie das andere, also einseitig.

Oh, wie ich mich beeilte! Den Schlüssel steckte ich in Perssons Briefkastenschlitz, damit ich nicht ihr dummes kariertes Gesicht mit den hellblauen Augen ansehen mußte.

Ich lief und lief und lief und war froh, daß ich alles gefunden hatte.

Die Klasse wartete immer noch auf dem Schulhof. Alle trippelten auf der Stelle. Aber unsere goldige Lehrerin sah kein bißchen ungeduldig aus. Sie hatte die Hände in den Taschen, blinzelte zum Himmel und kicherte. Nein, in den Himmel blinzelte sie nicht. Sie schaute zum Zweimetermann hinauf, ein Lehrer von unserer Schule. Er hatte die Hände auch in den Taschen.

Als ich gerade an der Wohnung des Hausmeisters vorbeilief, bemerkte ich ihn. Er grub in einem Beet und sah ziemlich böse aus. Er war nicht gestorben!

»Hallo, Mimi!« rief er sogar. »Wo kommst du denn her?«

»Von zu Hause«, sagte ich. »Ich hab mir was zu essen geholt.« Ich guckte auf meine Hände. Da war aber nichts zu essen. Ich hatte alles zu Hause auf dem Tisch vergessen! Oooh. Aber der Hausmeister hob einen Apfel von der Erde auf, rieb ihn an seiner grauen Jacke ab, zwinkerte und gab ihn mir.

»Hier hast du prima Proviant für eure Wanderung«, sagte er.

Da entdeckte Björn Axelmyr mich. »Buuuh!« rief er.

Die ganze Klasse fing an, buh zu schreien.

Der Zweimetermann klopfte unserer Lehrerin auf die Schulter und ging weg.

»Kommt, Kinder, jetzt geht’s los«, sagte sie.

Ich drehte mich um und wollte dem Hausmeister winken. Aber er war nicht mehr zu sehen.

Ich betrachtete den Apfel. Er hatte nur zwei Wurmlöcher. Zwei Wurmlöcher sind viel besser als eins, denn dann weiß man, daß der Wurm wieder aus dem Apfel rausgekrochen ist. Aber wenn man Pech hat, können natürlich auch zwei Würmer im Apfel sein, die jeder aus einer anderen Richtung gekommen sind.

Aber so ein Pech hat man nur selten.

5. September morgens

Weißt du, was ein Wanderweg ist, Botilda? Ein Wanderweg ist natürlich ein Weg, auf dem man wandert. Er ringelt sich durch die Natur. Du weißt nicht, was Natur ist? Natur ist alles, die Berge und Tannen und Flüsse und Teiche und Leberblümchen und Moos und Tannennadeln. Das hat uns unsere Lehrerin erklärt, als wir loswanderten.

Jedesmal wenn es etwas Interessantes am Weg zu sehen gab, blieb sie stehen und zeigte darauf.

»Das ist eine Birke«, sagte sie einmal.

Ein andermal sagte sie: »Dort ist ein Bach, und an seinem Ufer wächst eine Ulme. Ulmen gefällt es so nah am Wasser.«

Björn lief immer vorneweg. Plötzlich blieb er stehen und zeigte auf etwas. »Das ist eine Bierdose!« schrie er. »Bierdosen gefällt es im Moos.«

Aber unsere Lehrerin schüttelte düster den Kopf. »Man darf die Natur nicht verschmutzen«, sagte sie. »Und warum nicht? Was meint ihr?«

Ich meldete mich. »Dann hört die Natur irgendwann auf«, sagte ich.

Die Lehrerin sah mich lange an. Dann sagte sie: »Das war eine sehr gute Antwort, Mimi. Die wollen wir nicht vergessen. Wenn wir die Natur verschmutzen, hört sie irgendwann auf, Natur zu sein.«

Meine Backen wurden ganz heiß. Ich legte meine Hände dagegen. Mindestens fünfzig Grad, viel heißer als damals, als ich Mumps hatte. Ich hatte plötzlich Lust zu singen und zu tanzen. Aber ich ließ es lieber sein. Ich hielt den Apfel vom Hausmeister nur ein bißchen fester.

Der Weg machte viele Kurven und war sehr steil. Es ging einen großen Hügel bergauf und einen winzigen Hügel bergab, und dann kamen wir zu einem See. Baden konnte man dort nicht, denn es gab keinen Strand. Aber auf dem Wasser schaukelten lauter rote Seerosen.

»Hier ist das Wasser ganz sauber«, sagte unsere Lehrerin. »Fast wie in den Bergen.«

Ich mußte an meinen Freund Lasse denken, den ich in den Sommerferien in den Bergen getroffen hatte. Was er jetzt wohl tat? Vielleicht saß er in seiner Hütte mit seiner Katze und schaute in die Natur hinaus. Ich hatte solche Sehnsucht nach Lasse und seinen hübschen Ohren.

»Nein«, sagte die Lehrerin, »hier können wir nicht baden. Aber im Frühling fahren wir jede zweite Woche ins Hallenbad und baden. Das wird bestimmt Spaß machen.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Roberta, mein Tagebuch und ich»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Roberta, mein Tagebuch und ich» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Roberta, mein Tagebuch und ich»

Обсуждение, отзывы о книге «Roberta, mein Tagebuch und ich» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x