Deborah Levy - Heim schwimmen

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Es ist heiß. Sehr heiß. Sie sind aus London gekommen, um in einem Haus bei Nizza Ferien zu machen: Das Ehepaar Jozef und Isabel Jacobs, er Schriftsteller, sie Kriegsberichterstatterin; die beiden teilen schon lange nichts mehr, außer der Zeit, die sie miteinander verbracht haben. Ihre vierzehnjährige Tochter Nina, die wenig von ihren Eltern hält, aber umso mehr in pubertäre Gefühlsschwankungen verstrickt ist. Schließlich ein befreundetes Ehepaar, dessen Laden gerade pleitegeht. Beste Voraussetzungen für geruhsame Ferien.
Tatsächlich bricht schon bald das Unheil herein. Ein nackter Frauenkörper treibt im Schwimmbad. Aber diese junge Frau namens Kitty Finch ist nicht tot. Schwankend zwischen verletzlich und exaltiert, nistet sich die selbsternannte Botanikerin mit den grüngelackten Nägeln in der Villa ein und mischt die ohnehin komplizierte Lage auf. Und sie wünscht sich nichts mehr, als dass der Dichter sich mit ihr und ihrem Gedicht «Heim schwimmen» beschäftigt.
Deborah Levy gelingt es, in 160 Seiten und sieben erzählten Tagen ein beunruhigendes und doch vertrautes Familienpanorama zu zeichnen – unbehauste Personen, unfähig zu einem gemeinsamen Zuhause. Ein wahrer Albtraum, wäre das Buch nicht voller witziger Episoden und komischer Figuren.

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Eine aus Frauen und Kindern bestehende Großfamilie saß an drei zusammengeschobenen Tischen. Sie hatten alle die gleichen borstigen braunen Haare und hohen Wangenknochen und aßen in Halblitergläsern aufgeschichtetes, kunstvoll vermengtes Eis. Der Kellner zündete die Wunderkerzen an, die er in die Schlagsahne gesteckt hatte, und alle machten Ah und Oh und klatschten in die Hände. Sie fröstelte in ihrem rückenfreien Kleid, das für diese Nachtzeit zu luftig war. Die Frauen, die mit langen Silberlöffeln ihre Kinder fütterten, warfen der stumm grübelnden Frau mit den nackten Schultern misstrauische Blicke zu. Sie schienen ihr ihre Einsamkeit ebenso übelzunehmen wie der Kellner. Sie musste ihm zweimal sagen, dass sie auf niemanden warte. Als er ihren Espresso auf den leeren, für zwei gedeckten Tisch knallte, schwappte das meiste davon in die Untertasse.

Sie sah zu, wie die Wellen sich an den Kieselsteinen brachen, wie der Ozean die an jenem Tag am Strand zurückgelassenen Plastiktüten in sich aufnahm. Während sie versuchte, den verbliebenen Kaffee, der ihr das Anrecht auf einen Platz an diesem Tisch für zwei verschaffte, möglichst lang zu strecken, kehrten die Gedanken, die sie wegzuschieben versuchte, ebenso regelmäßig zurück wie die Wellen auf den Steinen.

In ihrem Haus in London war sie eine Art Gespenst. Wenn sie aus irgendeinem Kriegsgebiet zurückkehrte und feststellte, dass in ihrer Abwesenheit die Schuhcreme oder die Glühbirnen einen neuen Aufbewahrungsort erhalten hatten, in der Nähe, aber eben nicht genau dort, wo sie sonst immer gewesen waren, dann wurde ihr klar, dass auch sie keinen festen Platz im Haus der Familie hatte. Um das zu tun, was sie sich in diesem Leben vorgenommen hatte, riskierte sie es, ihren Platz als Ehefrau und Mutter zu verwirken – ein verwirrender Platz, an dem ihr all die Erwartungen im Nacken saßen, die an einen gestellt wurden, wenn man sich für ihn entschied. Sie hatte versucht, etwas zu sein, was sie nicht ganz begreifen konnte. Eine starke und doch zerbrechliche Frauengestalt. Sie wusste zwar, dass Stärke nicht dasselbe war wie Durchsetzungsfähigkeit und Zerbrechlichkeit nicht dasselbe wie Einfühlsamkeit, aber sie wusste nicht, wie sie dieses Wissen für ihr eigenes Leben fruchtbar machen könnte, worauf es hinauslief, oder wie es ihr wenigstens helfen könnte, sich besser dabei zu fühlen, an einem Samstagabend allein an einem für zwei gedeckten Tisch zu sitzen. Wenn sie aus Afrika, Irland oder Kuwait nach London kam, dann war es Laura, die ihr manchmal ein Bett im Lagerraum über ihrem Laden in Euston anbot. Es war eine Art Rekonvaleszenz. Sie legte sich am helllichten Tag hin, und wenn es im Laden ruhig war, brachte Laura ihr eine Tasse Tee. Sie hatten nichts gemeinsam, außer dass sie sich schon so lange kannten. Die Zeit, die sie miteinander verbracht hatten, bedeutete viel. Sie mussten nichts erklären oder höflich sein oder die Gesprächspausen füllen.

Sie lud Laura ein, den Sommer über die Villa mit ihnen zu teilen, und war überrascht, wie schnell ihre Freundin Ja sagte. Normalerweise brauchten Laura und Mitchell mehr Vorlauf, um den Laden zuzusperren und ihre Angelegenheiten zu regeln.

Die Wunderkerzen in den Eisbechern verloschen zischend. Eine der Mütter schrie plötzlich ihren fünfjährigen Sohn an, der sein Glas fallen gelassen hatte. Aus ihrem Schrei sprach ungezügelte Wut. Isabel sah ihr an, wie erschöpft sie war. Die Frau war im Lauf der Jahre verbissen geworden, weder unglücklich noch glücklich. Sie kroch jetzt auf allen vieren auf dem Boden herum und wischte mit den Servietten, die der Rest des Clans ihr hinhielt, das Eis auf. Sie spürte, wie missbilligend die Frauen sie anblickten, weil sie so alleine dasaß, aber sie war ihnen dankbar. Sie würde Nina mit in dieses Restaurant nehmen und ihr einen Eisbecher mit Wunderkerze kaufen. Die Frauen hatten für ihre Kinder etwas Schönes geplant, etwas, was sie imitieren würde.

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