Hugo Bettauer - Die schönste Frau der Welt

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Jeden Tag absolviert Henry Garrick seine morgendliche Runde durch die achtundvierzig Stockwerke des Garrick-Towers, immer begleitet von Privatsekretär Fred Holmes. Die unzähligen Mitarbeiter schauen nur flüchtig auf – Garrick liebt es nicht, wenn die Arbeit unterbrochen wird. Nur der jeweilige Abteilungsleiter berichtet kurz das Wichtigste. An einem dieser Tage wird ihm von der Hochzeit zweier junger Kollegen berichtet – es geht um Urlaubstage für die Flitterwochen. Garrick, ganz jovialer Chef, lässt die beiden zu sich bitten und ist überrascht von der Frische und Natürlichkeit der Braut. Allen im Saal stockt der Atem, als sie ihn freundlich zur Hochzeit einlädt – aber Garrick sagt zu. Die wenigen Stunden unter den unbekümmerten Leuten zeigen ihm, wie einsam er trotz seines unermesslichen Reichtums ist. Aber Garrick ist ein Mann der Tat. Fred, mehr Freund als Sekretär, wird losgeschickt, eine passende Braut zu finden. Es soll ein armes, schönes, wohlerzogenes Mädchen z. B. aus Europa sein, die ihn und nicht sein Geld liebt. Auf Franzi Lehner, weit mehr als das schönste Mädchen der Welt, wartet in Amerika aber ein zweifelhaftes Glück.-

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„Da!“

Ein Aufschrei, ein Klatschen und wieder ein Aufschrei.

Fred lüftete ein wenig den Vorhang und sah, daß die beiden zärtlichen Schwestern einander in die Haare geraten waren. Worauf er die Flucht ergriff und sich beinahe formlos von Mr. und Mrs. Lawrence verabschiedete.

Draußen stöhnte er.

Puh! Armer Henry! Das wären so die richtigen Frauen für dich! Ich sehe schon, in dem Heuhaufen gibt es mehr Schlangen als Stecknadeln!

Fred beschloß diesen Tag in einem großen Konzert-Café, in dem eine Menge bildschöne Mädeln mehr oder weniger unbekleidet tanzten. Auch im Publikum fand er Grazien genug. Von einem Pfund per Stück und Nacht aufwärts. Fred begnügte sich damit, mit drei süßen Kindern enorm viel Champagner zu trinken. Im Gespräch mit ihnen erfuhr er aber, daß man die schönsten Mädeln von London am Sonntag in Richmond an der Themse finden könne. Nicht die große, vornehme Gesellschaft, aber die lieben kleinen Bürgermädchen, die Tippmädeln und Arbeiterinnen. Nun, Henry hatte ihm ja ausdrücklich gesagt, daß das schönste und beste Mädchen der Welt arm wie eine Kirchenmaus sein dürfe. Gut, auf nach Richmond!

9. Kapitel

Die schöne irländerin

Es war ein herrlicher Frühlingssonntag, so lieblich, sanft und himmelblau, wie er angeblich nur in England existiert, und Fred Holme stand seelenvergnügt um zwei Uhr nachmittags auf. Das bißchen Brummschädel vertrieb er durch eine gediegene Flasche Stout auf nüchternem Magen. Ein prachtvolles, schneeweißes Mietauto war zur Stelle, und bald glitt es mit Holme, eingekeilt zwischen tausend anderen Automobilen, die Landstraße nach Richmond on Thames entlang.

Dort herrschte phantastisches Leben. Menschengewimmel sondergleichen, Hunderttausend, eine Million, nein, mindestens zwei Millionen Menschen füllten das Ufer, die Bootshäuser, die Restaurants, vor allem aber den herrlichen, großen, königlichen Park, der sich entlang der Themse ausbreitet. Und auf dem Strom, der heute viel blauer aussah, als es die Donau an ihren schönsten Walzertagen ist, tummelten sich viele tausend Segel-, Ruder- und Motorboote, kleine Gasolinjachten, Dampfschiffe und winzige Faltboote mit schneeweiß gekleideten Mädchen.

Fatty schlenderte durch den Park, stellte fest, daß die kleinen Kinder ebenso hübsch waren wie die in New York und es auch unter den Erwachsenen haufenweise schöne Mädeln gab. Lustige, schlanke Dinger, die herzhaft kokettierten und dabei, wie er gehört hatte, durchaus nicht so etepetete waren wie in Amerika. Er hatte sich sagen lassen, daß man in London, besonders am Sonntag, die Damen sogar ansprechen durfte, ohne zu riskieren, mit dem Sonnenschirm geschlagen und dann noch eingesperrt zu werden.

Sicher, in diesem Heuschober gab es massenhaft Stecknadeln, es hieß nur, die richtige herauszufinden.

Fatty seufzte schmerzlich.

Henry, Henry, was hast du mir da angetan! In unserem gesegneten Amerika habe ich wahrhaftig schon allerlei verdammt kniffliche Angelegenheiten für dich besorgen müssen, aber eine so kniffliche wie diese noch nicht! Ich schätze, es wimmeln hier zehntausend hübsche Mädeln durcheinander. Und nun soll ich, der ich gesegnete zweihundert Pfund wiege, unter diesen zehntausend die Schönste, Beste, Bravste, deiner Würdigste herausfinden. Und noch dazu eine, die nicht schon ihr Sweetheart hat und willens ist, dich zu lieben. Dich und nicht etwa nur deine vier- oder fünfhundert Millionen Dollars, vorausgesetzt, daß es nicht schon sechshundert geworden sind.

Fred stand jetzt vor einem kleinen Pavillon mit vielen weißen Gartenstühlen ringsumher, der die Aufschrift trug: „American Eiscream Parlour“, was auf deutsch so viel besagt wie „Amerikanischer Gefrorenes-Salon“, und schon diese Erinnerung erweckte seine heftigste Sehnsucht nach „Gottes eigenem Land“, wie die bescheidenen Yankees ihr Vaterland zu nennen pflegen.

Er blieb stehen, sah zu, wie nette Mädchen mit weißen Häubchen und Schürzen servierten. Als er weitergehen wollte, stieß er mit einer jungen Dame zusammen, die mit großen, sehnsuchtsvollen Augen einer Portion Erdbeereis nachblickte.

Wie angewurzelt blieb Fred stehen, riß Ohren, Augen und Mund auf. Und statt sich zu entschuldigen, rief er „Donnerwetterl“ aus. Und nochmals „Donnerwetter!“

Nein, so etwas Schönes hatte er schon lange nicht gesehen, wie dieses junge Mädchen, das ihn nun ebenfalls, ein wenig erschreckt, ansah.

Schlank wie eine Birke, goldblondes Haar, das schmale, feine Gesicht wie ein Pfirsich und große, strahlende, grüne Augen. Das weiße Marquisettekleid geschmackvoll und fein, wenn auch nicht eben kostbar, weiße Halbschuhe auf den winzigen Füßen, ein weißes Clochehütchen auf dem schönsten Köpfchen, das man sich vorstellen kann.

Wie gesagt, die junge Dame sah ihn erschreckt an. Und flüsterte nun:

„Verzeihen Sie, bin ich Ihnen auf den Fuß getreten? Ich habe es nicht gerne getan!“

Jetzt erst besann sich Fred darauf, daß er das liebliche Wesen gestoßen hatte, ohne sich zu entschuldigen, er verglich unwillkürlich ihre rührende Bescheidenheit mit der Impertinenz, die in solchem Falle eine Amerikanerin entwickelt hätte, lüftete den Hut, machte eine Verbeugung:

„Im Gegenteil, mein Fräulein, ich habe Sie gestoßen und bitte vielmals um Verzeihung. Aber, wie wäre es, wenn wir diesen Zusammenstoß als Anlaß benützen wollten, um zusammen in diesem appetitlichen Pavillon Eis zu essen.“

Das Mädchen warf ein wenig den Kopf zurück. „Mein Herr, ich bin nicht gewohnt, mich ansprechen zu lassen. Ich wollte allerdings mich gerade hier niedersetzen, aber – – –“

Sie sprach nicht weiter, wurde ersichtlich verwirrt, errötete so lieblich, daß es Fred ganz warm wurde.

„Aber, mein Fräulein, aber? Sie haben den Satz nicht vollendet!“

Die grünen Augen bekamen einen feuchten Schimmer, es zuckte um den Kußmund. Sie schüttelte das Köpfchen.

„Ach nichts, mein Herr, eine Kleinigkeit nur, die Sie nicht interessieren kann.“

Fred, dessen Augen die Veränderung im Gesicht des Mädchens nicht entgangen war, ließ nicht locker:

„Bitte, haben Sie Vertrauen zu mir, sagen Sie, was Sie sagen wollten! Vor allem aber setzen wir uns endlich, die Sonne brennt mir auf den Rücken, und hier ist gerade ein Tischchen frei.“

Er hatte das Mädchen, das nur wenig widerstrebte, bei der Hand genommen und mit sanfter Gewalt in einen Korbstuhl gedrückt.

„Mein Name ist Fred Holme, von den Schurken im Progreßklub auch kurzweg Fatty genannt, ich komme eben aus New York und bin hier, um – na also, ich bin in schwierigen Geschäften nach dem alten guten Europa gefahren.“

„Und ich heiße Cissy Baronesse O’Connor, stamme aus Dublin und lebe seit einem Jahr in London.“

Fred war glücklich. Ein herrliches, junges Weib, adelig, tadelloses Benehmen, gültig – wie lieb hatte sie ihn gefragt, ob sie ihn auf den Fuß getreten! – scheinbar alleinstehend – wenn das nicht die richtige Stecknadel für Henry Garrick war! Aber sie hatte Kummer, war vorhin plötzlich so traurig geworden, fühlte sich auch jetzt ersichtlich verlegen und unbehaglich! Los, Fred, forsche, bekomm heraus, was da los ist.

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