Bleibt noch wach
Hoch am Himmel steht der Mond
Geh nun schlafen, kleines Schätzchen
All die schönen kleinen Pferde
Zappelpappel
Es ist schon spät
Hör, die Hirtenflöte ruft
Der Mond ist aufgegangen
Wanderers Nachtlied
Suliram
In der tiefen Ruhe des Waldes
Kleiner Vogel, was singst du?
Sag Tante Rosie
Die Küken
Spät kommt das Schiff
Schneckenrennen
Wer näht und wer wäscht
Annas weißes Lamm
Guter Mond, du gehst so stille
Johnnys Buddelschiff
Wenn der Mond mit großer Sehnsucht
Oktoberwind
Mondhund
Nun kommt der Sandmann
Dunkel die Nacht
Der Mond im Mariniland
Sternenblinzeln
Tag ist nun vorüber
An der Pforte zum Himmel
Abend
Sommernachtstraum
Ach, wer will denn jetzt schon schlafen gehen?
Dort hinter den Bergen
Schlafe, mein Prinzchen
In dunkler Nacht
Der alte Mond
Schlaf ruhig, mein Kind
Wiegenlied
Mein müder Engel
Mi-ma-müde
Do Do
Schimmel trägt dich immer weiter
Quellenverzeichnis
Blitzt und blinkst du, kleiner Stern
Kleiner Stern, ich hab dich gern
Stehst du da am Himmelszelt
Leuchtest in die dunkle Welt
Blitzt und blinkst du, kleiner Stern
Kleiner Stern, ich hab dich gern
Kenne diese Straße nicht
Dank dir für ein bisschen Licht
Wüsste nicht, wie soll ich gehn
Könnte ich dich nicht mehr sehn
Blitzt und blinkst du, kleiner Stern
Kleiner Stern, ich hab dich gern
Leuchte noch ein bisschen mehr
Ist so dunkel ringsumher
Blitzt und blinkst du, kleiner Stern
Kleiner Stern, ich hab dich gern
Lösch dein Licht nun ruhig aus
Denn jetzt bin ich ja zu Haus
Morgen ist ein neuer Tag
Dem die Sonne leuchten mag
Träum, Kindlein, träum
Im Garten stehn zwei Bäum
Der eine, der trägt Sternlein
Der andre Mondenhörnlein
Da kommt der Wind der Nacht gebraust
Und schüttelt die beiden mit roher Faust
Das Mondenhörnleinbäumlein steht
Als wäre gar kein Wind, der weht
Das Sternenbäumlein aber, ach
Dem fallen zwei Sternlein in den Bach
Da kommen zwei Fischlein munter
Und schlucken die Sternlein hinunter
Und hätte es nicht sterngeschnuppt
So wären sie nicht so schön geschuppt
Träum, Kindlein, träum
Im Garten stehn zwei Bäum
Der eine, der trägt Sternlein
Der andre Mondenhörnlein
Träum, Kindlein, träum
Christian Morgenstern
Der Eisbär und der Pinguin
Die wohnen in zwei Welten
So sehen auch die Pinguine
So einen Eisbären selten
Denkt nun nicht grade an den Zoo
Die leben sonst ja anderswo
Der Pinguin wohnt ganz im Süden
Da ist ein kalter Pingu-Pol
Der Eisbär wohnt im hohen Norden
Und fühlt sich dort im Eis ganz wohl
Wenn sie sich mal besuchen wollen
Ist’s eine lange, lange Reise
Durch Meere und durch heißen Sand
Vom einen Eis zum andern Eise
Wer solche Reise auf sich nimmt
Der ist ein echter Freund
Und heißt es dann: Willkommen hier!
Ist das auch ernst gemeint
Der Eisbär und der Pinguin
Die schmusen auch ein bisschen
Der Pinguin gibt seinem Freund
Ein schnabelsüßes Küsschen
Der Eisbär sagt zum Pinguin:
»Du bist und bleibst mein Schatz«
Und dann gibt er dem Kleinen
Einen eisbärgroßen Schmatz
Der Eisbär und der Pinguin
Die wollten Urlaub machen
Und beide packten Koffer voll
Mit ihren Lieblingssachen
Der Eisbär hatte lang im Kopf:
Am schönsten ist’s im Westen
Nach Osten wollt der Pinguin
Das klang für ihn am besten
»Mach’s gut und schönen Urlaub!«
Wünschten sie beim Abschiedsküsschen
Und schon sah man bei beiden
Eine Abschiedsträne fließen
»Ach, Eisbär, ich vermiss dich sehr!«
»Mein Pinguin, wo gehst du hin?«
Das waren ihre Worte
West hin, Ost her, so zogen sie
Nach Süden bis zum nächsten Orte
Der Eisbär und der Pinguin
Die legen sich zum Schlafen hin
Der Pinguin singt noch ein Lied
Der Eisbär brummt es leise mit
Dann hört man einen Schnarcheton
Der sagt uns: Einer schläft wohl schon
Äuglein blinzelt, schlafe ein
Sanfte Stille, tritt herein
Schon fällt Tau aufs kühle Gras
Kerzen schimmern hinter Glas
Sieh, der Mond steht über den Bäumen
Und dich lädt er ein zum Träumen
Alle Vögel gehen zur Ruh
Mach du deine Augen zu
Auch die Nachtigall ist müd
Bald verklingt ihr Abendlied
Hör nur ihren süßen Ton
Ach, ich seh, du schläfst ja schon
Schlaf, Schätzchen, schlaf
Mach die Augen zu und schlaf
Ruh dich nun aus
Mach die Augen zu und ruh
Vater ist in Gedanken hier
Mutter bleibt heute Nacht bei dir
Mäh, sagt das kleine Lamm
»Mäh«, sagt das kleine Lamm
»Mir ist kalt, bin schon ganz klamm«
»Mäh«, sagt das große Schaf
»Sei noch bis heut Abend brav
Dann sing ich dich in den Schlaf, mäh!«
»Rap«, singt die Entenschar
Die so lange schwimmen war
Lustig ihr Abendlied
Wie sie durch die Wiese zieht
»Rap«, so singt die Entenschar, »rap«
»Miau«, sagt das Katzenkind
»Jetzt will ich ins Bett geschwind
Spiele den ganzen Tag
Weil ich so gern spielen mag
Miau«, sagt das Katzenkind, »miau«
»Prrr«, sagt der alte Gaul
»Heut war ich bestimmt nicht faul
Stünde ich im warmen Stall
Hört ich keinen Peitschenknall
Prrr«, so sagt der alte Gaul, »prrr«
»Wau«, sagt der große Hund
»Jetzt wach ich noch eine Stund
Ihr könnt schon träumen gehn
Und es wird euch nichts geschehn
Wau«, so sagt der große Hund, »wau«
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