Dietmar Hansch - Persönlichkeit führt

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Beim Thema Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmanagement geht es heute nicht mehr darum, etwas grundlegend Neues zu erfinden. Aufgabe ist vielmehr, aus der Überfülle an Methoden die wirksamsten herauszufiltern, sie in ein stimmiges System zu bringen und didaktisch gekonnt zu vermitteln. Diese Aufgabe übernimmt die Psychosynergetik®, indem sie die Spreu vom Weizen trennt und aus den bewährten Methoden einige wenige Ansätze mit großer Hebelwirkung so kombiniert, dass Synergieeffekte entstehen. In einem Verdichtungsprozess wird veränderungsrelevantes Wissen extrahiert und in gut handhabbaren Modellen überführt. Von der Selbstführung schlägt der Autor eine Brücke zu Mitarbeiterführung. Lesenswert, fundiert und spannend geschrieben!

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• Atemantrieb

• Ernährungsantrieb

• Temperaturregulationsantrieb

• Schmerzvermeidungsantrieb

Weitere, insbesondere für das soziale Verhalten wichtige Erbantriebe werden wir noch mehr im Detail besprechen.

Zuvor aber sollten wir uns zweierlei klar machen:

»Unzeitgemäße« Erbantriebe

1. Die Erbantriebe wurden von der Evolution zur Zeit unserer tierischen und steinzeitlichen Vorfahren geformt. Sie sollten unseren Vorfahren bei der Lösung von typischen Problemen helfen, mit denen sie in ihrer natürlichen Umwelt häufig konfrontiert waren.

Wir leben heute unter völlig veränderten kulturellen Bedingungen. Daher drängen uns viele unserer ererbten Gefühle und Verhaltenstendenzen in eine falsche Richtung – sie tragen nichts zur Bewältigung unserer aktuellen geistig zu lösenden Probleme bei oder sind dabei sogar hinderlich.

So führt unser unter Mangelbedingungen entstandener Ernährungsantrieb durch leicht überkalorische Ernährung zum Anlegen von Fettpolstern, die dann aber, da es diese Notzeiten nicht mehr gibt, nicht abgebaut werden und weiter zunehmen. Es ist ein zentrales Moment persönlicher Meisterschaft, die oft grundfalsche Logik vieler unserer Erbgefühle zu erkennen und einen souveränen Umgang mit ihnen zu erlernen.

»Unmoralische« Erbantriebe

2. Die Evolutionsmechanismen, welche die Zielrichtung unserer Erbantriebe geprägt haben, sind ohne Seele und Moral. Sie folgen der kalten Logik der Genausbreitung: Gefördert werden all die Verhaltensweisen, die zum Überleben der meisten Nachkommen führen. Viele der ererbten Verhaltensimpulse sind deshalb unter moralischen Aspekten ziemlich zweifelhaft – nicht umsonst spricht man vom »inneren Schweinehund« oder vom »Tier im Menschen«. Allerdings sind wir Menschen, im Unterschied zum Tier, unseren ererbten Verhaltensimpulsen nicht wie Sklaven ausgeliefert. Nur noch selten gehen sie mit uns durch, etwa, wenn wir bei einem heftigen Streit wutschnaubend zum Schlag ausholen.

Die kulturellen Gegenkräfte

In aller Regel sind ererbte Verhaltensimpulse bei uns Menschen nur ein Faktor im Prozess der Verhaltensformung, der mit anderen Faktoren zu einem Kompromiss »verrechnet« wird. Die wichtigsten dieser anderen Faktoren sind bewusste Willensimpulse und Synergiegefühle, die zum Beispiel für verinnerlichte kulturelle Normen und Werte stehen (wir sprechen hier von »kultureller Aufhebung«, siehe Kapitel 3.3 und Exkurs II im Anhang). So kann jemand, der abnehmen will, mit seinem Willen dem Hunger widerstehen. Bei einem politischen Aktivisten können Überzeugungen so stark verinnerlicht sein, dass sie im Hungerstreik sogar seinen »Überlebensinstinkt« aufwiegen.

Kurzum: Der Mensch ist sehr wohl in der Lage, sich zum Meister über seine angeborene Natur aufzuschwingen. Von der persönlichen Verantwortung hierfür kann man niemanden entbinden:

Aus dem Vorhandensein bestimmter genetisch geprägter Verhaltensneigungen kann keine Entschuldigung oder Rechtfertigung für ein Verhalten abgeleitet werden, das andere Menschen schädigt.

Weitere wichtige Erbantriebe

Die für die Themenstellung unseres Buches wichtigsten Erbantriebe sind:

• Ruhe- und Schlafantrieb

• Neugier- und Spielantrieb

• Sexualantrieb

• Eifersuchtsantrieb

• Fürsorge- und Kooperationsantrieb

• Aggressionsbereitschaft

• Angstantrieb und Stressreaktion

• Macht-, Status- und Kontrollantrieb

• Bereitschaft zur Unterordnung

Welche Bedeutung haben diese Antriebe heute für uns?

Ruhe- und Schlafantrieb

Zu wenig Bewegung

Sind alle anderen Erbantriebe entspannt, setzt der Ruheantrieb ein: Es entsteht das Bedürfnis, sich auf ein warmes, weiches Plätzchen zu betten und dort möglichst wenig zu tun – sich zum Beispiel auf der Couch räkeln und fernsehen. Auch dies war für unsere Vorfahren sinnvoll: Es sparte Energie und verminderte Risiken – heute verschärft es das Problem, dass viele Menschen als Folge ihres Bewegungsmangels übergewichtig sind.

Neugier- und Spielantrieb

Körper und Umwelt lernend erkunden

Insbesondere Kinder und Jugendliche entwickeln einen Drang, ihre Umgebung zu erkunden und die Möglichkeiten des eigenen Körpers im Bewegungsspiel auszutesten und zu erweitern. Aber die Neugier ist nicht auf die Kindheit beschränkt. Auch im Erwachsenenalter werden viele Menschen noch von der Suche nach Abwechslung und neuen Reizen umgetrieben.

Sexualantrieb

Warum die Neigung zum Seitensprung so verbreitet ist

Einer der stärksten Erbantriebe ist der Sexualantrieb – über das ganze Drumherum muss man sich seit Oswald Kolle nicht mehr verbreiten. Da die Evolution auf eine möglichst hohe Nachkommenzahl abzielt, ist unser Bedürfnis nach immer neuen sexuellen Reizen ziemlich stark – bei den Männern meist noch etwas mehr als bei den Frauen (hierfür lassen sich evolutionstheoretische Gründe anführen, siehe Buss 1994). Daraus erwächst eine mehr oder weniger starke Neigung zu Seitensprüngen, und das selbst vor dem Hintergrund fester und harmonischer Beziehungen.

Nach dem 30. Präsidenten der USA wird das als »Coolidge-Effekt« bezeichnet – offenbar ist es nicht erst seit der Clinton/Lewinsky-Affäre üblich, Probleme der menschlichen Sexualität am Beispiel der amerikanischen Präsidenten zu erläutern. Die zugrunde liegende Anekdote möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Präsident Calvin Coolidge und seine Frau besichtigten eine Regierungsfarm, wobei es das Protokoll aus irgendwelchen Gründen wollte, dass beide getrennt durch die Anlagen geführt wurden. Als Mrs. Coolidge die Hühnerställe gezeigt wurden, fragte sie, ob der Hahn mehr als einmal täglich kopuliere. »Dutzende Male«, antwortete der Führer. »Sagen Sie dies bitte dem Präsidenten«, bat daraufhin Mrs. Coolidge. Als der Präsident wenig später durch die Hühnerställe ging und er über das Treiben des Hahns aufgeklärt wurde, fragte er: »Jedes Mal dieselbe Henne?« »Oh nein, Mr. President, immer eine andere!« »Sagen Sie dies meiner Frau«, bat der Präsident.

Eifersuchtsantrieb

Egoistische Gene

Natürlich wäre es für unsere Gene, die nur an ihrer eigenen Ausbreitung interessiert sind, fatal, wenn unsere materiellen Ressourcen an fremde Kinder mit fremden Genen »verloren« gingen, anstatt dem Überleben unserer eigenen Kinder zu dienen. Deshalb pflanzten uns unsere Gene die Eifersucht ins Herz: Die Eifersucht des Mannes soll verhindern, dass er nach einem unbemerkten Seitensprung seiner Frau irrtümlich die Kinder eines fremden Konkurrenten durchfüttert. Die Eifersucht der Frau soll vermeiden, dass ihren Kindern die Ressourcen und der Schutz des Vaters verloren gehen, sollte er sich dauerhaft einer Geliebten zuwenden.

Fürsorge- und Kooperationsantrieb

Vor allem bei Verwandtschaft und Gegenleistung

Viele überlebenswichtige Aufgaben schultern sich gemeinsam besser als allein, zum Beispiel die Aufzucht der Kinder oder die Jagd auf große Tiere. Um die entsprechenden wechselseitigen sozialen Verhaltensweisen in der Familie beziehungsweise in der Steinzeithorde sinnvoll aufeinander abzustimmen, mussten sich komplizierte Systeme erblicher Empfindungen und Verhaltensimpulse entwickeln. Zu ihnen zählen zum Beispiel: Empfindungen und Verhaltensweisen der partnerschaftlichen und elterlichen Liebe und Fürsorge, Verhaltensweisen der Kinder, die elterliche Zuwendung erzeugen (z.B. herzergreifendes Weinen), Mitgefühl und Hilfsbereitschaft, Bedürfnisse nach sozialen Beziehungen und Geborgenheit in einer Gruppe, Dankbarkeit sowie Schuld- und Schamempfinden.

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