Mario Walz - Die Suche hat ein Ende

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Offen, ehrlich und bewegend beschreibt Mario Walz in diesem Buch die Suche nach dem wahren ICH anhand seiner eigenen Lebens- und Seelenreise.
Spannen und selbstironisch, ernsthaft und humorvoll erzählt er von sichtbaren und unsichtbaren Welten, lichten und dunklen Wesen und den unzähligen Wundern, die er auf seinem Weg erlebt. Seine spirituellen Erfahrungen führen ihn aus Fremdbestimmung, Angst und Unsicherheit zu einem Leben in Selbstbewusstsein und Freiheit.
Das Buch ist der ideale, inspirierende und ermutigende Begleiter für Ihre eigene Seelenreise.

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Ein Plan: Vollkommen frei zu sein und dadurch bestenfalls eine Brücke zuschlagen, die aus dem dichtesten Lebensbereich in das höchste Bewusstsein führte. Zu jenem Sein, welches wir alle so sehr zu erfahren sehnten.

Also beobachteten wir die Menschen, die Tiere und alle Wesen, die sich eifrig bemühten, diesen Planeten wachsen und gedeihen zu lassen. Viele Welten haben sich hier zusammengefunden und jede hat ihren Anteil in das große Feld gegeben. Aus dieser dicht informierten Wolke wurde dann mittels großer Energiezufuhr eine immer schwerer werdende Materie gebildet, die dicht und in sich verschlossen war. Diese Realitätsebene erhielt einen Wahrnehmungsschleier, der verhinderte, dass die in dieser Welt lebenden Wesen sich in den anderen Dimensionen verlieren konnten. Sie sollten sich auf ihr irdisch–dichtes Dasein konzentrieren und alles andere nicht wahrnehmen. In dieser Konzentration, so hofften wir, würde sich dann die Verbindung zu dem einen Sein entwickeln.

Der Plan war gut, aber schließlich kamen machthungrige Wesenheiten aus anderen Galaxien, anderen Dimensionen, um sich dieser Welt zu bemächtigen. Jetzt ist sie ein Spielball geworden, ein Ort, an dem sehr viel Angst und Machtlosigkeit herrschen. Damals aber war alles noch so neu und hoffnungsvoll. Obwohl wir alle Einfluss nehmen und das sich entwickelnde Leben unterstützen wollten, beschlossen alle Beteiligten später einen Nicht–Einmischungs–Pakt. Wir ließen dem irdischen Leben seinen Lauf.

Zu beobachten, wie sich aus den ersten Menschen und Tieren ein derart komplexes Dasein entwickelte, war das Interessanteste, was ich je erlebt habe. Ich war fasziniert von der Art und Weise, wie die Menschen lebten. Und auf unseren Reisen durch noch recht menschenleere Gegenden der Erde lernten wir viel über das Leben. Allein schon aufgrund des unberührten Daseins, der freien Entscheidungsmöglichkeit, die ohne das Grundwissen der großen Trennung so rein und in einem unbeschreibbaren Zustand gemeinsamen Verständnisses war. Diese Reinheit und Unschuld war viel tiefer als unser schon sehr friedliches Leben. Wir hatten so viele Kenntnisse und konnten dennoch nicht diese Tiefe dieser Emotionalität erfahren. Erst dieses Extrem, diese in sich geschlossenen Welt, machte es möglich, tiefer in das Mysterium Leben zu gelangen als je zuvor in der Geschichte des getrennten Seins.

Mit Alantey und Ahjateia erforschten wir das Leben auf diesem Planeten. Mir fiel es schon immer leicht, Objekte kraft meiner Gedanken aus ihrem Informationsfeld in die Materie herabzuziehen, aber in dieser Dichte war das nicht so leicht: Es war eine Herausforderung.

Oft saß ich in der Fülle dieser wachsenden und gedeihenden Kraft und begann Tempel und Heilplätze an den dafür geeigneten Energieplätzen zu erschaffen. In diesen heiligen Räumen versuchten wir den Menschen in Kontakt zum höchsten Bewusstsein zu bringen. Das war bevor wir den Planeten in Ruhe lassen sollten. Aber die dort verbrachte Zeit genügte, um zu erahnen, welche Möglichkeiten in einem irdischen Dasein verborgen liegen. Ich muss zugeben, dass mich diese sehr spezielle Körperlichkeit der Menschen sehr bewegte.

Um sich fortzupflanzen, gab es eine körperliche Vereinigung, die eine Leidenschaft und Gefühlstiefe zuließ, derer ich zuvor nirgendwo begegnet war. Es war ja zu erwarten, dass sich in dieser dreidimensionalen Welt alles viel intensiver zeigen würde, aber diese Emotionalität, die ich persönlich nicht erleben konnte, ließ in mir mehr und mehr den Wunsch und den Gedanken aufkeimen, ebenfalls in dieser Welt leben zu wollen. Als wir uns schließlich zur Beobachtung außerhalb dieser Welt bereit erklärten, entschloss ich mich mein Leben in meiner gewohnten Körperform zu beenden.

Dieser Schritt war nicht leicht. Aber das hier Erlebte und die sich darin zeigenden Möglichkeiten waren zu verlockend, als dass ich diesem Drang, an diesem Experiment selbst teilzunehmen, widerstehen konnte. Durch den regen Kontakt zu unserem inneren Wesen ist der Gedanke an den Tod, wie er als Mensch erfahren wird, nicht so erschreckend. Aber auch in jener Welt sind wir der Gewohnheit und der Beständigkeit eines errungenen Status quo unterworfen. Aber ich entschloss mich den Sprung zu wagen. Meine geliebte Welt verlassend, schlüpfte ich durch den engen dunklen Kanal des Vergessens, um in vielen irdischen Daseinsvarianten das Leben von neu und tiefer zu erforschen. Um letztlich aus mir selbst heraus, ohne Kontakt nach »oben«, ohne Genaues wissen um die Realitäten des Seins, die Rückkehr in den Einen vorzubereiten. Und letztlich zu finden.

Als ich dann vor 42 Jahren wieder dieses grelle Licht der irdischen Dichte erblickte, noch im Wissen, der mir bevorstehenden Erfahrungen, aber auch voller Angst vor dem, was kommen würde, schloss sich der nebulöse Vorhang zu meiner Erinnerung. Und der letzte Tanz begann.

Neugeburt

Das Gefühl, allein gelassen worden zu sein, begleitete mich fast mein ganzes Leben. Schon als Kind plagte mich das Gefühl falsch zu sein, fremd zu sein. Verlassen und allein zu sein. Ich konnte es nie recht in Worte fassen, was mir fehlte. Aber wenn ich in den Himmel blickte und die endlose Weite des Universums sah, explodierte diese Sehnsucht aus mir heraus. Ein Sehnen, das scheinbar unbegründet und dennoch so real für mich war. So stand ich am Fenster, in die Nacht blickend, die Sterne bewundernd und voller Hoffnung, wann endlich meine Freunde kämen, um mich abzuholen.

In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts gab es eine kurze Periode filmischen Schaffens, in welcher außerirdisches Leben positiv dargestellt wurde. In den folgenden Jahren änderte sich die Botschaft dieser Filme. Die Wesen aus anderen Welten wurden immer öfter als böswillige Biester dargestellt, welche nur die Zerstörung und Unterdrückung der Menschheit im Sinne hatten. Doch jene positiv gestimmten Filme sprachen das Herz das jungen Mario so sehr an, dass die Gewissheit in mir reifte, dass da draußen mehr Leben existiert, als wir ahnen.

Ich erinnere mich gut an »Die unheimliche Begegnung der dritten Art«. Mir war, als ob Richard Dreyfuss mein Alter Ego darstellte. Die Geschichte des Films und die darin gezeigten Gefühle empfand ich als ein Teil meiner Erinnerung oder meiner Hoffnung. Es war, als öffnete sich ein Tor in mir. Welches mich in eine Welt einlud, die ich bislang nicht wahrnehmen konnte. In mir wuchs ein Gefühl – nein: ein Wissen – über etwas Wahres, das ich nicht mehr ablegen konnte, das mir durch keine Wissenschaft oder verstandesgemäßes Denken weggenommen werden konnte. Ein bislang stummes Wesen erwachte in mir, etwas Unfassbares, das ich nicht greifen konnte.

In den folgenden Jahren, in welchen ich meine menschlichen Verpflichtungen und Identitätssuche weiterlebte, reifte parallel die Gewissheit über eine alles verbindende Kraft, jenseits des bärtigen weißhaarigen Mannes namens Gott. Die Grundsteinlegung einer tief greifenden Transformation begann mit der selbst gewählten Isolation in Amsterdam.

Es ist Königinnentag.

Die ganze Stadt ist auf den Beinen und Tage zuvor schon sind die Vorbereitungen zu spüren. Schon seit Mitternacht schieben sich laut lachende Menschengruppen durch die Straßen, welche die geschmückten Grachten säumen. Bekiffte und angetrunkene Touristen hängen in den Straßencafés, entweder voller Tatendrang oder schon so weit neben sich, dass sie die Freude und den Spaß in der Atmosphäre gar nicht mehr wahrnehmen.

Ich habe natürlich frei, heute arbeiten nur die, welche den immensen Durst und Hunger der Feiernden bedienen. Meine Arbeit in Amsterdam in einem Designbüro ist sowieso nur ein Vorwand. Es ist mir wichtiger vor Ende des Studiums einmal die Erfahrung einer fremden Stadt und einer fremden Sprache zu erleben. Es waren nicht die Drogen, die mich hierher führten. Es ist eher die Freiheit, die ich hier atme. Das Zusammenspiel zweier komplett entgegengesetzter Kräfte. Dunkelheit neben Friedfertigkeit. Es ist absolut faszinierend, diese Energien hier wahrzunehmen. Zu spüren, welche Gefühle in mir dabei aufkommen.

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