Achten Sie insbesondere auf Ihren Körper. Er ist ein Spiegelbild Ihrer Seele. Beide sind untrennbar miteinander verbunden. Sobald der Körper rebelliert, rennen die meisten zum Arzt, lassen sich gegen ihre Schmerzen und Leiden Medikamente verschreiben und wundern sich, dass es ihnen danach auch nicht viel besser geht. Die Schmerzen werden so lange unterdrückt, wie die Wirkung der Medikamente anhält. Ein Teufelskreislauf. Wie viel Leid könnte verhindert werden, wenn sich die Kranken ernsthaft mit ihrer Krankengeschichte auseinandersetzen und hinterfragen würden, warum es ihnen schlecht geht. Das zu erkennen, ist sehr wichtig und hilft, das Leiden zu beseitigen. Ich möchte Ihnen an einem ganz einfachen Beispiel verdeutlichen, worum es bei dieser Feststellung im Kern geht. Ein Mensch, der dauernd unter Druck steht, dem es schwer fällt, sich zu entspannen oder loszulassen, leidet häufig unter Bluthochdruck ohne organische Ursache. Dabei reflektiert das Herz-Kreislauf-System nur den Druck, unter dem der Mensch steht. Wie nicht anders zu erwarten, verschreibt der Arzt Betablocker und rät, die ganze Sache zukünftig etwas ruhiger anzugehen. Richtiger wäre es aber, sich grundsätzlich zu fragen, was einen so unter Druck setzt, dass sich bereits körperliche Leiden bemerkbar machen. Darin liegt die Lösung des Problems. Wer diese krankmachenden Faktoren nicht beseitigt, wird bis ans Ende seiner Tage Betablocker einnehmen. Noch einmal: Sie allein haben es in der Hand, Schmerzen zu vermeiden, indem Sie etwas ändern. Oft hilft auch nur eine veränderte Sichtweise.
Nicht die Situation verursacht Schmerzen, sondern nur unsere Einstellung dazu. Wenn Sie etwas hassen, dann geben Sie negativen Energien einen Raum. Aus der Physik wissen wir, dass ein System sich verstärkt, je mehr Energie ihm zugeführt wird. Je mehr Sie hassen, desto größer wird Ihr Hass. Sie können nur ernten, was Sie säen. Umgekehrt funktioniert es genauso. Je mehr Sie etwas lieben, desto stärker wird die Liebe.
Wenn Sie Schmerzen vermeiden wollen, dann führt der Weg dorthin nur über Ihre innere Einstellung. Der erste Schritt zur Veränderung ist deshalb die Annahme Ihrer Situation ohne Wehklagen. Es geht nicht darum, die Situation zu lieben, sondern ausschließlich darum, sie zu akzeptieren. Das Wichtigste aber ist, niemals negative Gefühle einzubringen. Das ist schon alles. Je weniger negative Gefühle, desto bedeutungsloser wird die Situation für Sie. Wenn etwas bedeutungslos ist, dann wird es sich schon bald auflösen und der Weg zur Veränderung ist frei.

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