Roy Palmer - Seewölfe Paket 8

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Seewölfe Paket 8: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Hafen erbebte plötzlich, als die Galeeren das Feuer auf die englischen Schiffe eröffneten. Gelbrote Blitze zuckten auf, ein wildes Donnern rollte über die Reede, und die beiden ersten Galeeren spien ihren tödlichen Eisenhagel aus. Gewaltige Fontänen schossen aus dem Wasser, stiegen in den Himmel und fielen wieder in sich zusammen. Ein Orkan aus glühendem Eisen fegte über die «Isabella» weg, als die dritte Galeere ihre Salve abfeuerte. Die vierte Galeere schob sich auf das Flaggschiff der Engländer zu…

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Da krebsten sie heran, anfangs schwerfällig, als suchten sie mühsam nach dem Ziel, doch dann wurden sie immer schneller, änderten den Kurs und hielten auf die „Elizabeth Bonaventura“ zu.

„Kein Wunder“, sagte der Seewolf, „das Licht lockt sie magisch an. Sie scheinen es schon seit einer ganzen Weile bemerkt zu haben. Ben, Feuerbereitschaft, Anker auf! Klar Schiff zum Gefecht!“

„Aye, Sir! Alle Mann auf Stationen!“

Der Ruf hallte über das Deck, und von überall tauchten die Seewölfe auf, schnell und wendig wie Riesenameisen aus einem Bau erschienen sie und besetzten ihre Stationen.

Das Flaggschiff bot einen Anblick wie eine brennende Riesenfackel, die die Nacht ringsum erleuchtet.

Schiffslaternen brannten, Fackeln waren entzündet worden, überall flackerte Licht und tauchte das Schiff in Helligkeit.

Natürlich hatte das den Spaniern keine Ruhe gelassen, und so krebsten sie jetzt mit vier Galeeren heran, um sich der Beute zu bemächtigen.

Auf dem Vordeck der „Isabella“ wurde der Anker gehievt, die Männer legten sich hart in die Spillspaken, während in der Kuhl die Culverinen überprüft und einsatzbereit gemacht wurden. Kugeln und Pulverfässer wurden gemannt, die allgemeine Hektik lief nach einem genau ausgetüftelten Schema ab. Jeder hatte seinen ganz bestimmten Platz, jeder kannte seine Handgriffe im Schlaf, es saß alles auf Anhieb, ohne daß es großer Worte bedurft hätte.

Hasard blickte durch das Spektiv und nickte dem Gefechtsrudergänger Pete Ballie zu, der schon längst seinen Posten eingenommen hatte und am Ruder stand.

„Pete“, sagte er ruhig, „wir umsegeln die Sandbank und legen uns vor die Galeone. Sobald die Galeeren auf Schußweite heran sind, eröffnen wir das Feuer. Achte auf die Sandbank, damit es uns nicht so ergeht wie dem ehrenwerten Admiral. Ich möchte mich nicht bis auf die Knochen blamieren!“

„Aye, aye, Sir. Ich kenne sie jetzt noch besser, es wird uns nichts passieren“, versprach Pete.

Die Segel wurden gesetzt, die Doppelblinde blieb im Gei hängen, damit die Sicht besser war, und als der Anker vor dem Bug baumelte, nahm die „Isabella“ langsam Fahrt auf.

Auf den vier Galeeren standen Segel, die der Wind straff blähte.

Die Riemen tauchten nach wie vor ins Wasser, und der Seewolf glaubte das nervtötende Geräusch der Schlagmänner bis hierher zu hören.

Sie waren schnell und wendig, diese Galeeren. Sie wurden jetzt zu einer Kette auseinandergezogen und erhöhten die Fahrt.

Hasard sah zu der Galeone hinüber, die jetzt achterlich verschwand, und auf der alles wie erstarrt schien.

Im Schein der Laternen und Fakkeln erkannte er Francis Drake und fragte sich, wie dem Mann jetzt wohl zumute sein mochte. Er mußte sich noch hilfloser als ein Säugling fühlen, und ohne die „Isabella“ wäre er jetzt vermutlich eine leichte Beute der Spanier geworden.

Für Drake bedeutete das nicht gerade einen neuen Meilenstein auf dem Weg zum Erfolg. Er konnte wirklich nicht viel mehr unternehmen, als ein paar Kanonen abzufeuern. Jedenfalls war er total manövrierunfähig.

Hasard blickte ihn nicht an, und auch Drake vermied es, seinem Blick zu begegnen. Noch waren sie nicht miteinander fertig, es würde noch ein weiteres Tänzchen geben.

Hasard gab dem Waffenmeister Al Conroy noch einmal letzte Informationen.

„Wir segeln auf sie zu, feuern die vorderen Drehbassen ab, Al, lassen dann eine Breitseite folgen, wenden, und setzen die achteren Drehbassen ein. Anschließend kriegen sie noch die andere Breitseite zu spüren.“

Conroy verstand. Genauso hätte er auch gehandelt, und er verschwand wieder wie ein Blitz.

Batuti und der graubärtige Waffenschmied Big Old Shane enterten fast gleichzeitig auf, unter den Armen ihre mächtigen Bögen, die auf unglaublich weite Distanz die verheerenden Brandpfeile verfeuern konnten.

Ferris Tucker war damit beschäftigt, seine gefürchteten Höllenflaschen zu überprüfen und zu verteilen, die unter den Gegnern Panik verbreiteten. Gleichzeitig lud er die Gestelle mit den chinesischen Brandsätzen, dem unlöschbaren Höllenfeuer.

Hasard ließ noch einmal den Profos rufen.

„Ich bitte mir allerstrengste Disziplin aus, Ed“, sagte er, „und möchte kein unnötiges Gebrüll hören. Die Männer sind auf ihren Posten und wissen, was sie zu tun haben. Wir führen einen nächtlichen Blitzangriff, und wir werden uns bemühen, so sauber und schnell zu kämpfen, daß Drake die Spucke wegbleibt.“

„Aye, aye, Sir!“ Wir werden es ihm zeigen, daß wir unseren Namen zu Recht tragen, Sir! Drake soll staunen!“

Der Profos verschwand fast lautlos.

Auf der ersten Galeere blitzte es einmal kurz auf, ein Schuß löste sich und rollender Donner fegte über die See.

Sie hielten sich jetzt so, daß sie höchstens im Bereich einer Breitseite lagen, und jederzeit davonjagen konnten, falls die „Isabella“ drehte.

Die Kugel donnerte mehr als zweihundert Yards von der Galeone entfernt ins Wasser und riß eine kleine Fontäne hoch.

„Imponiergehabe“, sagte Hasard verächtlich. „Nur ein Einschüchterungsversuch der Spanier.“

Er gab Batuti und Big Old Shane ein Zeichen, und sofort darauf flogen zwei glühende Pfeile durch die Nacht. Schnurgerade zogen sie ab, suchten sich ihren Weg durch die Luft und fielen in einem Bogen nach unten.

Der erste Pfeil traf, der zweite verfehlte die eine Galeere nur um ein paar Yards.

Der brennende Pfeil bohrte sich ins Deck, die Pulverladung entzündete sich und bildete einen kleinen Glutball.

Männer eilten herbei und versuchten das Feuer zu löschen. Es gelang auch sofort, aber schon folgten der dritte und der vierte Pfeil. Diesmal trafen beide und erneut loderten kleine Feuer auf.

Hasard gab ein Zeichen.

Tucker hielt die glimmende Lunte an zwei der chinesischen Brandsätze. Augenblicke später wurde die Nacht von einem infernalischen Schrillen und Heulen zerrissen. Wie glühende Schlangen sausten die Brandsätze pfeifend, kreischend und mißtönend auf ihrer Bahn davon.

Bei den Galeeren zerplatzten sie in der Luft, und nun folgte das, was den Männern auf Drakes Flaggschiff einen kalten Schauer nach dem anderen über den Rücken jagte.

Sie hatten etwas Ähnliches noch nie erlebt. Starr und unbeweglich sahen sie auf das einmalige Schauspiel. Niemand sprach auch nur ein Wort. Das Geschehen schlug sie in ihren Bann.

Ein Vorhang aus roten, blauen und grünen Flammen entstand in der Luft, dicht über zwei Galeeren. Prasselnd und knackend fiel ein farbenprächtiger Feuerregen nieder und setzte zwei der Galeeren schlagartig in Brand.

Ein Inferno tobte plötzlich los, und die Brände, die jetzt aufflackerten, wurden immer zahlreicher.

Das Segel der ersten Galeere verging in einem Feuersturm, es lohte auf und verschwand. Das zweite Segel begann zu glühen, bis es eine Flammenwand schlagartig überzog. Gleichzeitig wurde der Bug in blutrotes strahlendes Licht getaucht.

Die zwei Galeeren gerieten aus dem Rudertakt, es wurde nicht mehr gepullt, man hörte Männer vor Angst brüllen und schreien.

Anscheinend wurden sie von ihren Ketten befreit, denn die Riemen hingen im Wasser, und an Deck erschienen mehr Leute, als zur normalen Besatzung eigentlich gehörten.

Die ersten Männer sprangen über Bord, als die beiden brennenden Galeeren zusammenstießen, und durch den Anprall einen wilden Funkenregen erzeugten.

„Drehbassen und Breitseite!“ rief der Seewolf.

Die vorderen drehbaren Geschütze schwenkten herum und entluden ihren verheerenden Eisenhagel.

Fast gleichzeitig, die „Isabella“ schwang gerade herum um die beiden anderen Galeeren anzuvisieren, donnerte die Breitseite los, ließ die Galeone stark krängen und eine Wand aus Rauch entstehen, die langsam zum Achterdeck trieb.

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