Helmut Jung - Ein Pilgerkreuz geht auf Reisen

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Dieses Buch steht ganz im Zeichen der Erinnerung an den 100. Todestag der seligen Mutter Maria Katharina Kaspar am 2. Februar 1998. Der Krankenhauspfarrer Lixenfeld und ehemalige Dompfarrer zu Limburg hatte zu diesem Jubiläum eine Pilgerwanderung von Dernbach nach Limburg zum hohen Dom geplant, eine wunderbare und einmalige Angelegenheit zu Ehren der seligen Mutter Maria Katharina Kaspar, die ein weltumspannendes soziales Werk auf den Weg gebracht hatte. Nach einigen Gesprächen mit Pfarrer Lixenfeld kam dem Autor der Gedanke, ein Pilgerkreuz aus einem Rest Eichenholz zu kreieren. Er stellte das 1,70 Meter hohe Kreuz im Januar 1998 her und versah es mit Schnitzwerk. So entstand als immerwährendes Zeichen das Pilgerkreuz von Dernbach. In seinem Buch beschreibt Helmut Jung Erlebnisse und Pilgerreisen rund um die Dernbacher Pilgerkreuze.

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Als Kleinkind wurde ich bereits „Wolkenbruch“ genannt, das bedarf keiner weiteren Erläuterung.

Drei junge Mädchen wollten mich immer mit der Schippel (Kinderwagen) fahren. Aber immer nur für eine war es denn möglich.

Im Kindergarten wurde ich gefragt, was es bei uns zu essen gab. Ich sagte: „Schindelengemüse!“ Was das war konnte sich keiner erklären. Dazu muss ich sagen, dass mein Vater immer Körbe geflochten hat und die Rinde von Haselnussstöcken mit dem Messer abgeschabt hat. Das waren die SCHINDELN. In Wirklichkeit gab es Sauerkraut.

Zur Zeit des 2. Weltkrieges mussten wir bei Fliegeralarm immer in den Keller. Es wurde immer gebetet:

Jungfrau Mutter Gottes mein, lass mich ganz dein Eigen sein …

Das war wohl die erste Stufe, dass ich Jahrzehnte später zum intensiven Muttergottesverehrer wurde.

Eines Tages, als wir bei Fliegeralarm im Keller waren, flogen Bomber vom Osten zurück. Die restlichen Bomben, die sie abwarfen, landeten auf einem Wiesengrundstück zwischen der Kirchstraße und der Steinsmühle. Wir hatten mal wieder Glück!

In der Osterwoche 1945 erreichten die amerikanischen Militärs Dernbach. Sie waren nur kurz da. In der Mittagszeit saßen sie auf der Außentreppe des Hauses in dem wir wohnten und verzehrten Kekse. Die angebrochene Packung und eine Volle, blieben auf der Treppe liegen. Ich hatte nichts Wichtigeres zu tun, als die angebrochene Packung zu leeren. Abends kam mein Vater von der Arbeit zurück und nahm die volle Packung direkt mit in die Wohnung.

Frau Gilles sagte: „Ludwig, wenn das die Amerikaner sehen, die nehmen dich mit.“

Mein Vater sagte aber: „Die haben die Kekse für die Kinder dagelassen und sonst nix.“

Im Kindergarten hatte ich einen Unfall. Wir sind immer vom Zaun gelaufen und in den Sandkasten gesprungen. Einmal bin ich zu früh abgesprungen und landete mit dem Kopf auf der Mauer. Ich war bewusstlos. Meine Mutter wurde gerufen und fuhr mich mit dem Kinderwagen in das Krankenhaus Dernbach. Ich war eine Woche krank, aber es ging noch einmal gut.

Meine Schulzeit – meine Jugend – mein Berufsleben

1944 begann meine Schulzeit. Wir waren eine große Klasse. Es war das vorletzte Kriegsjahr. Wir hatten gegen das Kriegsjahr 1945 immer öfter Luftalarm und wurden dann sofort nach Hause geschickt.

Einmal stürzte ich beim Heimweg und hatte einen Schuhnagel in der rechten Kniescheibe. Nach dem Fliegeralarm ging es ins Kloster, dort war immer eine Krankenschwester, die für leichte Verletzung zuständig war. Der Schuhnagel wurde herausgezogen und die Wunde mit Jod behandelt. Somit war alles wieder in Ordnung. Das Jahr 1946 war das Schlimmste nach dem 2. Weltkrieg. Alles lag danieder. Wir mussten im Sommer immer aufs Feld Kartoffel hacken, Heu machen und so manches mehr. Zu dieser Zeit waren die Menschen auf dem Land zum Glück Selbstversorger.

Manchmal bin ich auch nachmittags abgehauen, an den Weiher zum Schwimmen. Dann gab es abends Ärger.

Beim Schulsport war ich am Barren und Pferd immer bei den besten Turnern. Beim Fußballspielen stand ich allerdings immer in der letzten Reihe.

Der Bruder meiner Oma war ein Schreiner. Er hatte einen Klumpfuß nach innen. Ich sagte manchmal: „Die Hebamme hat in die falsche Richtung gezogen.“

Er machte uns immer Kleinigkeiten in seiner Werkstatt. Das hat mich sehr beeindruckt, deshalb wurde ich später auch Schreiner.

Nach Abschluss der Volksschule ging es in einen Nachbarort zur Schreinerlehre. Diese drei Jahre waren nicht die beste Zeit für mich, der Lehrmeister brüllte oft mit mir herum. Nach der Ausbildung begann ich am ersten Arbeitstag im Januar 1956 bei einem Schreiner, direkt neben der Volksschule die ich besucht habe, als Schreinergeselle. Der Chef war eine gute Seele. Es begann für mich eine gute, wertvolle Zeit.

Nur ca. 50 m von der Schreinerei war das Dernbacher Feuerwehrhaus. Und ich wurde ein aktiver Feuerwehrmann. Im Kinderheim – früher Waisenhaus genannt – gab es für uns Schreiner immer etwas zu reparieren oder etwas zu erneuern. Ich erlebte die elternlosen Kinder oder aus schwachen, sozialen Verhältnissen kennen. Ich erkannte aber auch, dass besonders die Schwestern der Schulkinder und Kleinkinder (die kein richtiges Elternhaus hatten) mitgelitten haben. Zu Ehre unserer Schwestern muss ich sagen, dass ich niemals erlebt habe, dass die Ihnen anvertrauten Kinder verprügelt oder misshandelt wurden.

Ich war seit 1956 ein aktiver Feuerwehrmann und viele Jahre später im Jahre 1973 war ich auch ein Feuerwehrmann bei der Natopipeline für mein ganzes Berufsleben lang.

Wie ich Muttergottesverehrer wurde

Im Jahr 1983 bot mir an unserer Dienststelle ein Mitarbeiter die Niederschrift der Muttergotteserscheinung von Fatima in Portugal an. Ich wusste bereits, dass drei Hirtenkindern 1917 in Fatima die Mutter Gottes erschienen war, aber keine näheren Details. Diese Niederschrift hat mich so sehr ergriffen, dass ich die schriftliche Begebenheit gleich drei Mal durchgelesen habe. Somit wurde ich Mutter Gottes Verehrer.

Mein Vorsatz war: Ich werde irgendwann nach Fatima pilgern.

Ich habe mit meiner Frau 4 Söhne, die alle noch klein waren, somit wurde die Pilgerreise auf spätere Zeit verschoben.

Ab diesem Zeitpunkt wurde ich Mitglied in der Fatima Aktion in Kißlegg im Allgäu.

Im Jahr 1993 war es dann soweit. Es wurde eine Pilgerreise zum 11. Juni nach Fatima geplant – ich war mit dabei.

Der Chefredakteur der Fatima Aktion, Bernhard Müller, war Organisator. Ein Priester, der Pilgerführer (damals 72 Jahre alt) der den Chefredakteur und seinen Zwillingsbruder Martin schon als Kleinkinder getauft hatte.

Ab Stuttgart Airport ging es Richtung Fatima in Portugal via Nizza in Südfrankreich. Es war ein unruhiger Flug. Nach Erreichen der Flughöhe mussten wir durch 3 Gewitterfronten und wurden richtig durchgeschüttelt. Nach gut einer Stunde Flugzeit – Landeanflug Nizza Airport.

Bei strahlender Sonne verlassen einige Passagiere das Flugzeug. Es war wunderschön, der unruhige Flug durch die drei Gewitterfronten war schon vergessen. Nach kurzer Pause – Weiterflug über Spanien und seine Hauptstadt Madrid erreichen wir Portugal. Landeanflug Lissabon Airport. Die Maschine dreht leicht und eine sichere Landung steht uns bevor.

Es war bereits dunkel – mit dem Bus Weiterfahrt nach Fatima, einchecken in eine Pension. Alle Pilger wollten unbedingt in der Nacht noch die Erscheinungskapelle besuchen.

Am Samstag war Rundfahrt in Portugal. Von dort besuchte 1497 Vasco da Gama in Nazare eine Muttergotteskapelle, in der er sich und seine Mannschaft betend verabschiedete. Im unteren Teil der Kapelle ist eine Muttergottes Altarnische in der sich Vasco da Gama noch einmal persönlich betend verabschiedete für seine große Reise nach Indien.

Bei der Rückfahrt gegen Abend nach Fatima lagerten ca. ein Kilometer vor dem Ort viele Fatima Pilger in der freien Natur. Ich erkannte hier die tiefe Religiosität des portugiesischen Volkes.

Am Sonntag, den 13. Juni begann um 9 Uhr die feierliche heilige Messe, die bis gegen 12 Uhr dauerte, um den Erscheinungstag zu feiern. Bereits morgens in der Frühe strömten Pilger in das Tal der Iria. Auf einem ca. 100 m langen Marmorweg rutschten kniend Pilgerströme Rosenkranz betend zur Erscheinungskapelle – ein erhabener Anblick. Es befanden sich tausende Pilger vor der Kathedrale.

Bevor die heilige Messe beginnt, stelle ich etwas seitlich einige Bilder der Heilbornmuttergottes aus, mit der schriftlichen Bitte – Hat diese Muttergottesstatue, ca. 1,20 m groß, irgendjemand gesehen? – Sie wurde aus der Heilbornkapelle in Dernbach am 13. Mai 1984 gestohlen.

Nach einem großen Erlebnis unter vielen Pilgern treten wir am Montagabend die Heimreise an. Ein großes Erlebnis ging zu Ende.

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