Nevill Drury - Rosaleen Norton

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Rosaleen Norton war eine in Australien umstrittene Künstlerin und Verehrerin heidnischer Götter, die sich den Pfad der linken Hand verschrieben hatte. In ihrem geheimen Hexenzirkel von Kings Cross zelebrierte sie mysteriöse und okkulte sexualmagische Rituale, in denen sie Pan verehrte. Nortons provokante visionäre Kunstwerke stürzten sie in gerichtliche Auseinandersetzungen, und für die bizarren sexuellen Praktiken mit ihrem Liebhaber, dem Dichter Gavin Greenlees, und ihre Verwickelungen in den Skandal um den Dirigenten und Komponisten Sir Eugene Goossens, der seine erfolgreiche Laufbahn beendete, wurde sie in den Medien zerrissen. Es ist bis heute nur wenig bekannt, dass Norton neben ihrer magischen Praxis zu Ehren des Großen Gott Pan, sowie in geringerem Maße auch Hekates, Liliths und Lucifers, viele andere okkulte und metaphysische Interessen hatte, die ihre Kosmologie und Weltsicht beeinflussten. Norton war fasziniert von dem visionären Potenzial des Kundalini-Yogas und von außerkörperlichen Trance-Reisen, sowie von Aleister Crowleys Sexualmagie und kombinierte all diese Elemente in ihrer Ritualpraxis. Goossens, der auf ähnliche Weise fasziniert von Crowleys sexuellem Ansatz war, erwies sich für sie als ein bedeutender Verbündeter, denn er bot Norton an, sie in der Magie der Goetia zu unterweisen und ihre thelemitische Ausrichtung weiter zu verstärken. Diese sachkundige und wohlrecherchierte Übersicht über Nortons Leben und ihre metaphysische Ansichten liefern dem Leser eine detaillierte Einsicht in ihre sexualmagische Arbeit sowie visionäre Kunst und stellt sie deutlich heraus als eine Praktikerin des Pfades der Linken Hand. Im weiteren Verlauf des Buches geht der Autor auf die «Wiederbelebung der Magie» ein, angefangen vom Hermetic Order of the Golden Dawn über O.T.O. und Aleister Crowleys Sexualmagick bis zur Wicca-Bewegung von heute. Dies macht dieses Buch zu einer einmaligen Einführung.

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Dann erklärte Roie Javes, dass sie gegenwärtig in ihrer Wohnung Zeremonien zu Ehren der vier hauptsächlichen Hexensabbats – Mariä Lichtmess, Walpurgis, Petri Kettenfeier und der Abend vor Allerheiligen – abhalten und ihre Verantwortung sehr ernst nehmen würde. „Es ist nicht einfach, eine Hexe zu werden“, betonte sie, während sie mit ihrem Zigarettenhalter, der die Form einer Rabenklaue hatte, magische Zeichen in die Luft schrieb. „Es gibt viele Leute, die gerne zu uns stoßen, jedoch nur eine Last sein würden. Millionen versuchen uns, an unserer Arbeit zu hindern, doch sie werden uns niemals auslöschen können.“

Wie Nan Javes berichtete, behauptete Roie jetzt, zweihundert Anhänger in Sydney und Hunderte mehr im ganzen Land zu haben. Ihre Bemühungen, Neophyten für das Heidentum anzuwerben wären wahrscheinlich größtenteils unbeachtet geblieben, hätte es keinen Protest seitens der Anglikanischen Kirche gegeben. Einige ausgesprochene Fundamentalisten innerhalb der ultra-konservativen Diözese von Sydney waren schon seit langem der Ansicht, dass okkulte Kräfte bereits Einfluss auf Schulkinder ausübten und es ein anwachsendes und alarmierendes Interesse an solch heidnischen Dingen wie Astrologie, Tarot und Hexenbrettern geben würde. So war es dann keine Überraschung mehr, als der Anglikanische Erzbischof Marcus Loane im Jahre 1974 der Einrichtung einer Untersuchungskommission zum Okkulten zustimmte. Dies war in einem protestantischen Land erst die zweite gegründete Untersuchungskommission seit dem Mittelalter.

Das ganze Thema des Okkulten war durch den Filmstart von The Exorcist im Jahre 1974 an die Öffentlichkeit gelangt, denn der Film hatte in kirchlichen Kreisen für großes Aufsehen gesorgt. Es gab sogar einen Andrang an Bewerbungen für das Amt des Kirchen-Exorzisten, sowie eine weitverbreitete Verdammung des Films wegen der Anstachelung zu teuflisch Bösem – ungeachtet der Tatsache, dass der Film eigentlich von einem Mädchen erzählt, welches durch seine Beschäftigung mit einem Hexenbrett besessen wird und dass in der gesamten Geschichte klar zwischen Gut und Böse unterschieden wird. „Sprich vom Teufel und er wird erscheinen“ schien das Motto jener gewesen zu sein, die den Film The Exorcist in abgedruckten Kommentaren verurteilten. Letztendlich hatte der Film den Effekt, die Aufmerksamkeit der Presse auf die Wiedergeburt des Okkulten zu ziehen, die seit der frühen 1970er Jahre weltweites Aufsehen erregt hatte. Kirchenobere berichteten von vielen Menschen, die Exorzisten aufsuchten und aufgrund des Films, den sie gesehen hatten, geheilt werden wollten; in der australischen Presse erschienen weiterhin okkulte Sensationsberichte, in denen man von Hexen und Hexenmeistern sowie von einem Satanismus in den Vorstädten sprach und auch von den Gefahren, die beim Spielen mit Hexenbrettern bestünden. Schlagzeilen wie diese, welche das ganze Jahr 1974 über erschienen, trugen weiter zur Hysterie bei: „Kirche fürchtet, dass Voodoo überhandnimmt“, „Schwarzmagisches Mädchen spricht zur Öffentlichkeit“, „Teufelskult in Sydney“, „Studenten versuchten bereits im Alter von 10 Jahren, Schwarze Magie zu praktizieren“ und „Unsere Kinder sind dem Okkulten verfallen.“

Den Vorsitz der Untersuchungskommission der Anglikanischen Kirche hatte der Dekan von Sydney namens Lance Shilton inne und an dieser Kommission nahmen vier Priester der Anglikanischen Kirche teil, von denen ein paar bereits ihre glühende Opposition zu allem, was nur im Entferntesten mit dem Okkulten in Verbindung stand, ausgedrückt hatten. Dies betrifft unter anderem den Pfarrer Peter Hobson, der in St. Michaels in Surry Hills bereits wegen der Austreibung von „Geistern“, der Hare Krishnas, des Tabakrauchens, der Theosophie, Homosexualität, des Spiritismus und vielen anderen „abartigen“ Praktiken zu einiger Bekanntheit gelangt war. Die Kommission sollte gegen diese Dinge dreierlei unternehmen:

– die gegenwärtige Faszination des Okkulten, besonders bei jungen Leuten, ausloten

– die biblische Grundlage des Spiritismus und verwandter Praktiken untersuchen, sowie Warnungen gegen die Beschäftigung mit dem Okkulten herausgeben

– verschiedene gegenwärtige Ausdrucksformen des Okkulten und ihre Wirkungen untersuchen

Der Bericht der Untersuchungskommission sollte dann veröffentlicht werden, um Richtlinien „zur empfohlenen Einstellung der Christen und der Handlungsweise der Kirche als Gesamtes“ darstellen zu können.

Die Untersuchungskommission wurde in der breiten Öffentlichkeit bekannt und es gab Einsendungen von allen möglichen Leuten – Christen, Okkultisten, christlichen Okkultisten, Akademikern, Lehrern und Psychologen – und am 13. August 1975 wurde besagter Bericht schließlich veröffentlicht. Einleitend wurde darin behauptet, dass die „finsterste“ aller modernen „Hysterien“ Okkultismus und Satanismus wären, die durch die Massenmedien Verbreitung fänden; desweiteren würden beide schnell zu Ansehen gelangen. Man stellte die Vermutung auf, das Interesse an dem Okkulten stände mit der Zunahme von Gewalt und Pornographie in der Literatur in Zusammenhang, da im Okkultismus Pornographie „mit einer religiösen Grundlage ausgestattet sei, von welcher die Praktizierenden ausgehen könnten.“

Die Schlussfolgerung der Untersuchung zur Frage, warum es gegenwärtig eine derartige Faszination am Okkulten gäbe, reflektierte die Meinungen mehrerer Kirchenmänner: Sie beinhaltete das Versagen der organisierten Kirche, den Verlust der persönlichen Identität und des Lebenssinnes, der sich aus der Sterilität der modernen, technologischen Gesellschaft herleite, sowie die Tatsache, dass genau dies ein Vakuum bei den Menschen hinterließe, welches mit alternativen von der Kirche nicht akzeptierten Glaubenssystemen gefüllt werden würde. Die Kommission war besonders an der Meinung des teilnehmenden Psychiaters Dr. David Collison interessiert, der das Konzept eines „Besessenheitssyndroms“ entwickelt hatte. Dabei handelte es sich um eine mentale Störung, die nach okkulten Praktiken auftreten würde, doch es war schwer, diese mit den Mitteln konventioneller Medizin zu definieren und zu behandeln. Tatsächlich vermutete man, dass eine konventionelle Behandlungsweise den Zustand nur noch verschlimmern würde. Dr. Collison glaubte daher, dass Exorzismus doch wirksam sein könnte und hatte bereits mit Patienten, die von diesem Syndrom betroffen waren, in diese Richtung gearbeitet. Er beriet auch mit seinen Kollegen darüber, dass sich diese psychiatrischen Störungen immer mehr verbreiteten und zu großen mentalen Leiden und sogar Selbstmord führen könnten.

Die Kommission war besonders über die okkulten Paraphernalien besorgt – Tarotkarten, Hexenbretter und verschiedene „alternative Publikationen“ – und schlug vor, die Rechtsprechung zum Schutz von Kindern gegen entflammbare Schlafanzüge vielleicht auch für den Schutz der Kinder gegen das Okkulte anzuwenden! Desweiteren schlug sie vor, dass die Medien den Okkultismus auf eine realistische Art und Weise darstellen und seine schädliche Faszination und deren Effekte erwähnen sollten. Die Untersuchenden erklärten auch, dass es eine Notwendigkeit zur Einschränkung okkulter Literatur und Ausstattungen gäbe, da es ja auch Beschränkungen für Gegenstände geben würde, die mit Gewalt und Pornographie in Verbindung standen. Auch empfahl die Kommission, dass der Raum, der in bekannten Magazinen und Tageszeitungen der Veröffentlichung von Horoskopen und Zukunftsdeutungen eingeräumt wurde, lieber Artikeln über den christlichen Glauben zur Verfügung stehen sollte, da diese Religion wäre „von der Mehrheit namentlich akzeptiert werden würde.“

Der Bericht präsentierte seine spektakulären Ergebnisse in den Zeitungen und über Wochen las man in der Boulevardpresse dramatische Schlagzeilen zu diesen. Dabei wurden auch zahlreiche Illustrationen mittelalterlicher Hexen, Bilder aus dem Film The Exorcist und düstere Fotos von modernen Okkultisten mit abgedruckt. Es war abzusehen, dass die Journalisten nun begierig darauf waren, eine Antwort auf all das von Rosaleen Norton zu bekommen.

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