Matthias Falke - Schlacht um Sina

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Commander Frank Norton und seine Gefährtin Jennifer Ash konnten sich zur Erde durchschlagen. Diese ist nach dem Jupiter-Transit schwer verwüstet. Sinesische Späher patrouillieren im Sonnensystem. Dennoch konnte in unterirdischen Bunkeranlagen und auf geheimen Werften eine neue Flotte geschaffen werden. Norton erhält den Oberbefehl. Jennifer arbeitet als Strategin einen Angriffsplan aus, der sich an der historischen Schlacht von Gaugamela orientiert. Nach Jahren der Demütigung durch die brutale Herrschaft der Sineser holt die Menschheit zum Gegenschlag aus. Es entbrennt eine niedagewesene Schlacht um die Vorherrschaft in der Galaxis. Der monumentale Höhepunkt und Abschluss der Gaugamela-Trilogie!

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Diese Dienste konnte ich auch dringend brauchen. Ohne seine Funktion als Türöffner, juristischer Berater, Dolmetscher des politischen und verwaltungstechnischen Jargons und nicht zuletzt seelischer Beistand hätte ich es nicht geschafft. Zunächst ging es darum, meinen Anspruch auf die ENTHYMESIS geltend zu machen. In rascher Folge wurde ich von einem Zimmer ans nächste verwiesen. Mehrere Tage brachte ich in den Vorzimmern der Herren und Damen Minister, Direktoren und Sekretäre, Beauftragten und Kommissare, Generale und Behördenleiter zu. Meine Aufenthalte in den eigentlichen Büros und Besprechungszimmern der Herrschaften währten stets nur wenige Minuten. Ich sagte stets mein gleiches Sprüchlein auf, das Ergebnis war ebenfalls stets das gleiche, nämlich keines. In der Regel nannte man mir einen weiteren Namen, eine neue Zimmernummer, eine andere Abteilung. Am Ende stand zu befürchten, dass die Vorgänge in der Nacht von Pensacola in einem förmlichen Revisionsprozess neu aufgerollt werden würden. Das würde Monate dauern, aber wir hatten nur noch Wochen, vielleicht nur noch ein paar Tage. Ich beschloss daher, meine Taktik zu ändern.

Statt zu bitten und Rat einzuholen, stellte ich Forderungen und erhob Ansprüche. Statt höflich zu sein, wurde ich auftrumpfend. Statt mich abspeisen zu lassen, leistete ich mir einige Ausfälle. Statt mich auf der Ebene des mittleren Verwaltungsbaus hin und her schieben zu lassen, schrie ich mich zum jeweiligen Vorgesetzten durch. Statt zu fragen, ordnete ich an. Statt zu grüßen, erteilte ich Befehle. Statt diplomatisch vorzugehen, wurde ich unverschämt. Schließlich richtete ich mich direkt an den Kanzler, die Zuständigkeit des Ministers großzügig überspringend. Es kam zu einer persönlichen Unterredung, der ersten seit seinem Fünfminuten-Besuch an unserem Quarantäne-Bett. In eindringlichen Worten und sekundiert durch Kauffmann, den ich zuvor noch einmal ins Gebet genommen hatte, versuchte ich ihm die Situation klarzumachen. Wir waren in einem Shuttle hierher gekommen, das wir auf dem Raumhafen von Sina City im Rahmen eines verlustreichen Feuerüberfalls entwendet hatten. Die Sineser wussten, dass wir hier waren, oder sie würden es durch die nächste Warpsonde erfahren, die in spätestens zwei Wochen das Sonnensystem verlassen würde. Ich erläuterte ihm die Situation der MARQUIS DE LAPLACE und legte ihm die Lage der neugegründeten Kolonien in der Eschata-Region dar. Das prekäre Schicksal Jill Lamberts und WO Taylors verschwieg ich ihm, ebenso unsere Abmachung mit den Tloxi. Ich hütete mich, Jennifers Plan, den sie noch in den Katakomben von Sina City entwickelt hatte, auszuplaudern.

Der Kanzler hörte mir wohlwollend und konzentriert zu, aber er machte den Anschein, als rede ich in einer ihm nicht geläufigen Sprache. Er hatte die Ochsentour durch die Zivilverwaltung gemacht. Weiter als bis zu den Mondstationen und den Marsbasen war er nie gekommen. Er konnte sich unter den Räumen jenseits des Asteroidengürtels genauso wenig vorstellen wie unter einem generatorgestützten, phasenverschobenen Warpantrieb. Als Mann des Volkes, der er im Grunde war, war er froh, dass die Seuchen abgeklungen waren und dass die Ernährung der Bevölkerung wieder sichergestellt war. Er empfand Erleichterung darüber, dass die Ringe, die aus dem Jupiterdurchgang hervorgegangen waren, sich stabilisiert hatten und dass der Meteoritenregen, den sie anfänglich gespeist hatte, zurückging. Auf seine defensiven Maßnahmen, von deren Entschlossenheit wir uns hatten überzeugen können, war er zu recht stolz. Alles weitere überstieg seinen Horizont. Er war im Inneren seines Herzens ein bodenständiger Mensch, der schlechterdings nicht glauben wollte, was ich ihm an Bedrohungsszenarien an die Wand malte. Er hatte im Leben keinem Sineser gegenübergestanden, und obwohl er selbst dieser Partei nicht angehörte, wusste er, dass es eine wachsende Fraktion von Leuten gab, die schlechterdings leugneten, das Jupiter-Ereignis stünde überhaupt in einem kausalen Zusammenhang mit Handlungen, die von Sina ausgegangen seien. Dass Sina nie die offizielle Verantwortung für die Attacke übernommen hatte, erwies sich von hier aus als genialer Schachzug. Tragischerweise waren es die potentiellen Opfer, die darauf hereinfielen und die sich noch etwas darauf zugute hielten.

Ich musste meine gesamte Überredungskunst aufbieten, um ihn davon zu überzeugen, dass Sina existierte und dass dort keine guten Menschen wohnten. Glücklicherweise kamen mir nicht nur Gordon Kauffmann, sondern auch einige der anderen Adjutanten und Sekretäre des Kanzlers zuhilfe, die der Auseinandersetzung gefesselt folgten. Ich vermutete, dass auch sie von ihren eigenen Beweggründen getrieben wurden. Sie standen dem militärischen Stab näher als dem zivilen und erhofften sich etwas für ihre eigene Karriere, oder sie hatten einen Onkel, der eine Fabrik für Torpedoplasma betrieb. Das alles konnte mir gleichgültig sein, solange es meine Position stärkte. Kauffmann kannte sich hier besser aus, und er wusste es geschickt zu benutzen. Ich merkte es daran, wie er einzelne Berater des Kanzlers mehr ins Gespräch zog, während er anderen das Wort abschnitt. Das meiste, was dabei hinter den Kulissen ablief, musste mir verborgen bleiben. Ich legte auch keinen Wert darauf, in die persönlichen Intrigen eingeweiht zu werden, die bei einem solchen Vorgang auch noch alle berücksichtigt werden mussten.

Am Ende kam ein klassischer Formelkompromiss heraus. In der Präambel des Papiers, das dazu aufgesetzt wurde, wurde der rein defensive Charakter unserer Maßnahmen hervorgehoben. Der Kanzler übergab mir weitreichende Kompetenzen, und ich verpflichtete mich, diese einzig zur Beförderung des Friedens und zum Wohle der unierten Menschheit zu benutzen. Dann kam das Kleingedruckte. Mir wurde das sinesische Shuttle, die ENTHYMESIS, sowie die Hälfte der Jägerflotte unterstellt. Ihr offizieller Auftrag war es, in die Eschata-Region verlegt zu werden, um die dort neu gegründeten Kolonien zu sichern. Für den Konvoi selbst bekam ich außerdem das zeitlich befristete Kommando über zwei schwere Transporter und, als Geleitschutz, ein Schlachtschiff, das vor einiger Zeit in den Asteroidenwerften vom Stapel gelaufen war. Diese letzten Schiffe mussten am Ende der Mission in den erdnahen Raum zurückgeschickt werden. Gelesen und gezeichnet: der Kanzler und ich.

»Das ist mehr, als ich zu hoffen gewagt hätte«, sagte Jennifer, als ich am Abend zu Tode erschöpft neben ihr ins Bett fiel. »Dass ein Teil der Jägerstaffeln hier bleibt, deckt sich mit meinen Absichten. Schließlich müssen wir auch an den Tross denken.«

Der »Tross«, das war die Erde, das Sonnensystem, unsere Heimat und unser Rückzugsgebiet, unsere Basis, von der wir schon so lange abgeschnitten gewesen waren. Seit sie sich in strategischen Planungen erging, gewöhnte sie sich ein militärgeschichtliches Vokabular an. Nicht nur ihr Vater, der alte Ash, war ein begeisterter Hobby-Historiker gewesen, der seine Pensionszeit zur Abfassung eines anerkannten Standardwerkes über die Punischen Kriege genutzt hatte, auch sie hatte dieses Faible nie verleugnet. Als Jugendliche hatte sie sich kreuz und quer durch die umfangreiche althistorische Bibliothek ihres Vaters gelesen, sie entdeckte ihre Leidenschaft jetzt wieder und verschlang Dutzende von alten Chroniken und Militaria. Ihr Jargon troff von Wörtern wie Nachschublinien und Flankenbildung, Zentrum und Keil, Flügel und Hauptmacht, Versorgung und Durchstoß. Und eben Tross. Sie saß stundenlang über ihrem MasterBoard, auf dem sie kleine Symbole hin und her schob. Eine blaue Spindel war ein Jagdgeschwader. Ein rotes Dreieck war ein Schlachtschiff. Ein langer gelber Balken war die MARQUIS DE LAPLACE. Sie konfrontierte mich mit Details aus der Kriegsgeschichte. Waterloo, Cannae, Issos, Tannenberg gingen ihr wie Alltagsbegriffe von den Lippen. Ihr Codename für das, was sie in bezug auf die Sineser ausheckte, war kein geringerer als »Gaugamela«.

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