Matthias Falke - Schlacht um Sina

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Commander Frank Norton und seine Gefährtin Jennifer Ash konnten sich zur Erde durchschlagen. Diese ist nach dem Jupiter-Transit schwer verwüstet. Sinesische Späher patrouillieren im Sonnensystem. Dennoch konnte in unterirdischen Bunkeranlagen und auf geheimen Werften eine neue Flotte geschaffen werden. Norton erhält den Oberbefehl. Jennifer arbeitet als Strategin einen Angriffsplan aus, der sich an der historischen Schlacht von Gaugamela orientiert. Nach Jahren der Demütigung durch die brutale Herrschaft der Sineser holt die Menschheit zum Gegenschlag aus. Es entbrennt eine niedagewesene Schlacht um die Vorherrschaft in der Galaxis. Der monumentale Höhepunkt und Abschluss der Gaugamela-Trilogie!

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Ich trat neben sie, und dann fasste auch mich die gleiche Ergriffenheit. Es war wie ein Wiedersehen mit jemanden, den man für tot gehalten hat, die Begegnung mit einem Geliebten, die man nicht mehr für möglich gehalten hatte.

»Warum haben Sie uns davon nichts gesagt?!«, rief Jennifer dem Sekretär zu, der keuchend herbeigelaufen kam.

Trotz meines abgemagerten Zustandes war ich immer noch wesentlich schneller gewesen als er, was mich mit einer kaum wiederzugebenden Genugtuung erfüllte. Kauffmanns Gesicht war gerötet. Er hatte keine Puste mehr. Zu dem Unwillen über diese Eskapade gesellte sich nun noch blanke Verständnislosigkeit. Er fuhr sich mit dem Finger durch den Kragen, um sich Luft zu verschaffen, und starrte uns irritiert an.

»Ich hatte doch keine Ahnung«, schnaufte er.

Wir ließen ihn stehen und wandten uns wieder um. Selten habe ich einen so schönen Anblick genossen. Die Halle hatte sich unmerklich vergrößert. In dem schummerigen Licht war der Effekt kaum aufgefallen, aber auf den mehreren hundert Metern, die wir vom Stollenausgang bis hierher zurückgelegt hatten, hatten sich ihre Breite und Höhe annähernd verdoppelt. Auch die Tiefe, in der der riesige Hohlraum unter uns hinabreichte, hatte zugenommen. Die Jäger standen auf großen treppenartigen Plattformen. Ich vermutete, dass es sich um gigantische Hebebühnen handelte, die die Schiffe zu tiefergelegenen Werften und Hangars absenken oder sie in mehreren Decks übereinander anordnen konnte. Schließlich kam hinzu, dass der breite Balkon, auf dem wir uns befanden, plötzlich in rechtem Winkel nach links abknickte. Die Balustrade folgte dieser Bewegung in entsprechendem Abstand, wobei sie an der Ecke zu einem spitzen Dorn vorstieß; der Balkon war hier zu einer Kanzel ausgezogen, die frei über dem Zentrum der Halle hing. Denn an dieser Stelle zweigten weitere große Räume ab, die wie Querbalken an dem langgestreckten Hauptgewölbe saßen und es zu einer Kreuzform ergänzten. Wir standen im Zentrum dieses Kreuzes. Nach allen vier Seiten gingen gewaltige Hallen ab. Der Hohlraum im Kreuzpunkt war vom abgesenkten Boden bis zur Felskuppel zweihundert Meter hoch. In der Diagonale von einem Eck zum schräg gegenüberliegenden maß er ebenfalls wenigstens ebensoviel. Es war ein Raumeindruck, der dem des Großen Drohnendecks auf der MARQUIS DE LAPLACE nahe kam und der doch ganz anders wirkte. Durch die fahle Beleuchtung, die feuchte Atmosphäre und die wuchtigen, grob zugehauenen Felsmassen kam man sich eher wie in einer Krypta als wie in einem Raumhangar vor, wenn auch in einer Krypta von den Ausmaßen eines sehr großen Domes.

Und mitten in diesem Kreuzungspunkt, die Schnauze uns zugewandte, während das Heck noch einhundert Meter in den Seitentrakt hinausreichte, stand ein Schiff, ein einzelnes, klobiges, schwarz lackiertes Schiff, das die Jäger und Kampfbomber lässig überragte und in den Schatten stellte. Trotz der Höhe unserer Balustrade reichten seine Antennen und Aufbauten über uns hinauf. Der schwere, vierkantige Schädel schien in einer Mischung aus Treue und Demut gesenkt. Das ganze stählerne Wesen strahlte eine robuste Verlässlichkeit aus, wie ein gutmütiges Arbeitstier, ein Wachhund oder ein Ackergaul. Seine Schleusen, Druckkammern, Rampen und Torpedoschächte hielten still. Sie schienen sich uns darzubieten. Und Jennifer streckte die Hand aus, als könne sie über den riesigen leeren Raum hinweg die ölglänzenden Lefzen und die bullige Schnauze dieses Ungetüms kraulen und tätscheln. Es ragte über die Geschwader auf wie eine Termiten-Königin über ihr Volk und war in diese Halle gequetscht wie eine Bulldogge, die sich vorübergehend mit einem viel zu engen Zwinger bescheiden muss.

»Was soll ich sagen«, stammelte Kauffmann, dem unsere Ergriffenheit nicht entgangen war. »Wenn ich gewusst hätte, dass Sie ...«

Jennifer ließ ihn nicht ausreden. »Können Sie es nicht ein bisschen«, begann sie, aber als sie seine perplexe Miene sah, winkte sie ab und begab sich selbst auf die Suche. Sie fand ein stationäres HoloBoard, das in die rückwärtige Felswand eingelassen war. Es gelang ihr, es zu aktivieren. »Beleuchtung!«, befahl sie. »Hochfahren!«

Gewaltige Scheinwerfer flammten in dem riesigen Kreuzgewölbe auf, die das Schiff in seiner ganzen Wucht erhellten und seine stählernen Flanken und die sechs mächtigen Klauen, auf denen es ruhte, aus dem Halbdunkel stanzten. Gleichzeitig war ein fernes Dröhnen zu hören, mit dem tief unter uns, in den Fundamenten dieser erstaunlichen Anlage, ein schwerer Feldgenerator anlief. Dann ging ein Zittern durch den dreihundert Meter langen Rumpf, und langsam, Meter für Meter, schwebte das Schiff vor uns in die Höhe. Die Schnauze kam uns dabei so nahe, dass wir beinahe von der Balustrade aus hätten hinüberspringen können. Die mächtigen Kraftfelder hoben die Bodenplattform soweit an, dass das Schiff bis zu den mittleren Decks auf die Höhe unseres Standpunktes gehievt wurde. Wir konnten durch die Fenster in die Brücke und die Messe sehen und sogar das Innere unserer einstigen Kabine ausmachen.

Kauffmann wollte sich immer wieder an mich wenden, auch wenn ich kaum auf ihn acht gab. Nachdem Jennifer von der Steuereinheit zurückgekehrt war, standen wir ganz vorne auf der Kanzel. Ich hatte den Arm um sie gelegt und spürte ihren Kopf an meiner Brust. Schweigend ließen wir unsere Blicke über das Schiff gleiten, über unser Schiff, über die ENTHYMESIS. In unserem Rücken quengelte Kauffmann herum. Ein unwiderstehlicher Drang, sich zu rechtfertigen, schien sich seiner zu bemächtigen. Vermutlich hatte er erst jetzt, als er das Schiff sah und spürte, was es uns bedeutete, begriffen, mit wem er es zu tun hatte. Sein Tonfall war um etliche Grade ins Kleinlaute abgerutscht.

»Es wurde beschlagnahmt«, erklärte er. »Im zeitlichen Umfeld des Jupiter-Ereignisses. Der Kommandant, der es geflogen hatte, wurde degradiert, später allerdings rehabilitiert. Mit den Details habe ich mich nie beschäftigt. Die Akte ging über den Tisch eines meiner Beamten.«

Jennifer gab ihm zu verstehen, dass er die Klappe halten konnte.

»Ob wir an Bord gehen können?«, fragte sie mich leise.

Ich wiegte den Kopf. »Wie ich sehe«, wandte ich mich an Kauffmann, »haben sie einige Modifikationen vorgenommen.«

Der Sekretär schob sich neben uns und spähte neugierig auf das Schiff hinaus, dessen gewaltiger Leib jetzt im grellen Weißlicht kräftiger Strahler glänzte. »Nun«, sagte er ausweichend. »Alles, was ich weiß, ist, dass es ziemlich mitgenommen war. Es wurde von Grund auf überholt und gewartet, und wohl auch auf den neuesten Stand gebracht.« Er sah mich ratlos an. »Wenn Sie wünschen, kann ich morgen den Leitenden Ingenieur einbestellen, der dafür verantwortlich war.«

Ich registrierte daran zunächst die ganz neue Bereitschaft eines Entgegenkommens. Deshalb beließ ich es vorläufig dabei, ihm dankend zuzunicken.

»Die Torpedoschächte wurden auf Omega-Kanonen umgerüstet«, sagte Jennifer. »Und in das Leitwerk wurde eine Zett-Zwei-Flosse eingezogen.« Sie blickte Kauffmann voller Anerkennung an, der aber offenbar nur Bahnhof verstand. »Ich glaube, ich habe euch Zivilisten unterschätzt“, säuselte sie. »Darauf kann man aufbauen!«

In den nächsten Tagen setzten wir unsere diplomatischen Bemühungen fort. Jennifer überließ das weitgehend mir. Ich war der Besonnenere, und ich hatte auch wesentlich mehr Erfahrung in diesen Dingen. Während sie sich einen kleinen Stab von Technikern und Ingenieuren zusammensuchte und eingehend die Jägerflotte und die ENTHYMESIS inspizierte, kletterte ich auf der Leiter der Hierarchien und Zuständigkeiten auf und ab. Ich ging mit aller Behutsamkeit und Langmut zu Werke, die wir uns unter den gegebenen Umständen leisten konnten. Das Bewusstsein, dass uns die Zeit davonlief, war dabei mein ständiger Begleiter. Zustatten kam mir, dass der Persönliche Sekretär Gordon Kauffmann eine unerwartete Kooperationsbereitschaft an den Tag legte. Irgendetwas musste in den unterirdischen Hangars mit ihm vorgegangen sein. Hatten wir ihn anfangs so in die Enge gedrängt, dass ich zwischenzeitlich fürchtete, er werde nach diesem Lokaltermin jeden weiteren Kontakt mit uns verweigern, so zeigte er sich im Nachhinein plötzlich umgänglich, aufgeschlossen und über alle Maßen hilfsbereit. Rational war es kaum zu erklären. Ich vermutete, dass es mit dem Anblick der ENTHYMESIS zusammenhing, der auf einen Zivilisten beeindruckend, um nicht zu sagen: furchteinflößend genug war. Wir hatten ihm unser Schoßhündchen gezeigt, und dieses Schoßhündchen war zufällig eine Dänische Dogge. Jetzt wusste er jedenfalls, was für Leute wir waren, und er beeilte sich, uns zu Diensten zu sein.

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