Matthias Falke - Schlacht um Sina

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Commander Frank Norton und seine Gefährtin Jennifer Ash konnten sich zur Erde durchschlagen. Diese ist nach dem Jupiter-Transit schwer verwüstet. Sinesische Späher patrouillieren im Sonnensystem. Dennoch konnte in unterirdischen Bunkeranlagen und auf geheimen Werften eine neue Flotte geschaffen werden. Norton erhält den Oberbefehl. Jennifer arbeitet als Strategin einen Angriffsplan aus, der sich an der historischen Schlacht von Gaugamela orientiert. Nach Jahren der Demütigung durch die brutale Herrschaft der Sineser holt die Menschheit zum Gegenschlag aus. Es entbrennt eine niedagewesene Schlacht um die Vorherrschaft in der Galaxis. Der monumentale Höhepunkt und Abschluss der Gaugamela-Trilogie!

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Noch immer waren sie Gäste und Schutzsuchende der Tloxi, des geheimnisvollen Sklavenvolks der Sineser. Noch immer wanderten sie allnächtlich von einer der Enklaven und Vorstädte zur nächsten. Noch immer lebten sie in ständiger Gefahr und Todesangst, die durch die beinahe alltäglichen Berichte über Tloxi, die den brutalen Nachstellungen der Herrenkaste zum Opfer gefallen waren, nicht gerade gelindert wurde. Wie Symbionten in einem Ameisen- oder Termitenstaat bewegten sie sich durch die Quartiere und Verstecke der Tloxi. Sie lebten ausschließlich in dem Katakombensystem des insektenhaften Robotervolkes, das seine Schlafstädte miteinander verband, Industriebrachen, Hafen- und Fabrikgelände und Teile der Kanalisation mit einbezog und wie ein lymphatisches Geflecht ganz Sina City unterhalb seiner monumentalen Oberfläche durchzog. Tagsüber schliefen sie in den roten Ziegelstädten, die entlang der großen Magistralen und Radialstraßen in die Außenbezirke der Megalopolis eingelassen waren, und nachts nahmen sie ihre ruhelose Wanderung wieder auf. Durch Tunnel und Stollen, miteinander vernetzte Bunker, leerstehende Lagerhallen, stillgelegte Produktionsstätten, verfallene Schächte und sogar Pipelines gingen ihre Wege, selten auch unter freiem Himmel, über riesige Abraumhalden, Depots ausgebrannter thermischer Elemente, Müll- und Schrottplätze und ganze Schiffsfriedhöfe, auf denen komplette Raumflotten in den ätzenden Winden und dem sauren Regen dieses unwirtlichen Planeten vor sich hinrotteten. Das alles sahen sie nur in den kalten windigen Nächten von Sina, und unterschwellig blieben sie dabei immer auf das Zentrum der Metropole ausgerichtet, dessen Türme sie stets in der Ferne leuchten sahen und das sie wieder und wieder umkreisten.

Zu Lamberts Argwohn gegenüber den Tloxi mochte auch die unverhohlene taktische Rationalität beigetragen haben, deren Zeuge und beinahe auch deren Opfer sie geworden waren. Jennifer hatte recht behalten: es war den Tloxi ein leichtes, Taylors verlorene Gliedmaße zu ersetzen, aber sie warteten damit bewusst, bis Norton und seine Frau den Planeten verlassen hatten. Es war eine unausgesprochene Geiselnahme, mit der die Tloxi sicherstellten, dass die Mitglieder der Union ihr Interesse an ihrer Sache nicht wieder verloren. Während das Scharmützel am Raumhafen noch andauerte, in dessen Verlauf Frank und Jennifer ein kleines sinesisches Shuttle kapern und darin fliehen konnten, wurden Taylor und Lambert zu einer der rätselhaften Tloxi-Fabriken geführt. Der Atem stockte ihnen, als sie die mehrere hundert Meter lange, aus gelbgrünen Elastalplatten gefügte Halle betraten. Es war eine Fertigungsstätte, das sah man auf den ersten Blick, und das Produkt, das hier hergestellt wurde, war kein anderes als die Tloxi selbst. Gegenwärtig standen die Bänder still. In großen Vorratscontainern stapelten sich halb- und dreiviertelsfertige Wesen, die unverkennbar dazu bestimmt waren, das arbeitsame Sklavenvolk zu ergänzen. Gliedmaßen, Torsi, Köpfe, Hände und Füße in separaten übermannshohen Glocken aus durchscheinendem Elastilglas – alle Elemente waren vorhanden. Ihr Innenleben wurde anderswo fabriziert; hier wurden die Teile nur noch zusammengefügt. Auch Bauteile, die auf den ersten Blick nichts von ihrem anthropoformen Zweck verrieten, waren zu sehen. Feldgeneratoren von der Größe einer Faust oder eines Fingergelenks, optische, akustische und andere Sensoren, deren Aufgabengebiete nicht prima vista zu erkennen waren, Servos und Holo-Schnittstellen, stählerne Korsagen und halbkugelförmige grünschimmernde Gebilde, die wie große Walnüsse geriffelt waren und an Hirnschalen erinnerten – alles war bereichsweise in Vorratsbehältern gestapelt oder schwebte an langen Förderbändern quer durch die riesige Halle. Allerdings waren die Maschinen abgeschaltet. Dutzende Köpfe baumelten gleichsam an einer langen Wäscheleine, die sich diagonal durch den unzureichend erleuchteten Raum zog. Am Tag schien eine neue Ladung von KI-Entitäten eingetroffen zu sein; ihre Wafer füllten mehrere Bottiche. Auf Pritschen – oder ruhenden Förderbändern? – lagen Tloxi, die äußerlich unversehrt schienen. Sie waren bereits fertiggestellt, aber noch nicht zum Leben erweckt. Oder sie waren zur Instandsetzung hier, zur Reparatur.

Atemlos von dem Anblick, den in sich aufzunehmen er nicht nachkam, und gekrümmt von den Schmerzen, die ihn marterten, war Taylor in die Halle gewankt. Man geleitete ihn zu einer der Pritschen, die den vorderen Teil der Fertigungsstätte einnahmen. Vielleicht wurden hier auch neue Prototypen erprobt?, durchzuckte es ihn. Er tauschte einen letzten Blick mit Jill und versuchte ihr tapfer zuzulächeln. Dann wurde er auf die Pritsche gelegt und verlor wenige Augenblicke später das Bewusstsein. Lambert wandte den Blick ab, als man seinen Körper auf die gesunde Seite drehte, den von Blut, Schweiß, Schmutz und seröser Flüssigkeit verunstalteten Anzug von ihm löste, den Knochen bloßlegte, der von Eitergeschwüren und vernarbtem Gewebe überzogen war, und den Bohrer ansetzte. In der folgenden Stunde saß sie abseits auf einem Schemel, starrte in die albtraumhafte Halle, deren groteske Details vom flackernden Licht der Instrumente erleuchtet wurden, und versuchte den Brechreiz niederzukämpfen, den der Anblick der vielen herumliegenden Gliedmaßen und Körperteile und die schmatzenden Geräusche in ihr auslösten, die von der Pritsche zu ihr drangen.

Als man sie herbeirief, um das Resultat zu begutachten, war es mit ihrer Selbstbeherrschung zuende. In dem Moment, als ihr Blick auf die schwarzen Stahlklammern fiel, mit dem Taylors Brust und die künstliche Schulter zusammengetackert waren, brach sie in die Knie und sank in sich zusammen.

Die beiden erwachten nebeneinander, in einem der austauschbaren, ihnen bis zum Überdruss vertrauten Quartiere. Taylor war schmerzfrei. Er konnte sich des neuen Arms ohne jede Anpassungsschwierigkeit bedienen und klagte einzig über Hunger und reißenden Durst. Lamberts Kommentar war, warum man nicht schon längst diesen Weg beschritten hatte. Dass die Tloxi Taylors Qualen mit angeschaut und seinen Tod in Kauf genommen hatten, um zu verhindern, dass er und sie sich an der Flucht beteiligten, konnte sie ihnen nicht verzeihen. Umso einfacher die Lösung nun gelungen war, umso schwerer wog ihre monatelange Aufschiebung.

Taylor war damit zufrieden, dass er geheilt war. Er erholte sich rasch. Sein Körper, der in den Latinoslums von Pensacola groß geworden und schon vor der Pubertät nicht nur Unterernährung und Tritte, sondern auch Messerstiche kennengelernt hatte, hatte dem Schmerz, dem Blutverlust und den Infektionen getrotzt. Jetzt blühte er schnell wieder auf. Innerhalb weniger Tage gewann der junge WO seine Zuversicht und seinen Tatendrang zurück. Er ließ es nicht mehr zu, dass Jill oder die Tloxi ihn bei den allnächtlichen Wanderungen stützten, und bald war er es, der die Trupps führte und an der Spitze kleiner Kommandos die Wege auskundschaftete, deren Sicherheit niemals garantiert war.

Etwas anderes begann sie zu beschäftigen, während sie die unglaubliche Stadt Stein für Stein und Rohrleitung für Rohrleitung durchkreuzten und auswendig lernten. Nachdem er sein Handicap überwunden und sein Gewicht wiedergewonnen hatte, entdeckte Taylor andere, längst vergessen geglaubte körperliche Bedürfnisse wieder. Er war ein junger Mann, der gerade ein Martyrium durchgestanden hatte. Jetzt entdeckte er die stimulierende Wirkung der Genesung. Die raschen Fortschritte, die er in der Rekonvaleszenz machte, riefen auch andere virile Energien in ihm wach. Mit Blicken, Gesten, halben Worten näherte er sich Jill nun auch von dieser Seite wieder an. Sie waren längst ein Paar. Noch auf der MARQUIS DE LAPLACE hatten sie die Phase keuschen Kennenlernens hinter sich gelassen. Lambert hatte das Bewusstsein ihres deutlich höheren Alters überwunden und in Taylor einen ebenso kraftvollen wie einfühlsamen Liebhaber entdeckt. Nichts stand der Wiederaufnahme auch dieses Teils ihrer Beziehung im Weg, mit einer Ausnahme: sie waren niemals allein.

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