Matthias Falke - Schlacht um Sina

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Commander Frank Norton und seine Gefährtin Jennifer Ash konnten sich zur Erde durchschlagen. Diese ist nach dem Jupiter-Transit schwer verwüstet. Sinesische Späher patrouillieren im Sonnensystem. Dennoch konnte in unterirdischen Bunkeranlagen und auf geheimen Werften eine neue Flotte geschaffen werden. Norton erhält den Oberbefehl. Jennifer arbeitet als Strategin einen Angriffsplan aus, der sich an der historischen Schlacht von Gaugamela orientiert. Nach Jahren der Demütigung durch die brutale Herrschaft der Sineser holt die Menschheit zum Gegenschlag aus. Es entbrennt eine niedagewesene Schlacht um die Vorherrschaft in der Galaxis. Der monumentale Höhepunkt und Abschluss der Gaugamela-Trilogie!

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Als ich mich von der Einsatzbereitschaft der Flotte überzeugt hatte, ließ ich mich mit dem Tower verbinden, der wie ein Schwalbennest über uns unter der Decke der gewaltigen Felskonstruktion hing. Ich verspürte ein letztes Zögern. Noch war nichts geschehen. Aber schon in wenigen Minuten war alles unumkehrbar. Jennifer sah sich fragend nach mir um. Ihre Finger flatterten nervös über dem Hauptbedienpult, wie Kolibris, die darauf warteten, ihre Saugrüssel in die goldenen Nektarkelche einer prächtigen südamerikanischen Heliconia zu tauchen. Sie selbst schien ein einziger menschlicher Feldgenerator zu sein, der Funken sprühte, blaue Lichtbögen auswarf und reines Plasma aus allen Fugen schwitzte. Draußen donnerten tausend startbereite Maschinen. Die Herzen von mehreren tausend auf mich persönlich vereidigten Männern und Frauen schlugen höher im herrlichen Tumult dieses unerwarteten Morgens.

»Hangartor öffnen!«, befahl ich.

Ein vielstimmiger Jubel brach sich in der riesigen Halle. Die Piloten ließen ihre Turbinen aufheulen. Die Staffelführer riefen einzeln ihre Mannschaften und tauschten ritualisierte und verschlüsselte Anfeuerungen aus. Das Licht der großen Strahler, die die Halle bisher in ein hartes Weiß getaucht hatten, erlosch. Der grüne Widerschein der Bedienfelder und Armaturen war für einen Moment das einzig Sichtbare. Noch zweihundert Meter entfernt wurde ein schmaler Spalt erkennbar, der rasch zu einem breiten Rechteck in die Höhe wuchs. Die Jäger und Kampfbomber der ersten Reihe hoben ab und flogen in den sonnigen Morgen hinaus. Ihnen folgte nun Welle auf Welle. Noch während das riesige Hangartor nach oben wegglitt und den Blick auf die vorfrühlingshafte Gebirgslandschaft freigab, katapultierten die Maschinen sich in Dreier- und Fünferreihen über das Hochtal hinweg, drehten scharf bei und verschwanden am krokusfarbenen Himmel.

Als die Reihe an uns kam, musste Jennifer die ENTHYMESIS zunächst behutsam aus ihrer Parkposition lösen, die um neunzig Grad gegen die Längsachse der Halle verdreht war. Zentimeterweise schob sie das bullige Schiff um die Biegung des Kuppelkreuzes. Natürlich hätte sie das Park-Off auch dem Ersten Piloten oder der Automatik überlassen können, aber das kam für sie nicht infrage. Zu lange schon hatte sie den geliebten Explorer vermissen müssen. Selbst wenn man die ENTHYMESIS II mit einbezog, die uns seit der Nacht von Pensacola als Ersatz hatte dienen müssen, waren viele Monate vergangen, seit sie am Hauptbedienplatz eines großen Schiffes gesessen hatte. Und dieses Schiff, die erste und einzige ENTHYMESIS, hatte sie seit mehreren Jahren nicht mehr fliegen können.

Sie richtete uns auf die Hauptachse der großen Halle aus und beschleunigte rasch zum Hangartor. Wir jagten über das Gebirgstal hinaus und stiegen dann schnell weiter auf, während die Felsgipfel der Teton-Range und die in sie eingemauerte Bunkerstadt steil zurückfielen. An unserem Heck folgte Staffel nach Staffel. In dichten, deltaförmig gespreizten Wellen fluteten die Geschwader aus der unterirdischen Festung und steuerten im Formationsflug den erdnahen Orbit an. Was für ein Anblick! Hunderte von Maschinen, nur wenige Meter Luft zwischen den Flügelspitzen, donnerten über die friedliche Landschaft. Dort unten musste der Himmel sich verdunkeln und in einem stählernen Gewitter grollen, als er von Turbinenlärm gepflügt und vom Tosen der Feldgeneratoren umgewühlt wurde. Wir gewannen rasch an Höhe. Die Atmosphäre lichtete sich um uns, als die letzten streifigen Zirrostratus, die auf einen klaren, aber kalten Tag hindeuteten, unter uns zerflockten. Am Horizont zeichneten sich, wie weit entfernte Schwärme von Zugvögeln, weitere Geschwader ab. Sie stiegen von anderen Bunkerstädten und unterirdischen Werften in den Anden, den europäischen Alpen, den Massiven Zentralasiens auf. Und all diese Maschinen vereinigten sich mit uns zu einer einzigen stahlgrauen Wolke, die sich am Firmament verflüchtigte und in die ewige Nacht des Alls eintauchte.

Wir passierten die Ringe. Myriaden im Sonnenlicht funkelnder Brocken und Splitter, die kleinsten feiner als Staub, die größten von den Ausmaßen einer Stadt. An einem der großen Trümmer kamen wir dicht vorbei. Wir sahen die Station, die in seine sich träge drehenden sandfarbenen Massen eingebaut war. Die Besatzung stand an den Fenstern und jubelte uns zu. Der Richtkanonier winkte mit den Läufen seines schweren Zwillingsgeschützes. Die ganze Batterie bestand aus zehn solcher Kanonen, die wie die Stacheln eines riesigen Igels aus der unregelmäßig geformten Felsmasse hervorstarrten. Ein thermischer Reaktor im Inneren des einstigen Asteroiden versorgte sie mit Energie. Sie war Teil des äußeren Sperrgürtels, der, dem Verlauf der Ringe über dem Äquator folgend, die Aufgabe hatte, eine Invasion noch oberhalb der Atmosphäre abzuwehren.

Wir beschleunigten auf Fluchtgeschwindigkeit und verließen das Schwerefeld der Erde. Der blaue Planet mit dem silbernen Ring um die Taille fiel rasch zurück und wurde zu einem punktförmigen Saphir auf dem schwarzen Samt des Raumes. Die Flotte zog sich über mehrere tausend Kilometer auseinander. Ich hatte Funkstille angeordnet, um die Aufmerksamkeit der sinesischen Sonden nicht auf uns zu ziehen. Die Instrumente der ENTHYMESIS hatten die Späher übrigens längst geortet und die Koordinaten an den restlichen Verband weitergegeben. Zwar ging ich nicht davon aus, dass die Sonden per se gefährlich waren, aber man konnte es nicht wissen. Bei den Sinesern musste man auf alles gefasst sein.

Auf Subwarp-Geschwindigkeit flogen wir weiter. Ziel war zunächst der einstige Jupiterraum, wo die Flotte sich sammeln und den Sprung durchführen sollte. Das hatte zum einen praktische Gründe. Dort war jetzt genügend Platz. Das innere Sonnensystem war einfach zu kleinräumig, um die Warpreaktoren zu aktivieren. Wir mussten auch an die vielen Piloten denken, die über keinerlei fliegerische Erfahrung unter Echt-Bedingungen verfügten. Zum anderen lag darin ein psychologisches Moment. Zum Racheschwur traf man sich am besten am Grab dessen, dessen Tod man rächen wollte.

Auf der Höhe der Marsbahn und dann des Asteroidengürtels stießen weitere gewichtige Verbände zu uns. Es waren vor allem die sekundären Kapazitäten, die die Marsbasen und die Asteroidenwerften zur Verfügung stellten. Tank-, Munitions-, Versorgungs- und Lazarettschiffe. Gefechtsschiffe; das waren fliegende Feuerleitzentralen, denen im Gefecht die Aufgabe zukam, die vielen hundert Einzelmaschinen zu koordinieren und gleichzeitig ebenso viele feindliche Flugkörper im Auge zu behalten. Torpedoschiffe, die mit Ionensonden bestückt waren, die wiederum schwere Antimateriesprengköpfe trugen. Schließlich die versprochenen Truppentransporter: ihre Spanten aus gehärtetem Titanstahl bargen eigene Landungsschiffe, um Mannschaften auf fremden Welten absetzen zu können, und mehrere Divisionen an Infanteristen; sowie das schwere Schlachtschiff, ein Gigatonnenkreuzer, den man in weniger als zwei Jahren hier oben aus dem Erz der Planetoiden gestampft und auf den Namen EREBUS getauft hatte.

Hatte ich am Morgen mit starker Übelkeit kämpfen müssen, so überkam mich nun ein Gefühl der Unbesiegbarkeit. Welche Macht konnte dieser Armada standhalten?!

Wir näherten uns dem Jupiterraum. Ich ließ mich mit dem Kommandanten des Schlachtschiffes verbinden. Es war ein General Andresen; an den Namen glaubte ich mich vage aus der Akademiezeit zu erinnern. Ohne überflüssiges Vorgeplänkel kam er sofort zur Sache.

»Haben Sie sie auf dem Schirm?«

Jennifer ging online auf den großen Monitor und zeigte mir, was er meinte. Ich erkannte eine HoloKarte der völlig verwüsteten Jupiterregion. Einige der ehemaligen Monde des Monarchen hatten seinen Thronsturz überdauert. Gemeinsam mit einigen kleineren Bruchstücken und Trümmern, die aus Kollisionen der einstigen Trabanten hervorgegangen waren, bildeten sie eine instabile Wolke, die einen Radius von mehr als einer Million Kilometern einnahm und trudelnd um den gemeinsamen Schwerpunkt kreiste. Es waren nur noch wenige größere Körper, zwischen einigen Dutzend und über tausend Kilometern Durchmesser, aber mehrere Millionen Fragmente, vom Meter- bis zum Mikrometerbereich. Das ganze sah eher aus wie ein vorsintflutliches Atommodell, das die Verteilung der Elektronenwolken darstellte, als wie ein Planetensystem. Es konnte auch schön als Illustrierung davon herhalten, was geschah, wenn jemandem die Mitte abhanden kam und er des notwendigen Zusammenhaltes verlustig ging. Jedenfalls war es ein tödliches Gebiet, in das einzufliegen nicht ratsam schien. Nahe bei seinem Zentrum, den beiden Schwerpunkten einer Ellipse ähnlich, hob die Automatik zwei grüne Symbole hervor, in die sie das Hohheitszeichen der Sineser eintrug.

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