Monika Strübing - Ich bin Karl

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An der Ostsee gibt es ein kleines Seebad. Dort säuseln und tanzen am Strand uralte Sandkörnchen. Krähen plaudern Geheimnisse aus, und Träume werden ab und zu wahr. In diesem entzückenden Ort wohnt Karl, den er Seemannsgarnhausen taufte, weil angeblich hier aber auch arg gelogen wird. Und man braucht manchmal Mut, soviel wie Karl ihn hat. Karls Eltern sind arbeitslos. Seitdem spielt nicht ein Freund mehr mit Karl. Oft wird Karl auch „Hartzer“ gerufen. Dann würde er sich am liebsten auf ferne Sterne baemen. Schlagt das Buch auf und lest auch, warum Karl Ole eigentlich gar nicht so richtig mag, mit ihm aber dennoch Freundschaft schließt und wie beide gegen Aliens kämpfen. Karl rettet auch Leben … und erlöst … Werden Karls ehemalige Freunde wieder mit Karl spielen? Wem Zahra und Karl bis zur … Finden beide, was sie im Wald suchen? Ihr werdet staunen. – Habt ihr mit dem Lesen vielleicht schon begonnen? Viel Spaß!

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Warum folge ich ihm, frage ich mich unentwegt. Er, der verwöhnte Schweinehirt, der immer leckere Blut- und Leberwurstbrote in der Frühstückspause schmatzend isst, und ich, der beim bloßen Zugucken seiner Kaubewegungen Bauchkrämpfe bekomme. Manchmal reichte er mir ja ein kleines Stück seines Brotes, aber ich nahm es nicht.

Sagte nur: „Ich hab schon gefrühstückt. Wir erledigen so etwas zu Hause, Ole, vor der Schule, versteht sich.” Was natürlich glatt gelogen war, und ich hatte jedes Mal das Gefühl, er glaubt mir nicht. Er grinste mich immer so mies an, wenn ich log. Ich ließ diesen Fiesling dann einfach sitzen inmitten seiner Blut- und Leberwurstdünste und rannte aufs Klo, um am Waschbecken Wasser zu trinken. Damit mein knurrender Magen ein wenig ruhiger wurde.

Heute nun folge ich ihm bis an sein Gehöft oder besser gesagt, das seiner Eltern. Hinterm Hoftor, das fast doppelt so hoch ist wie ich, bellt ein Hund.

Ole sagt fest und bestimmt mit tiefer dunkler Stimme, die ich noch nie zuvor an ihm wahrgenommen habe: „Aus! Rex! Aus! – Aus! – Ich bin ‘s. Gleich wirst du Karl kennen lernen, meinen Freund!” Rex hört schlagartig auf zu kläffen.

Was sagt Ole da? Ich sei sein Freund? Was bildet Ole sich ein? Ich drehe mich um, ich will nach Hause … Doch Ole hat bereits das schrecklich quietschende Holztor weit geöffnet und ein alter Schäferhund mit schläfrigen Augen steht schwanzwedelnd vor mir. Er blickt mich respektvoll an. Ich kann nicht anders; ich muss Rex streicheln, ihn knuddeln wie Anne und Marie. Rex lässt sich alles gefallen, so als wäre ich sein wirklicher Freund und nicht Ole. Plötzlich kommt um die Ecke des Wohnhauses ein kleiner Terrier geprescht. Er springt wild an mir hoch und kläfft, als sei ich ein Schwerverbrecher.

„Blacky!”, mahnt Ole ihn zur Ruhe.

Der Winzling gehorcht, beschnuppert noch einmal aufgeregt meine Turnschuhe und schiebt seine kalte nasse Schnauze unter mein Hosenbein. Ich quietsche erschrocken auf, denn ich habe weder Socken noch eine Unterhose an. Der fast schwarze Unhold ist ebenfalls erschrocken. Er sieht mich noch einmal prüfend an; ich streichle ihm über sein strubbliges Fell, und er rennt, so schnell, wie er gekommen war, wieder davon.

„Karl, ich zeige dir alle unsere Tiere. Wir haben nicht nur Schweine”, sagt Ole, so als wolle er sie mir allesamt schenken, und ich hatte das Gefühl, dass Ole vor Freude innerlich ebenso wedelt wie Rex mit dem Schwanz.

Habe ich da richtig gehört? Karl hat Ole zu mir gesagt und mich nicht Hartzer genannt?

Und plötzlich spüre ich mich wachsen. Ich blicke auf den kleinen Ole herab, wie mein Vater, wenn ich eine Eins in Mathe mit nach Hause gebracht habe. Mein Herz hämmert so wild in der Brust wie der Specht auf der Suche nach einem Wurm, so sehr freue ich mich. Wir stapfen wie allerbeste Freunde im gleichen Schritt zuerst zum Schweinestall.

2. Kapitel

NICHT JEDER WUNSCH KANN SICH ERFÜLLEN

Im Vorraum des Stalls bleibt Ole stehen und sagt: „Zieh den Overall, die Stiefel und diese Handschuhe an, wegen der Keime, verstehst du? Außerdem würdest du ohne Schutzkleidung anfangen schrecklich zu stinken.” Ole nimmt einen Overall vom Haken an der Wand. Er reicht mir auch Gummihandschuhe, die über den Gummistiefeln direkt neben der Eingangstür zum Schweinestall liegen und bekleidet sich ebenfalls.

Ich pruste laut los, hopse vor Lachen um Ole herum. Wir sehen aus wie die Spusi in dem Krimi, den ich gestern heimlich in der Nacht gesehen hatte. Meine Mutter und meine Schwestern schliefen fest und tief und mein Vater war zu einem Vorstellungsgespräch in Bayern. So ist er für uns ein paar Tage lang nicht wirklich greifbar …

Ole hebt den Arm. Wir stapfen noch einmal kräftig auf der Desinfektionsmatte herum, die vor der Eingangstür des Schweinestalls liegt. Vorsichtig öffnet Ole die Tür, und plötzlich fangen die Schweine gewaltig an zu grunzen, zu schmatzen und zu quieken. Das ist ein so höllischer Lärm, lauter als in einem Popkonzert, wenn die Mädchen anfangen zu schreien und zu kreischen. Ich bleibe stehen, halte mir die Ohren zu, doch das Gequieke dringt durch die Hände hindurch und vernebelt mir den Verstand.

Ole aber stiefelt voran. Er grüßt die Schweine gelassen zurück, bis er sie endlich beruhigt hat und sie nur noch ein bisschen schmatzen und grunzen. Ich nehme die Hände von den Ohren und folge ihm wieder dicht auf den Fersen.

Vor einer Schweinebucht bleibt Ole stehen und sagt völlig rot im Gesicht: „Siehst du die kleinen rosa Ferkelchen da? Das sind genau zwölf Stück. Die hat unsere Melanie vorgestern geworfen. Sind die nicht süß?” Ole glüht vor Begeisterung und zieht mich am Ärmel.

Neugierig trete ich zur nächsten Bucht, über der eine große Rotlichtlampe hängt, welche die Ferkel und ihre Mutter wärmen, klärt mich Ole auf. Alle liegen auf frischem Stroh und die Ferkel trinken von den Zitzen der Muttersau schmatzend ihre Milch.

„Haben alle deine Schweine einen Namen?”, frage ich, denn Melanie nennt man kein Schwein, saust es mir immerfort durch den Kopf … „Melanie heißt doch unsere Klassenbeste in der Schule.”

„Ja”, sagt Ole, als sei es das Allernormalste auf der Welt, dass ein Schwein den Namen unserer Klassenbesten trägt.

Ich schaue Ole empört an.

„Alle Schweine bekommen von mir einen Namen”, sagt Ole und zuckt mit den Schultern, was so viel heißt wie: Mir doch wurscht, wenn auch unsere Streberin dabei ist.

Ich trete zur nächsten Bucht. Neugierig beäugen uns mehrere Schweine. Ich zeige auf ein besonders dickes Schwein mit kleinen Stoßzähnen, das vergnügt mit seinem Ringelschwanz wedelt und frage: „Und wie heißt das da?”

„Das ist ein Eber, der Vater von den Ferkelchen, und der heißt bei mir Kalle”, sagt Ole jetzt so rot wie das Schwein.

„Kalle? Wie unser Kalle, der mit dem Irokesenschnitt?”

„Ja, Kalle ist doch mächtig verknallt in Melanie”, antwortet Ole mit Schweißperlen auf der Nase und Stirn.

„Wie viele Schweine habt ihr eigentlich?”, frage ich und wechsle ständig von einem Bein auf das andere.

„Sieben. In einer Schweinemastanlage sind manchmal weit über hundert oder über tausend. Siehst du, dort draußen dürfen unsere Schweine sogar im Schlamm wühlen, also sich suhlen, wenn sie das wollen. – Das können die Schweine in vielen Mästereien nämlich nicht, sagt mein Vater. – Wir wollen ja nur ein bisschen Geld nebenbei verdienen. Für eine Solaranlage, verstehst du?”, und Ole schaufelt weichgekocht zerstampfte Kartoffeln in den Futtertrog der Bucht.

Ich habe verstanden, schaue den aufgeregt grunzenden und mit ihrem Rüssel im Kartoffelmatsch wühlenden und fressenden Schweinen unruhig zu und frage Ole so leise, dass ich meine Frage selbst kaum hören kann: „Heißt eines deiner Schweine hier vielleicht auch so wie ich, also Karl oder Hartzer oder gar Hieferle?”

Ole schabt erschrocken mit seinen Stiefelspitzen auf dem blankgescheuerten Betonfußboden herum. Nach einer langen Pause sieht er mich entsetzt an: „Du bist doch mein Freund! Ich würde nie ein Schwein nach dir benennen.”

„Na, dann ist ja gut”, beruhige ich Ole und lege eine Hand auf seine Schulter.

Zwischen Ole und mir ist es still geworden. Nur die Schweine sind noch zu hören. Wir schauen ihnen beim Fressen zu, streicheln hin und wieder ihre borstigen Rücken, was sie uns mit einem mächtigen Grunzen danken.

„Na, wie findest du meine Schweine?”, fragt Ole plötzlich, um das Schweigen zu beenden.

„Soll ich ehrlich sein?”

„Ja, sag schon.”

„Ich finde sie zwar höllisch laut aber ansonsten nett, wenn sie nicht so stinken täten. – Ach, weißt du, Pferde sind eigentlich meine Lieblingstiere. Habt ihr auch Pferde?”

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