Séamus Ó Grianna - Selbst der beste Plan

Здесь есть возможность читать онлайн «Séamus Ó Grianna - Selbst der beste Plan» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Selbst der beste Plan: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Selbst der beste Plan»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Das erfahren die Protagonisten dieser nach bester irischer Tradition erzählten Geschichten, die vor hundert Jahren als Bauern und Fischer (und Meister der Schwarzbrennerei) in Donegal am nordwestlichsten Zipfel Irlands leben. So versucht Denis der Träumer, in seinem Dorf die Liebesheirat zu propagieren – bis er selbst sich, von seiner großen Liebe enttäuscht, am Ende mit einer so unattraktiven Frau wiederfindet, dass er froh ist, zur Hochzeit wenigstens ein Schaf als Mitgift heraushandeln zu können …
Ó Griannas hintergründige Erzählungen voll trockenem Witz versetzen uns in eine versunkene Welt, deren Figuren in ihren Verwicklungen vertraut wirken und angesichts unserer aktuellen Herausforderungen zugleich wunderbar tröstlich sind.

Selbst der beste Plan — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Selbst der beste Plan», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Du könntest Mickeys Netz nehmen, Gott hab ihn selig«, sagte Sawa. »Wirklich, einmal habe ich gedacht, dass ich es niemals erlauben würde, dass ein anderer dieses Netz ins Wasser lässt. Aber die Zeiten werden härter. Und was soll eine arme Witwe machen? Ach, der grausame Tod!«

»Es hätte keinen Sinn, ein gutes Netz verkommen zu lassen«, sagte Conall. »Ich werde es morgen ausbreiten, und wenn irgendwelche Maschen gerissen sind, werde ich sie flicken.«

Am nächsten Tag breitete Conall das Netz aus. Er flickte die gerissenen Maschen und nähte es mit einigen Stichen am Zugseil fest, wo es sich gelockert hatte. Später fuhr er als einer von Jimmy Wards Mannschaft zum Heringsfang nach Inishfree.

Nach einer Woche Heringsfischerei hatte er zwei Pfund verdient. Ein Pfund stand Sawa zu – für das Netz. Am Samstagabend ging Conall zu ihr. Er setzte sich in die Ecke neben dem Kamin.

»Du hast bestimmt Hunger«, sagte Sawa und hängte den Kessel über das Feuer.

Nach dem Tee zog Conall die Tonpfeife aus der Tasche und zündete sie an. Er rauchte eine Weile schweigend. Dann zog er seinen Geldbeutel aus der Tasche und öffnete ihn. »Das ist dein Anteil«, sagte er und reichte Sawa eine Pfundnote.

»Möge dich der Allmächtige Vater vor allen Gefahren des Meeres beschützen«, sagte Sawa. »Das ist ein schöner Wochenlohn.«

»Nein, das ist es nicht«, sagte Conall. »Sie sind diesmal nicht in Küstennähe gekommen. Die Hauptschwärme blieben zu weit draußen. Die großen Boote von den Inseln haben den eigentlichen Fang gelandet. Kleine Boote wie unsere müssen in Ufernähe bleiben.«

»Vielleicht kommen sie nächste Woche dichter an die Küste heran«, sagte Sawa.

»Ich fürchte, nicht«, sagte Conall. »Bob Delap hat mir gesagt – und Bob kennt sich da schließlich aus –, er hat mir gesagt, wenn der erste Schwarm auf dem offenen Meer vorüberzieht, werden die anderen denselben Kurs einschlagen.«

»Gottes Wille geschehe«, sagte Sawa. »Jedenfalls ist es gut, immerhin so viel zu haben.«

Conall schaute in den geöffneten Geldbeutel, den er in der Hand hielt. »Armselig genug für eine ganze Woche Arbeit«, sagte er. »Nur zwei Pfund. Es lohnt sich kaum, das zu teilen. Vielleicht sollte ich dir diese Woche alles geben. Ich kann warten.«

»Das wirst du nicht tun«, sagte Sawa. »Du musst deinen Anteil behalten, den hast du dir durch schwere Arbeit verdient. In dieser Woche habe ich viele Male an dich gedacht. Oft, nachts im Bett, wenn ich vor dem Fenster den Wind heulen hörte, habe ich an dich gedacht. Ich habe mir dann vorgestellt, wie du auf den Wellen hin und her geworfen wirst, von der Nadel an der Landzunge bis zu den Felsen von Aran. Und ich habe oft für dich gebetet … Behalte dein Geld. Wenn ich in Schwierigkeiten gerate, kann ich dich immer noch bitten, mir einen Shilling oder zwei zu leihen. Und verlier nicht den Mut. Die dunkelste Stunde ist die gleich vor der Morgendämmerung. Vielleicht drängen sich die Heringe nächste Woche in den Bachmündungen – egal, was Bob Delap dir erzählt.«

IV

Wieder kam die Heiratszeit. Eines Abends saß Conall im Haus der Witwe neben dem Kamin. Niemand war dort, außer den beiden und Sawas kleinem Sohn.

»Conall, gib mir ’nen Penny«, sagte der Junge. »Ich will mir Bonbons kaufen.«

»Setz dich und benimm dich, Seánin«, sagte seine Mutter. »Setz dich, hab ich gesagt. Wo hab ich noch die Rute hingelegt? … Conall, gib ihm ja kein Geld für Bonbons. Mit Bonbons hat er sich schon die Zähne ruiniert. Erst neulich hat er mich stundenlang wach gehalten, weil er vor Zahnschmerzen geweint hat.«

»Conall, gib mir ’n Streichholz. Ich will im Dunkeln hinter der Kommode ein blaues Licht machen.«

»Seánin, was hab ich eben gesagt? Wenn du so weitermachst, hau ich dir den Hintern voll, das kannst du mir glauben. Und dann steck ich dich ins Bett. Du musst lernen, dich zu benehmen.«

»Conall, bist du mit Mama verwandt?«

»Seánin, komm her zu mir. Zieh dich aus und dann ins Bett mit dir. Ich werd’ dir schon Manieren beibringen. Zieh dich sofort aus.«

Bald schlief der Junge tief und fest. »Der Arme ist so müde wie ein Mann, der den ganzen Tag im Torfstich war«, sagte Sawa und schaute zum Bett hinüber. »Ist ja auch kein Wunder. Der ist den ganzen Tag auf den Beinen.«

»Er ist ein netter kleiner Bursche, Gott segne ihn«, sagte Conall.

»Aber er hat nur Unsinn im Sinn«, sagte die Mutter.

»Na, wenn er keinen Unsinn im Sinn hätte, wäre er ja gar kein richtiger Junge«, sagte Conall. »Er ist wirklich ein großartiger kleiner Bursche. Ich hab ihn sehr gern.«

»Und er hat dich sehr gern«, sagte Sawa. »Du solltest mal sein glückliches Gesicht sehen, wenn er deine Schritte vor der Tür hört. Und wenn du manchmal einen Abend nicht kommst, fragt er immer wieder: ›Mama, was ist denn heute mit Conall los?‹«

»Wird es hier dieses Jahr wohl überhaupt eine Hochzeit geben?«, fragte Sawa. »Nirgendwo auch nur ein Anzeichen zu sehen.«

»Sie haben Zeit genug«, sagte Conall und meinte damit, die Heiratssaison habe ja gerade erst begonnen.

»Das stimmt allerdings«, sagte Sawa. »Zeit genug in jeder Hinsicht. Die Ehe bringt ihren Kummer und ihre Sorgen – manchen Menschen wenigstens.«

»Trotzdem«, sagte Conall, »muss man sich wohl früher oder später ein Herz fassen. Es ist doch armselig, ganz allein zu sein, wenn das Alter kommt.«

»In diesem Winter müssten doch eine Menge Leute bereit sein, diesen Weg zu gehen«, sagte Sawa und nannte die Namen von fünf oder sechs jungen Männern.

»Sawa«, sagte Conall, »ich habe selbst auch schon daran gedacht, in diesem Winter zu heiraten.«

»Was du nicht sagst«, sagte Sawa. »Viele hier haben geglaubt, dass du niemals heiraten würdest. Ich selbst habe das auch gedacht. Ich weiß gar nicht, warum. So eine blöde Idee, die mir da in den Kopf gekommen ist. Eine blöde Idee, mehr nicht. Warum solltest du nicht heiraten, wenn du möchtest? Darf ich denn fragen, wer die Glückliche ist?«

»Ich finde es schwer, mich zu entscheiden«, sagte Conall. »Es ist so: Die Frau, die mich heiraten wollte, würde ich vielleicht nicht mögen. Und die Frau, die ich heiraten möchte, würde mich vielleicht nicht wollen.«

»Du musst es darauf ankommen lassen«, sagte Sawa. »So einfach ist das.«

»Du würdest nicht …«, sagte Conall, und dann unterbrach er sich. »Ach, nein, es wäre nicht fair, dich zu fragen.«

»Was wäre nicht fair?«, rief Sawa. »Jetzt mach schon. Raus damit. Was wolltest du sagen?«

»Ich weiß, es ist nicht fair, dich zu fragen, bei allem Kummer und allen Sorgen, die du hattest«, sagte Conall. »Aber ich habe überlegt, ob du mir einen guten Rat geben könntest. Ob du vielleicht ein Mädchen kennst, das mich nehmen würde.«

Sawa brauchte nicht lange zu überlegen. Ihre Antwort kam wie aus der Pistole geschossen. »Wie wäre es mit Hannah Mc-Gee?«, fragte sie. »Die ist nicht mehr die Jüngste, das weiß ich – zwei Jahre älter als ich. Aber du bist schließlich auch kein junger Spund mehr. Sie ist ein braves, sparsames Mädchen, und sie hat ein bisschen Geld. Da bin ich mir sicher. Wenn du willst, frage ich sie für dich, wann immer du möchtest.«

Conall lief rot an. Sein Mund war plötzlich wie ausgedörrt. Hannah McGee! Gerade die hatte er vor zwei Jahren schon gefragt, und sie hatte abgelehnt. »Nein«, sagte er mit zitternder Stimme. »Die mag ich nicht.«

»Na, dann eben eine andere«, sagte Sawa. »Davon gibt’s ja jede Menge auf der Welt, Gott sei Dank für Seine Großzügigkeit. Aber du darfst den Mut nicht verlieren. Und ich gebe dir einen guten Rat: Egal, welche Frau du fragst, lass sie ja nicht spüren, dass du dich vor einem Korb fürchtest. Tu so, als wärst du deiner Sache sicher. Die meisten Frauen schreiben dem Mann den Wert zu, den er sich selbst gibt … Aber vielleicht möchtest du den Antrag ja nicht selbst machen. In dem Fall würde ich deine Freiwerberin sein, wenn du willst. Und ich kann den Mund halten, vorher und nachher.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Selbst der beste Plan»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Selbst der beste Plan» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Selbst der beste Plan»

Обсуждение, отзывы о книге «Selbst der beste Plan» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x