Séamus Ó Grianna - Selbst der beste Plan

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Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Das erfahren die Protagonisten dieser nach bester irischer Tradition erzählten Geschichten, die vor hundert Jahren als Bauern und Fischer (und Meister der Schwarzbrennerei) in Donegal am nordwestlichsten Zipfel Irlands leben. So versucht Denis der Träumer, in seinem Dorf die Liebesheirat zu propagieren – bis er selbst sich, von seiner großen Liebe enttäuscht, am Ende mit einer so unattraktiven Frau wiederfindet, dass er froh ist, zur Hochzeit wenigstens ein Schaf als Mitgift heraushandeln zu können …
Ó Griannas hintergründige Erzählungen voll trockenem Witz versetzen uns in eine versunkene Welt, deren Figuren in ihren Verwicklungen vertraut wirken und angesichts unserer aktuellen Herausforderungen zugleich wunderbar tröstlich sind.

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»Die mag ich nicht«, sagte Conall.

»Dann Sheela Rodgers?«, fragte Mickey.

»Wenn du Sawa Gallagher nicht für mich fragen magst«, sagte Conall, »sag das ganz offen. Dann suche ich mir einen anderen Brautwerber.«

»Sei doch mal vernünftig, Mann«, sagte Mickey und riss sich zusammen. »Ich mach das doch für dich. Wieso auch nicht? Ich wollte dir nur einen guten Rat geben, zu deinem eigenen Besten. Das ist alles.«

»Na gut«, sagte Conall. »Dann wäre das geklärt. Ich hol uns jetzt erst mal einen Tropfen Poitín. Und morgen sprichst du für mich mit Sawa Gallagher.«

Am nächsten Abend machte Mickey sich auf den Weg. Ihm blieb nichts anderes übrig. Wenn er es nicht machte, könnte Conall jederzeit einen anderen schicken. Aber Mickeys Gehirn war inzwischen nicht untätig gewesen. Er hatte gewaltig nachgedacht. Er war zu dem Schluss gekommen, dass ihm nur eine Möglichkeit blieb. Und zwar diese: Conalls Antrag auszurichten. Und wenn Sawa irgendeine Neigung zeigte, zuzustimmen, dann würde Mickey ihr ebenfalls einen Antrag machen – sollte sein Vater sich das Land doch an den Hut stecken.

Mickey kam zu Sawas Haus. Und wie immer war er dort willkommen.

»Gibt’s was Neues?«, fragte die Hausfrau.

»Ich habe seltsame Nachrichten«, sagte Mickey. »Ihr werdet es kaum glauben, aber es ist die Wahrheit. Ich bin heute Abend mit einem witzigen Auftrag hier. Ich komme mit einem Heiratsantrag für Sawa.«

Sawa war plötzlich gewaltig damit beschäftigt, Torf aufs Feuer zu legen.

»Dürfte man vielleicht fragen, wer dich schickt?«, fragte die Hausfrau.

»Es muss wohl heraus«, sagte Mickey. »Aber bitte, macht mir keine Vorwürfe. Ich bin hier nur der Bote. Eine solche Bitte kann ich doch niemandem abschlagen. Natürlich habe ich ihm geraten, zur Vernunft zu kommen und bei seinen Leisten zu bleiben. Aber das hat nicht geholfen.«

»Himmel, wer ist es denn?«, fragte die Hausfrau.

»Ihr würdet das in tausend Jahren nicht erraten«, sagte Mickey. »Conall Ferry.«

»Der müsste doch sparsam sein, wenn er irgendwie auf seine Eltern kommt«, sagte die Hausfrau.

»Na ja, ich dürfte das nicht sagen«, antwortete Mickey. »Aber in so einem Moment muss die Wahrheit ans Licht. Er ist sehr faul. Er hat noch nicht einmal alle Kartoffeln ausgemacht. Die faulen in der Erde vor sich hin. Und er säuft wie ein Loch. Beim letzten Jahrmarkt hat er ein Kalb verkauft und das Geld bis auf den letzten Penny mit einer Bande von Kesselflickern vertrunken. Am Abend lag er sternhagelvoll bei Morrisons im Hinterhof.«

»Dann nüchtert er ja offenbar blitzschnell aus«, sagte Sawa. »Ich bin ihm auf dem Heimweg begegnet, und da war er so nüchtern wie jetzt du.«

»Ich erzähle nur, was ich gehört habe«, sagte Mickey. »Ich war nicht auf dem Jahrmarkt. Ich gehe nur hin, wenn ich Geschäfte habe – ein Tier zu kaufen oder ein Tier zu verkaufen. Aber egal, wie er es mit dem Trinken hält, faul ist er. Das ist kein Gerücht. Ich weiß ganz genau, dass er in keinem Jahr vor Anfang April einen Spaten in die Hand nimmt.«

»Und wann hat er die Wiese neben dem Haus umgegraben?«, fragte Sawa. »War das im letzten April?«

Damit hatte Mickey nicht gerechnet. Sawa verteidigte Conall! Egal, was er sagte, sie war auf Conalls Seite. Nun kam Mickey der Gedanke, dass er möglicherweise die falsche Karte ausgespielt hatte, dass es vielleicht besser gewesen wäre, so zu tun, als wäre es ihm egal, ob Sawa Conall heiraten wollte oder nicht.

»Wie seht ihr das denn?«, fragte er die Eltern.

»Das überlassen wir ihr«, sagte der Vater. »Sawa muss entscheiden. Es geht doch um ihr Schicksal, nicht um unseres.«

Mickey begriff, dass er die Partie verloren hatte. Er musste rasch handeln. Er konnte Sawa keine Zeit lassen, sich die Sache zu überlegen. Ihn überkam die plötzliche Angst, dass sie Conalls Antrag annehmen könnte. Und dann wäre alles verloren.

»Na«, sagte er und versuchte zu lächeln, »ich gebe wohl besser jetzt zu, dass es nur Unsinn war. Der arme Conall Ferry! Ich hoffe, ihr glaubt mir, dass ich kein Wort davon gemeint habe, was ich über ihn gesagt habe. Aber so ein kleiner Witz kann doch nichts schaden. Was ich hier in die Wege leiten möchte, ist meine eigene Hochzeit. Und ich bin mein eigener Brautwerber. Ich bin gekommen, um Sawa zu fragen, ob sie mich heiraten möchte.«

Niemand sagte etwas. Sawa kratzte Wolle. Sie wirkte vollkommen in ihre Arbeit vertieft, so als ginge Mickeys Antrag sie gar nichts an.

Endlich brach ihre Mutter das verlegene Schweigen. »Ich hätte nicht gedacht, dass du in den nächsten ein bis zwei Jahren schon heiraten wolltest«, sagte sie.

Sawa kratzte Wolle.

»Ich habe meinen Entschluss für mich behalten, bis ich bereit war, mich zu erklären«, sagte Mickey.

»Na«, sagte der Vater, »wie schon gesagt, als ich dich noch für den Brautwerber für einen anderen gehalten habe – und entschuldige bitte, wenn ich deine Witze nicht verstanden habe –: Wir werden unserer Tochter bei ihrer Entscheidung keine Steine in den Weg legen. Das ist ihre Angelegenheit. Was sagst du, Sawa?«

»Ich bin heute Abend nicht in Stimmung, um überhaupt irgendetwas zu sagen«, sagte Sawa. »Ich habe mich viel zu sehr geärgert. Denn wenn mir in Herz und Seele auf dieser Welt etwas verhasst ist, dann Verleumdung und üble Nachrede. Conall Ferry ist nicht faul. Er ist kein Trinker. Er kümmert sich um seine eigenen Angelegenheiten. Niemand hat ihn je ein böses Wort über einen Nachbarn sagen hören. Einige von uns könnten sich daran wirklich ein gutes Beispiel nehmen.«

»Komm schon«, sagte die Mutter. »Hör auf mit dem Predigen und sag etwas zu dem Antrag, der dir da gemacht worden ist.«

»Ich hatte nicht vor, in diesem Winter zu heiraten«, sagte Sawa und machte weiter mit ihrer Arbeit, wie um Mickey zu zeigen, dass sie ihn zwar heiraten wollte, dass sie sich aber noch immer darüber ärgerte, was er über einen anständigen, umgänglichen Nachbarn gesagt hatte.

Und damit war die Sache entschieden. Am nächsten Morgen verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer durch die Pfarre. Und die Frauen, die jungen wie die alten, hatten Gesprächsstoff. Wirklich eine unglaubliche Neuigkeit! Conall Ferry hatte einen Brautwerber zu einem Mädchen geschickt. Und der Brautwerber hatte die Braut für sich selbst geworben!

Mickey und Sawa heirateten eine Woche später. Conall Ferry ging zur nächsten Destille und trank dort den ganzen Tag. In der Abenddämmerung taumelte er heimwärts. Später kam er zu dem Haus, wo die Hochzeit gefeiert wurde – natürlich ohne eingeladen zu sein. Er ging hinein und ließ sich hinter der Tür auf einen Stuhl fallen. Nach einer Weile erhob er sich mühsam. Er hatte einen irren Blick. Er schwankte durch den Raum zum Feuer hinüber und begann mit seinem betrunkenen Gestammel. Er müsse Sawa sehen, sagte er. Er habe eine Frage an sie. Warum habe sie ihn so gemein betrogen? Und mit Mickey habe er auch noch ein Hühnchen zu rupfen, sagte er.

Sawa schob Mickey in ein Zimmer neben der Küche. Der Hausherr versuchte, Conall zu beruhigen, aber das half nichts.

»Ich bin genauso gut wie dieser räudige Sohn eines räudigen Flickschusters«, sagte Conall.

»Noch ein Wort, und ich brech ihm an der Türschwelle das Genick«, sagte Mickey zu Sawa.

»Ach, Mickey«, sagte Sawa und legte die Arme um ihn, um ihn aus dem Handgemenge herauszuhalten. »Du hast den armen Kerl doch wirklich ausreichend besiegt. Es wäre für immer eine Schande für dich, ihm jetzt auch nur ein Haar zu krümmen. Der arme Wicht ist die Prügel nicht wert.«

»Wenn er nicht betrunken wäre«, sagte Mickey, »würde ich ihm einen Grund geben, sich das Ohr zu reiben.«

»Betrunken oder nüchtern, er hat keine Aufmerksamkeit verdient«, sagte die Braut. »Wenn der arme Trottel auch nur einen Funken Verstand hätte, hätte er sich doch nie im Leben eingebildet, dass ich ihn heiraten könnte.«

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